Blick ins Buch

Krimis

Holly

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Über das Buch

Privatermittlerin Holly Gibney steckt in einer Lebenskrise, da erhält sie einen Anruf: »Meine Tochter Bonnie ist vor drei Wochen verschwunden, und die Polizei unternimmt nichts.« Ihre Nachforschungen führen Holly zu einer weit zurückreichenden Liste ungelöster Vermisstenfälle. Alle spielen im Umfeld eines inzwischen emeritierten Ernährungswissenschaftlers mit dem Spitznamen »Mr. Meat«. Holly hat schon gegen grausame Gegner bestanden, aber hier begegnet sie dem schlimmsten aller Ungeheuer: dem Menschen in seinem Wahn.

Editionen (4)

ISBN9783453429680
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum13.11.24
Seitenzahl656

Merkmale

5 Bewertungen

AnschaulichGlaubwürdigSpannendSympathischVerstörendEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

1337 Bewertungen

291 Rezensionen

4,0

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  • kaddi218
    kaddi218

    243 Follower

    4,0

    „Holly“ ist mein drittes Buch von Stephen King – und wieder einmal hat er mich komplett in seinen Bann gezogen. Auch wenn „Carrie“ weiterhin mein Favorit bleibt, hat mich dieses Buch mit seinem ganz eigenen Ton und Aufbau sehr beeindruckt. Der Schreibstil ist merklich anders als in den anderen Büchern, die ich bisher von ihm gelesen habe – zurückhaltender, fast schon nüchtern, aber genau das passt perfekt zur Geschichte. Die kurzen Kapitel haben mir besonders gut gefallen, weil sie den Spannungsbogen immer wieder anheizen und das Lesen richtig angenehm machen. Inhaltlich ist Holly nichts für Zartbesaitete. Ohne zu viel zu verraten: Es geht um Dinge, die einem den Appetit verderben könnten 🍴😳 Und sagen wir so: Man hinterfragt danach auf einmal sehr genau, wem man im Alltag blind vertraut … Fazit: Ein psychologisch dichter, verstörender Thriller mit cleverer Gesellschaftskritik, subtiler Spannung und einer Hauptfigur, die man einfach mögen muss. King zeigt hier eine ganz andere Seite von sich – und die steht ihm richtig gut.

    13. Juni 2025

  • hannahmariaz
    hannahmariaz

    253 Follower

    5,0

    beendet am: 02.11.25 Sprache: Deutsch < Privatermittlerin Holly Gibney steckt in einer Lebenskrise, da erhält sie einen Anruf: »Meine Tochter Bonnie ist vor drei Wochen verschwunden, und die Polizei unternimmt nichts.« Ihre Nachforschungen führen Holly zu einer weit zurückreichenden Liste ungelöster Vermisstenfälle. Alle spielen im Umfeld eines inzwischen emeritierten Ernährungswissenschaftlers mit dem Spitznamen »Mr. Meat«. Holly hat schon gegen grausame Gegner bestanden, aber hier begegnet sie dem schlimmsten aller Ungeheuer: dem Menschen in seinem Wahn. > Als Fan der Mr. Mercedes- Reihe, war dieses Buch ein Muss für mich. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, das Buch war so spannend, dass ich es nicht aus den Händen legen wollte. Die Geschichte hat, wie viele Stephen King Bücher, gut ausgearbeitete Charaktere und auch die Nebencharaktere bekommen eine adequate Hintergrundgeschichte. Der Zusammenhang zwischen den Opfern ist dem Leser recht schnell bekannt, aber Holly selbst (verständlicherweise) nicht. Dadurch ist es frustrierend, wenn sie kurz vor einem wichtigen Durchbruch steht und den Fall aber noch nicht lösen kann. Auch die Nähe anderer wichtiger Charaktere zu den Mördern der Story löst bei mir als Leser echt Stress aus. In diesem Buch hat mich auch die Begründung der Mörder und deren generelle Vorgehensweise echt schockiert und angewidert. Bis zum Ende habe ich mitgefiebert, ob Bonnie aus ihren Klauen gerettet werden kann, oder nicht. Wieder mal ein fantastischer Stephen King!

    29. März 2026

  • greenwitchthinks
    greenwitchthinks

    161 Follower

    5,0

    Das Böse hat keine Tentakel – sondern einen gepflegten Vorgarten

    Achtung: Diese Kritik enthält Spoiler. Und sehr viel Begeisterung. Endlich bekommt Holly ihr eigenes Werk und King macht keine halben Sachen. Wir erleben sie in all ihren Facetten: zwanghaft, ängstlich, verletzlich, aber auch messerscharf, zäh und überraschend nüchtern. King geht tief in ihre Psyche, lässt uns ihre Einsamkeit spüren, ihre neurotischen Eigenheiten verstehen und ihren Mut bewundern. Holly ist kein klassischer Held, sondern eine stille Beobachterin, die sich langsam zur Kämpferin entwickelt. Und genau das macht sie so stark. Was King hier macht, ist mehr als ein klassischer Krimi. Er verwebt persönliche Trauer, gesellschaftliche Angst und pandemische Realität zu einem Werk, das nicht nur spannend, sondern auch verstörend ehrlich ist. Corona ist kein Nebenschauplatz – es ist der Nährboden für das Böse. King nutzt diese Zeit als Spiegel: Was hat sie mit uns gemacht? Was hat sie kaputtgemacht? Und was hat sie über uns offenbart? Ich habe während des Lesens so oft innegehalten und mich an meine eigenen Corona-Gedanken erinnert. Und dann kommt das Grauen. Kein Clown. Kein Monster. Kein Outsider. Sondern: ein altes Ehepaar. Zivilisiert. Kultiviert. Und doch: blutrünstig. Sie essen Menschenfleisch, um jung zu bleiben. Klingt absurd? Ist es auch. Aber auf eine verstörend plausible Art. Denn es geht hier nicht nur um Kannibalismus. Es geht um Vergänglichkeit. Kontrollverlust. Angst vor dem Altern. In einer Welt, in der alles stehen bleibt, suchen die beiden das Gegenteil: ewiges Leben. Um jeden Preis. Und genau das macht das Buch so bitterböse aktuell. Ich habe einen Tick! Und zwar markiere ich genannte Filme und Serien (nur in Stephen King Büchern) Hier ist meine Auflistung: Blood Red Sky, Peter Pan, Magic Carpet, Lux, Es Geschah in einer Nacht, Jäger des verlorenen Schatzes, Indiana Jones, Bachelor in Paradise, Dexter, Veronika Mars, SmackDown, Ist das Leben nicht schön, Armageddon, Saturday Night Fever, Der Preis ist heiß, Manifest, Dancing with the Stars, Ozark, Mindhunter, Mayberry R.F.D, Die Faust im Nacken, Die zwölf Geschworenen.

    Das Böse hat keine Tentakel – sondern einen gepflegten Vorgarten

    4. Juni 2025

3 von 291 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

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marieber186
marieber18624. Juni 2025

Ok BITTE WAS

Autorin / Autor

Über Stephen King

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

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