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Romane

Gym

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Über das Buch

Clever, witzig und wild: mit ihrem neuen Roman erobert Verena Keßler das Fitnessstudio literarisch und »pusht ihre Hauptfigur bis ans Limit.« (Jessica Lind) Glänzende Spiegel, definierte Körper, legere Flirts am Tresen. Die Protagonistin in Verena Keßlers knalligem Roman liebt ihren neuen Job im MEGA GYM. Es gibt keinen Leistungsdruck, keine Überstunden, dafür liebenswerte Kolleginnen und einen Chef, der stolzer Feminist ist. Alles perfekt, wäre da nicht die klitzekleine Lüge, zu der sie sich im Einstellungsgespräch hat hinreißen lassen. Sie habe kürzlich erst entbunden, hat sie behauptet, und jetzt wollen alle Babyfotos sehen und fragen ständig nach „dem Kleinen“. Doch erst, als Bodybuilderin Vick auftaucht, wird klar, dass ein erfundenes Kind nicht das einzige Geheimnis dieser verschwiegenen Erzählerin ist. Eine Geschichte über Obsession, Ehrgeiz und die selbstzerstörerische Kehrseite schöner Oberflächen.

Editionen (3)

ISBN9783446285040
VerlagHanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum19.08.25
Seitenzahl192

Merkmale

2 Bewertungen

SchnellEinfachAnschaulichSpannendVerstörendGlaubwürdig

Rezensionen & Bewertungen

1486 Bewertungen

291 Rezensionen

4,0

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  • 4,5

    Eine bitterböse Satire auf den Fitness- und Selbstoptimierungswahn 💪🏻🏋🏽‍♀️🏃🏽‍♀️

    Mit „Gym“ liefert Verena Keßler einen Roman, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Der Schreibstil ist unglaublich flüssig, temporeich und so pointiert, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders der trockene Humor und der bissige Sarkasmus machen die Geschichte zu einem echten Leseerlebnis – ich musste mehr als einmal schmunzeln, obwohl die Themen dahinter alles andere als leicht sind. 🙈 Zwischen Proteinshakes, Pseudo-MAMA-Dasein, Thermomix-Rezepten, Fitness-Influencern und perfekt inszenierten Körpern entfaltet sich eine Geschichte über den immer größer werdenden Druck, mithalten zu müssen. Aus einer kleinen Lüge entsteht ein Netz aus Täuschungen, das die Protagonistin immer tiefer in einen gnadenlosen Konkurrenzkampf zieht. Dabei zeigt Verena Keßler eindrucksvoll, wie Selbstoptimierung, Geltungsdrang und der Wunsch nach Anerkennung in eine gefährliche Obsession umschlagen können. 🤯 Besonders gelungen fand ich, dass der Roman trotz seiner ernsten Themen nie belehrend wirkt. Stattdessen hält er unserer Leistungsgesellschaft mit viel Witz, Ironie und einer guten Portion schwarzem 🖤Humor den Spiegel vor. Hinter den urkomischen Szenen verbergen sich scharfe Gesellschaftskritik und die Frage, wie weit Menschen für Erfolg, Anerkennung und das perfekte Image eigentlich gehen würden. 🤔 Fazit: Ein kluger, sarkastischer und gleichzeitig erschreckend aktueller Roman über Fitnesswahn, Lügen, Konkurrenzdenken und den Druck, immer besser sein zu müssen. Intelligent, urkomisch und stellenweise herrlich überzogen – genau diese Mischung macht „Gym“ für mich zu einem absoluten Highlight. 💪📚

    Eine bitterböse Satire auf den Fitness- und Selbstoptimierungswahn 💪🏻🏋🏽‍♀️🏃🏽‍♀️

    1 Tage vor

  • hansdampf
    hansdampf

    199 Follower

    5,0

    Roman über eine Obsession Die Protagonistin arbeitet in einem Fitnessstudio und führt sich gleich zu Beginn mit einer üblen Lüge ein. Anfangs wirkt alles noch locker flockig, doch zunehmend entwickelt die Frau eine beängstigende Besessenheit. Auch an ihrer früheren Arbeitsstelle scheint etwas Übles passiert zu sein. Verena Kessler schafft es brillant, eine Stimmung zu erzeugen, die den Leser kaum mehr loslässt, sofern er sich darauf einlässt. Leseempfehlung (Die übrigens für alle drei Bücher von Verena Kessler gilt)

    18 Stunden vor

  • herz
    herz

    361 Follower

    3,0

    Oohhaa

    Ein Buch, was einen einfach nur in seinen Bann zieht. Der Schreibstil ist flüssig ,die Handlung spannend, die Kapitel kurz. Man kann einfach nicht aufhören. Man muss weiterlesen, auch wenn man Angst vor der weiteren Zuspitzung hat. Weggucken möchte und doch hingucken muss ... aushalten muss, was hier eigentlich passiert. Ich habe das nicht immer geschafft und musste manche Passagen einfach überfliegen. Es war zu viel. Die Autorin spielt mit Scham, Ekel, Wut, Sucht ... und dabei fing alles harmlos, aber mit einer Lüge, an.

    9. Mai 2026

3 von 291 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 2915%
tintenhain
tintenhain26. Sept. 2025

Puh, ziemlich anstrengend, so eine erfundene Mutterschaft! Sogar an Spuckflecken muss man denken. 😂

Seite 3820%

2 Kommentare verdeckt

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1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Verena Keßler

Verena Keßler, geboren 1988 in Hamburg, lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Debütroman Die Gespenster von Demmin wurde für zahlreiche Preise nominiert und mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr bei Hanser Berlin der Roman Eva, für den sie den Literaturpreis „Der zweite Roman“ erhielt.

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