Blick ins Buch

Romane

Identitti

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Über das Buch

„Was für eine gnadenlos witzige Identitätssuche, die nichts und niemanden schont. Man ist nach der Lektüre nicht bloß schlauer – sondern auch garantiert besser gelaunt.“ (Alina Bronsky) - Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2021 Was für ein Skandal: Prof. Dr. Saraswati ist WEISS! Schlimmer geht es nicht. Denn die Professorin für Postcolonial Studies in Düsseldorf war eben noch die Übergöttin aller Debatten über Identität – und beschrieb sich als Person of Colour. Als würden Sally Rooney, Beyoncé und Frantz Fanon zusammen Sex Education gucken, beginnt damit eine Jagd nach „echter“ Zugehörigkeit. Während das Netz Saraswati hetzt und Demos ihre Entlassung fordern, stellt ihre Studentin Nivedita ihr intimste Fragen. Mithu Sanyal schreibt mit beglückender Selbstironie und befreiendem Wissen. Den Schleudergang dieses Romans verlässt niemand, wie er*sie ihn betrat.

Editionen (5)

ISBN9783446269217
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum15.02.21
Seitenzahl432

Merkmale

3 Bewertungen

RomantischUngewöhnlichInformativVielschichtigNachdenklichKomplex

Rezensionen & Bewertungen

436 Bewertungen

63 Rezensionen

3,8

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  • norasakura87
    norasakura87

    156 Follower

    3,0

    Das Thema ist ja eigentlich mega interessant, aber das wurde dann so langweilig erzählt, dass mir nicht so recht klar ist, worauf die Autorin jetzt hinaus wollte, letztendlich... Kann man lesen, muss man aber nicht.

    5. Okt. 2025

  • 4,5

    Atemlos, abgedreht und sehr informativ

    Ich kann nicht beschreiben woher es kam, aber das Buch hätte eine gefühlte Geschwindigkeit von 200km/h. Insbesondere durch die Twitter / Facebook Einspieler bekommt es einiges an Dramatik. Die aufgeworfenen Fragen zum Thema Identität (insbesondere bezogen auf Gender und Race) haben mich sehr bewegt und meine Denkweise nachhaltig beeinflusst.

    12. Feb. 2026

  • lucjanek
    lucjanek

    25 Follower

    1,0

    Mein erstes abgebrochenes Buch 2026

    An sich klingt die Story spannend: Postkolonialismus, Blackfacing und Rassismus... Doch die Erzählweise einer Protagonistin, die in jedem zweiten Satz mit dem Gedanken abschweift, Pack ich nicht.

    11. März 2026

3 von 63 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 419%
lucjanek
lucjanek17. Jan. 2026

"Sex mit anderen PoCs bedeutete für Nivedita, das erste Mal ohne ihren unique selling point zu sein. Das erste Mal nackt." Es ist ein unglaubliches Privileg, die Person zu sein, die man wirklich ist. Sicherlich ist dieser Moment für Nivedita bedeutsam, weil sie nun endlich anders gesehen werden kann.

Seite 8520%

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Autorin / Autor

Über Mithu Sanyal

Mithu Sanyal wurde 1971 in Düsseldorf geboren, sie ist Schriftstellerin, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Kritikerin. 2009 erschien ihr Sachbuch »Vulva. Das unsichtbare Geschlecht«, 2016 »Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens«, 2021 erschien bei Hanser ihr erster Roman »Identitti«, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises war und mit dem Literaturpreis Ruhr und dem Ernst-Bloch-Preis ausgezeichnet wurde, 2024 ihr zweiter Roman »Antichristie«. 2026 erhielt sie den Heinrich-Mann-Preis für Essayistik.

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