Blick ins Buch

Romane

Licht bricht, bevor es strahlt

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Über das Buch

Auf der Suche nach sich selbst darf man sich auch verlaufen

Virginia träumt von einem Leben in Berlin, doch aus Rücksicht auf ihre alleinerziehende Mutter – süchtig nach Schlaftabletten und der Liebe ihrer Tochter – beginnt sie ein Studium in deren Nähe. Beim Besuch einer feministischen Hochschulgruppe trifft sie auf Gleichgesinnte, junge Menschen, die sich für eine diverse Gesellschaft einsetzen. Obwohl sie alle mit eigenen Herausforderungen kämpfen, entsteht schnell eine tiefe Freundschaft. Und dann wäre da noch der Jurastudent Benedict, der seine Selbstzweifel durch überehrgeizige Leistung kompensiert. Doch gerade, als sie beginnen, sich gegenseitig zu vertrauen, holt die toxische Beziehung zu ihrer Mutter Virginia ein …

Editionen (1)

ISBN9783423219853
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum18.05.22
Seitenzahl320

Merkmale

1 Bewertungen

MittelEinfachMinimalistischTraurigVerstörendHerzerwärmend

Rezensionen & Bewertungen

104 Bewertungen

24 Rezensionen

3,9

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  • 5,0

    Es gibt sie einfach. Diese Bücher die dich einfangen, reinziehen und nicht mehr rauslassen. Und so eines ist dieses hier. Schon nach den ersten Sätzen wusste ich, entweder wird das richtig gut oder ich werde es nach ein paar Seiten abbrechen. Es wurde ersteres. Ich mochte das Buch. Vor allem wie dort mit gewissen Themen umgegangen wurde. Sєх, Маsтurватiоn Мєnsтruaтіоn - Themen die ich noch nie so offen gelesen habe. Und das mochte ich sehr. Virginias Humor war toll. Genauso wie die Eigenarten jedes einzelnen Charakters. Ab und zu etwas klischeehaft aber trotzdem toll. Und Benedict. (Leider) konnte ich zu viele Teile der Liebesgeschichte nachvollziehen. Zu sehr an manchen Stellen. Insgesamt waren die meisten Situationen sehr real. Auch die Beziehung von Virginia zu ihrer Mutter, oder das Verhältnis zu Benedict. Aber was war das bitte für ein Plottwist? Und was für ein Ende? Naja, auf jeden Fall lesenswert und ne große Empfehlung. Das Buch sollten viel mehr Leute lesen.

    29. Mai 2024

  • vanessaar
    vanessaar

    45 Follower

    2,0

    Das Buch blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück. Der schreibstil ist gewöhnungsbeduerftig und gespickt von klischeehaften Formulierungen. Mehrere politische aktuelle Themen werden angesprochen, aber nicht richtig ausgeführt. Man erkennt keinen roten Faden. Schade, dabei finde ich die Geschichte an sich schön und die Themen wichtig - für meinen Geschmack hätte man aber mehr rausholen können.

    16. März 2023

  • nouvellenoel
    nouvellenoel

    85 Follower

    3,0

    Coming of Age-Roman mit Themen wie Diskriminierung, Politik und Suchterkrankungen

    Ein Buch, das mich sehr berührt hat. Der Schreibstil ist erstmal gewöhnungsbedürftig, aber ich war relativ schnell in der Geschichte drin. Mir hat super gefallen, dass hier wichtige Themen wie Diskriminierung (in Form von Fremdenfeindlichkeit, Homophobie u.v.m.), Feminismus, Politik und psychischen Erkrankungen (hier insb. Suchterkrankungen) eingegangen wird. Leider hatte ich damit ein paar Probleme. Es wurde m.M. nach viel mit Klischees und Stereotypen gearbeitet. Dabei ist eine Entstereotypisierung meines Erachtens auch wichtig. Außerdem wurden heikle Themen (hier Triggerwarnungen beachten) zwar angeschnitten, aber nicht ordentlich aufgearbeitet und eher in der Luft hängen gelassen. Als Leser wird einem sehr nah vor Augen geführt, wie es sein kann, wenn man mit Suchterkrankungen im nahen Umfeld konfrontiert wird. Welche Gefühle und Gedanken damit einhergehen können. Oder auch mit Situationen wie sexuelle Belästigung oder auch Familiensettings, in denen Druck und Angst vor Ablehnung eine große Rolle spielen. Das alles ist schön dargestellt, aber in meinen Augen leider sehr unausgereift. Ich habe mich als Leserin am Ende ein bisschen mit meinen Gefühlen alleingelassen gefühlt. Mir hat eine Charakterentwicklung gefehlt, mir hat die Aufarbeitung gefehlt. Auch die Charaktere sind unter all diesen doch sehr schweren Themen komisch oberflächlich geblieben. Es gab mit jedem Nebencharakter Szenen, in denen sich geholfen und zugehört wurde, um eine Entwicklung in der Freundschaft mit einer entsprechenden Tiefe darzustellen. Dabei wirkten diese Szenen leider eher konstruiert und unecht/künstlich. Es kam mir so vor, als wären diese Szenen eingebracht worden, um ein Gefühl der Nähe zu produzieren und nicht natürlich eingeflossen, weil es zur Handlung beigetragen hätte. Wohingegen mir der ganz Plot rund um die Liebesgeschichte wiederum sehr authentisch erschien. Insgesamt ein wirklich tolles Buch mjt wichtigen Themen. Es ist so wichtig, auf diese Themen und auf die verschiedenen Lebensrealitäten aufmerksam zu machen. Und das hat die Autorin definitiv geschafft ☺️

    25. Feb. 2025

3 von 24 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Becca Braun

Becca Braun, 1995 geboren, lebt und schreibt in Köln. Sie studierte Deutsche Sprache und Literatur sowie Medienkulturwissenschaften, später Theorien und Praktiken professionellen Schreibens.

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