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Romane

Der scharlachrote Buchstabe

3,1(141)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Der scharlachrote Buchstabe ist Hawthornes erster und berühmtester Roman. Ergebnis einer langen Auseinandersetzung mit der Welt seiner puritanischen Vorfahren, ist er zugleich der klassische amerikanische Ehebruchroman.
Ehebruch wird in der puritanischen Gesellschaft der Siedlerzeit nach starren Moralvorstellungen geahndet: So muß die Ehebrecherin Hester Prynne nach Verbüßung einer Gefängnisstrafe drei Stunden am Pranger stehen. Zudem ist sie dazu verurteilt, für den Rest ihres Lebens das Mal der vermeintlichen Schande – den scharlachroten Buchstaben A (für adulteress: Ehebrecherin) – auf der Brust zu tragen. überzeugt von der Würde ihrer Liebe, weigert sie sich, den Namen von Pearls Vater preiszugeben: Arthur Dimmesdale, Pfarrer der Gemeinde. Dimmesdale, schwächer und abhängiger vom Denken der Gesellschaft als Hester, wagt es nicht, sich zu seiner Schuld zu bekennen. Besessen von Rachegedanken, versucht ihn Hesters Ehemann, unter dem falschen Namen Chillingworth, zu einem Geständnis zu drängen.
Mit seinen dramatischen Szenen und Konstellationen, den Reflexionen zu Schuld und Sühne sowie der melodramatischen Zuspitzung des Geschehens ist Der scharlachrote Buchstabe nicht nur ein Klassiker der amerikanischen Literatur, sondern auch eine überaus spannende Lektüre.

Editionen (35)

ISBN9783458346937
VerlagInsel Verlag
Erscheinungsdatum23.02.04
Seitenzahl309

Rezensionen & Bewertungen

141 Bewertungen

20 Rezensionen

3,1

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  • missesther
    missesther

    84 Follower

    2,0

    Starker Kern - Bröselnde Hülle

    Ich feiere Schachtelsätze. Ich benutze sie selber ausgiebig. Reihe ein Komma an das nächste, füge noch einen weiteren Einschub in den Einschub ein, möchte den Gedankenfluss nicht durch einen Punkt beenden, bis am Ende des Satzes nur noch ein verlassenes kleines Verb, bei dem fast jeder Leser, bis auf den leiderprobten vielleicht, schon längst vergessen hat, wozu es eigentlich gehört, steht. ;-) Aber diese „Kunst“ betreibt Nathaniel Hawthorne in einem Ausmaße, das auch mir die Freude daran verdirbt. Ich musste mich durch das vom Autor selbst verfasste Vorwort quälen. Danach lief’s zwar besser, aber so richtig warm geworden bin ich mit diesem Werk leider nicht, aufgrund der immer wiederkehrenden Ausschweifungen und äußerst langatmigen, blumig-dramatischen Beschreibungen, wie sie um 1850 nunmal heißgeliebt wurden. Inhaltlich hohes Begeisterungspotenzial à la Dostojewski: Schuld, Loyalität, Integrität, Sühne, Selbstverdammnis und eine Prise Liebe.

    7. Feb. 2026

  • kathrin_cgn
    kathrin_cgn

    136 Follower

    1,5

    Klassiker, hin oder her!

    Ja, ich verstehe, dass es ein wichtiger Klassiker ist. Dennoch hat es mir nicht so wahnsinnig gefallen und mich fast in eine fette Leseflaute gestürzt. Ich habe mich sehr gequält. Alle Charaktere waren mit unsympathisch, die Story war lahm und die langen verschachtelten Sätze sehr anstrengend zu lesen. Es passierte fast nichts, dennoch gab es viel Geschreibe drum rum. Keine Empfehlung von mir. Da gibt’s wesentlich tollere Klassiker, die einen Mehrwert haben.

    Klassiker, hin oder her!

    13. Okt. 2024

  • mizg
    mizg

    4 Follower

    3,0

    Wie viel Symbolik bekomme ich in einen Roman? Hawthorne: Ja

    Die metanarrativen Aspekte/Eingriffe, vor allem gegen Ende, waren beim Lesen sehr interessant. Die großen Symbole, Kritiken und Merkmale dringen zwar relativ einfach durch, aber irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten in zig Zeilen lesen zu müssen wie jetzt die Blätter an welchem Ast wie das Licht durchlassen. Wiederholt hatte ich das Gefühl, dass Hawthorne für eine möglichst genaue Beschreibung den Lesefluss opfert. Es hat sich gelohnt, aber es ist unwahrscheinlich dass ich es nochmal durchlese.

    29. Jan. 2026

3 von 20 Rezensionen

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