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Was war das denn??!!!
Es geht um eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung in Tokyos Rotlichtmilieu. Die Mutter - eine zu ihrer Zeit atemberaubend schöne Frau - wurde von den Männern für ihre glatte, blasse Haut und ihre Stimme wie Glöckchen angebetet. Sie möchte aber nur eins: für ihr literarisches Schaffen anerkannt werden. Doch als alleinerziehende Mutter in prekären Verhältnissen, bleibt sie dem leichten Vergnügen verhaftet. Auch ihre Tochter entkommt dem Vergnügungsviertel nicht. Ebenfalls bildhübsch - abgesehen von einer Narbe am Arm, die ihr ihre Mutter zugefügt hat - arbeitet sie als Hostess. Das Leben der beiden Frauen ist trostlos. Die Mutter wird unheilbar krank und die Tochter begleitet sie auf ihrem letzten Weg. Nach der Arbeit im Vergnügsviertel kommt sie sofort nach Hause. Die zugeschlagenen Türen im dunklen Wohnhausflur sprechen eine Sprache für sich. Die Sprache ist gut und die Geschichte entfaltet eine Sogwirkung. Auch werden viele wichtige Themen (Rotlichtmilieu, sexuelle und körperliche Gewalt, soziale Schere etc.) angesprochen, für mich kommen sie jedoch zu keinem befriedigenden Ende. Nach der Lektüre habe ich mich gefragt, warum ich das gelesen habe, was mir die Autorin damit sage. Wollte und warum verflixt noch mal das Buch eigentlich „Die Gabe“ heißt. Auf all diese Fragen habe ich keine Antwort erhalten, wodurch m.E. viel Potential verschenkt wurde. Ich kann deshalb den Hype um das Buch nicht nachvollziehen. Noch weitere Kritikpunkte teile ich im Lesemonat August auf YouTube (Japan Connect). https://youtu.be/oiFTJZOnhno?si=xAhKCjOw_KCqVkrd
12. Sept. 2025
Was war das denn??!!!
Es geht um eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung in Tokyos Rotlichtmilieu. Die Mutter - eine zu ihrer Zeit atemberaubend schöne Frau - wurde von den Männern für ihre glatte, blasse Haut und ihre Stimme wie Glöckchen angebetet. Sie möchte aber nur eins: für ihr literarisches Schaffen anerkannt werden. Doch als alleinerziehende Mutter in prekären Verhältnissen, bleibt sie dem leichten Vergnügen verhaftet. Auch ihre Tochter entkommt dem Vergnügungsviertel nicht. Ebenfalls bildhübsch - abgesehen von einer Narbe am Arm, die ihr ihre Mutter zugefügt hat - arbeitet sie als Hostess. Das Leben der beiden Frauen ist trostlos. Die Mutter wird unheilbar krank und die Tochter begleitet sie auf ihrem letzten Weg. Nach der Arbeit im Vergnügsviertel kommt sie sofort nach Hause. Die zugeschlagenen Türen im dunklen Wohnhausflur sprechen eine Sprache für sich. Die Sprache ist gut und die Geschichte entfaltet eine Sogwirkung. Auch werden viele wichtige Themen (Rotlichtmilieu, sexuelle und körperliche Gewalt, soziale Schere etc.) angesprochen, für mich kommen sie jedoch zu keinem befriedigenden Ende. Nach der Lektüre habe ich mich gefragt, warum ich das gelesen habe, was mir die Autorin damit sage. Wollte und warum verflixt noch mal das Buch eigentlich „Die Gabe“ heißt. Auf all diese Fragen habe ich keine Antwort erhalten, wodurch m.E. viel Potential verschenkt wurde. Ich kann deshalb den Hype um das Buch nicht nachvollziehen. Noch weitere Kritikpunkte teile ich im Lesemonat August auf YouTube (Japan Connect). https://youtu.be/oiFTJZOnhno?si=xAhKCjOw_KCqVkrd
12. Sept. 2025







