Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Für Alex. Aber sie hat es nicht getan. Und jetzt hat ihr Mann sie verlassen – weil er sich in eine andere verliebt hat. »Es ist einfach passiert.« Mit diesem Satz zerreißt Georg das Gefüge, das Helene immer versucht hat zusammenzuhalten. Aber vielleicht ist das Ende gar kein Ende? Vielleicht ist es ein Anfang. Etwas, das Helene gebraucht hat, um sich aus dem gesellschaftlichen Korsett zu befreien, aus ihren ewigen Versuchen, den Bildern einer Frau zu entsprechen: als Ehe- und Karrierefrau, als Mutter und Tochter …
Was bedeutet es eigentlich, eine Frau zu sein? Diese Frage begleitet Helene, während sie beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen.
ERBARMUNGSLOS GUT ⭐️ KNALLHARTE EHRLICHKEIT ⭐️ GEWALTIGE SPRACHE ⭐️
Dieses Buch hält dem rauen Leben einen schonungslosen Spiegel vor ohne Schnörkel, ohne Ausreden.
So ein ehrliches Werk habe ich lange nicht mehr gelesen. Die lebendige Bildsprache von Anne Freytag hat mich absolut begeistert. 👌💖
Klappentext:
Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Für Alex. Aber sie hat es nicht getan. Und jetzt hat ihr Mann sie verlassen - weil er sich in eine andere verliebt hat. »Es ist einfach passiert. « Mit diesem Satz zerreißt Georg das Gefüge, das Helene immer versucht hat zusammenzuhalten. Aber vielleicht ist das Ende gar kein Ende? Vielleicht ist es ein Anfang. Etwas, das Helene gebraucht hat, um sich aus dem gesellschaftlichen Korsett zu befreien, aus ihren ewigen Versuchen, den Bildern einer Frau zu entsprechen: als Ehe-und Karrierefrau, als Mutter und Tochter ...
Was bedeutet es eigentlich, eine Frau zu sein?
Diese Frage begleitet Helene, während sie beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen.
13. März 2026
5,0
ERBARMUNGSLOS GUT ⭐️ KNALLHARTE EHRLICHKEIT ⭐️ GEWALTIGE SPRACHE ⭐️
Dieses Buch hält dem rauen Leben einen schonungslosen Spiegel vor ohne Schnörkel, ohne Ausreden.
So ein ehrliches Werk habe ich lange nicht mehr gelesen. Die lebendige Bildsprache von Anne Freytag hat mich absolut begeistert. 👌💖
Klappentext:
Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Für Alex. Aber sie hat es nicht getan. Und jetzt hat ihr Mann sie verlassen - weil er sich in eine andere verliebt hat. »Es ist einfach passiert. « Mit diesem Satz zerreißt Georg das Gefüge, das Helene immer versucht hat zusammenzuhalten. Aber vielleicht ist das Ende gar kein Ende? Vielleicht ist es ein Anfang. Etwas, das Helene gebraucht hat, um sich aus dem gesellschaftlichen Korsett zu befreien, aus ihren ewigen Versuchen, den Bildern einer Frau zu entsprechen: als Ehe-und Karrierefrau, als Mutter und Tochter ...
Was bedeutet es eigentlich, eine Frau zu sein?
Diese Frage begleitet Helene, während sie beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen.
Wenn es in der Beziehung nicht läuft, läuft der Fernseher.
Überwältigend ist das erste Wort, dass mir nach dem Schluss von Anne Freytags Roman als erstes durch den Kopf schießt und ich meine Tränen aus den Augen gewischt habe.
