Blick ins Buch

Brunnenstraße: Roman

4,2(118)
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Über das Buch

Editionen (5)

ISBN9783492601474
VerlagPiper ebooks
Erscheinungsdatum31.12.22
Seitenzahl178

Rezensionen & Bewertungen

118 Bewertungen

25 Rezensionen

4,2

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  • piafrost
    piafrost

    37 Follower

    4,0

    Ein sehr persönliches Buch über die Beziehung zu ihrem Vater von Andrea Sawatzki

    Ihr Vater taucht spät in ihrem Leben auf, lockt die Mutter und seine Tochter unter falschen Versprechen in seine Wohnung. Er erkrankt schwer und ist auf Pflege angewiesen. Es ist nicht leicht weder für die junge Andrea, nicht für die Mutter und auch nicht für den Vater, wenn er klare Momente hat

    26. Apr. 2026

  • rebeschkes
    rebeschkes

    15 Follower

    5,0

    Bewegend, ehrlich, schonungslos...

    Teilweise muss man die Zeilen aushalten müssen. Die Kapitel sind kurz und man fliegt durch die Seiten. Dabei muss man als Leser aber bei der schonungslosen Ehrlichkeit der Erzählerin etwas aushalten können. Aufmerksam bin ich auf das Buch durch eine Lesung von Andrea Sawatzki geworden, bei der sie aus dem Roman "Biarritz" vorlas, die Beziehung zu ihrer Mutter thematisiert. Auch diese Lesung war nicht weniger bewegend und auch diesen Folgeroman werde ich sicher lesen.

    26. Jan. 2026

  • naschi
    naschi

    95 Follower

    5,0

    Brunnenstraße von Andrea Sawatzki

    Andrea Sawatzki wächst in den ersten Jahren ihres Lebens ohne Vater auf, bis dieser nach dem Tod seiner Frau beschließ, seine Geliebte und somit auch seine Tochter zu sich zu holen. Anfangs ist man noch euphorisch, endlich ist man eine richtige Familie. Doch dann bricht schleichend die Krankheit es Vaters aus und um über die Runden zu kommen, muss ihre Mutter wieder arbeiten. Nun ist also sie für ihren kranken Vater zuständig und es entsteht eine Dynamik, die keinem Vater-Tochter-Verhältnis gut tut. Eine autobiografische Geschichte über eine gestohlene Kindheit und Jugend und über Liebe und Hass. In kurzen, episodenartigen Einblicken erzählt Andrea Sawatzki von ihrer Kindheit und dem beschwerlichen Leben mit einem schwerkranken Vater. Sehr eindringlich wird der Zwiespalt zwischen Liebe und Hass dargestellt, auch sich selbst gegenüber. Andrea Sawatzki nimmt kein Blatt vor den Mund und berichtet auch von unbequemen Gedanken, die sie hatte, während sie ihren Vater pflegen musste, weil der Familie nichts anderes übrig blieb. Ob und wie diese Zeit aufgearbeitet wurde, bleibt dabei am Schluss offen. Der Schreibstil ist klar und prägnant und schonungslos. Irgendwie hat sie ihren Vater geliebt, aber auch die ganze Situation gehasst. Alles kommt sehr authentisch und nachvollziehbar herüber. Es ist kein leichtes Buch, das Thema ist schon schwer, vor allem wenn man begreift, wie jung sie eigentlich gewesen ist und dass dies keine Bürde für ein Kind ist.

    9. Feb. 2026

3 von 25 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 14988%
bea777
bea77716. Jan. 2026

Was für ein heftiges Buch. Ich verstehe nicht, warum sich die Mutter keine Hilfe holte und die jugendliche Tochter mit der Pflege und Beaufsichtigung des Vaters alleine ließ. War das in den 70er Jahren nicht üblich, sich Hilfe zu holen?

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