Blick ins Buch

Jugendbücher

Huis clos

4,0(163)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

Diese Doppel-Audio CD begleitet die Klett Nr. 598400 Huis clos von Jean-Paul Sartre (Texte et documents).

Editionen (5)

ISBN9783125984011
VerlagKlett Sprachen GmbH
Erscheinungsdatum24.09.07

Rezensionen & Bewertungen

163 Bewertungen

22 Rezensionen

4,0

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  • mir4
    mir4

    10 Follower

    4,0

    So kannte man die Hölle noch nicht

    Ich mag das Buch sehr, ich finde die Idee dahinter alleine sehr interessant und diese Vorstellung einer derartigen „Hölle“ außerdem finde ich die Charaktere und deren Konstellation sehr toll. Finde es aber an manchen Stellen ein bisschen langatmig.

    7. Jan. 2026

  • ecem
    ecem

    194 Follower

    5,0

    Achtung Spoiler

    Sehr zu empfehlen! Die gesamte Kulisse der Hölle ist so skurril, aber doch toll. Es beginnt mit dem Kellner, der für die Verpflegung sorgen soll, aber doch nie da ist. Wir lernen die drei Charaktere kennen und wissen, dass jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Wo zu Beginn niemand so wirklich weiß, wieso er oder sie in der Hölle ist, so fangen ihre Fassaden an zu bröckeln und sie erzählen ihre Geschichte. Während die Menschen auf der Erde beginnen sie zu vergessen, fängt ihre persönliche Hölle an. Sie manipulieren und schikanieren sich gegenseitig, sodass erst recht die Pointe hervorkommt. Auch das Nachwort vom Autor erklärt nochmals die Bedeutung dieses Werkes.

    16. Mai 2025

  • yungjost
    yungjost

    11 Follower

    5,0

    Sartre mein Löwe 🦁

    Ich bin generell ein großer Fan vom Existenzialismus und von Sartres Themen. Das Spannungsfeld was sich durch „den Blick des Anderen“ Stück für Stück in diesem Werk bis zum großen Endzitat aufbaut ist von Anfang bis Ende sehr gut geschrieben und macht trotz der permanent unangenehmen Stimmung großen Spass zu lesen. Sartre unterstreicht in seinem Endkommentar nochmal seine Aussagen des Stücks. Geschlossene Gesellschaft ist ein Paradebeispiel wie vielfältig Sartre als Denker, Schriftsteller und Philosoph ist und wie vielschichtig er seine Gedanken zu Papier bringt. Bisher mein absolutes Lieblingswerk von ihm!

    10. Jan. 2026

3 von 22 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jean-Paul Sartre

Jean-Paul Sartre wurde am 21. Juni 1905 in Paris geboren, wo er auch am 15. April 1980 starb. Er war ein französischer Schriftsteller, Bühnenautor und Philosoph. Jean-Paul Sartre wurde als Sohn eines Marineoffiziers geboren. Als er fünfzehn Monate alt war, starb sein Vater. Seine Mutter heiratete 1916 den Direktor einer Schiffswerft in La Rochelle. Nach dem Gymnasium studierte Sartre Psychologie, Soziologie und Philosophie in Paris. Ab 1929 lehrte er an der Hochschule für Philosophie in Paris. In dieser Zeit wuchs die Freundschaft zwischen ihm und Simone de Beauvoir. Trotz ihrer engen Beziehung blieben die beiden ein Leben lang beim „Sie' und wohnten auch nie zusammen. In Le Havre arbeitete Sartre von 1931 bis 1934 als Gymnasiallehrer und noch im selben Jahr wechselte er zum Institut Francais in Berlin. Dort setzte er sich vor allem mit der Philosophie von Nietzsche, Heidegger und Husserl auseinander. 1939 wurde Sartre als Sanitäter in den Kriegsdienst eingezogen und geriet 1940 für ein Jahr in Gefangenschaft. 1941 veröffentlichte Sartre sein erstes Hauptwerk „Das Sein und das Nichts'. Seitdem gilt Sartre als französischer Hauptvertreter eines atheistischen Existentialismus. Weitere wichtige Werke von ihm sind unter anderem „Geschlossene Gesellschaft' und „Das Spiel ist aus“, 1947. Sein zweites Hauptwerk „Kritik der dialektischen Vernunft' wurde 1959 veröffentlicht. Den Nobelpreis für Literatur im Jahr 1964 wies er zurück.

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