Udo Fröhliche
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Beschreibung
Udo Lindenberg wird achtzig. Hört sich unglaublich an, ist aber so. In »Udo Fröhliche« durchmisst der Udo-Freund und -Chronist Benjamin von Stuckrad-Barre (»Panikherz«) acht Jahrzehnte Udo-Universum, buchstabiert das Lindenberg-Alphabet von Alkohol über Cello und Fernweh, Rollschuhe, Sprache, Hotel und Hut bis zur Zigarre.
Biografische Kurzgeschichten über einen Mann, der die Bundesrepublik, ihre Gesellschaft, die Sprache und dadurch die Denkweise, verändert hat – durch seine Musik, vor allem aber durch sein gnadenlos unprätentiöses Menschsein. Aus großer Nähe, kundig, witzig und scharfsinnig erzählt Benjamin von Stuckrad-Barre von einem, der zum Ereignis wurde und zur bundesdeutschen Institution. Es geht natürlich auch um Aufstieg, Absturz, Wiederauferstehung – schließlich ist Lindenbergs Leben eine sagenhafte Heldenreise.
Benjamin von Stuckrad-Barres Buch ist erstmals 2016 als reich bebildertes Magazin bei der Axel Springer Verlagsgruppe erschienen. Das Magazin war damals nach wenigen Wochen vergriffen. Der Autor hat das Buch – mit Genehmigung des Springer Verlags – für die Neuausgabe zu Udo Lindenbergs 80. Geburtstag durchgesehen, überarbeitet und erstmalig auch als Hörbuch eingesprochen.
»Udo mag, wie jeder denkende Mensch, ein Problem haben mit dem Alter. Allerdings muss man auch feststellen: Das Alter hat ein Problem mit Udo. Irgendwie kriegt es ihn nicht zu fassen. Ob der Gutschein für die Reise zum Mond noch gilt? Udo wäre dann jetzt so weit.« (Aus dem Kapitel »Geburtstag«)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Benjamin von Stuckrad-Barre, 1975 in Bremen geboren, ist Autor von »Soloalbum«, 1998, »Livealbum«, 1999, »Remix«, 1999, »Blackbox«, 2000, »Transkript«, 2001, »Deutsches Theater«, 2001, »Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft – Remix 2«, 2004, »Was.Wir.Wissen.«, 2005, »Auch Deutsche unter den Opfern«, 2010, »Panikherz«, 2016, Udo Fröhliche, 2016/2026, »Nüchtern am Weltnichtrauchertag«, 2016, »Ich glaub, mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen – Remix 3«, 2018, »Noch wach?«, 2023, und gemeinsam mit Martin Suter: »Alle sind so ernst geworden«, 2020, und »Kein Grund, gleich so rumzuschreien«, 2024.www.stuckradbarre.de
Beiträge
Über Likörelle, das Atlantik, Alkohol und vieles mehr
"Udo Fröhliche" von Benjamin von Stuckrad-Barre habe ich als Hörbuch gehört. Gelesen hat es der Autor selbst. Udo Lindenberg wird 80! Sein Freund und Chronist Stuckrad-Barre hat ihm ein Buch gewidmet, in dem er in vielen Kurzgeschichten von A-Z (von Alkohol bis Zigarre) mir den Mensch Udo Lindenberg und seine Art zu denken vermittelt hat. Ich mochte seine Musik und seine Texte immer schon, das Hörbuch war die perfekte Ergänzung. Stuckdrad-Barre streut Äußerungen von Udo Lindenberg ein, ich habe fast geglaubt, ihn selbst zu hören. Ich konnte das Hörbuch nicht auf einen Zug durchhören. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat: ich habe oft unterbrochen, um mir viele der erwähnten Songs zwischendurch wieder anzuhören. Der Autor beschreibt plastisch und sehr bildhaft. Ich bin mit Udo nachts durchs Atlantik geschlendert, über die Reeperbahn gegangen und mit dem Auto über die Autobahn gefahren (auch nachts, denn Udo ist ein Nachtmensch und morgens nur schlafend aufzufinden). Ich habe viel über Udo erfahren durch die freundschaftlichen und teilweise liebevollen Schilderungen des Autors. Eine absolute Hörempfehlung an alle Fans und an alle, die mehr über diesen besonderen Menschen erfahren möchten. Über Likörelle, Honecker, neongrüne Socken, Rollschuhe, Hamburg-typisches Himmelgrau und vieles mehr. Volle Punktzahl und damit 5 Sterne!