Diese pure Gewalt, mit der Anne Freytag die Emotionen aufs Papier gebracht hat, die in einer normal erscheinenden Familie unter der Oberfläche brodeln, trifft einen in der Leserschaft von vorne bis hinten. Aus der weiblichen Perspektive von Mutter und pubertierender Tochter auf die Familienkonstellationen, gepaart mit Blicken in die Vergangenheit und durch Therapiesitzungen bekommt man einen tiefgreifenden Einblick in diese Familie. Spürbar wird, dass auch in einem nahen Verhältnis viele Emotionen in sich aufgestaut werden und die Heftigkeit überwältigend ist.
Man kann im Verlauf der Geschichte häufig schmunzeln, weinen oder sich in eine unbeschwerte Jugend in Paris träumen. Wer sich mit der psychologischen Seite einer Familienkonstellation beschäftigen möchte, oder eigene Konstrukte des Zusammenlebens hinterfragt, wird mit Lene und Anna zwei starke Protagonistinnen bekommen, deren Gefühle so detailliert wie großartig sind.
Es war mir ein inneres Blumenpflücken, dieser ausdrucksstarken Eltern-Kind Beziehung zwischen eigenen Krisen und Pubertät zu folgen. Klare Leseempfehlung!
16. Sept. 2025
5,0
Wenn es in der Beziehung nicht läuft, läuft der Fernseher.
Überwältigend ist das erste Wort, dass mir nach dem Schluss von Anne Freytags Roman als erstes durch den Kopf schießt und ich meine Tränen aus den Augen gewischt habe.
Diese pure Gewalt, mit der Anne Freytag die Emotionen aufs Papier gebracht hat, die in einer normal erscheinenden Familie unter der Oberfläche brodeln, trifft einen in der Leserschaft von vorne bis hinten. Aus der weiblichen Perspektive von Mutter und pubertierender Tochter auf die Familienkonstellationen, gepaart mit Blicken in die Vergangenheit und durch Therapiesitzungen bekommt man einen tiefgreifenden Einblick in diese Familie. Spürbar wird, dass auch in einem nahen Verhältnis viele Emotionen in sich aufgestaut werden und die Heftigkeit überwältigend ist.
Man kann im Verlauf der Geschichte häufig schmunzeln, weinen oder sich in eine unbeschwerte Jugend in Paris träumen. Wer sich mit der psychologischen Seite einer Familienkonstellation beschäftigen möchte, oder eigene Konstrukte des Zusammenlebens hinterfragt, wird mit Lene und Anna zwei starke Protagonistinnen bekommen, deren Gefühle so detailliert wie großartig sind.
Es war mir ein inneres Blumenpflücken, dieser ausdrucksstarken Eltern-Kind Beziehung zwischen eigenen Krisen und Pubertät zu folgen. Klare Leseempfehlung!
„Warum kannst du nicht einfach mal glücklich sein?“
𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘶𝘴𝘴𝘵𝘦 𝘦𝘴 𝘴𝘦𝘭𝘣𝘴𝘵 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵. 𝘐𝘤𝘩 𝘸ä𝘳𝘦 𝘦𝘴 𝘨𝘦𝘳𝘯 𝘨𝘦𝘸𝘦𝘴𝘦𝘯 - 𝘨𝘭ü𝘤𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩.
𝘌𝘪𝘯𝘦 𝘞𝘦𝘪𝘭𝘦 𝘸𝘢𝘳 𝘪𝘤𝘩 𝘦𝘴. 𝘑𝘦𝘥𝘰𝘤𝘩 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘢𝘯𝘯ä𝘩𝘦𝘳𝘯𝘥 𝘴𝘰 𝘰𝘧𝘵, 𝘸𝘪𝘦 𝘪𝘤𝘩 𝘨𝘦𝘭ä𝘤𝘩𝘦𝘭𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘨𝘦𝘯𝘪𝘤𝘬𝘵 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘨𝘭𝘢𝘶𝘣𝘩𝘢𝘧𝘵 𝘷𝘦𝘳𝘴𝘪𝘤𝘩𝘦𝘳𝘵, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘦𝘴 𝘮𝘪𝘳 𝘨𝘶𝘵 𝘨𝘪𝘯𝘨.
𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘢𝘳 𝘨𝘶𝘵 𝘥𝘢𝘳𝘪𝘯 𝘨𝘦𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯, 𝘨𝘭ü𝘤𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘶𝘴𝘻𝘶𝘴𝘦𝘩𝘦𝘯, 𝘴𝘰 𝘨𝘶𝘵, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘶𝘳 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘜𝘮𝘧𝘦𝘭𝘥, 𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘪𝘳𝘨𝘦𝘯𝘥𝘸𝘢𝘯𝘯 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘴𝘦𝘭𝘣𝘴𝘵 𝘥𝘢𝘮𝘪𝘵 𝘨𝘦𝘵ä𝘶𝘴𝘤𝘩𝘵 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦. 𝘉𝘦𝘪 𝘎𝘦𝘰𝘳𝘨 𝘸𝘢𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘔𝘢𝘴𝘬𝘦 𝘥𝘢𝘯𝘯 𝘨𝘦𝘧𝘢𝘭𝘭𝘦𝘯, 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘒𝘭𝘦𝘪𝘥𝘶𝘯𝘨 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘳 𝘚𝘤𝘩𝘮𝘪𝘯𝘬𝘦. 𝘐𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘍𝘢𝘴𝘴𝘢𝘥𝘦 𝘯𝘢𝘤𝘩 𝘥𝘦𝘳 𝘈𝘳𝘣𝘦𝘪𝘵 𝘢𝘣𝘨𝘦𝘯𝘰𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘦𝘳𝘭𝘦𝘵𝘻𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘶𝘯𝘥 𝘦𝘤𝘩𝘵 𝘨𝘦𝘻𝘦𝘪𝘨𝘵. 𝘕𝘶𝘳 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘎𝘦𝘰𝘳𝘨 𝘥𝘪𝘦 𝘓ü𝘨𝘦 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘦𝘳 𝘮𝘰𝘤𝘩𝘵𝘦, 𝘸𝘦𝘪𝘭 𝘥𝘪𝘦 𝘨𝘶𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘤𝘩𝘭𝘦𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘡𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯 𝘳𝘶𝘩𝘪𝘨 𝘣𝘦𝘴𝘴𝘦𝘳 𝘩ä𝘵𝘵𝘦𝘯 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘬ö𝘯𝘯𝘦𝘯 - 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘴 𝘨𝘶𝘵, 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴 𝘴𝘤𝘩𝘭𝘦𝘤𝘩𝘵, 𝘶𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘴𝘵𝘳𝘢𝘩𝘭𝘦𝘯𝘥 𝘴𝘤𝘩ö𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘩𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘈𝘯𝘨𝘦𝘸𝘰𝘩𝘯𝘩𝘦𝘪𝘵, 𝘚𝘰𝘳𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘗𝘳𝘰𝘣𝘭𝘦𝘮𝘦 𝘮𝘪𝘵 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘍𝘳𝘦𝘶𝘯𝘥𝘪𝘯𝘯𝘦𝘯 𝘻𝘶 𝘣𝘦𝘴𝘱𝘳𝘦𝘤𝘩𝘦𝘯.
Beängstigend realitätsnah. 🤍
Ich werde vermutlich gar nicht die passenden Wörter finden, um das Gefühl, das dieses Buch vermittelt, und die Story selbst wirklich gerecht zu werden.
Es fühlte sich an, als hätte ich einen großartigen Drama-Film gesehen. Es war bildstark, emotional, aber nicht überdramatisiert. Es war spannend und interessant, von wo bis wohin wir Helene begleiten und wie sie ihre Phase der Selbstfindung meistert.
Wir begleiten eine Frau, die ihr Happy End sucht und all den Schmerz, die Enttäuschungen und Schwierigkeiten verarbeitet, während sie versucht, endlich auch sich selbst besser kennenzulernen und zu verstehen. Und genau diese Reise führt sie schließlich zu ihrem wahren Happy End.
