Blick ins Buch

Romane

Heimsuchung

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Über das Buch

Ein Haus an einem märkischen See – und wie ein ganzes Jahrhundert in ihm wütetEin Haus an einem märkischen See: Es ist der Schauplatz für fünfzehn Lebensläufe, Geschichten, Schicksale von den Zwanzigerjahren bis heute. Das Haus und seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Jedem einzelnen Schicksal gibt Jenny Erpenbeck eine eigene literarische Form, jedes entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück. Alle zusammen bilden ein Panorama des letzten Jahrhunderts, das verstört, beglückt, verunsichert und versöhnt.

Editionen (6)

ISBN9783442738946
Verlagbtb
Erscheinungsdatum04.01.10
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

643 Bewertungen

84 Rezensionen

2,6

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  • lynhurtig
    lynhurtig

    5 Follower

    1,0

    Die Idee hinter Heimsuchung ist brillant aber die Ausführung war popelig🤢

    8 Stunden vor

  • andasue
    andasue

    134 Follower

    4,0

    Deutschlektüre

    ja, ich musste das Buch lesen, damit ich es demnächst in meinem Deutschkurs behandeln kann. Ansonsten hätte ich es mir wohl nicht ausgesucht. Gefallen hat es mir trotzdem, auch wenn es natürlich nicht die Spannung bietet, die ich sonst in Romanen suche. Es ist die Geschichte eines Hauses und dessen wechselnder Bewohner im Laufe der Zeit. Jedes Kapitel ist einem dieser Bewohner gewidmet, unterbrochen immer von einem Kapitel über den Gärtner. Hier wird deutsche Geschichte sehr metaphernreich und symbolträchtig angerissen, beispielsweise der Nationalsozialismus, die Besatzung durch die Rote Armee oder die beiden deutschen Staaten.

    10. Sept. 2025

  • bea777
    bea777

    483 Follower

    5,0

    Ein Haus am See in einem Kurort erlebt deutsche Geschichte!

    Das Buch ist nicht leicht zu Lesen aufgrund des besonderen Erzählstils von Jenny Erpenbeck und dennoch lohnt sich jede Seite. Eine durch einen NS-Architekten entworfene Villa in einem brandenburgischen Kurort (ich vermute Bad Saarow) beherbergt im Laufe ihres Daseins viele verschiedene Bewohner*innen und Gäste. Jenny Erpenbeck schildert an ihnen schonungslos die bewegende deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das macht sie zum einen auf eine sehr subtile Art und Weise, andere Male findet sie sehr klare Worte für die Schrecklichkeiten dieses Jahrhunderts. Das Buch ist nicht leicht zu Lesen und fordert von den Lesenden eine Portion Konzentration. Aber es lohnt sich in jedem Fall dran zu bleiben und sich auf diese Wortgewalt einzulassen. Triggerwarnung: sexuelle Gewalt, Verfolgung und Vernichtung jüdischen Lebens

    29. Apr. 2025

3 von 84 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 2513%
emjora
emjora29. Apr. 2025

Diese Gedichte verwirren mich 🙈

Seite 2714%

2 Kommentare verdeckt

Seite 2915%

1 Kommentar verdeckt

Seite 3015%

1 Kommentar verdeckt

Seite 3217%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Jenny Erpenbeck

Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize. Für »Gehen, ging, gegangen« erhielt sie u.a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

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