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Romane

Der scharlachrote Buchstabe

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Über das Buch

Amerikas erster psychologischer Roman, ein berühmter Klassiker der Weltliteratur.

Die starke und sinnliche Esther Prynne bekennt sich nach der Geburt ihrer unehelichen Tochter am Pranger unerschrocken zu ihrer Schuld, als deren Symbol sie von nun an den scharlachroten Buchstaben an ihrem Kleid tragen muss. Innerlich ungebrochen und fest im Glauben an die Berechtigung ihrer Gefühle, verschafft sich die isolierte Esther einen Raum persönlicher Freiheit.

Der Geistliche Arthur Dimmesdale hingegen – Esthers Liebhaber und Vater ihres Kindes – zerbricht an seinen Schuldgefühlen. Er wird schließlich von seinem Peiniger Roger Chillingworth, hinter dessen angenommenem Namen sich Esthers Ehemann verbirgt, in den Tod getrieben.

Hawthorne schildert in seinem heute längst klassisch gewordenen Roman das Bewusstsein und die Reaktionen der von einer verbotenen Leidenschaft betroffenen »gefallenen« Frau.

Editionen (35)

ISBN9783423132121
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.06.04

Rezensionen & Bewertungen

141 Bewertungen

20 Rezensionen

3,1

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  • missesther
    missesther

    84 Follower

    2,0

    Starker Kern - Bröselnde Hülle

    Ich feiere Schachtelsätze. Ich benutze sie selber ausgiebig. Reihe ein Komma an das nächste, füge noch einen weiteren Einschub in den Einschub ein, möchte den Gedankenfluss nicht durch einen Punkt beenden, bis am Ende des Satzes nur noch ein verlassenes kleines Verb, bei dem fast jeder Leser, bis auf den leiderprobten vielleicht, schon längst vergessen hat, wozu es eigentlich gehört, steht. ;-) Aber diese „Kunst“ betreibt Nathaniel Hawthorne in einem Ausmaße, das auch mir die Freude daran verdirbt. Ich musste mich durch das vom Autor selbst verfasste Vorwort quälen. Danach lief’s zwar besser, aber so richtig warm geworden bin ich mit diesem Werk leider nicht, aufgrund der immer wiederkehrenden Ausschweifungen und äußerst langatmigen, blumig-dramatischen Beschreibungen, wie sie um 1850 nunmal heißgeliebt wurden. Inhaltlich hohes Begeisterungspotenzial à la Dostojewski: Schuld, Loyalität, Integrität, Sühne, Selbstverdammnis und eine Prise Liebe.

    7. Feb. 2026

  • kathrin_cgn
    kathrin_cgn

    136 Follower

    1,5

    Klassiker, hin oder her!

    Ja, ich verstehe, dass es ein wichtiger Klassiker ist. Dennoch hat es mir nicht so wahnsinnig gefallen und mich fast in eine fette Leseflaute gestürzt. Ich habe mich sehr gequält. Alle Charaktere waren mit unsympathisch, die Story war lahm und die langen verschachtelten Sätze sehr anstrengend zu lesen. Es passierte fast nichts, dennoch gab es viel Geschreibe drum rum. Keine Empfehlung von mir. Da gibt’s wesentlich tollere Klassiker, die einen Mehrwert haben.

    Klassiker, hin oder her!

    13. Okt. 2024

  • mizg
    mizg

    4 Follower

    3,0

    Wie viel Symbolik bekomme ich in einen Roman? Hawthorne: Ja

    Die metanarrativen Aspekte/Eingriffe, vor allem gegen Ende, waren beim Lesen sehr interessant. Die großen Symbole, Kritiken und Merkmale dringen zwar relativ einfach durch, aber irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten in zig Zeilen lesen zu müssen wie jetzt die Blätter an welchem Ast wie das Licht durchlassen. Wiederholt hatte ich das Gefühl, dass Hawthorne für eine möglichst genaue Beschreibung den Lesefluss opfert. Es hat sich gelohnt, aber es ist unwahrscheinlich dass ich es nochmal durchlese.

    29. Jan. 2026

3 von 20 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Nathaniel Hawthorne

Nathaniel Hawthorne, 1804 in Salem/Mass. geboren und 1864 in Plymouth, New Hampshire gestorben, galt in den ersten Jahren seines literarischen Werdeganges als ›obskurster Schriftsteller in Amerika‹. Er arbeitete zwischenzeitlich als Zollinspektor und kämpfte trotz seines Ruhmes gegen den finanziellen Ruin. Hawthorne reiste mehrere Jahre durch Europa und kehrte 1859/60 nach Amerika zurück. Der Autor zahlreicher Erzählungen hinterließ vier unvollendete Romane.

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