Blick ins Buch

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Die Geschichten in uns

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Über das Buch

Ein Buch wie eine persönliche Begegnung. Benedict Wells erzählt von der Faszination des Schreibens und gibt einen tiefen Einblick in sein Leben, von seiner Kindheit bis zu seinen ersten Veröffentlichungen. Anhand eigener und anderer Werke zeigt er anschaulich, wie ein Roman entsteht, was fesselnde Geschichten ausmacht und wie man mit Rückschlägen umgeht. Ein berührendes, lebenskluges und humorvolles Buch – für alle, die Literatur lieben oder selbst schreiben wollen. Mit einem neuen Kapitel über künstliche Intelligenz und noch mehr Literaturempfehlungen.

Editionen (3)

ISBN9783257248531
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum22.07.26
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

386 Bewertungen

94 Rezensionen

4,3

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  • rikwal
    rikwal

    357 Follower

    5,0

    Benedict Wells, von Schirach, Romane, Schreiben, Schreibarbeit, Schreibstil, Erfahrungen, Textbearbeitung, Lektorat

    E-Leseexemplar via Netgalley, ewig lange angefangen, jetzt endlich beendet, inklusive abgebrochenem Buddy-Read. Benedict Wells beleuchtet anhand einiger Kurzgeschichten und seinem literarischen Werk wie Schreibarbeit von statten geht. Sehr interessant, gut geschrieben, überaus sympathisch und ehrlich. Mein erstes Buch von Benedict Wells. Absolute Empfehlung.

    6. Okt. 2025

  • seitenoscar
    seitenoscar

    134 Follower

    4,5

    📝 „Ich verstand früh, dass Lesen einen in manchen Momenten retten kann. Diese Gefühl trage ich noch immer in mir.“ (S.29) 📝 „Scheitern beim Schreiben bedeutet nicht, mit einer Buchfassung zu scheitern; scheitern beim Schreiben bedeutet, dass man entweder gar nicht erst anfängt oder irgendwann aufgibt.“ (S.312) 📖 In diesem Buch schildert Wells private Erlebnisse aus seiner Kindheit und Jugend und lässt uns an seinen Erfahrungen auf dem Weg zum vielbeachteten Autor teilhaben. Er gibt Tipps, was gutes Schreiben ausmacht und untermauert die Bedeutung des gesamten (Um)Schreibprozesses. 💭 Benedict Wells liefert einen tollen Einblick in die Jahre als angehender Schriftsteller. Seine Erlebnisse zeigen auf, welch eine Willensstärke und Disziplin er hat. Das Werk ist eine Motivation für jeden. Es lohnt sich, auch bei Gegenwind, an seinen Träume festzuhalten. Die Leidenschaft, mit der Benedict zur Feder greift und gerade die einfachen Sätze, die er zu Papier bringt, begeistern mich. Das Buch dürfte nochmal mehr Kraft entfalten, wenn man Wells‘ Werke kurz vorher (nochmal) gelesen hat. Wells gibt den Lesenden konkrete Techniken an die Hand, Emotionen zu vermitteln und tolle Charaktere zu erschaffen, ohne oberlehrerhaft rüberzukommen. Sein Buch unterstreicht die Symbiose vom Lesen und Schreiben. Er erwähnt zahlreiche Romane und Sachbücher, die ihn inspiriert und zu dem in meinen Augen tollen Autoren ausgebildet haben - zusätzlich viel Bücherinspo für mich:). Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

    28. Okt. 2024

  • salufi
    salufi

    220 Follower

    5,0

    „Ich verstand früh, dass Lesen einen in manchen Momenten retten kann. Diese Gefühl trage ich noch immer in mir."

    Dieses Buch ist keine klassische Autobiografie und auch kein reines Schreib-Ratgeberwerk, es ist vielmehr eine intime Sammlung von Gedanken, Erinnerungen und Reflexionen. Benedict Wells nimmt einen mit auf eine Reise durch das Schreiben und das Leben, ehrlich, klug und oft berührend. Als Hörbuch unglaublich gut, da es der Autor selbst liest und total sympathisch rüberkommt. Als er beschrieben hat, wie er damals beim Diogenes Verlag angenommen wurde, hatte ich Tränen in den Augen. Absolute Empfehlung - vor allem als Hörbuch :) „Es gibt kein Ende der Einsamkeit, sie ist in den Stoff unserer Seele gewebt und gehört zu uns. Man kann nur den Umgang mit ihr ändern. Auch das Schreiben hat kein Happy End, es kann das Loch im Innern nicht auffüllen. … während man als Mensch weiter durch sein Leben stolpert und den Weg sucht.“ „Der gleiche Antrieb, alles zu zerdenken, der mir privat das Leben zur Hölle machen kann, hilft mir, eine Stelle perfektionistisch immer und immer wieder zu überarbeiten oder mich in Figuren einzufühlen.“ „Ich habe Schreiben gelernt, um Gefühlen nicht mehr ausgeliefert zu sein, sondern sie ins Bewusstsein zu holen und mit Menschen zu teilen, die mir wichtig sind.“ „Wir sind die Geschichten in uns; nicht nur die, die wir erlebt haben, sondern auch die, die wir anderen und uns selbst erzählen.“

    24. Juni 2025

3 von 94 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 174%
patri.ce
patri.ce6. Apr. 2026

„Wenn ich keine Worte für meine tieferen Gefühle habe, empfinde ich sie überhaupt?“ Welch vermeintlich einfache Frage - und doch ist die Antwort so vielschichtig und unglaublich schwer zu beantworten

Seite 9123%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Benedict Wells

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren, zog nach dem Abitur nach Berlin und entschied sich gegen ein Studium, um zu schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vierter Roman, ›Vom Ende der Einsamkeit‹, stand mehr als anderthalb Jahre auf der Bestsellerliste, er wurde u.a. mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet. Benedict Wells’ Bücher sind in 40 Sprachen erschienen, sein neuester Roman ›Hard Land‹ wurde 2022 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Preis der Jugendjury ausgezeichnet. Benedict Wells lebt in Zürich.

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