Ein Ende, das mich mehr als glücklich gemacht hat. Denn selbstbewusste und selbstreflektierende Frauen (und allgemein Menschen) haben Grenzen und diese Grenzen sichern ihre seelische Stabilität und ihre Ruhe. Eine Ruhe, die jeder Mensch braucht.
Wenn man Kinder hat, ist man zudem eine Vorbildfunktion für kleine Wesen, die auf uns angewiesen sind. Und diese Vorbildfunktion besteht nicht nur darin, nach dem Süßigkeitenessen die Zähne zu putzen und kein Cola zu trinken (ich hatte gerade kein besseres Beispiel 😄). Nein, sie besteht vor allem darin, was wir vorleben. Denn das, was wir vorleben, werden unsere Kinder als „normal“ empfinden.
Kinder, in deren Zuhause es „brennt“, glauben, dass die ganze Welt in Flammen steht.❤️🩹
In diesem Fall waren Helenes Kinder zwar schon älter, und dennoch finde ich es wunderschön, dass sie ihnen mit ihren endgültigen Schritten in die richtige Richtung so vieles gezeigt und vorgelebt hat.
Gänsehaut. ✨
Es ist nie zu spät, sich selbst zu finden, sich selbst kennenzulernen und für sich einzustehen. Dinge zu tun, die man schon immer tun wollte, Entscheidungen zu treffen oder auch nicht, wenn man sie nicht möchte. Zu lernen, dass wir die Einzigen sind, die über unser Leben bestimmen. Dass unser Glück von niemand anderem abhängt als von uns selbst. Egal, welche Entscheidung wir treffen ob sie sich am Ende lohnt oder nicht Hauptsache, wir haben Seelenfrieden.
Seelenfrieden ist das key. 🔑 ❤️🩹
Die Kapitel waren sehr gut und dynamisch aufgebaut, es wurde nie langweilig. Das ganze Buch über werden wir immer wieder in die Vergangenheit zurückversetzt. Zusätzlich bekommt die Tochter ihre eigene Perspektive, was meiner Meinung nach ein absolutes Meisterwerk ist. Die Autorin hat die emotionale Welt einer Teenagerin so authentisch dargestellt. Ich habe mich oft wiedererkannt bzw. mein damaliges Ich, als meine Eltern sich scheiden ließen, ich war 13.
Es ist absolut gelungen, beide Seiten realitätsnah und emotional zu beschreiben, ohne übertriebene Geschehnisse. Es war echt. Es hat mich mitgenommen, zum Nachdenken gebracht und mir das Gefühl gegeben, verstanden zu werden. Und dass ich für mich einstehen muss – das Leben ist zu kurz.
Ich weiß was zu tun ist, aber es ist jetzt Zeit auch es in Realität umzusetzen.
Auch wenn das Buch kein klassisches „Happy-Thema“ verarbeitet, geht man am Ende nicht mit einem schlechten Gefühl aus der Geschichte. Es ist ein großartiger Lebensabschnitt von Helene, voller Wahrheiten und Erkenntnisse, die viele von uns vielleicht schon öfter gedacht, aber noch nie laut ausgesprochen haben. Es beschäftigt, es ist bleibendes.
Ich würde es definitiv allen Frauen über 30 mit Kindern empfehlen, einfach weil man die emotionale Lage dann besonders gut nachvollziehen kann. Ich würde es aber grundsätzlich jeder Frau empfehlen – egal wie alt, ob mit oder ohne Kinder, verheiratet oder nicht. Es steckt so viel Wahres in diesem Buch.
Allerdings glaube ich auch, dass es ohne „eigene Lebenserfahrung“(kling hässlich und wünsche niemanden was ähnliches erleben zu müssen damit ihr das Buch fühlen könnt!) nicht dieselbe Tiefe entfalten kann. Hätte ich das mit 20 verstanden? Glaube ich nicht nein. Mit 25? Auch nicht wirklich.
