Blick ins Buch

Jugendbücher

Die Outsider

4,2(233)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Editionen (3)

ISBN9783423078412
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.07.83

Rezensionen & Bewertungen

233 Bewertungen

30 Rezensionen

4,2

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  • buchmelodie
    buchmelodie

    702 Follower

    5,0

    🌟🌟🌟🌟🌟 „Bleib golden, Ponyboy, bleib golden!“ Ein Klassiker, den jeder gelesen haben sollte!

    Ich habe „Die Outsider“ das erste Mal mit 15 Jahren gelesen. Schon damals hat mich dieses Buch tief berührt und wurde sofort zu einem meiner Lieblingsbücher. Jetzt (viele Jahre später😉) habe ich es erneut gelesen und ich bin immer noch überwältigt. Die Geschichte hat mich wieder direkt ins Herz getroffen und wie schon damals sind viele Tränen beim Lesen geflossen. Hintons Roman ist weit mehr als nur eine Geschichte über Straßengangs und Gewalt. Hinter den Schlägereien und Konflikten zwischen den „Greasers“ und den reichen „Socs“ verbirgt sich eine tiefgründige Erzählung über Identität, Verlust der Unschuld und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. „Die Outsider“ zeigt, wie universell das Bedürfnis nach Zugehörigkeit ist und dass wir alle mit Vorurteilen und gesellschaftlichen Erwartungen kämpfen. Es erinnert uns jedoch auch daran, dass wir die Fähigkeit haben, Menschlichkeit und Hoffnung zu bewahren. Gerade deswegen wirkt das Buch so berührend und bleibt auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung aktuell. Ein zeitloser Klassiker, der mich auf’s Neue mitgerissen hat und den jeder mal gelesen haben sollte! 🧡🌅🌟🌟🌟🌟🌟🌅🧡 P.S. Ich habe bisher nur die alte Übersetzung gelesen, es gibt aber mittlerweile eine neue von Andreas Steinhöfel. Weiß jemand von Euch, wie sich die neue von der alten Übersetzung unterscheidet? Lohnt es sich, die neue Version zu lesen?🥰

    🌟🌟🌟🌟🌟 
„Bleib golden, Ponyboy, bleib golden!“
Ein Klassiker, den jeder gelesen haben sollte!

    29. Juni 2025

  • neon_dreamer
    neon_dreamer

    40 Follower

    4,0

    Schonungsloser Roman über überforderte Eltern und unterfordernde Jugendliche. Rau, ehrlich, aber auch herzlich

    Allgemein bekannt ist wohl der Film "The Outsiders" von Francis Ford Coppola, weniger vermutlich die Lektüre, aus der, er entstand. Ich selbst wusste auch nicht, dass der Film auf einer Buchvorlage basiert und bisher hatte ich auch den Film noch gar nicht gesehen. Das wird demnächst dann mal nachgeholt. Das Buch hatte ich zufällig mal in einer "Zum Mitnehmen"-Kiste entdeckt und seitdem stand es ungelesen in meinem Regal. Nun wollte ich endlich mal die Greasers kennen lernen und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Susan E. Hinton schrieb mit "Die Outsider" einen kurzweiligen Roman über die Probleme Jugendlicher in unterschiedlichen Schichten, in Amerika. Das Themengebiet ist ähnlich wie bei "West Side Story" nur ohne Romeo und Julia Geschichte. In "Die Outsider" liegt der Fokus auf den Jungs, die sich die Haare stylen, ihre Ehre verteidigen und zusammen halten. Sie nennen sich die Greasers oder werden allgemein so genannt. "Lumpen" ohne Zukunft, die entweder im Knast landen werden, oder sterben. Auf der anderen Seite sind die "Socs", die reichen Burschen mit ihren schicken Wagen. Auch wenn diese in der Gesellschaft vielleicht einen höheren Stand und durch ihr Geld mehr Chancen haben, haben sie doch auch die gleichen Probleme. Die Jugendlichen wissen kaum was mit sich anzufangen und verlieren sich in Streitereien und Schlägereien. Ponyboy beginnt das alles zu reflektieren und wir als Lesenden begleiten seine Gedanken dabei. Susan E. Hinton zeichnet ein sehr realistisches Bild der Jugend, die auf sich allein gestellt ist. Jugendliche, die von ihren Eltern misshandelt oder ignoriert werden. Waisen, die sich selbst durchschlagen müssen und mehr oder weniger auf der Straße leben. Der Roman ist rau, verbirgt aber auch eine gewisse Herzlichkeit. Denn wenn man trotz der Strapazen und der Ausweglosigkeit noch Menschen an seiner Seite hat, die zu einem stehen, dann macht es das alles erträglicher. Ein schonungsloser Roman über überforderte Eltern und unterforderte Jugend.

