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Romane

So zärtlich war Suleyken

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Über das Buch

'Siegfried Lenz schreibt nicht, er redet. Er redet seine Zuhörer an. ›Herrschaften‹, sagt er, und ›ihr‹ und ›sagen wir mal‹ er überlegt sich sein Wort noch während des Sprechens - und es ist, als spräche er von einem untergegangenen Schiff, auf dem auch alles so nah beieinander und eng bekannt ist; nur daß dort wohl niemals so viele Originale auf einem Haufen beisammen sind wie in Suleyken.' Frankfurter Allgemeine Zeitung 'Kleine Erkundungen der masurischen Seele' hat Siegfried Lenz diese Geschichten genannt. Was er in ihnen ans Licht bringt ist eine Gesellschaft höchst skurriler Gestalten, beheimatet in der Gegend zwischen Suleyken und Schissomir: ein listiger Großvater namens Hamilkar Schaß, den weder Tod und Teufel noch der Rokitno-General Wawrila beim Lesen stören können, die füllige Tante Arafa, die unversehens ihren Geist aufgibt, der Gnurpel Kukielka und viele andere. Alle sind sie Lachudders: Leute, mit denen man es gut meint, obwohl man sie im Grunde für Schlingel hält. Ihre Sprache, umständlich, verschlagen und hintergründig, ist sogleich so bunt wie der Markt von Oletzko und so festgefügt wie ein Bauernhaus in Suleyken. Inhalt:- Der Leseteufel- Füsilier in Kulkaken- Das war Onkel Manoah- Der Ostertisch- Das Bad in Wszscinsk- Ein angenehmes Begräbnis- Schissomirs großer Tag- Duell in kurzem Schafspelz- So war es mit dem Zirkus- Der rasende Schuster- Die Kunst, einen Hahn zu fangen- Eine Kleinbahn namens Popp- Die Reise nach Oletzko- Sozusagen Dienst am Geist- Eine Sache wie das Impfen- Der Mann im Apfelbaum- Die große Konferenz- Eine Liebesgeschichte- Die Schlüssel der Prophezeiungen- Die Verfolgungsjagd

Editionen (15)

ISBN9783423195058
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.04.11
Seitenzahl152

Rezensionen & Bewertungen

24 Bewertungen

2 Rezensionen

3,9

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  • psor
    psor

    5 Follower

    5,0

    Hach, es wurde Zeit, dieses Buch wieder einmal zu lesen. So schöne, so lustige Geschichten über die seltsamen Leute im masurischen Dorf Suleyken. Ostpreußens Macondo. Weckte seinerzeit meine Liebe für die Weirdos, für die Strangeness. Shoutout an meine Eltern, die mich mit der Empfehlung dieses Buches anno dazumal in die Arme von Siegfried Lenz führten.

    23. Feb. 2024

  • estrelas
    estrelas

    59 Follower

    3,0

    „Hamilkar Schaß, mein Großvater, blickte nicht auf; statt dessen sagte er: ‚Es wird, Adolf Abromeit, alles geregelt, wie es kommen soll. Nur noch, wenn ich bitten darf, zwei Seiten vom Kapitelchen.‘“ Ein Leser, der sich, selbst vom Gewehr bedroht, nicht von seiner Lektüre abbringen lässt. Das ist nur der Anfang zu einer Reihe oft skurriler und amüsanter Geschichten aus dem erfundenen Ort Suleyken.

    11. Feb. 2024

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