Blick ins Buch

Jugendbücher

Ein wirklich erstaunliches Ding

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Über das Buch

A digital girl in a digital world Stell dir vor, Außerirdische kommen auf die Erde – und du postest das allererste Video davon. Genau so verläuft »Tag X« für die 23-jährige April. Ihr Clip von »Carl«, einer mysteriösen, aber beeindruckenden Roboter-Skulptur, geht über Nacht viral und katapultiert sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht – und niemand weiß, woher oder warum. Die Ungewissheit lässt eine mediale Hysterie ausbrechen – Schock, Neugier und Angst treffen auf Sensationslust und apokalyptische Fantasien. Immer mehr Verschwörungstheoretiker, die sogenannten Defender, sehen in der außerirdischen Intelligenz eine Bedrohung, gegen die es zu kämpfen gilt – und dazu gehört auch deren Entdeckerin April ... ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist im September 2018 in den USA erschienen und stand auf Platz 1 der New York Times Bestsellerliste. Hank Green betreibt gemeinsam mit seinem Bruder John den Video-Kanal ›Vlogbrothers‹.

Editionen (6)

ISBN9783423435123
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum28.02.19
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

250 Bewertungen

72 Rezensionen

4,0

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  • katemy
    katemy

    425 Follower

    5,0

    Ein wirklich erstaunliches Ding!

    Ich muss sagen, dass dieses Buch nur durch pure. Zufall auf meinen SuB gelandet ist: es wurde mir in der Onleihe unter den zuletzt zurückgegeben Büchern angezeigt und irgendwie fand ich den Titel spannend. Als Nächstes muss ich sagen, dass ich überhaupt nicht verstehen, warum es hier nicht mehr Rezensionen dazu gibt und warum ich vorher nicht bereits bei Bookstagram oder so über dieses wirklich krasse Buch „gestolpert“ bin, denn ich finde es wirklich genial. Es thematisiert Social Media, Berühmtheit und Radikalisierung auf eine für mich vollkommen neue Art und Weise und ist dabei die gesamte Zeit super spannend und lebt von einer echt sympathischen Protagonistin, die dem Leser die gesamte Zeit über versucht klar zu machen, warum sie handelt, wie sie handelt. Also auch die Erzählweise selbst finde ich wirklich gelungen! Der Schreibstil ist fesselnd und mitreißend. Die Erzählungen der Protagonistin, April May, werden immer wieder durch Dialoge und Social Media-Post unterbrochen. Man kann der Story-Line und der Entwicklung immer gut folgen. April May entdeckt auf dem Heimweg nach einem stressigen Arbeitstag eine sehr große Skulptur mitten auf einem Gehweg in der New Yorker Innenstadt. Sie ruft einen Freund dazu, weil sie diese Skulptur einfach nur hübsch findet und überredet ihn, ein YouTube-Video von dem Ding zu drehen. Was die beiden bis dahin noch nicht ahnen: gleiche Skulpturen sind auch an 63 anderen Stellen auf der Erde plötzlich aufgetaucht. Sie dokumentieren aber einen „Erstkontakt“. Das Buch erzählt dann, wie aus der jungen Frau plötzlich eine Berühmtheit wird und was dies mit ihr macht. Außerdem gilt es herauszufinden, warum die Skulpturen überhaupt aufgetaucht sind, woher sie kommen und was sie ggf. sogar wollen. Man darf miterleben, wie ein Hype entsteht und sich eine Gegenbewegung bildet und kann daraus eine Menge für den eigenen Umgang mit Social Media mitnehmen. Unbedingt lesenswert! W

    Ein wirklich erstaunliches Ding!

    26. Juni 2024

  • elarama
    elarama

    216 Follower

    3,5

    Kritisch und aktuell

    Stell dir vor plötzlich landen überall auf der Welt Aliens und du bist eine der ersten, die sie entdeckt. April passiert quasi genau dass, als sie eine seltsame Skulptur in New York findet. Schnell gerät April in ihren Strudel als neue Influencerin und verliert sich auch immer mehr darin. Oft hatte ich sogar das Gefühl für ihren neu erworbenen Fame vergisst sie alles Andere. Und das wirkte erschreckend aktuell und zeitkritisch. Trotzdem hatte es für mich ein paar Längen und auch weil ich Aprils Charakter nicht so recht mögen konnte, ist das Buch am Ende kein komplettes Highlight für mich.

