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Romane

Maschinen wie ich

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Über das Buch

Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler Anfang 30. Miranda eine clevere Studentin, die mit einem dunklen Geheimnis leben muss. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen ›Adam‹ geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang einen Dritten: Adam. Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in ungeahnte – und verhängnisvolle – Situationen.

Editionen (4)

ISBN9783257804058
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum26.06.19

Rezensionen & Bewertungen

139 Bewertungen

17 Rezensionen

3,6

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  • robins
    robins

    157 Follower

    3,0

    Ian McEwan entwirft in Maschinen wie ich eine faszinierende, aber auch überfordernde Vision einer alternativen Realität: Eine Welt, in der künstliche Menschen mit Bewusstsein, Gefühlen und moralischer Integrität existieren – und uns damit den Spiegel vorhalten. Im Mittelpunkt steht Charlie, der mit seiner Partnerin Miranda den Androiden Adam kauft. Zwischen Liebe, Schuld, Lüge und technischer Perfektion entspinnt sich ein moralisches Geflecht, das die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen lässt. Die Idee ist großartig, die Themen gewichtig – Künstliche Intelligenz, Ethik, Verantwortung, Wahrheit und die Frage, was Menschlichkeit eigentlich bedeutet. Doch McEwan verwebt so viele Ebenen – von Vergewaltigung über Justiz, Liebe und Adoption bis hin zu politisch-historischen Exkursen –, dass die Erzählung streckenweise ermüdet. Für mich wirkte vieles eher wie gedanklicher Füllstoff anstatt notwendiger Teil der Geschichte. Ein anspruchsvoller Roman, der intellektuell reizt und zum Nachdenken über Moral, Bewusstsein und Menschlichkeit anregt, aber erzählerisch überfrachtet wirkt.

    9. Nov. 2025

  • petitpapillon
    petitpapillon

    26 Follower

    4,0

    Ein Roman, der unsere ethischen Grundsätze ins Wanken bringt.

    „Wenn wir unser eigenes Innerstes nicht begreifen, wie sollten wir da ihres gestalten und erwarten, dass sie mit uns glücklich werden?“ Kann eine lebensechte Maschine den Menschen ersetzen? Nicht nur das, sondern vielmehr eine verbesserte Version des Menschen bilden? Bei McEwans Roman „Maschinen wie ich“ handelt es sich nicht nur um eine verhängnisvolle Dreiecksdynamik zwischen den Figuren Charlie, Miranda und dem Androiden Adam. Wir Leser:innen stehen inmitten von grundsätzlichsten Fragestellungen rund ums „Menschsein“. Was ist Gerechtigkeit? Und kann ein Mensch wirklich gerecht und selbstbestimmt agieren? Oder ist er das bloße Resultat eigener Emotionen und Gesellschaftsstrukturen? Mit „Maschinen wie ich“ ermöglicht McEwan uns nicht nur einen faszinierenden Einblick in eine mögliche Realität mit menschenähnlichen Maschinen an unserer Seite. Er konfrontiert uns mit unseren innersten Grundsätzen und appelliert in diesem Zuge an die unvollkommene Menschlichkeit in allen von uns. Ich kann McEwans Roman all denjenigen empfehlen, die gerne Geschichten rund um Künstliche Intelligenz lesen und sich mit ihrer moralischen Verantwortung befassen möchten.

    13. Feb. 2026

  • tarkann
    tarkann

    4 Follower

    4,0

    Hat mir gut gefallen. Hab es in 3 Tagen durchgelesen. Die Thematik ist philosophisch unterstrichen und regt auch zum Nachdenken an. Die Geschichte spielt in einer alternativen Realität/Parallelwelt der 80er Jahre in England. Die Technik ist fortgeschritten und Alan Turing lebt. Politisch ist das Land unstabil. Die gelegentlich beschriebene politische Lage war bezugnehmend auf die Geschichte unrelevant und für mich uninteressant. Das hat mich etwas gestört. Daher hab ich diese Seiten überflogen.

    4. Mai 2026

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ian McEwan

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg ›Abbitte‹ ist jeder seiner Romane ein Bestseller, viele sind verfilmt, zuletzt ›Am Strand‹ (mit Saoirse Ronan) und ›Kindeswohl‹ (mit Emma Thompson). Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts, der American Academy of Arts and Sciences und Träger der Goethe-Medaille.

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