Blick ins Buch

Romane

Die Taube

3,8(309)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

In fünf Monaten wird der Wachmann einer Pariser Bank das Eigentum an seiner kleinen Mansarde endgültig erworben haben, wird ein weiterer Markstein seines Lebensplanes gesetzt sein. Doch dieser fatalistische Ablauf wird an einem heißen Freitagmorgen jäh vom Erscheinen einer Taube in Frage gestellt.

Editionen (3)

ISBN9783257692341
VerlagDiogenes Verlag
Erscheinungsdatum01.12.14

Rezensionen & Bewertungen

309 Bewertungen

44 Rezensionen

3,8

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  • lese_locke
    lese_locke

    86 Follower

    4,0

    Skurril und überraschend Mich hat die Geschichte sofort in den Bann gezogen. Mit dem Auftauchen einer Taube gerät das Leben von Bankwächter Jonathan Noel aus dem Lot. So geschieht ein Unglück nach dem andern und es entspinnt sich eine wirre Geschichte. Sie endet dann überraschend abrupt - ich habe ein anderes Ende vorausgesehen. Eine Empfehlung für Menschen, die skurrile Geschichten und psychisch komplexe Figuren mögen!

    28. Feb. 2026

  • kle3
    kle3

    140 Follower

    0,5

    War das schlecht 😂

    - Bücherschrankfund & abgebrochen auf S.22 - Bin erstmal total überrascht von den guten Rezensionen. Klar, Geschmäcker können unterschiedlicher nicht sein. Dass aber so wenige Leute diese komplett würdelose Darstellung von sozialen Ängsten nicht kritisieren, wundert mich aber schon. Ich konnte dem Buch und dem Schreibstil wirklich nichts abgewinnen. Es geht um einen Mann mit sozialen Ängsten, der in Isolation lebt. Die Darstellung finde ich allerdings pietätlos. Soziale Ängste sind eine reale Problematik und der Autor macht daraus eine groteske und entwürdigende Geschichte. Das regt mich ehrlich gesagt ziemlich auf. Das hatte für mich Fitzek Charakter: einfach auf Krampf schockieren wollen, ohne darauf zu achten, ob ein Thema sensibel genug behandelt wird. Mein persönlicher Flop des Jahres, bin froh dass ich es fix abgebrochen habe 🥴

    War das schlecht 😂

    18. Mai 2026

  • missesther
    missesther

    84 Follower

    Eingängige Metaphorik

    Für mich ist dieses kleine Buch eine beeindruckende Lektüre über Angst und ihre Macht. Viele Facetten bekommen ihren Platz: Lähmung, Ohnmacht, blinder Aktivismus, Wut, Hilflosigkeit, Chaos, Leere, Selbstverdammnis. Patrick Süskind schafft es, dies alles in der Beschreibung eines einzigen heißen Sommertages im Leben des Wachmannes Jonathan unterzubringen. Alles beginnt mit einer Taube, die vor seiner Wohnungstür sitzt. Für viele vielleicht unverständlich, überzogen oder unnötig, lese ich dort ein sehr passendes Beispiel für die Macht der Angst heraus: Sie ist per se irrational. Sie ergibt oft keinen Sinn und ist unbegründet. Und dennoch hat sie gewaltigen Einfluss auf uns. Auch bei dem Protagonisten schafft sie es, sein Leben innerhalb eines Tages völlig aus den Fugen geraten zu lassen. Meine persönliche Meinung: Niemand von uns könnte garantieren, das es ihm nicht ähnlich ergehen würde…

    23. Dez. 2025

3 von 44 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 3027%
dimitraa
dimitraa27. Okt. 2025

Die Geschichte ist bis jetzt wirklich skurril. Ich verstehe nicht, wieso er so viel Angst vor einer einfachen Taube hat.

Seite 4439%

1 Kommentar verdeckt

Seite 6659%

1 Kommentar verdeckt

Seite 112100%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Patrick Süskind

Patrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, der 2005 von Tom Tykwer verfilmt wurde. 1987 folgte die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. Patrick Süskinds Werk ist in über fünfzig Sprachen übersetzt.

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