Manche Dinge muss man selbst erleben, um sie zu verstehen. Leider ist es eben so….
Das Buch entromantisiert vieles, was seit Langem von der Gesellschaft überromantisiert wird – und ich finde es mehr als gut, dass solche Bücher existieren! Ja, entromantisiert es!
Das Ende hat mich vollkommen erfüllt und grenzenlos glücklich gemacht.
Am Anfang hatte ich wirklich Angst, dass es in eine Richtung geht, die vermittelt: Ohne Mann, ohne Partner, ohne Liebe sind wir nicht komplett. Aber das hat das Buch nicht getan. Ich habe mich nie von unnötigem Drama oder unrealistischen Situationen erdrückt gefühlt – im Gegenteil, ich wurde wirklich positiv überrascht.
Ehrlich gesagt hatte ich, nachdem ich die ersten paar Seiten gelesen hatte, eine in einer Midlife-Crisis steckende, selbsthassende, ungönnerische, neidische und auf andere zeigende Frau erwartet – aber ich habe genau das Gegenteil bekommen!
Sie war gerissen, stark, selbstbestimmt, risikobereit, gutherzig, echt und real.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Meisterwerk – im Schreibstil, im Story, Charakter tiefe und vor allem in der Botschaft, die es uns Frauen mitgeben möchte:
„ 𝚂𝚘𝚕𝚊𝚗𝚐𝚎 𝚎𝚜 𝚍𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝚒𝚗𝚗𝚎𝚛𝚎𝚗 𝙵𝚛𝚒𝚎𝚍𝚎𝚗 𝚔𝚘𝚜𝚝𝚎𝚝, 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚜 𝚣𝚞 𝚝𝚎𝚞𝚎𝚛.“
Oder auch
„𝚆𝚎𝚛 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝 𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎𝚗 𝚖ö𝚌𝚑𝚝𝚎; 𝚍𝚊𝚛𝚏 𝚊𝚗𝚍𝚎𝚛𝚎 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚗𝚊𝚌𝚑 𝚍𝚎𝚖 𝚆𝚎𝚐 𝚏𝚛𝚊𝚐𝚎𝚗.“
(Btw: Meine absoluten Lieblingszitate –und ich finde, sie passen hier einfach perfekt.)
Großartig.🫂🤍✨
Definitiv Empfehlung.
12. Nov. 2025
4,5
„Warum kannst du nicht einfach mal glücklich sein?“
𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘶𝘴𝘴𝘵𝘦 𝘦𝘴 𝘴𝘦𝘭𝘣𝘴𝘵 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵. 𝘐𝘤𝘩 𝘸ä𝘳𝘦 𝘦𝘴 𝘨𝘦𝘳𝘯 𝘨𝘦𝘸𝘦𝘴𝘦𝘯 - 𝘨𝘭ü𝘤𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩.
𝘌𝘪𝘯𝘦 𝘞𝘦𝘪𝘭𝘦 𝘸𝘢𝘳 𝘪𝘤𝘩 𝘦𝘴. 𝘑𝘦𝘥𝘰𝘤𝘩 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘢𝘯𝘯ä𝘩𝘦𝘳𝘯𝘥 𝘴𝘰 𝘰𝘧𝘵, 𝘸𝘪𝘦 𝘪𝘤𝘩 𝘨𝘦𝘭ä𝘤𝘩𝘦𝘭𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘨𝘦𝘯𝘪𝘤𝘬𝘵 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘨𝘭𝘢𝘶𝘣𝘩𝘢𝘧𝘵 𝘷𝘦𝘳𝘴𝘪𝘤𝘩𝘦𝘳𝘵, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘦𝘴 𝘮𝘪𝘳 𝘨𝘶𝘵 𝘨𝘪𝘯𝘨.
𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘢𝘳 𝘨𝘶𝘵 𝘥𝘢𝘳𝘪𝘯 𝘨𝘦𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯, 𝘨𝘭ü𝘤𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘶𝘴𝘻𝘶𝘴𝘦𝘩𝘦𝘯, 𝘴𝘰 𝘨𝘶𝘵, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘶𝘳 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘜𝘮𝘧𝘦𝘭𝘥, 𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘪𝘳𝘨𝘦𝘯𝘥𝘸𝘢𝘯𝘯 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘴𝘦𝘭𝘣𝘴𝘵 𝘥𝘢𝘮𝘪𝘵 𝘨𝘦𝘵ä𝘶𝘴𝘤𝘩𝘵 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦. 𝘉𝘦𝘪 𝘎𝘦𝘰𝘳𝘨 𝘸𝘢𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘔𝘢𝘴𝘬𝘦 𝘥𝘢𝘯𝘯 𝘨𝘦𝘧𝘢𝘭𝘭𝘦𝘯, 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘒𝘭𝘦𝘪𝘥𝘶𝘯𝘨 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘳 𝘚𝘤𝘩𝘮𝘪𝘯𝘬𝘦. 𝘐𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘍𝘢𝘴𝘴𝘢𝘥𝘦 𝘯𝘢𝘤𝘩 𝘥𝘦𝘳 𝘈𝘳𝘣𝘦𝘪𝘵 𝘢𝘣𝘨𝘦𝘯𝘰𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘦𝘳𝘭𝘦𝘵𝘻𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘶𝘯𝘥 𝘦𝘤𝘩𝘵 𝘨𝘦𝘻𝘦𝘪𝘨𝘵. 𝘕𝘶𝘳 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘎𝘦𝘰𝘳𝘨 𝘥𝘪𝘦 𝘓ü𝘨𝘦 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘦𝘳 𝘮𝘰𝘤𝘩𝘵𝘦, 𝘸𝘦𝘪𝘭 𝘥𝘪𝘦 𝘨𝘶𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘤𝘩𝘭𝘦𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘡𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯 𝘳𝘶𝘩𝘪𝘨 𝘣𝘦𝘴𝘴𝘦𝘳 𝘩ä𝘵𝘵𝘦𝘯 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘬ö𝘯𝘯𝘦𝘯 - 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘴 𝘨𝘶𝘵, 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴 𝘴𝘤𝘩𝘭𝘦𝘤𝘩𝘵, 𝘶𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘴𝘵𝘳𝘢𝘩𝘭𝘦𝘯𝘥 𝘴𝘤𝘩ö𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘩𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘈𝘯𝘨𝘦𝘸𝘰𝘩𝘯𝘩𝘦𝘪𝘵, 𝘚𝘰𝘳𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘗𝘳𝘰𝘣𝘭𝘦𝘮𝘦 𝘮𝘪𝘵 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘍𝘳𝘦𝘶𝘯𝘥𝘪𝘯𝘯𝘦𝘯 𝘻𝘶 𝘣𝘦𝘴𝘱𝘳𝘦𝘤𝘩𝘦𝘯.
Beängstigend realitätsnah. 🤍
Ich werde vermutlich gar nicht die passenden Wörter finden, um das Gefühl, das dieses Buch vermittelt, und die Story selbst wirklich gerecht zu werden.
Es fühlte sich an, als hätte ich einen großartigen Drama-Film gesehen. Es war bildstark, emotional, aber nicht überdramatisiert. Es war spannend und interessant, von wo bis wohin wir Helene begleiten und wie sie ihre Phase der Selbstfindung meistert.
Wir begleiten eine Frau, die ihr Happy End sucht und all den Schmerz, die Enttäuschungen und Schwierigkeiten verarbeitet, während sie versucht, endlich auch sich selbst besser kennenzulernen und zu verstehen. Und genau diese Reise führt sie schließlich zu ihrem wahren Happy End.
