Blick ins Buch

Romane

Augustblau

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Über das Buch

Elsa M. Anderson ist eine berühmte Konzertpianistin. Doch als sie in Wien Rachmaninows »Piano Concerto Nr. 2« spielen soll, vermasselt sie es. Sie verlässt die Bühne, und ihre Identität als Wunderkind wird auf einen Schlag unstet.

Drei Wochen später beobachtet sie auf einem Flohmarkt in Athen eine Frau, die zwei mechanische Tanzpferde kauft. Elsa fühlt sich auf sonderbare Weise mit der Unbekannten verbunden und hält sie für ihre Doppelgängerin. Sie beginnt die Frau zu suchen, mit ihr in Gedanken zu kommunizieren. Doch die Frau, nicht gewillt, sich widerstandslos zum Alter Ego machen zu lassen, läuft Elsa in den Straßen von Paris davon.

Und so versucht Elsa mithilfe und trotz ihres Doubles, ihrer Mütter, ihres Adoptivvater-Klavierlehrers, ihrer Liebsten und Schüler*innen ein neues Ich zu komponieren, ihre eigene Geschichte zu spinnen.

»Vielleicht tust du es, sagte sie.

Vielleicht tue ich was?

Nach Zeichen suchen.

Nach was für Zeichen?

Nach Gründen zu leben.

Es war kein Flüstern.«

Deborah Levy, wie auch in ihrer bekannten living autobiography stets auf der Suche nach den » missing female characters «, entwirft in Augustblau widerspenstige und liebenswerte Figuren, die sich selbstbestimmt entziehen, um dann wieder aufzutauchen und ihre Geschichten selbst zu erzählen.

Editionen (2)

ISBN9783311704591
VerlagAKI Verlag
Erscheinungsdatum27.07.23
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

68 Bewertungen

11 Rezensionen

3,8

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  • finellibooks
    finellibooks

    92 Follower

    3,5

    Sprachlich war es echt ein Genuss, vielleicht schöne Bilder, sehr facettenreich. Inhaltlich kam mir aber etwas wenig rüber, es lag viel im Dazwischen. Szenerie aber sehr schön- zwischen Griechenland, London, Paris und Sardinien ♡

    2. März 2024

  • dieraberin
    dieraberin

    104 Follower

    4,0

    Sehr surreale Geschichte. Ließ mich irgendwie nicht los.

    Sehr surreale Geschichte. Ließ mich irgendwie nicht los.

    5. Jan. 2024

  • xgrinsekatzex
    xgrinsekatzex

    62 Follower

    3,5

    War OK, aber irgendwie konnte ich Protagonistin nicht so recht einen Draht finden. Die Story war ungewöhnlich und ließ mich dranbleiben.

    13. Juli 2025

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Deborah Levy

DEBORAH LEVY glaubt nicht an Genregrenzen. Sie helfen ihr zwar, sich in Buchhandlungen zurechtzufinden, aber sie ist davon überzeugt, dass wirklich gute Bücher keine Schubladen brauchen. Und so ist auch ihr Schreiben ungeheuer vielschichtig, verbinden sich darin doch essayistische und lyrische Momente, autobiographisches und fiktionales Erzählen miteinander. Deborah Levy emigrierte im Alter von neun Jahren mit ihrer Familie aus Südafrika nach Großbritannien. Ihre Romane Heim schwimmen (2011), Heiße Milch (2016) und Der Mann, der alles sah (2019) waren für den Booker Prize nominiert. Für ihr dreiteiliges autobiographisches Projekt wurde sie mit dem Prix Femina étranger ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in London und Paris.

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