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Die Glut

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Über das Buch

Sándor Márais grandioser Roman 'Die Glut' löste die weltweite Renaissance des großen ungarischen Romanciers aus. Er erzählt darin von der Begegnung der beiden Jugendfreunde Henrik und Konrád, die nach über vierzig Jahren der einen brennenden Frage auf den Grund gehen wollen: Welche Rolle spielte damals Henriks junge Frau Krisztina?

Editionen (11)

ISBN9783492048149
VerlagPiper
Erscheinungsdatum30.09.05
Seitenzahl230

Rezensionen & Bewertungen

52 Bewertungen

9 Rezensionen

4,3

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  • gedanken_freude
    gedanken_freude

    68 Follower

    5,0

    Hier treffen wenig Handlung auf viel gedankliche Tiefe. Reflexionen über Freundschaft, Liebe, Verrat und Betrug und die Frage, was uns als Menschen am Leben erhält. Manchmal musste ich ein Auge zudrücken, das Buch wurde 1942 veröffentlicht und das merkt man hin und wieder an der Gedankenwelt. Dennoch ein großartiger Roman.

    9. Apr. 2025

  • henvondra
    henvondra

    79 Follower

    4,0

    Starkes literarisches Stück, mitunter aber zäh

    Nach 41 Jahren steht Henriks innigster Freund aus Kindheits- und Jugendtagen Konrád plötzlich wieder vor seiner Tür. Henrik, ein reicher und angesehener General, empfängt ihn in seinem Schloss. Lange musste er auf diesen Moment warten. Warum war Konrád damals einfach verschwunden? Hatte er wirklich versucht ihn umzubringen? Hatte er wahrhaftig eine Affäre mit Henriks Frau Krisztina? Der vorliegende Roman muss zweigeteilt betrachtet werden. Bevor die alten Freunde wieder aufeinandertreffen wird die Geschichte der beiden erzählt. Dieser Part ist fesselnd, weil es Márai gelingt, eine Freundschaft zweier gänzlich unterschiedlicher Menschen in all ihren Widersprüchen zu skizzieren. Gespannt habe ich darauf gelauert, wie diese Freundschaft auseinandergehen kann. 41 Jahre später, und nun sind wir im zweiten Teil des Buchs, treffen die beiden jetzt alten Männer wieder aufeinander. Nun folgen wir einem Kammerspiel. Die gespannte Erwartung auf einen klärenden Dialog wird enttäuscht und es ergießt sich der längste Monolog meiner persönlichen Leseerfahrung. Der Leseflow aus dem ersten Teil gerät gehörig ins Hinken. Immer wieder denke ich über einen Abbruch nach. „Will der mich verarschen?“-Gedanken auf jeder dritten Seite. Henrik sitzt am Kamin und textet sein Gegenüber an die Wand: unsympathisch, repititiv und redundant. Jetzt habe ich das Buch beendet, jetzt ist alles rund, jetzt ist irgendwie auch alles ziemlich genial ausgeklügelt, was hat der Autor mich am Nasenring durch die Monolog-Manege gezogen und mich im Sand liegen lassen. Ein starkes literarisches Stück, was trotz weniger Seiten echt Geduld braucht und auf das man sich besonders einlassen muss. Ich kann hier eigentlich keine Sterne vergeben, weil ich von 1-5 alles vergeben könnte, je nachdem an welchem Punkt der Reflexion ich gerade stehe… 4 sind es geworden, weil ich es im Endeffekt für sehr lesenswert und literarisch besonders halte.

    29. März 2024

  • woerterkatze
    woerterkatze

    75 Follower

    2,0

    "Die Glut" von Márai, ein historischer Roman aus der K.u.K.-Zeit, konnte mich trotz eines famosen Beginns nicht überzeugen. Die melodische Sprache konnte den trostlosen Monolog zum Ende hin nicht übertünchen.

    23. Jan. 2024

3 von 9 Rezensionen

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