Humorvoll, interessant und einfach typisch Udo
Ich habe das Hörbuch richtig gerne gehört. Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt mit viel Humor, Charme und spürbarer Begeisterung über Udo Lindenberg und sein ganz eigenes Universum. Dabei wirkt es nie wie eine trockene Biografie, sondern eher wie eine Sammlung unterhaltsamer, kluger und oft auch ziemlich witziger Geschichten. Besonders als Hörbuch hat das für mich super funktioniert, weil es richtig gut eingesprochen war. Die Mischung aus Anekdoten, Wortwitz und interessanten Einblicken in Udos Leben und Wirkung auf die deutsche Musik- und Kulturszene war wirklich kurzweilig. Man merkt einfach, wie eng Benjamin von Stuckrad-Barre mit dem Thema verbunden ist. An manchen Stellen war es für mich etwas sprunghaft, deshalb keine vollen 5 Sterne. Insgesamt aber ein sehr unterhaltsames Hörbuch – vor allem für Fans von Udo oder alle, die Lust auf eine humorvolle Reise durch sein Leben haben.
BEWERTUNG 👍 (Grandios)
„Wenn Udo ein Licht aufgeht, ist das eine gute Mixtour aus Rotlicht, Notlicht, Schwarzlicht, Blaulicht, Laserstrahl und Leselampe.“ INHALT Es gibt kaum eine Geschichte eines Musikers, die mich mehr interessiert, als die von Udo Lindenberg! Ich finde ihn und sein Werk einfach grandios, deshalb ist es sehr besonders für mich zu lesen. Wie fing es an? Welche Schwierigkeiten, aber auch glückliche Zufälle gab es und wo steht er heute. (auch wenn ich das natürlich weiß.) Ein Buch über die Ups and Downs eines großartigen Künstlers! „Was auch immer Udo raucht / jedenfalls raucht er immer und überall. Rauchen verboten - das ist für ihn nicht mehr als ein Vorschlag. Eine Möglichkeit. Klar, gibt Leute, die sehen das so, sagt Udo, und steckt sich noch eine an.“ EINDRUCK UND FAZIT Halb Mensch - Halb Udo! So würde ich Benjamin von Stuckrad- Barre beschreiben. Ich habe dieses Buch gehört, und es war ein Erlebnis! Solltet ihr Vorhaben es lesen zu wollen, legt das Buch ganz schnell weg ihr müsst es hören! Herr Barre hat es selbst eingelesen und kann wie sonst keiner Udo wunderbar imitieren! Ich hab es geliebt von der ersten Minute an. Nicht nur, wenn mich die Geschichte so interessiert, sondern auch, weil ich ab jetzt alles von Benjamin von Stuckrad-Barre lesen muss! Eine Herzensempfehlung von mir 🤍 Wichtigste Erkenntnis (und wunderbar formuliert): „Das In-Fit sowieso viel wichtiger als das Outfit, sagt Udo.“
»Ich bin von Beruf Udo Lindenberg. Meinen Job gibt es nur einmal auf der Welt!«
Neongrüne Socken, enge Hose, einen Hut, aber nicht irgendeinen – halb Cowboy, halb Detektiv – und mit sternförmigem Metallpin, Zigarre lässig in der einen Hand und in der anderen ein Glas goldfarbenen Whiskys, dazu Sonnenbrille und darunter ein Blick ins eigene Ich. Das ist Udo Lindenberg, wie man ihn kennt. Von Beruf – das wusste er natürlich schon als Kind – Rockstar. Dabei verlief sein Weg wahrhaftig ausgehend vom Tellerwäscher im Düsseldorfer Hotel Breidenbacher Hof zum Millionär. Und dabei blieb er dem Gewerbe sogar treu, denn „Hotelfachmann ist Udo ja auf andere Art später trotzdem noch geworden“ und sein Zuhause – die Panik-Zentrale – seit Jahrzehnten das Hotel Atlantic. Das besagt sogar sein Personalausweis. Seine Träume erfüllten sich und Udos Songs wurden zu Hymnen – bis heute. Nach Jahren des Exzesses, mit zweieinhalb Flaschen Whiskey täglich und künstlerischen Misserfolgen, knüpft