Blick ins Buch

Biografien

Panikherz

4,0(202)
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Über das Buch

»Eine brillante Erzählung über die Obsessionen unserer westlichen Kultur, ein Roman über einen fallenden Helden« DER SPIEGEL.

Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Udo Lindenbergs rebellische Märchenlieder prägten und verführten ihn, doch Udo selbst wird Freund und später Retter. Und dann eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort – im mythenumrankten Hotel »Chateau Marmont« in Hollywood. Was als Rückzug und Klausur geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden – und trifft viele von ihnen wieder, am Ende auch sich selbst.

»Ein großes Buch, ein Buch, das bleiben wird, weil er sein Leben in die Waagschale geworfen hat.« taz

Editionen (4)

ISBN9783462050660
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum09.11.17
Seitenzahl576

Merkmale

1 Bewertungen

MittelMittelPoetischEntwickelndVielschichtigWitzig

Rezensionen & Bewertungen

202 Bewertungen

27 Rezensionen

4,0

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  • andrea030
    andrea030

    51 Follower

    4,0

    Das Hörbuch Panikherz von Benjamin von Stuckrad-Barre, das vom Autor selbst gelesen wird, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Schon nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, ihm direkt zuzuhören – fast so, als würde er mir seine Lebensgeschichte persönlich erzählen. Gerade diese Authentizität macht das Hörbuch für mich so besonders. Während des Hörens musste ich oft an die frühen 2000er-Jahre denken. Damals hat man immer wieder Schlagzeilen und Klatschgeschichten über Stuckrad-Barre mitbekommen. Viele dieser Bilder hatte ich noch im Kopf. Umso spannender war es, die Geschichten jetzt aus seiner eigenen Perspektive zu hören. Plötzlich wirkt vieles ganz anders, persönlicher und nachvollziehbarer. Besonders interessant fand ich den autobiografischen Aufbau. Er erzählt von seiner Kindheit, seinem Weg in den Journalismus und davon, wie er schließlich Autor wurde. Auch seine Begegnungen und Freundschaften mit prominenten Persönlichkeiten geben spannende Einblicke in die Medien- und Popkultur dieser Zeit. Was mich aber am meisten beeindruckt hat, ist seine Offenheit. Stuckrad-Barre spricht sehr ehrlich über seine Drogenabhängigkeit, seine Bulimie und die schwierigen Phasen seines Lebens. Diese Ehrlichkeit hat mich wirklich berührt. Dadurch wirkt er auf mich viel sympathischer und menschlicher, als ich ihn früher aus der Öffentlichkeit wahrgenommen habe. Für mich ist Panikherz deshalb nicht nur eine spannende autobiografische Geschichte, sondern auch ein sehr persönlicher Blick hinter die Fassade eines bekannten Autors. Dass er das Hörbuch selbst liest, macht das Ganze noch intensiver. Ich habe es sehr gern gehört und kann es wirklich empfehlen – besonders für alle, die sich für die Medienwelt der 90er- und 2000er-Jahre interessieren oder autobiografische Geschichten mögen.

    10. März 2026

  • me.vs.lupus
    me.vs.lupus

    154 Follower

    Rasant...

    ... Ist dasSchlagwort was mir zu diesem Buch einfällt. Ich musste diesmal wirklich nach recherchieren, denn manches was Benjamin von Stuckrad Barre in seinem autobiografischen Roman so schreibt ist teilweise so absurd um wahr zu sein. Es ist teilweise sehr beklemmend von dem körperlichen Verfall zu lesen, was Alkohol- & Drogenkonsum gepaart mit einer Essstörung so alles anrichten können. »Stuckrad-Barre hat den Kampfhund Erinnerung gereizt, und herausgekommen ist ein großes Buch, ein Buch, das bleiben wird, weil er sein Leben in die Waagschale geworfen hat, um Ruhm und Erfolg zu erlangen.« ("taz") (Und auch hier gilt wieder: keine ⭐ Bewertung, nicht weil das Buch schlecht ist, sondern ich keine ⭐ für die Lebenserfahrung eines anderen abgeben möchte)

    19. Juni 2025

  • sophies_buchwelten
    sophies_buchwelten

    142 Follower

    3,5

    Nachdem ich vor einiger Zeit ,,Noch wach“ gelesen habe und davon nicht allzu begeistert war, hab ich mich jetzt an ,,Panikherz“ gewagt. Das Buch fand ich tatsächlich besser, auch wenn mich die indirekte Rede wieder unglaublich irritiert hat, wie auch beim letzten Buch und leider finde ich nichts schlimmer, wenn ein Buch in verschiedenen Zeiten spielt und nicht klar erkennbar ist, ob ich gerade in der Vergangenheit oder Gegenwart bin… . Aber ansonsten unglaublich interessant, aber heftig zu lesen, da es um Stuckrad-Barres Drogenvergangenheit geht und um andere Suchterkrankungen…

    28. Apr. 2025

3 von 27 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Benjamin von Stuckrad-Barre

Benjamin von Stuckrad-Barre, 1975 in Bremen geboren, ist Autor von »Soloalbum«, 1998, »Livealbum«, 1999, »Remix«, 1999, »Blackbox«, 2000, »Transkript«, 2001, »Deutsches Theater«, 2001, »Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft – Remix 2«, 2004, »Was.Wir.Wissen.«, 2005, »Auch Deutsche unter den Opfern«, 2010, »Panikherz«, 2016, Udo Fröhliche, 2016/2026, »Nüchtern am Weltnichtrauchertag«, 2016, »Ich glaub, mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen – Remix 3«, 2018, »Noch wach?«, 2023, und gemeinsam mit Martin Suter: »Alle sind so ernst geworden«, 2020, und »Kein Grund, gleich so rumzuschreien«, 2024.www.stuckradbarre.de

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