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Thérèse Raquin

4,0(31)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

Thérèse Raquin, née à Oran en Algérie, est l'enfant d'une union entre un capitaine de l'armée française en Algérie et d'une mère née en Afrique du Nord, < une femme indigène d'une grande beauté >.Sa mère meurt et à l'âge de deux ans, Thérèse est confiée à sa tante - Madame Raquin, la soeur de son père - pour qu'elle s'occupe d'elle. Madame Raquin a un fils, Camille, fragile et souvent malade. Les deux enfants vont grandir ensemble.Quand Thérèse a vingt et un ans, elle épouse Camille. Ce mariage satisfait Madame Raquin, mais rapidement Camille en a assez de la campagne et veut aller s'installer à Paris, il rêve de travailler dans une grande administration. Madame Raquin se rend dans la capitale, trouve une boutique et un appartement à louer au passage du Pont-Neuf. Ils s'installent dans le logement et les femmes ouvrent une mercerie dans les locaux de la boutique. Camille, de son côté, trouve un travail dans l'administration des chemins de fer d'Orléans.Trois années de vie monotone pour Thérèse s'écoulent. Cependant, la visite chaque jeudi soir de quatre invités rythment ses semaines. Ce sont le vieux Michaud, un commissaire de police retraité et ami de Madame Raquin, son fils Olivier, aussi policier, sa femme Suzanne et Grivet, un employé des chemins de fer d'Orléans que Camille a connu au travail. Ces rencontres sont l'occasion de boire du thé et de jouer aux dominos. Thérèse déteste ces soirées.Un jour Camille rencontre Laurent, employé aux chemins de fer parce qu'il n'a pas réussi à vivre de sa peinture. Les deux hommes se connaissaient lorsqu'ils étaient enfants mais ils s'étaient brouillés. Il l'invite à venir un jeudi soir. Pendant la soirée, Laurent propose à Camille de faire un portrait. Il accepte.Pendant qu'il peint, Thérèse, fascinée, l'observe sans cesse. Sur le chemin du retour, Laurent décide de devenir l'amant de Thérèse et de l'embrasser dès la première occasion. Quelques jours plus tard, le portrait est terminé mais il est étrange car il représente plus un noyé qu'un être vivant, tellement les couleurs sont ternes. Cependant, Camille est satisfait. Dès que Laurent se trouve seul avec Thérèse, il l'embrasse. Elle résiste d'abord puis se laisse faire.Les amants se rencontrent régulièrement pendant les huit mois suivants.

Editionen (18)

ISBN9782385087654
VerlagCulturea
Erscheinungsdatum22.11.22
Seitenzahl208

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

5 Rezensionen

4,0

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  • avg
    avg

    153 Follower

    4,0

    Boah ey… Die ganze Geschichte ist durchgehend düster! Teilweise so makaber, dass ich 1-2 Zeilen überspringen musste. An manchen Stellen war die Spannung kaum auszuhalten. Man kaut vieles wieder und wieder (und immer wieder) durch – bis sich die Situation doch noch ändert. In einem Moment habe ich mit den Charakteren mitgefühlt, im nächsten haben sie mich angewidert. Der Schreibstil ist flüssig und passend zur Zeit um 1860. Besonders die kurzen Einblicke in den Alltag und die Mode des damaligen Paris fand ich interessant.

    Boah ey… Die ganze Geschichte ist durchgehend düster! Teilweise so makaber, dass ich 1-2 Zeilen überspringen musste. An manchen Stellen war die Spannung kaum auszuhalten.
Man kaut vieles wieder und wieder (und immer wieder) durch – bis sich die Situation doch noch ändert. In einem Moment habe ich mit den Charakteren mitgefühlt, im nächsten haben sie mich angewidert.
Der Schreibstil ist flüssig und passend zur Zeit um 1860. Besonders die kurzen Einblicke in den Alltag und die Mode des damaligen Paris fand ich interessant.

