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Romane

Das späte Leben

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Über das Buch

Martin, sechsundsiebzig, wird von einer ärztlichen Diagnose erschreckt: Ihm bleiben nur noch wenige Monate. Sein Leben und seine Liebe gehören seiner jungen Frau und seinem sechsjährigen Sohn. Was kann er noch für sie tun? Was kann er ihnen geben, was ihnen hinterlassen? Martin möchte alles richtig machen. Doch auch für das späte Leben gilt: Es steckt voller Überraschungen und Herausforderungen, denen er sich stellen muss.

Editionen (4)

ISBN9783257072716
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum13.12.23
Seitenzahl240

Merkmale

1 Bewertungen

SchnellMittelMinimalistischPoetischErotischVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

361 Bewertungen

80 Rezensionen

3,8

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  • chrissy_liest
    chrissy_liest

    44 Follower

    3,0

    Interessante Thematik!

    „Das späte Leben“ von Bernhard Schlink hat mich thematisch total abgeholt, die Umsetzung hat mich allerdings teilweise etwas enttäuscht ☹️. Die Beziehung und Interaktion zwischen Martin und David, seinem Sohn, fand ich sehr gelungen und berührend, wobei ich die Kommunikation zwischen Martin und Ulla, seiner Frau, hier und da fragwürdig fand. Von Ulla ging des Öfteren eine Kälte aus, die ich nicht nachvollziehen konnte. Ich hätte gerne mehr über die palliative Betreuung gelesen, aber das ist aus beruflichen Gründen eine sehr persönliche Meinung 😁. Das Ende hat mir gut gefallen 📖 !

    1 Tage vor

  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Follower

    2,0

    Das war das eine. Es gab auch das andere. Der Tod würde ihm ersparen, wie die Wälder starben und die Meere stiegen, wie der Krieg zurückkehrte, wie die Zeit der Demokratie endete und die Menschen wieder autoritär beherrscht werden wollten. Und manchmal geschah es, dass er vor dem Tod erschrak, dem Nichts, der Leere, der Kälte. Dann schämte er sich. Das Nichts ist nichts - was gab es da zu erschrecken? - Zitat, Seite 16 In "Das späte Leben" setzt Bernhard Schlink einen Protagonisten in den Mittelpunkt seiner Geschichte, der unvermittelt erfährt, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat, ja, eigentlich kann er sogar die Wochen zählen. Diese Krebsdiagnose trifft ihn, einen 76jährigen Juristen im Ruhestand, der mit einer wesentlich jüngeren Frau verheiratet ist und mit der er einen gemeinsamen sechsjährigen Sohn hat, der noch in den Kindergarten geht. Der Klappentext stellt sinnvolle und spannende Fragen zur Thematik. Außerdem soll dieser fiktive Erfahrungsbericht voller Überraschungen stecken. Aber kann der Roman wirklich halten, was der Klappentext verspricht? Tatsächlich liest sich dieser dreiteilige Roman über weite Strecken so, als ob ein alter Mann, der sich in einer privilegierten Situation befindet und im Leben keinerlei Rechnung mehr offen hat, über das Leben und den Tod sinniert. Der Protagonist schreibt auf Anraten seiner Frau an seinen kleinen Sohn einen Brief, den er später dann einmal lesen kann. Der zurückgenommene Schreibstil mag ja das Markenzeichen des Autoren sein, aber diese Emotionslosigkeit fällt in diesem Teil des Romans besonders schmerzlich auf. Bei der Thematik des Buches erscheint es fast herzlos, die Geschichte an sich als fade und oberflächlich zu bezeichnen, aber auch wenn der Autor versucht im 2. Teil ein wenig Spannung durch den möglichen Seitensprung der Ehefrau zu erzeugen und auf den letzten Seiten eine rührselige Stimmung mit Meeresbrise aufkommen lässt, fehlt hier eindeutig die emotionale Ebene, zu der die Lesenden wirklich eine Verbindung herstellen können. Wo sind die inneren Konflikte des Protagonisten? Und wieso scheint es abgesehen von den zwei engsten Familienangehörigen keine weiteren Wegbegleiter des Protagonisten zu geben? Aber auf all diese Fragen gibt dieser Roman leider keine Antworten und bleibt mit seiner Betrachtung auf "Das späte Leben" seltsam oberflächlich und banal. FAZIT Nach 100 Seiten wollte ich die Lektüre abbrechen, aber dann las ich in einer Rezension, dass der Schluss mit der Geschichte versöhnt. Nun, das war leider bei mir nicht der Fall, wobei ich zu Beginn des zweiten Teils kurz Hoffnung hatte. Vielleicht ist es einfach so, dass Bernhard Schlinks Schreibstil einfach nicht meinen Geschmack trifft. Auf jeden Fall werde ich mich hiermit endgültig von seinen Werken verabschieden. Eine Leseempfehlung kann ich leider nicht aussprechen, aber es gibt zu diesem Buch viele unterschiedliche Meinungen, auch durchaus positive, daher sollte man sich ein eigenes Bild machen.

    7. Juli 2025

  • leseschwester
    leseschwester

    138 Follower

    5,0

    Schweres Thema, sehr lesenswert

    Dieses Buch hatte es mir schon in der Buchhandlung angetan. Das Thema "Sterben" und "Krankheit" ist sicherlich schwer. Bernhard Schlink hat in seinem Buch jedoch die richtigen Worte gefunden. Ich konnte mich sehr gut hineindenken und hat mich sehr bewegt. Trotz der Schwierigkeit des Themas, kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

    27. Feb. 2026

3 von 80 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 14360%
alexaaus25
alexaaus255. März 2026

Erwachsene trauen der Liebe nie wirklich. Da musste ich schlucken und das hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Ist was wahres dran. 🤔🤨😞

Autorin / Autor

Über Bernhard Schlink

Bernhard Schlink, 1944, Jurist, lebt in Berlin und New York. Sein erster Roman ›Selbs Justiz‹ erschien 1987; sein 1995 veröffentlichter Roman ›Der Vorleser‹, in über 50 Sprachen übersetzt, mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet und 2009 von Stephen Daldry mit Kate Winslet unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, machte ihn weltweit bekannt. Zuletzt erschien von ihm der Roman ›Das späte Leben‹ (2023).

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