Blick ins Buch

Romane

Soloalbum

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Über das Buch

Eine Geschichte von schönen Mädchen und blöden Parties, von coolen Platten und steinewerfenden Greisen.

Der Ich-Erzähler, gerade mal Anfang zwanzig, ist soeben von seiner Freundin verlassen worden; nach vierjähriger Beziehung nun per Fax der Schlussstrich. Ende, aus, vorbei. Natürlich ist der Verlassene im Moment des Aus so verliebt wie in all den Jahren nicht und so wird der Verflossenen gebührend hinterhergetrauert: Er ruft sie an, legt auf, geht joggen, sucht trinkend nach schnellem Ersatz, um doch nur wieder zurückzufallen, auf sie, auf sich und auf: OASIS.

Editionen (8)

ISBN9783462034967
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum15.03.05
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

126 Bewertungen

11 Rezensionen

3,2

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  • hubertus
    hubertus

    7 Follower

    Benjamin von Stuckrad-Barre schafft es in seinem Roman „Soloalbum" die Gefühle des Protagonisten wie Liebeskummer, Frustration und Verzweiflung so gut zu übermitteln, dass das man sie als Leser mitfühlt, was das Lesen mehr als anstrengend gemacht hat. Ich war noch nie so zwiegespalten über ein Buch, weil auf der einen Seite der Protagonist total anstrengend ist, weil er sich entweder für den Allergeilsten hält oder sich in Selbstmitleid ertränkt, und auf der anderen Seite wird mithilfe des Protagonisten und seiner Entwicklung über das Buch ein einzigartiges Portrait von der Gesellschaft und ihrer Oberflächlichkeit gezeigt. Im Grunde ist Soloalbum ein Buch, dass eine Geschichte so überzeugend erzänit, dass man es gleichzeitig hasst und liebt.

    3. März 2025

  • jadeblatt
    jadeblatt

    61 Follower

    4,0

    Spaß bei Seite. Wirklich und ehrlich und echt und auch erschütternd und die Hoffnung stirbt zu letzt. Oder? Ich mag den Schreibstil, unverblümt. Rau. Ganz nah an unserem Protagonisten und mitten drin.

    16. März 2026

  • matrask
    matrask

    5 Follower

    4,5

    Wir wären alle gerne eine USM

    Geht nur für gen x oder junge Boomer, oder wer kennt denn sonst Carter USM? Halber Stern Abzug, Skunk Anansie und Sisters dissen geht gar nicht. Und beinahe hätte er noch was gegen Faith No More gesagt, die Kurve hat er noch gekriegt. Aber ansonsten: Liebesschmerz geht so, selbst wenn das aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Ich meine, Harald Schmidt und Harry Rowohlt haben Zitate auf dem Buchrücken, was erwartet ihr denn?

    1. Apr. 2025

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Benjamin von Stuckrad-Barre

Benjamin von Stuckrad-Barre, 1975 in Bremen geboren, ist Autor von »Soloalbum«, 1998, »Livealbum«, 1999, »Remix«, 1999, »Blackbox«, 2000, »Transkript«, 2001, »Deutsches Theater«, 2001, »Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft – Remix 2«, 2004, »Was.Wir.Wissen.«, 2005, »Auch Deutsche unter den Opfern«, 2010, »Panikherz«, 2016, Udo Fröhliche, 2016/2026, »Nüchtern am Weltnichtrauchertag«, 2016, »Ich glaub, mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen – Remix 3«, 2018, »Noch wach?«, 2023, und gemeinsam mit Martin Suter: »Alle sind so ernst geworden«, 2020, und »Kein Grund, gleich so rumzuschreien«, 2024.www.stuckradbarre.de

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