er seit knapp zwanzig Jahren wieder an seine damaligen Erfolgen an. Udo Lindenberg war und ist zurück! Er lieferte neue, tiefsinnige Hits sowie MTV Unplugged Versionen seiner Songs mit anderen Künstler*innen, die diese in frischem Gewand glänzen ließen und zeigten, wie zeitlos diese doch sind. Udo – ob man ihn mag oder nicht – bleibt Kult und ein Künstler, der für das einsteht, was ihm wichtig ist: „kein Krieg, Menschenrechte für jeden, totale Gleichberechtigung sowieso. Und, ganz wichtig, Trennung von Staat und Kirche, Religion ist Privatsache, damit soll keiner keinen belästigen“. Keiner kann Udo Lindenberg besser in kurzen, prägnanten Kapitel portraitieren als Benjamin von Stuckrad-Barre. Die alphabetische Annäherung anstelle einer klassischen Biografie ist dabei mehr als gelungen und widmet sich – in meist kürzeren, manchmal auch etwas mehrere Seiten umfassenden Kapiteln – allem, was Udo Lindenberg wichtig ist, ihn geprägt hat oder als Mensch sowie Künstler ausmacht. Die Seiten verflogen und zurück bleibt der Wunsch, dass diese Buch gerne noch umfangreicher hätte sein dürfen.
eine interessante Art der Biografie über einen grandiosen Panikrocker
In Udo Fröhliche findet man sich nach den ersten Sätzen mittendrin in Udo Lindenberg's Leben. Und wie sollte es auch anders sein, Udo's Lebensalphabet ge-/ und beschrieben von Benjamin von Stuckrad-Barre, beginnt mit "Alkohol". Eine der großen Lieben seines reichhaltigen Lebens. Des Weiteren wird man, herrlich süffisant, eingeführt in das Funktionieren der "Panikfamilie" oder die Entstehung der "Likörelle", Udos berühmte mit Likör gemalten Bilder. Es macht einfach Spaß, dieses Buch aufzuschlagen und zu erfahren, wie Udo immer sein eigenes Ding macht. Wirft man ihm einen scheinbaren Fehler vor, weil er nicht so funktioniert, wie die Gesellschaft es gerne hätte, dann macht Udo noch eine Übertreibung draus und ein weiterer Horizont in seiner Welt ist geschaffen. Als Beispiel dafür, es wurde ihm mal gesagt, er würde schlecht tanzen auf der Bühne. Udo nennt es ab da "nach Art des Hauses: Gummiknie und Schleuderschritt”. Die Art, wie dieses Buch aufgebaut ist, gefällt mir hier sehr gut. Die natürlich in alphabetisch korrekter Reihenfolge erzählten Kapitel sind, trotz Udo's großer und reichhaltiger Lebensgeschichte, kurz gehalten. Durch die jeweilige Namensgebung sind die Themen jedoch sehr konzentriert auf den Punkt gebracht. Ebenso merkt man durch den launigen sowie informativen Schreibstil doch, dass Benjamin von Stuckrad-Barre zum engen Kreis der Panikfamilie gehört. Seine Beschreibungen sind detailliert und werden angenehm lesbar beschrieben. Das führt bei mir dazu, dass ich dran bleibe und immer noch ein schnelles Kapitel lesen möchte. Ich mag dieses Buch. Es bringt mir das, was ich über Udo weiß nochmal näher und unterhält mich in einer leichten Stimmung. Es erläutert mir sogar viel Neues, was bisher gar nicht so bekannt war. Ich sehe es passend zu seinem runden Geburtstag als eine toll lesbare Hommage an ihn und hoffe und denke, dass wir noch viel von Udo haben werden. Außerdem finde ich, dass wir uns ein bisschen von seiner Lockerheit "alles easy", aneignen sollten. Somit ist es eine tolle Biografie über ein sehr interessantes Leben und von mir gibts eine top Leseempfehlung für alle, die gerne Bücher über die Leben anderer lesen und natürlich auch für Fans des Panikrockers.
