Blick ins Buch

Romane

Der Markisenmann

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Über das Buch

Was wissen wir schon über unsere Eltern? Meistens viel weniger, als wir denken. Und manchmal gar nichts. Die fünfzehnjährige Kim hat ihren Vater noch nie gesehen, als sie von ihrer Mutter über die Sommerferien zu ihm abgeschoben wird. Der fremde Mann erweist sich auf Anhieb nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Aber als sie ihm hilft, seine fürchterlichen Markisen im knallharten Haustürgeschäft zu verkaufen, verändert sich das Leben von Vater und Tochter für immer.

Ein Buch über das Erwachsenwerden und das Altern, über die Geheimnisse in unseren Familien, über Schuld und Verantwortung und das orange-gelbe Flimmern an Sommerabenden.

Editionen (7)

ISBN9783453427495
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum12.04.23
Seitenzahl336

Merkmale

4 Bewertungen

PoetischHerzerwärmendSympathischEntwickelndMittelEinfach

Rezensionen & Bewertungen

1228 Bewertungen

237 Rezensionen

4,4

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  • buchmelodie
    buchmelodie

    702 Follower

    5,0

    🌟🌟🌟🌟🌟 UNERHÖRT, wie wundervoll dieses Buch ist! Unbedingt lesen!

    „Wenn ich dich sehe, dann werde ich froh. Ob dich das kümmert oder nicht, das ist mal so. Wenn ich dich sehe, dann werde ich wach und schon dein kleines, feines Lächeln macht mich schwach. Und ach, ich weiß nicht, ob du das kapierst, das wird ganz schlimm für mich, wenn du mich mal verlierst.“ 🎶Manfred Krug🎶 Niemals hätte ich gedacht, dass dieses Buch mit dem eher unscheinbaren Titel und diesem retro 70er Jahre Muster zu einem Jahreshighlight bzw. zu meinem neuen Lieblingsbuch wird! „Der Markisenmann“ hat mich komplett vom Hocker gerissen und ich kann einfach nicht aufhören zu lächeln, wenn ich an dieses Buch denke.🧡 Wir begleiten Kim, eine kluge, verschlossene Jugendliche, die gegen ihren Willen zu ihrem leiblichen Vater Ronald Papen in den Ruhrpott abgeschoben wird, einem lebensuntüchtigen Markisenhändler, der kaum in der Lage ist, Verantwortung zu übernehmen. Was zunächst wie eine trostlose Zwangsgemeinschaft wirkt, entwickelt sich zu einer zarten Vater-Tochter-Geschichte voller komischer, tragischer und sehr warmherziger Momente. Jan Weiler schafft es, mit feinem Humor und liebevoller Genauigkeit ein Milieu zu zeichnen, das nach Pommesfett, Zigarettenrauch und ehrlicher Resignation riecht und dabei überraschend poetisch wirkt. Die Markisenhalle, die verrückten und doch sehr liebevollen Wegbegleiter, die skurrilen Kunden: Alles passt wunderbar in diese Geschichte hinein und wird durch die unerwarteten Wendungen um so spannender. Der Schreibstil ist brillant flüssig und man tanzt regelrecht durch die Seiten. „Der Markisenmann“ ist ein wirklich berührendes, wunderbar melancholisches Buch, das man definitiv nicht so schnell vergisst! Unbedingt lesen!!! 💛🧡❤️🤎🌟🌟🌟🌟🌟🤎❤️🧡💛

    30. Juni 2025

  • _butterblume_
    _butterblume_

    594 Follower

    5,0

    Die Geschichte von Kim, die mit 15 Jahren ihren leiblichen Vater kennenlernt. Sie wird über die Sommerferien bei ihm ausquartiert, weil sie sich in jeder Richtung rebellisch verhält. Die schulischen Leistungen sacken ab, sie wird wieder sitzenbleiben und ein Zwischenfall mit ihrem Halbbruder bringt das Fass zum Überlaufen. Widerwillig reist sie zu ihrem Vater, ist zuerst zutiefst enttäuscht von ihm, lernt ihn aber kennen und lieben. Ein unerhört kurzweiliges und unterhaltsames Buch, das mich oft hat schmunzeln lassen. Ich werde nie wieder durch Wohngebiete gehen können, ohne zu schauen, ob die Balkone "bestückt" sind. Aber auch ein Buch, das eine ganz besondere Vater-Tochter-Geschichte erzählt. Und das mit ganz viel Gefühl und "Ruhrpott-Charme". Von mir gibt's auf jeden Fall eine Leseempfehlung ⭐

    3. Mai 2025

  • 5,0

    Kim ist 15 Jahre alt und fühlt sich in ihrer Familie, die vor Reichtum strotzt wie ein Fremdkörper. Es fehlt an Liebe Akzeptanz und Respekt. Die Mutter kann irgendwie nicht, wie sie möchte. Der Vater ist scheinbar ein Kotzbrocken. Der Bruder ein hilfloser jüngerer Mitläufer. Ein schlimmes Ereignis führt dazu, dass Kim zu ihrem leiblichen Vater gebracht wird und dort die Ferien verbringen muss. Was anfänglich wie eine Strafe klingt, entwickelt sich zu einer berührenden Vater-Tochter-Geschichte. Dort lernt sie mehr über das Leben als in den vergangenen 15 Jahren. Es wird die Vergangenheit verarbeitet und die Zukunft vorbereitet.

    Mega, ich habe es geliebt.

    4. Nov. 2025

3 von 237 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 227%
lucertola
lucertola17. Jan. 2026

"Hüttenwald lachte und starrte auf meine Titten,..." Nein, so würde ich nie über meine Brüste denken. Da hört man den männlichen Autor...

Seite 7623%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Jan Weiler

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt's nicht!« gilt als eines der erfolgreichsten Debüts der letzten Jahrzehnte. Es folgten unter anderem »Antonio im Wunderland«, »Mein Leben als Mensch«, »Das Pubertier«, »Älternzeit« und die Kriminalromane um den überforderten Kommissar Martin Kühn. Auch seine Romane »Der Markisenmann« und »Munk« standen monatelang auf der Bestsellerliste. Neben seinen Romanen verfasst Jan Weiler zudem Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht. Er lebt in München und Umbrien.

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