Evil - Das Böse
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Beschreibung
Ein Roman über die Versuchung des Bösen und den Mut, ihr zu widerstehen
Ein Roman über die Versuchung des Bösen und den Mut, ihr zu widerstehen.
Erik ist 14, als ihn keine normale Schule mehr aufnehmen will. Selbst Sohn eines prügelnden Vaters, ist er bereits der rabiate Anführer einer berüchtigten Jugendbande. Seine letzte Chance, irgendwann doch einen Schulabschluss zu machen, ist das Internat Stjärnberg.
Stjärnberg gilt als vornehm, als Eliteschule. Doch in Wahrheit wir es vom »Rat«, einer Clique sadistischer Primaner, beherrscht, die das Quälen und Erniedrigen jüngerer Schüler zur Kunst erhoben haben, Ein brutales, ein faschistoides Regime – und die Lehrer schauen weg. Pierre, dem sanften, dicklichen Jungen, mit dem Erik sich anfreundet, bleibt nur die Flucht. Erik aber wird durchhalten. Und so absurd es klingen mag: Stjärnberg, der Hort des Bösen, wird ihm spät, aber nicht zu spät zur Schule der Friedfertigkeit. Als er das Internat verlässt, weiß er, dass Gewalt in seinem Leben nie wieder eine Rolle spielen soll. Als er das begreift, ist es wie eine Befreiung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jan Guillou, geboren 1944 in Södertälje, zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Autoren Schwedens. In Deutschland wurde er vor allem durch seine Polit-Thriller und historischen Romane bekannt. Viele seiner Romane wurden verfilmt, u.a. auch ›EVIL‹, dessen Verfilmung 2004 für den Oscar nominiert wurde.
Beiträge
Ein, schon dem Titel nach, wirklich schreckliches Buch!
TW: Gewalt, Gewalt, Gewalt Erik ist in den 1950er Jahren 14 und wird tagtäglich von seinem Vater körperlich misshandelt. Diese willkürliche Gewalt gibt Erik an seine Mitschüler weiter. Als Anführer einer Clique fliegt er von der Schule. Seine Mutter, die sonst nichts unternimmt, um ihren Sohn zu schützen, greift zum letzten Strohhalm: Erik muss ans Internat, nach Stjärnsberg, eine Eliteschule für Jungen. Er hofft aufrichtig, die ständige Gewalt nun endlich hinter sich lassen zu können. Doch in Stjärnsberg wird alles nur noch schlimmer… In „Evil - das Böse“ wird im Schnitt auf jeder 5. Seite zugeschlagen, physisch und psychisch. Ab und zu philosophiert Guillou darüber, wie die Menschen so gewalttätig werden. Als Prototypen des gewalttätigen Menschens zieht er dann immer die Nazis heran. Demgegenüber stellt er Ghandi, der ohne Gewalt Veränderungen bewirkt hat. Alles total simpel, alles wahnsinnig flach. Erik wird durch die väterliche Prägung zu einem Übermenschen. Er spürt kaum Schmerzen, er kann jeden zusammenschlagen und er besiegt jeden in Sport. Dazu ist er noch deutlich intelligenter als alle anderen. Sein bester Freund ist ganz „weich“ und vertritt die intellektuelle Seite, die Seite Ghandis. Beide Ebenen des Buches waren schwer zu ertragen. Die repititive Handlung in Form einer Gewaltspirale und die flachen Versuche, menschliche Gewalt auf eine Meta-Ebene zu heben. Auch die Adoleszenz-Elemente konnten nicht überzeugen. Evil…
Nostalgie
Ich habe das Buch durch eine Empfehlung vor 10 Jahren gelesen. Damals hatte ich es 3 mal gelesen und fand dieses Buch so toll. Also dachte ich mir, ich lese es ein viertes mal aus nostalgischen Gründen. Mit mehr Buch-Erfahrung muss ich sagen, dass ich es damals interessanter fand. Mittlerweile kann ich die Protagonisten mehr verstehen aber empfinde die Geschichte als etwas ziehend. Dennoch erinnert mich das Buch an meine Jugendzeit. Ich finde die Beschreibungen sehr gut. Auch wie er Kampf und Gewalt beschreibt ist so interessant. Es bleibt einer meiner Favoriten.
Zuerst dachte ich, ja, die Zielgruppe sind eben Jugendliche und ich wohl schon zu alt dafür. Gerade zu Anfang gab es jedoch auch relativ viel und heftige Gewaltdarstellung für ein Jugendbuch, gerade im Umgang mit dem Vater. Irgendwann jedoch begann ich, richtig mit dem Protagonisten mitzufiebern, in jeder Situation, in der er wieder mit Gewalt und / oder heftigem Drill konfrontiert war und ihm zu wünschen, die Dinge mögen sich doch noch zum Besseren wenden.
