Blick ins Buch

Jugendbücher

Wie hat euch das Anthropozän bis jetzt gefallen?

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Über das Buch

Von Hotdogs bis zur Schönheit des Sonnenuntergangs

John Green verbindet sein eigenes Leben mit den großen Fragen der Menschheit: Was hat ein Teddybär mit Macht und Ohnmacht zu tun oder das Googeln mit unserer Endlichkeit? Mit seinem Blick für Seltsames, Wichtiges und Überraschendes bewertet er die menschengemachte Gegenwart auf einer Skala von 1 bis 5. Das Anthropozän ist das aktuelle Erdzeitalter, in dem wir den Planeten grundlegend verändern. Green versammelt Facetten dieser Epoche: Seine absurden, erhellenden und ganz persönlichen Funde spiegeln unser Leben mit allen Höhen und Tiefen. Ob Monopoly oder Pest, Super Mario Kart oder Sonnenuntergänge – erzählt wird mit großer Leichtigkeit und Spaß von unserer Lebenswirklichkeit und den existenziellen Erfahrungen des Menschseins.

Editionen (3)

ISBN9783423627658
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum20.07.22
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

168 Bewertungen

42 Rezensionen

4,0

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  • maximus94
    maximus94

    98 Follower

    4,5

    Viele kurze Essays über alles und nichts zugleich

    Dieses Buch ist eine Ansammlung von Essays, die vielleicht sonst niemand außer John Green so schreiben könnte. Es geht um eher mondäne Themen, das Süßgetränk Diet Dr Pepper, oder große Themen, wie diverse Krankheiten. Allen verleiht Green seinen eigenen persönlichen Touch und eine einzigartige Perspektive. Er diskutiert große Themen, wie den Sinn des Lebens, auf eine sehr persönliche und gleichzeitig zugängliche Art und Weise. Ich gebe diesem Buch viereinhalb Sterne.

    31. Mai 2025

  • bellchen
    bellchen

    8 Follower

    5,0

    John Green hat sich mal wieder selbst übertroffen. Seine Art Gedanken und Gefühle auf so ernsthafte, aber dennoch sanfte Weise zu übermitteln, bringt mit jeder weiteren Seite mehr Gänsehaut. Jeder sollte dieses Buch mindestens einmal gelesen haben.

    1. Feb. 2023

  • Leider nicht mein Buch. Ich entziehe mich hier einer Sternebewertung, da der Autor selbstverständlich nichts dafür kann, dass ich dieses Buch besser nicht gelesen hätte und ich in diesem Fall definitiv auch nicht möchte, dass die Gesamtbewertung dieses Buches meinetwegen schlechter ausfällt, zumal ich keine Begründung dafür hätte. An dieser Stelle sollte ich vielleicht auch gestehen, dass ich dieses Buch niemals gelesen hätte, wenn es nicht von John Green, einem meiner absoluten Lieblingsautor:innen seit Jahren wäre. Nicht einmal wegen des Themas, sondern weil ich generell einfach keine Sachbücher lese - Ich bin einfach eine Roman-Person und das ist okay. Wenn John Green noch einmal ein realistisches, emotionales und/ oder trauriges Jugendbuch herausbringt, werde ich es sofort lesen, aber Sachbücher und ich sind einfach keine Freund:innen. Das Thema des Buches fand bei mir durchaus Anklang, zumal ich mich im Rahmen meines Studium sowieso immer wieder mit allem Möglichen rund um Gesellschaft, Sozialität, Anthropologie etc. beschäftige und das natürlich gerne, aber ich hatte mir zuvor nur einfach etwas ganz anderes unter diesem Buch vorgestellt. Ich bin von einer zusammenhängenden Ausarbeitung ausgegangen, stattdessen bekam ich kurze Statements und Ausführungen zu den unterschiedlichsten Themen, von denen mich selbstverständlich manche mehr und manche weniger interessierten. Das Buch bietet definitiv einige interessante Denkanstöße, hat mich generell viel zum Nachdenken gebracht, was in meinen Augen immer nur ein Gewinn sein kann, weswegen ich es auch niemals bereuen würde, dieses Buch gelesen zu haben. Dennoch wäre es wohl besser gewesen, wenn ich es nicht getan hätte. Kennt ihr dieses Gefühl, eure Lieblingsautor:innen unbedingt kennenlernen zu wollen und dann auch wieder nicht? Weil ihr Angst habt, eure perfekte Illusion zu verlieren und enttäuscht zu werden? Angst, dass es euer Verhältnis zu seinen:ihren Büchern beeinflussen könnte? Mir ging es hier stellenweise so - Obwohl ich John Green definitiv sehr sympathisch finde! Ich kann euch nur anraten, euch vorher über das Buch zu informieren und vielleicht sogar mal reinzulesen, um schließlich abzuwägen, ob überhaupt und wenn dann welche der besprochenen Themen für euch interessant sind. Zuletzt möchte ich noch erwähnen, dass mir der Einbezug von Gedichten in diesem Buch unheimlich gut gefallen hat. Dieser Mann kann einfach schreiben! Macht euch unbedingt ein eigenes Bild und lasst euch nicht zu sehr von mir beeinflussen. 💕

    11. Okt. 2023

3 von 42 Rezensionen

Autorin / Autor

Über John Green

John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt ›Eine wie Alaska‹ Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane ›Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)‹ und ›Margos Spuren‹, ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman ›Das Schicksal ist ein mieser Verräter‹ ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2017 erschien Greens Jugendroman ›Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken‹ und zuletzt die Essaysammlung ›Wie hat euch das Anthropozän bis jetzt gefallen?› Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über fünf Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Indianapolis.

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