Ich bin ganz ehrlich: Ich bin kein Udo-Ultra. Trotzdem hat mich dieses Hörbuch von der ersten Minute an gepackt – vielleicht gerade deshalb, weil ich noch so viel neues über den „Panikrocker“ hören durfte. Was Benjamin von Stuckrad-Barre hier abliefert, ist keine trockene Biografie, die brav Geburtsdaten und Charterfolge abarbeitet. Stattdessen wirft er uns mitten hinein in ein buntes Mosaik aus Anekdoten. Dass das Ganze nicht chronologisch erzählt wird, macht den Reiz aus: Es fühlt sich eher wie ein langer Abend an einer Hotelbar an, an dem man die besten Geschichten aus einem unglaublich bewegten Leben serviert bekommt. Man spürt in jedem Satz die tiefe Liebe und Verehrung, die von Stuckrad-Barre für Udo Lindenberg empfindet. Ja, er romantisiert sein Idol an manchen Stellen vielleicht ein wenig, aber genau das gibt dem Hörbuch diese besondere Wärme. Es ist kein distanzierter Blick von außen, sondern eine leidenschaftliche Hommage. Ein riesiges Plus ist von Stuckrad-Barre als Sprecher. Während man bei anderen Autoren oft merkt, dass sie besser schreiben als vorlesen können, ist er hier die perfekte Wahl. Seine markante Art zu lesen passt ideal zum exzentrischen Vibe der Geschichte. Wer Udo mag, wird dieses Hörbuch lieben. Und wer ihn noch nicht kennt, wird danach zumindest verstehen, warum man ihn verehren muss. Ein echtes Hörerlebnis!
Alles über Udo… von A - Z
Das Buch hat mir gut gefallen. Alphabetisch vorzugehen war für mich sehr kurzweilig. Viele nette Kleinigkeiten habe ich erfahren, z. B. dass Udos Hüte im Allgäu hergestellt werden, ausgerechnet im Ort Lindenberg. Happy Birthday lieber Udo. Auf noch viele schöne Jahre mit dir.

Beschreibung
Udo Lindenberg wird achtzig. Hört sich unglaublich an, ist aber so. In »Udo Fröhliche« durchmisst der Udo-Freund und -Chronist Benjamin von Stuckrad-Barre (»Panikherz«) acht Jahrzehnte Udo-Universum, buchstabiert das Lindenberg-Alphabet von Alkohol über Cello und Fernweh, Rollschuhe, Sprache, Hotel und Hut bis zur Zigarre.
Biografische Kurzgeschichten über einen Mann, der die Bundesrepublik, ihre Gesellschaft, die Sprache und dadurch die Denkweise, verändert hat – durch seine Musik, vor allem aber durch sein gnadenlos unprätentiöses Menschsein. Aus großer Nähe, kundig, witzig und scharfsinnig erzählt Benjamin von Stuckrad-Barre von einem, der zum Ereignis wurde und zur bundesdeutschen Institution. Es geht natürlich auch um Aufstieg, Absturz, Wiederauferstehung – schließlich ist Lindenbergs Leben eine sagenhafte Heldenreise.
Benjamin von Stuckrad-Barres Buch ist erstmals 2016 als reich bebildertes Magazin bei der Axel Springer Verlagsgruppe erschienen. Das Magazin war damals nach wenigen Wochen vergriffen. Der Autor hat das Buch – mit Genehmigung des Springer Verlags – für die Neuausgabe zu Udo Lindenbergs 80. Geburtstag durchgesehen, überarbeitet und erstmalig auch als Hörbuch eingesprochen.