    25. Feb. 2025

  • wiihl
    wiihl

    15 Follower

    3,5

    „Natur und Umstände schienen diese Frau für diesen Mann geschaffen und sie einander zugeführt zu haben. Die Frau zäh und verlogen, der Mann vollblütig und stumpfsinnig, dergestalt bildeten sie ein mächtig verbundenes Paar.“

    Nach dem Tod ihrer Mutter wächst Therese bei Ihrer Tante und ihrem kränklichen Cousin Camille auf, mit dem sie schon bald verheiratet wird. Die Ehe bleibt Leidenschaftslos und für Therese sexuell frustrierend. Nach der Hochzeit zieht das Paar gemeinsam mit der Mutter nach Paris, wo Mutter und Schwiegertochter ein Nähgeschäft führen und Camille eine Stelle als Beamter annimmt. Als Camille seinen Kollegen und Freund Laurent in die wöchentliche Spielrunde des Ehepaares einführt, beginnen dieser und Therese eine leidenschaftliche sexuelle Affäre. Auf dem Gipfel ihrer Leidenschaft treffen die beiden eine folgenschwere Entscheidung, welche die Beziehung der beiden stark verändert. Als typischer Vertreter des Naturalismus schrieb Zola seinen Roman als eine Art Beobachtung der „menschlichen Bestie“. Therese und Laurent sind Sklaven Ihrer Triebe und Emotionen und können diesen am Ende nicht entfliehen. Die Figuren haben keinen freien Willen und verhalten sich wie Tiere. „Natur und Umstände schienen diese Frau für diesen Mann geschaffen und sie einander zugeführt zu haben. Die Frau zäh und verlogen, der Mann vollblütig und stumpfsinnig, dergestalt bildeten sie ein mächtig verbundenes Paar.“ Sprachlich hat mir der Roman gut gefallen. Man merkt dem Buch in dieser Hinsicht nicht an, dass er bereits im Jahr 1867 erschienen ist, vor allem wenn ich es mit Flauberts „Madame Bovary“ (1856) vergleiche. „Therese Raquin“ ist sehr nüchtern geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Die Handlung schockiert im Jahr 2026 natürlich nicht mehr wie zur Zeit der Veröffentlichung, man kann jedoch erahnen, warum der Roman damals die Gemüter erhitzte. Die Geschichte wird linear erzählt und ist vor allem aufgrund der reinen Triebsteuerung äußerst vorhersehbar. Der große Knall kommt für meinen Geschmack zu früh, die Figurenentwicklung in den letzten zwei Dritteln zieht sich insgesamt etwas zu sehr in die Länge. Ich hatte den Eindruck, relativ früh alle Schattierungen der Persönlichkeit von Therese und Laurent gesehen zu haben. Hier fehlt für meinen Geschmack mehr Komplexität. Dank des geringen Umfangs des Buches, der interessanten Beschreibungen der Figuren und der gesellschaftlichen Beobachtungen, sowie der schönen sprachlichen Formulierungen Zolas, ist der Roman trotzdem lesenswert. Eine Empfehlung für Leser, die in die Strömung des Naturalismus eintauchen wollen. Für alle anderen kein Must-Read.

    25. Feb. 2026

  • heibi
    heibi

    191 Follower

    5,0

    Ich habe diesen Roman verschlungen. Zola hat hier eine meisterhafte Geschichte geschaffen bzw. eine Studie der Temperamente. Gerne würde ich mir diese Geschichte als Theaterstück aufgeführt ansehen. Thérèse kommt als junges Mädchen zu ihrer Tante Madame Raquin . Diese kümmert sich um ihren kränklichen Sohn Camille. Beide wachsen zusammen auf und heiraten später. Thérèse ist vor lauter Tristesse unglücklich…. Bis Laurent in ihr Leben tritt. Und hier beginnt der Wahnsinn. Für mich hat sich neben den Temperamenten der Hauptfiguren aber auch der pure Egoismus eines jeden einzelnen Charakters herauskristallisiert. Niemand aber auch wirklich niemand tut in dieser Geschichte etwas Uneigennütziges. Ich habe Zolas Sprachgewalt geliebt. Für mich war dies ein absolut fesselnder Klassiker. Ich konnte oftmals den Fortgang der Geschichte nicht mehr fassen und habe sehr häufig den Kopf geschüttelt….. aber auf eine gute, fassungslose Weise . Für mich ein Highlight, da es eine sprachlich extrem gut gestrickte Geschichte war…… Konnte mich sehr begeistern .

    6. Aug. 2023

3 von 5 Rezensionen

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