    2. Apr. 2026

  • annischleni
    annischleni

    12 Follower

    5,0

    5/5⭐, absolutes Lieblingsbuch.

    🌷 Das Buch geht um Ponyboy und seiner 'Gang'. Die Gruppe wird von den Socs, einer Gruppe von reichen Jungs, geplagt. Nach einem großen Unfall, müssen Ponyboy und Johnny flüchten, wo sie noch mehr erleben. 🌷 Ich muss sagen ich habe zweimal bei dem Buch geweint, aber auch sehr oft gelacht. Ich finde dass Ponyboy ein sehr starker Hauptcharakter ist und ich habe sehr mit ihm mitgefühlt. Ich habe das Buch jetzt schon zum zweiten mal gelesen, und werde es wahrscheinlich auch wieder nochmal irgendwann lesen.

    23. Mai 2024

3 von 30 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Susan E. Hinton

Susan E. Hinton wurde 1950 in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma geboren. Ihren ersten Roman, ›Die Outsider‹ (dtv pocket 78169), schrieb sie als Jugendliche. Er wurde ein Welterfolg und gilt als eines der erfolgreichsten Jugendbücher überhaupt. Mit dem Schreiben begann sie schon als Kind. Ihre Themen waren damals vor allem Pferde und Cowboys. Sie wuchs in der Umgebung von Jungen auf und in all ihren Romanen sind die Helden Jungen. Sie selbst sagt von sich, dass sie sich als Kind lange gewünscht hat ein Junge zu sein. Je älter sie wurde, desto mehr Schwierigkeiten bekam sie allerdings mit der Tatsache, dass sie sich oft wie ein Junge fühlte und wie einer verhielt, dabei aber doch ein Mädchen war. Als Autorennamen wählte sie darum später bewusst die Abkürzung S. E. Hinton, nicht zuletzt, um auch männliche Leser mit ihren Büchern zu erreichen. 1967 - Susan E. Hinton besuchte damals noch die Highschool - erschien ihr erstes Buch ›Die Outsider‹. Der Titel erregte Aufsehen und löste heftige Kontroversen aus, denn die Autorin schildert darin ungeschminkt und realistisch den harten Alltag von Jugendlichen, deren Leben von Gewalt, Bandenkriegen und Kriminalität geprägt und darum alles andere als einfach ist. Viele Erwachsene empfanden einen solchen Stoff als unpassend für jugendliche Leser. Man war damals vielfach noch der Meinung, dass Jugendliteratur Vorbildcharakter hat und eine heile Welt abbilden sollte, die im Einklang mit den herrschenden pädagogischen Vorstellungen stand. Susan E. Hinton aber interessierte sich nicht für solche Normen, sondern schrieb hart und direkt an der Realität - und hatte damit großen Erfolg unter den jugendlichen Lesern, die sich mit den dargestellten Figuren gern identifizierten. Die frühe Anerkennung hatte für die Autorin allerdings auch Schattenseiten. Der Erwartungsdruck, dem sie im Alter von erst 17 Jahren ausgesetzt war, machte ihr so zu schaffen, dass sie einige Jahre lang gar nicht mehr schreiben konnte. Erst in den siebziger Jahren, nachdem sie an der Universität von Tulsa studiert und geheiratet hatte, fand sie wieder aus ihrer Schreibblockade. Nun entstanden weitere Bücher, unter anderem ›Rumble Fish‹, ›Entscheidung in Oklahoma‹ und ›Jetzt und hier‹. ›Jetzt und hier‹ kam in Deutschland auf die Auswahlliste zum Jugendliteraturpreis. Die meisten dieser Titel wurden verfilmt, größtenteils in enger Zusammenarbeit mit der Autorin. Francis Ford Coppolla führte Regie, es spielten Darsteller wie Matt Dillon, Patrick Swayze, Tom Cruise und Emilio Estevez, die mittlerweile zu Leinwandstars aufgestiegen sind. Susan E. Hinton lebt mit ihrer Familie und ihren Pferden in Tulsa.

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