»Udo mag, wie jeder denkende Mensch, ein Problem haben mit dem Alter. Allerdings muss man auch feststellen: Das Alter hat ein Problem mit Udo. Irgendwie kriegt es ihn nicht zu fassen. Ob der Gutschein für die Reise zum Mond noch gilt? Udo wäre dann jetzt so weit.« (Aus dem Kapitel »Geburtstag«)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Benjamin von Stuckrad-Barre, 1975 in Bremen geboren, ist Autor von »Soloalbum«, 1998, »Livealbum«, 1999, »Remix«, 1999, »Blackbox«, 2000, »Transkript«, 2001, »Deutsches Theater«, 2001, »Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft – Remix 2«, 2004, »Was.Wir.Wissen.«, 2005, »Auch Deutsche unter den Opfern«, 2010, »Panikherz«, 2016, Udo Fröhliche, 2016/2026, »Nüchtern am Weltnichtrauchertag«, 2016, »Ich glaub, mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen – Remix 3«, 2018, »Noch wach?«, 2023, und gemeinsam mit Martin Suter: »Alle sind so ernst geworden«, 2020, und »Kein Grund, gleich so rumzuschreien«, 2024.www.stuckradbarre.de
Beiträge
Über Likörelle, das Atlantik, Alkohol und vieles mehr
"Udo Fröhliche" von Benjamin von Stuckrad-Barre habe ich als Hörbuch gehört. Gelesen hat es der Autor selbst. Udo Lindenberg wird 80! Sein Freund und Chronist Stuckrad-Barre hat ihm ein Buch gewidmet, in dem er in vielen Kurzgeschichten von A-Z (von Alkohol bis Zigarre) mir den Mensch Udo Lindenberg und seine Art zu denken vermittelt hat. Ich mochte seine Musik und seine Texte immer schon, das Hörbuch war die perfekte Ergänzung. Stuckdrad-Barre streut Äußerungen von Udo Lindenberg ein, ich habe fast geglaubt, ihn selbst zu hören. Ich konnte das Hörbuch nicht auf einen Zug durchhören. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat: ich habe oft unterbrochen, um mir viele der erwähnten Songs zwischendurch wieder anzuhören. Der Autor beschreibt plastisch und sehr bildhaft. Ich bin mit Udo nachts durchs Atlantik geschlendert, über die Reeperbahn gegangen und mit dem Auto über die Autobahn gefahren (auch nachts, denn Udo ist ein Nachtmensch und morgens nur schlafend aufzufinden). Ich habe viel über Udo erfahren durch die freundschaftlichen und teilweise liebevollen Schilderungen des Autors. Eine absolute Hörempfehlung an alle Fans und an alle, die mehr über diesen besonderen Menschen erfahren möchten. Über Likörelle, Honecker, neongrüne Socken, Rollschuhe, Hamburg-typisches Himmelgrau und vieles mehr. Volle Punktzahl und damit 5 Sterne!
Humorvoll, interessant und einfach typisch Udo
Ich habe das Hörbuch richtig gerne gehört. Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt mit viel Humor, Charme und spürbarer Begeisterung über Udo Lindenberg und sein ganz eigenes Universum. Dabei wirkt es nie wie eine trockene Biografie, sondern eher wie eine Sammlung unterhaltsamer, kluger und oft auch ziemlich witziger Geschichten. Besonders als Hörbuch hat das für mich super funktioniert, weil es richtig gut eingesprochen war. Die Mischung aus Anekdoten, Wortwitz und interessanten Einblicken in Udos Leben und Wirkung auf die deutsche Musik- und Kulturszene war wirklich kurzweilig. Man merkt einfach, wie eng Benjamin von Stuckrad-Barre mit dem Thema verbunden ist. An manchen Stellen war es für mich etwas sprunghaft, deshalb keine vollen 5 Sterne. Insgesamt aber ein sehr unterhaltsames Hörbuch – vor allem für Fans von Udo oder alle, die Lust auf eine humorvolle Reise durch sein Leben haben.