Beschreibung
Ein Roman über die Versuchung des Bösen und den Mut, ihr zu widerstehen
Ein Roman über die Versuchung des Bösen und den Mut, ihr zu widerstehen.
Erik ist 14, als ihn keine normale Schule mehr aufnehmen will. Selbst Sohn eines prügelnden Vaters, ist er bereits der rabiate Anführer einer berüchtigten Jugendbande. Seine letzte Chance, irgendwann doch einen Schulabschluss zu machen, ist das Internat Stjärnberg.
Stjärnberg gilt als vornehm, als Eliteschule. Doch in Wahrheit wir es vom »Rat«, einer Clique sadistischer Primaner, beherrscht, die das Quälen und Erniedrigen jüngerer Schüler zur Kunst erhoben haben, Ein brutales, ein faschistoides Regime – und die Lehrer schauen weg. Pierre, dem sanften, dicklichen Jungen, mit dem Erik sich anfreundet, bleibt nur die Flucht. Erik aber wird durchhalten. Und so absurd es klingen mag: Stjärnberg, der Hort des Bösen, wird ihm spät, aber nicht zu spät zur Schule der Friedfertigkeit. Als er das Internat verlässt, weiß er, dass Gewalt in seinem Leben nie wieder eine Rolle spielen soll. Als er das begreift, ist es wie eine Befreiung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jan Guillou, geboren 1944 in Södertälje, zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Autoren Schwedens. In Deutschland wurde er vor allem durch seine Polit-Thriller und historischen Romane bekannt. Viele seiner Romane wurden verfilmt, u.a. auch ›EVIL‹, dessen Verfilmung 2004 für den Oscar nominiert wurde.
Beiträge
Ein, schon dem Titel nach, wirklich schreckliches Buch!
TW: Gewalt, Gewalt, Gewalt Erik ist in den 1950er Jahren 14 und wird tagtäglich von seinem Vater körperlich misshandelt. Diese willkürliche Gewalt gibt Erik an seine Mitschüler weiter. Als Anführer einer Clique fliegt er von der Schule. Seine Mutter, die sonst nichts unternimmt, um ihren Sohn zu schützen, greift zum letzten Strohhalm: Erik muss ans Internat, nach Stjärnsberg, eine Eliteschule für Jungen. Er hofft aufrichtig, die ständige Gewalt nun endlich hinter sich lassen zu können. Doch in Stjärnsberg wird alles nur noch schlimmer… In „Evil - das Böse“ wird im Schnitt auf jeder 5. Seite zugeschlagen, physisch und psychisch. Ab und zu philosophiert Guillou darüber, wie die Menschen so gewalttätig werden. Als Prototypen des gewalttätigen Menschens zieht er dann immer die Nazis heran. Demgegenüber stellt er Ghandi, der ohne Gewalt Veränderungen bewirkt hat. Alles total simpel, alles wahnsinnig flach. Erik wird durch die väterliche Prägung zu einem Übermenschen. Er spürt kaum Schmerzen, er kann jeden zusammenschlagen und er besiegt jeden in Sport. Dazu ist er noch deutlich intelligenter als alle anderen. Sein bester Freund ist ganz „weich“ und vertritt die intellektuelle Seite, die Seite Ghandis. Beide Ebenen des Buches waren schwer zu ertragen. Die repititive Handlung in Form einer Gewaltspirale und die flachen Versuche, menschliche Gewalt auf eine Meta-Ebene zu heben. Auch die Adoleszenz-Elemente konnten nicht überzeugen. Evil…
Nostalgie
Ich habe das Buch durch eine Empfehlung vor 10 Jahren gelesen. Damals hatte ich es 3 mal gelesen und fand dieses Buch so toll. Also dachte ich mir, ich lese es ein viertes mal aus nostalgischen Gründen. Mit mehr Buch-Erfahrung muss ich sagen, dass ich es damals interessanter fand. Mittlerweile kann ich die Protagonisten mehr verstehen aber empfinde die Geschichte als etwas ziehend. Dennoch erinnert mich das Buch an meine Jugendzeit. Ich finde die Beschreibungen sehr gut. Auch wie er Kampf und Gewalt beschreibt ist so interessant. Es bleibt einer meiner Favoriten.
Zuerst dachte ich, ja, die Zielgruppe sind eben Jugendliche und ich wohl schon zu alt dafür. Gerade zu Anfang gab es jedoch auch relativ viel und heftige Gewaltdarstellung für ein Jugendbuch, gerade im Umgang mit dem Vater. Irgendwann jedoch begann ich, richtig mit dem Protagonisten mitzufiebern, in jeder Situation, in der er wieder mit Gewalt und / oder heftigem Drill konfrontiert war und ihm zu wünschen, die Dinge mögen sich doch noch zum Besseren wenden.







