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Familiengeschichte aus den 80er Jahren
Christian Schünemann arbeitet hier seine Familiengeschichte anhand seiner eigenen Erinnerungen und der Briefe seiner Mutter auf. Die Figur "Daniel" soll dann wohl autofiktional für ihn stehen. Daniel ist 13 oder 14 und wird konfimiert. Es sind die 80er Jahre, und beim Lesen habe ich ein Flashback in die Zeit von Colt Sievers, Dallas, Adidas-Fake-Schuhen mit zwei Streifen und einer Zeit vom zweigeteilt Deutschland erlebt. Der Zeitgeist der 80er ist gut eingefangen; eine Zeit, wo Kinder eher weniger der Lebensmittelpunkt der Eltern waren, sondern nebenherliefen. Wo nicht der übermäßige Konsum prägnant war, sondern das Geld zur Bestreitung des normalen Alltags reichen musste. Und so versuchen auch Daniels Eltern durchzukommen, träumen aber immer von mehr und scheitern letztendlich an den Träumen und Visionen des Vaters. Die Familie ist pleite. Ich fand das Lebensgefühl meiner Kindheit toll zu lesen. Mit dem Schreibstil von Christian Schünemann hatte ich aber meine Probleme. Ich konnte leider zu keinem der Protagonisten Sympathien aufbauen. Besonders die Rückblenden lasen sich eher wie ein Tatsachenbericht. Das Ende war auch völlig abrubt, so dass ich irgendwie nicht zufrieden bin nach der Lektüre.
23. Sept. 2025
Familiengeschichte aus den 80er Jahren
Christian Schünemann arbeitet hier seine Familiengeschichte anhand seiner eigenen Erinnerungen und der Briefe seiner Mutter auf. Die Figur "Daniel" soll dann wohl autofiktional für ihn stehen. Daniel ist 13 oder 14 und wird konfimiert. Es sind die 80er Jahre, und beim Lesen habe ich ein Flashback in die Zeit von Colt Sievers, Dallas, Adidas-Fake-Schuhen mit zwei Streifen und einer Zeit vom zweigeteilt Deutschland erlebt. Der Zeitgeist der 80er ist gut eingefangen; eine Zeit, wo Kinder eher weniger der Lebensmittelpunkt der Eltern waren, sondern nebenherliefen. Wo nicht der übermäßige Konsum prägnant war, sondern das Geld zur Bestreitung des normalen Alltags reichen musste. Und so versuchen auch Daniels Eltern durchzukommen, träumen aber immer von mehr und scheitern letztendlich an den Träumen und Visionen des Vaters. Die Familie ist pleite. Ich fand das Lebensgefühl meiner Kindheit toll zu lesen. Mit dem Schreibstil von Christian Schünemann hatte ich aber meine Probleme. Ich konnte leider zu keinem der Protagonisten Sympathien aufbauen. Besonders die Rückblenden lasen sich eher wie ein Tatsachenbericht. Das Ende war auch völlig abrubt, so dass ich irgendwie nicht zufrieden bin nach der Lektüre.
23. Sept. 2025