BEWERTUNG 👍 (Grandios)
„Wenn Udo ein Licht aufgeht, ist das eine gute Mixtour aus Rotlicht, Notlicht, Schwarzlicht, Blaulicht, Laserstrahl und Leselampe.“ INHALT Es gibt kaum eine Geschichte eines Musikers, die mich mehr interessiert, als die von Udo Lindenberg! Ich finde ihn und sein Werk einfach grandios, deshalb ist es sehr besonders für mich zu lesen. Wie fing es an? Welche Schwierigkeiten, aber auch glückliche Zufälle gab es und wo steht er heute. (auch wenn ich das natürlich weiß.) Ein Buch über die Ups and Downs eines großartigen Künstlers! „Was auch immer Udo raucht / jedenfalls raucht er immer und überall. Rauchen verboten - das ist für ihn nicht mehr als ein Vorschlag. Eine Möglichkeit. Klar, gibt Leute, die sehen das so, sagt Udo, und steckt sich noch eine an.“ EINDRUCK UND FAZIT Halb Mensch - Halb Udo! So würde ich Benjamin von Stuckrad- Barre beschreiben. Ich habe dieses Buch gehört, und es war ein Erlebnis! Solltet ihr Vorhaben es lesen zu wollen, legt das Buch ganz schnell weg ihr müsst es hören! Herr Barre hat es selbst eingelesen und kann wie sonst keiner Udo wunderbar imitieren! Ich hab es geliebt von der ersten Minute an. Nicht nur, wenn mich die Geschichte so interessiert, sondern auch, weil ich ab jetzt alles von Benjamin von Stuckrad-Barre lesen muss! Eine Herzensempfehlung von mir 🤍 Wichtigste Erkenntnis (und wunderbar formuliert): „Das In-Fit sowieso viel wichtiger als das Outfit, sagt Udo.“
»Ich bin von Beruf Udo Lindenberg. Meinen Job gibt es nur einmal auf der Welt!«
Neongrüne Socken, enge Hose, einen Hut, aber nicht irgendeinen – halb Cowboy, halb Detektiv – und mit sternförmigem Metallpin, Zigarre lässig in der einen Hand und in der anderen ein Glas goldfarbenen Whiskys, dazu Sonnenbrille und darunter ein Blick ins eigene Ich. Das ist Udo Lindenberg, wie man ihn kennt. Von Beruf – das wusste er natürlich schon als Kind – Rockstar. Dabei verlief sein Weg wahrhaftig ausgehend vom Tellerwäscher im Düsseldorfer Hotel Breidenbacher Hof zum Millionär. Und dabei blieb er dem Gewerbe sogar treu, denn „Hotelfachmann ist Udo ja auf andere Art später trotzdem noch geworden“ und sein Zuhause – die Panik-Zentrale – seit Jahrzehnten das Hotel Atlantic. Das besagt sogar sein Personalausweis. Seine Träume erfüllten sich und Udos Songs wurden zu Hymnen – bis heute. Nach Jahren des Exzesses, mit zweieinhalb Flaschen Whiskey täglich und künstlerischen Misserfolgen, knüpft er seit knapp zwanzig Jahren wieder an seine damaligen Erfolgen an. Udo Lindenberg war und ist zurück! Er lieferte neue, tiefsinnige Hits sowie MTV Unplugged Versionen seiner Songs mit anderen Künstler*innen, die diese in frischem Gewand glänzen ließen und zeigten, wie zeitlos diese doch sind. Udo – ob man ihn mag oder nicht – bleibt Kult und ein Künstler, der für das einsteht, was ihm wichtig ist: „kein Krieg, Menschenrechte für jeden, totale Gleichberechtigung sowieso. Und, ganz wichtig, Trennung von Staat und Kirche, Religion ist Privatsache, damit soll keiner keinen belästigen“. Keiner kann Udo Lindenberg besser in kurzen, prägnanten Kapitel portraitieren als Benjamin von Stuckrad-Barre. Die alphabetische Annäherung anstelle einer klassischen Biografie ist dabei mehr als gelungen und widmet sich – in meist kürzeren, manchmal auch etwas mehrere Seiten umfassenden Kapiteln – allem, was Udo Lindenberg wichtig ist, ihn geprägt hat oder als Mensch sowie Künstler ausmacht. Die Seiten verflogen und zurück bleibt der Wunsch, dass diese Buch gerne noch umfangreicher hätte sein dürfen.
