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Romane

Jugend ohne Gott

3,6(516)
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Deutsch
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Über das Buch

»Ein kleines Buch empfehle ich Ihnen, ›Jugend ohne Gott‹ von Horváth. Es ist großartig und schneidet quer durch den moralischen Weltzustand von heute.« Hermann Hesse an Alfred Kubin

Eine Schule in Zeiten des totalitären Regimes: Der vierunddreißigjährige Geographie- und Geschichtslehrer der Unterstufe ist, obwohl er mit den Werten der herrschenden Faschisten nicht einverstanden ist, zunächst ein Mitläufer des Systems. Auf einer Klassenfahrt realisiert er, dass die Erziehung der Schüler zum Militarismus lediglich zu Kälte, Mangel an Toleranz und Gottlosigkeit führt. Als er sich in einen Streit der Jugendlichen einmischt, lädt er selbst Schuld auf sich.

Die Geschichte eines Lehrers, der versucht, sich mit humanistischen Idealen gegen die faschistischen Tendenzen seiner Schüler zu wehren, zählt zu den großen Klassikern der Moderne.

Mit einem Nachwort von Elisabeth Tworek.

Editionen (43)

ISBN9783423138543
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.02.10
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

516 Bewertungen

62 Rezensionen

3,6

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  • mary_liest_
    mary_liest_

    264 Follower

    3,0

    Leider hat mir der Schreibstil überhaupt nicht gefallen, es war mir auch teilweise zu wirr... Das Thema ist aber interessant, daher auch die 3 Punkte.

    25. Mai 2025

  • pao
    pao

    189 Follower

    3,5

    Mal wieder einen Klassiker gelesen. Anfangs hatte ich Bedenken, weil die Schreibweise bei alten Büchern doch oft recht gewöhnungsbedürfig ist , hier ging’s aber doch recht flott zu lesen. Passt auch gut in die heutige Zeit. Auch wenn die Wortwahl natürlich schwer zu ertragen ist aber damals normal war ( das N-Wort)

    9. Jan. 2026

2 von 62 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ödön von Horváth

Ödön von Horváth (eigentlich Edmund Josef) wurde am 9. Dezember 1901 in einem Vorort von Fiume, dem heutigen Rijeka in Kroatien, geboren. Er besuchte an der Münchner Universität psychologische, literatur-, theater- und kunstwissenschaftliche Seminare, begann 1920 zu schreiben und etablierte sich schon bald als Bühnenautor, unter anderem mit seinem Stück ›Geschichten aus dem Wienerwald‹. Während des Nationalsozialismus verschlechterte sich seine finanzielle Situation, da seine Stücke in Deutschland nicht mehr aufgeführt werden durften. Er starb am 1. Juni 1938 und zählt heute zu den großen Klassikern der Moderne.

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