    4. Juli 2024

  • wordfflow
    wordfflow

    40 Follower

    5,0

    Aktuell, spannend und gesellschaftskritisch

    "The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green ist eine Sci-Fi Dystopie, die sich mit den Auswirkungen von Social Media und Verschwörungsideologien auf unsere Gesellschaft, der Diskussionskultur und der gesellschaftlichen Zugehörigkeit mit gleichzeitiger Abgrenzung andersdenkender Gruppen auseinandersetzt. Die Geschichte wird aus der verzerrten Perspektive durch die Protagonistin April May erzählt, was sie selber zu Beginn der Geschichte an die Leserschaft gerichtet anmerkt. Kurz zum Inhalt: April findet eine mysteriöse Statue, die sie “Carl“ tauft. Diese wurde auch in verschiedenen anderen Städten rund um die Welt gesichtet, die “Carls”, und sind in ihrer elementaren Beschaffenheit wissenschaftlich nicht zu erklären. Da April als Erste in den sozialen Medien darüber postet, findet sie sich plötzlich im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit wieder. Sie wird von vielen Leuten gefeiert, aber auch gehasst und gefürchtet und so entsteht eine Folge von immer extremeren Ereignissen, die zum Ende der Geschichte in eine Katastrophe münden. Den Genremix aus Sci-Fi Dystopie mit Gesellschaftskritik finde ich besonders gelungen, da viele aktuelle Themen aufgegriffen, überspritzt und dadurch kritisiert werden. Hank Green zeigt eindrucksvoll, welchen Einfluss die sozialen Medien bereits auf uns haben und wie leicht sich durch Manipulation und Inszenierung gegenteilige Lager immer weiter radikalisieren können. Der Konflikt von einem (Nicht-) Glauben, den die Unerklärbarkeit der “Carls” mit sich bringt, ist dabei auf unzählig vielen gesellschaftlichen Ebenen interpretierbar und macht das Buch in meinen Augen so vielschichtig und beeindruckend. Durch die spannende Handlung und die aktuellen Themen hatte das Buch eine starke Sogwirkung auf mich und hinterlässt auch noch lange Zeit nach dem Lesen einen Eindruck, der weiterhin zum Nachdenken anregt. Nicht zuletzt trägt auch der Cliffhanger dazu bei, dass ich sehr auf eine zeitnahe Übersetzung von Band 2 hoffe. Insgesamt kann ich "The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding" sehr empfehlen. Besonders durch die gesellschaftliche Relevanz und die interessante Erzählperspektive ist dieses Buch in meinen Augen ein Meisterwerk und definitiv eine Empfehlung wert.

    18. Apr. 2024

3 von 72 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hank Green

Hank Green wurde in Birmingham, Alabama geboren, seine Familie zog jedoch früh nach Orlando, Florida. Er studierte Biochemie und absolvierte seinen Master in Umweltwissenschaften an der University of Montana, wo er mit seiner Familie lebt. Gemeinsam mit seinem Bruder John Green startete er 2007 den Videokanal »Vlogbrothers« und wurde so zum Social-Media-Star. Allein auf TikTok folgen ihm 8 Mio. Nutzer*innen und der Hashtag #hankgreen wurde über 260 Mio. Mal aufgerufen. Mit seinen YouTube-Kanälen erreicht Hank Green 22 Millionen Abonnent*innen. Gemeinsam mit der sog. »Nerdfighter-Community« initiierten Hank und John Green das karitative »Project for Awesome«, das inzwischen jährlich Millionen von Dollar für Charityprojekte (z.B. »Save the Children«) einspielt. Darüber hinaus setzt er sich für viele weitere wohltätige Zwecke in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales ein. Mehr über Hank Green unter www.hankgreen.com

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