eine interessante Art der Biografie über einen grandiosen Panikrocker
In Udo Fröhliche findet man sich nach den ersten Sätzen mittendrin in Udo Lindenberg's Leben. Und wie sollte es auch anders sein, Udo's Lebensalphabet ge-/ und beschrieben von Benjamin von Stuckrad-Barre, beginnt mit "Alkohol". Eine der großen Lieben seines reichhaltigen Lebens. Des Weiteren wird man, herrlich süffisant, eingeführt in das Funktionieren der "Panikfamilie" oder die Entstehung der "Likörelle", Udos berühmte mit Likör gemalten Bilder. Es macht einfach Spaß, dieses Buch aufzuschlagen und zu erfahren, wie Udo immer sein eigenes Ding macht. Wirft man ihm einen scheinbaren Fehler vor, weil er nicht so funktioniert, wie die Gesellschaft es gerne hätte, dann macht Udo noch eine Übertreibung draus und ein weiterer Horizont in seiner Welt ist geschaffen. Als Beispiel dafür, es wurde ihm mal gesagt, er würde schlecht tanzen auf der Bühne. Udo nennt es ab da "nach Art des Hauses: Gummiknie und Schleuderschritt”. Die Art, wie dieses Buch aufgebaut ist, gefällt mir hier sehr gut. Die natürlich in alphabetisch korrekter Reihenfolge erzählten Kapitel sind, trotz Udo's großer und reichhaltiger Lebensgeschichte, kurz gehalten. Durch die jeweilige Namensgebung sind die Themen jedoch sehr konzentriert auf den Punkt gebracht. Ebenso merkt man durch den launigen sowie informativen Schreibstil doch, dass Benjamin von Stuckrad-Barre zum engen Kreis der Panikfamilie gehört. Seine Beschreibungen sind detailliert und werden angenehm lesbar beschrieben. Das führt bei mir dazu, dass ich dran bleibe und immer noch ein schnelles Kapitel lesen möchte. Ich mag dieses Buch. Es bringt mir das, was ich über Udo weiß nochmal näher und unterhält mich in einer leichten Stimmung. Es erläutert mir sogar viel Neues, was bisher gar nicht so bekannt war. Ich sehe es passend zu seinem runden Geburtstag als eine toll lesbare Hommage an ihn und hoffe und denke, dass wir noch viel von Udo haben werden. Außerdem finde ich, dass wir uns ein bisschen von seiner Lockerheit "alles easy", aneignen sollten. Somit ist es eine tolle Biografie über ein sehr interessantes Leben und von mir gibts eine top Leseempfehlung für alle, die gerne Bücher über die Leben anderer lesen und natürlich auch für Fans des Panikrockers.
Ich bin ganz ehrlich: Ich bin kein Udo-Ultra. Trotzdem hat mich dieses Hörbuch von der ersten Minute an gepackt – vielleicht gerade deshalb, weil ich noch so viel neues über den „Panikrocker“ hören durfte. Was Benjamin von Stuckrad-Barre hier abliefert, ist keine trockene Biografie, die brav Geburtsdaten und Charterfolge abarbeitet. Stattdessen wirft er uns mitten hinein in ein buntes Mosaik aus Anekdoten. Dass das Ganze nicht chronologisch erzählt wird, macht den Reiz aus: Es fühlt sich eher wie ein langer Abend an einer Hotelbar an, an dem man die besten Geschichten aus einem unglaublich bewegten Leben serviert bekommt. Man spürt in jedem Satz die tiefe Liebe und Verehrung, die von Stuckrad-Barre für Udo Lindenberg empfindet. Ja, er romantisiert sein Idol an manchen Stellen vielleicht ein wenig, aber genau das gibt dem Hörbuch diese besondere Wärme. Es ist kein distanzierter Blick von außen, sondern eine leidenschaftliche Hommage. Ein riesiges Plus ist von Stuckrad-Barre als Sprecher. Während man bei anderen Autoren oft merkt, dass sie besser schreiben als vorlesen können, ist er hier die perfekte Wahl. Seine markante Art zu lesen passt ideal zum exzentrischen Vibe der Geschichte. Wer Udo mag, wird dieses Hörbuch lieben. Und wer ihn noch nicht kennt, wird danach zumindest verstehen, warum man ihn verehren muss. Ein echtes Hörerlebnis!
Alles über Udo… von A - Z
Das Buch hat mir gut gefallen. Alphabetisch vorzugehen war für mich sehr kurzweilig. Viele nette Kleinigkeiten habe ich erfahren, z. B. dass Udos Hüte im Allgäu hergestellt werden, ausgerechnet im Ort Lindenberg. Happy Birthday lieber Udo. Auf noch viele schöne Jahre mit dir.













