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Romane

Vati

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Über das Buch

Das berührende Porträt einer Nachkriegsgeneration

Ein Mann mit Beinprothese, ein Abwesender, ein Witwer, ein Pensionär, ein Literaturliebhaber. Monika Helfer umkreist das Leben ihres Vaters und erzählt von ihrer eigenen Kindheit und Jugend. Von dem vielen Platz und der Bibliothek im Kriegsopfer-Erholungsheim in den Bergen, von der Armut und den beengten Lebensverhältnissen. Von dem, was sie weiß über ihren Vater, was sie über ihn in Erfahrung bringen kann. Mit großer Wahrhaftigkeit entsteht ein Roman über das Aufwachsen in schwierigen Verhältnissen, eine Suche nach der eigenen Herkunft. Ein Erinnerungsbuch, das sanft von Existenziellem berichtet und schmerzhaft im Erinnern bleibt. »Ja, alles ist gut geworden. Auf eine bösartige Weise ist alles gut geworden.«

Editionen (5)

ISBN9783423148436
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum19.10.22
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

71 Bewertungen

12 Rezensionen

4,0

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  • readwritesing
    readwritesing

    48 Follower

    5,0

    Der zweite Roman von Monika Helfer, den ich gelesen habe (nach „Baggage“). Es ist ein zartes Buch und dennoch stellenweise hart. Mich hat es sehr berührt und ich habe den (teilweise autobiografischen) Roman noch lieber als „Baggage“ gelesen. Erst eine Generation her und doch eine völlig andere Lebens- und Erfahrunswelt.

    14. Apr. 2026

  • kiwilein
    kiwilein

    202 Follower

    4,0

    Lesenswerte Familiengeschichte

    Im Mittelpunkt steht Vati, eine tragische Figur mit einem im Krieg versehrten Bein. Man hat das Gefühl, Josef, der Vati, passt nicht so ganz in diese Welt und verbringt am liebsten Zeit mit Büchern. Er hat mit Mutti vier Kinder, eine davon Monika Helfer. Die Anekdoten des Buches waren unterhaltsam trotz der vielen Traurigkeiten. Werde auf jeden Fall noch ein weiteres Buch von Monika Helfer lesen.

    27. Aug. 2025

  • ankeliest
    ankeliest

    63 Follower

    5,0

    "Gretel sagte: "Es ist doch alles gut geworden." Renate sagte:"In Wirklichkeit wissen wir gar nichts über ihn" Ich neige dazu Renate Recht zu geben."(S171) Man kann als Kind das Leben seines Vaters nicht erzählen, es wird zur Erzählung über die Kindheit. Aber die Lücken kann man mit etwas Schönem füllen. Berührend fand ich die Stelle als der Vater zur Lebensberichte ansetzte und die Ich Erzählerin Angst hatte den Vater zu verlieren, nicht durch Krankheit oder Tod, sondern weil er sie nicht mehr als Kind behandelte, stattdessen wie eine Vertraute oder Freundin, der man alles erzählt.

    19. Aug. 2025

3 von 12 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Monika Helfer

Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht und wurde u.a. mit dem Robert-Musil-Stipendium, dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur, dem Solothurner Literaturpreis und dem Johann-Peter-Hebel-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihr die Romane ›Die Bagage‹, für den sie den Schubart-Literaturpreis 2021 der Stadt Aalen erhielt, ›Vati‹ – damit war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert – und ›Löwenherz‹.

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