Ein Ende, das mich mehr als glücklich gemacht hat. Denn selbstbewusste und selbstreflektierende Frauen (und allgemein Menschen) haben Grenzen und diese Grenzen sichern ihre seelische Stabilität und ihre Ruhe. Eine Ruhe, die jeder Mensch braucht.
Wenn man Kinder hat, ist man zudem eine Vorbildfunktion für kleine Wesen, die auf uns angewiesen sind. Und diese Vorbildfunktion besteht nicht nur darin, nach dem Süßigkeitenessen die Zähne zu putzen und kein Cola zu trinken (ich hatte gerade kein besseres Beispiel 😄). Nein, sie besteht vor allem darin, was wir vorleben. Denn das, was wir vorleben, werden unsere Kinder als „normal“ empfinden.
Kinder, in deren Zuhause es „brennt“, glauben, dass die ganze Welt in Flammen steht.❤️🩹
In diesem Fall waren Helenes Kinder zwar schon älter, und dennoch finde ich es wunderschön, dass sie ihnen mit ihren endgültigen Schritten in die richtige Richtung so vieles gezeigt und vorgelebt hat.
Gänsehaut. ✨
Es ist nie zu spät, sich selbst zu finden, sich selbst kennenzulernen und für sich einzustehen. Dinge zu tun, die man schon immer tun wollte, Entscheidungen zu treffen oder auch nicht, wenn man sie nicht möchte. Zu lernen, dass wir die Einzigen sind, die über unser Leben bestimmen. Dass unser Glück von niemand anderem abhängt als von uns selbst. Egal, welche Entscheidung wir treffen ob sie sich am Ende lohnt oder nicht Hauptsache, wir haben Seelenfrieden.
Seelenfrieden ist das key. 🔑 ❤️🩹
Die Kapitel waren sehr gut und dynamisch aufgebaut, es wurde nie langweilig. Das ganze Buch über werden wir immer wieder in die Vergangenheit zurückversetzt. Zusätzlich bekommt die Tochter ihre eigene Perspektive, was meiner Meinung nach ein absolutes Meisterwerk ist. Die Autorin hat die emotionale Welt einer Teenagerin so authentisch dargestellt. Ich habe mich oft wiedererkannt bzw. mein damaliges Ich, als meine Eltern sich scheiden ließen, ich war 13.
Es ist absolut gelungen, beide Seiten realitätsnah und emotional zu beschreiben, ohne übertriebene Geschehnisse. Es war echt. Es hat mich mitgenommen, zum Nachdenken gebracht und mir das Gefühl gegeben, verstanden zu werden. Und dass ich für mich einstehen muss – das Leben ist zu kurz.
Ich weiß was zu tun ist, aber es ist jetzt Zeit auch es in Realität umzusetzen.
Auch wenn das Buch kein klassisches „Happy-Thema“ verarbeitet, geht man am Ende nicht mit einem schlechten Gefühl aus der Geschichte. Es ist ein großartiger Lebensabschnitt von Helene, voller Wahrheiten und Erkenntnisse, die viele von uns vielleicht schon öfter gedacht, aber noch nie laut ausgesprochen haben. Es beschäftigt, es ist bleibendes.
Ich würde es definitiv allen Frauen über 30 mit Kindern empfehlen, einfach weil man die emotionale Lage dann besonders gut nachvollziehen kann. Ich würde es aber grundsätzlich jeder Frau empfehlen – egal wie alt, ob mit oder ohne Kinder, verheiratet oder nicht. Es steckt so viel Wahres in diesem Buch.
Allerdings glaube ich auch, dass es ohne „eigene Lebenserfahrung“(kling hässlich und wünsche niemanden was ähnliches erleben zu müssen damit ihr das Buch fühlen könnt!) nicht dieselbe Tiefe entfalten kann. Hätte ich das mit 20 verstanden? Glaube ich nicht nein. Mit 25? Auch nicht wirklich.
