
39 Follower
Ein unglaublich heißer Sommer während der Corona Pandemie: Wanda lebt mit ihrer kleinen Tochter Karli in der Berliner Platte. Sie ist alleinerziehend, Schauspielerin ohne Job, will weg aus der Gegend, will leben und den Durchbruch als Schauspielerin schaffen. Schließlich scheint sich alles zum Guten zu wenden: Nach einem Casting wird sie für eine Hauptrolle genommen, lernt den männlichen Hauptdarsteller Adam kennen und verliebt sich in ihn. Für einen Moment scheint alles perfekt, doch dann wird Karli krank und alles andere ist erstmal egal. Wanda lässt sich nicht von den harten Umständen abwimmeln und bleibt dran- auch wenn jeder Schritt nach vorne, zwei zurück bedeutet und sie alles zu verlieren droht. Achtzehnter Stock ist schnell, echt und voll von rauer Poesie, die einen Nerv bei mir trifft. Ich konnte die Hitze beim Lesen förmlich spüren und all die aufgegebenen Hoffnungen durchs Treppenhaus der Platte fliegen sehen wie verlorene Vögel. Die Story zeigt die gnadenlose Lebensrealität vieler Frauen und insbesondere von alleinerziehenden Müttern: Aufgeben ist schlichtweg keine Option. Und egal was man tut, man wird verurteilt. Wandas Struggle zwischen Selbstverwirklichung, dem Hunger nach Leben und Karriere und die Kollision mit dem Wunsch eine gute Mutter zu sein war absolut relatable- auch wenn ich selbst keine Kinder habe. Jeder von Wandas Rückschlägen hat beim Lesen weh getan. Ich denke, Sara Gmuer hat richtig viel zu sagen und ich habe Lust, mehr von ihr zu lesen. Empfehlung!
17 Stunden vor
Ein unglaublich heißer Sommer während der Corona Pandemie: Wanda lebt mit ihrer kleinen Tochter Karli in der Berliner Platte. Sie ist alleinerziehend, Schauspielerin ohne Job, will weg aus der Gegend, will leben und den Durchbruch als Schauspielerin schaffen. Schließlich scheint sich alles zum Guten zu wenden: Nach einem Casting wird sie für eine Hauptrolle genommen, lernt den männlichen Hauptdarsteller Adam kennen und verliebt sich in ihn. Für einen Moment scheint alles perfekt, doch dann wird Karli krank und alles andere ist erstmal egal. Wanda lässt sich nicht von den harten Umständen abwimmeln und bleibt dran- auch wenn jeder Schritt nach vorne, zwei zurück bedeutet und sie alles zu verlieren droht. Achtzehnter Stock ist schnell, echt und voll von rauer Poesie, die einen Nerv bei mir trifft. Ich konnte die Hitze beim Lesen förmlich spüren und all die aufgegebenen Hoffnungen durchs Treppenhaus der Platte fliegen sehen wie verlorene Vögel. Die Story zeigt die gnadenlose Lebensrealität vieler Frauen und insbesondere von alleinerziehenden Müttern: Aufgeben ist schlichtweg keine Option. Und egal was man tut, man wird verurteilt. Wandas Struggle zwischen Selbstverwirklichung, dem Hunger nach Leben und Karriere und die Kollision mit dem Wunsch eine gute Mutter zu sein war absolut relatable- auch wenn ich selbst keine Kinder habe. Jeder von Wandas Rückschlägen hat beim Lesen weh getan. Ich denke, Sara Gmuer hat richtig viel zu sagen und ich habe Lust, mehr von ihr zu lesen. Empfehlung!
17 Stunden vor