Manche Dinge muss man selbst erleben, um sie zu verstehen. Leider ist es eben so….
Das Buch entromantisiert vieles, was seit Langem von der Gesellschaft überromantisiert wird – und ich finde es mehr als gut, dass solche Bücher existieren! Ja, entromantisiert es!
Das Ende hat mich vollkommen erfüllt und grenzenlos glücklich gemacht.
Am Anfang hatte ich wirklich Angst, dass es in eine Richtung geht, die vermittelt: Ohne Mann, ohne Partner, ohne Liebe sind wir nicht komplett. Aber das hat das Buch nicht getan. Ich habe mich nie von unnötigem Drama oder unrealistischen Situationen erdrückt gefühlt – im Gegenteil, ich wurde wirklich positiv überrascht.
Ehrlich gesagt hatte ich, nachdem ich die ersten paar Seiten gelesen hatte, eine in einer Midlife-Crisis steckende, selbsthassende, ungönnerische, neidische und auf andere zeigende Frau erwartet – aber ich habe genau das Gegenteil bekommen!
Sie war gerissen, stark, selbstbestimmt, risikobereit, gutherzig, echt und real.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Meisterwerk – im Schreibstil, im Story, Charakter tiefe und vor allem in der Botschaft, die es uns Frauen mitgeben möchte:
„ 𝚂𝚘𝚕𝚊𝚗𝚐𝚎 𝚎𝚜 𝚍𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝚒𝚗𝚗𝚎𝚛𝚎𝚗 𝙵𝚛𝚒𝚎𝚍𝚎𝚗 𝚔𝚘𝚜𝚝𝚎𝚝, 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚜 𝚣𝚞 𝚝𝚎𝚞𝚎𝚛.“
Oder auch
„𝚆𝚎𝚛 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝 𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎𝚗 𝚖ö𝚌𝚑𝚝𝚎; 𝚍𝚊𝚛𝚏 𝚊𝚗𝚍𝚎𝚛𝚎 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚗𝚊𝚌𝚑 𝚍𝚎𝚖 𝚆𝚎𝚐 𝚏𝚛𝚊𝚐𝚎𝚗.“
(Btw: Meine absoluten Lieblingszitate –und ich finde, sie passen hier einfach perfekt.)
Großartig.🫂🤍✨
Definitiv Empfehlung.
Ab der ersten Seite finde ich den Schreibstil sehr beeindruckend:
„Bis Georg und ich irgendwann nicht mehr waren als Atmosphäre, feinstoff-liche Stimmungsschwankungen, die sich ab und zu im Flur begegnen. Ein Korsett, das wir uns gegenseitig vor Jahren mit einem Ich will angelegt haben.“
Seite 82%
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Seite 205%
2 Kommentare verdeckt
Seite 318%
1 Kommentar verdeckt
Seite 328%
2 Kommentare verdeckt
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Autorin / Autor
Über Anne Freytag
Anne Freytag hat International Management studiert, ist pünktlich zur Wirtschaftskrise fertig geworden, hat über einhundert Bewerbungen geschrieben, keinen Job gefunden, eine Weile in einer Boutique gearbeitet, sich arbeitslos gemeldet, zur Grafikdesignerin umgeschult, sich als Quereinsteigerin mit mieser Bezahlung in diversen Agenturen anstellen lassen und ist dann endlich ihrem Traum nachgegangen: Seit 2013 widmet sie sich ganz dem Schreiben. Für ihre Jugendbücher wurde sie mehrfach für Literaturpreise nominiert (u.a. zwei Mal in Folge für den Deutschen Jugendliteraturpreis) und damit ausgezeichnet (u.a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur). Anne Freytag lebt und arbeitet in München. Im Kampa Verlag sind ihre Romane Lügen, die wir uns erzählen und Blaues Wunder erschienen.