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Thérèse Raquin

4.0(31)
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About the book

Perhaps his most famous work, Émile Zola's Thérèse Raquin is a dark and gripping story of lust, violence and guilt, set in the gloomy back streets of Paris. This Penguin Classics edition is translated with notes and an introduction by Robin Buss.

In the claustrophobic atmosphere of a dingy haberdasher's shop on the Passage du Pont-Neuf in Paris, Thérèse Raquin is trapped in a loveless marriage to her sickly cousin, Camille. The numbing tedium of her life is suddenly shattered when she embarks on a turbulent affair with her husband's earthy friend Laurent, but their animal passion for each other soon compels the lovers to commit a crime that will haunt them forever. Thérèse Raquin caused a scandal when it appeared in 1867 and borught its twenty-seven-year-old author a notoriety that followed him throughout his life. Zola's novel is not only an uninhibited portrayal of adultery, madness and ghostly revenge, but also a devastating exploration of the darkest aspects of human existence.

Robin Buss's translation superbly conveys Zola's fearlessly honest and matter-of-fact style. In his introduction, he discusses Zola's life and literary career, and the influence of art, literature and science on his writing. This edition also includes the preface to the second edition of 1868, a chronology, further reading and notes.

Emile Zola (1840-1902) was the leading figure in the French school of naturalistic fiction. His principal work, Les Rougon-Macquart, is a panorama of mid-19th century French life, in a cycle of 20 novels which Zola wrote over a period of 22 years, including Au Bonheur des Dames (1883), The Beast Within (1890), Nana (1880), and The Drinking Den (1877).

If you enjoyed Thérèse Raquin, you might like Zola's Germinal, also available in Penguin Classics.

Editions (10)

ISBN9780140449440
PublisherDK
Publication Date07/29/04
Pages240

Reviews & Ratings

31 ratings

5 reviews

4.0

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  • avg
    avg

    153 Followers

    4.0

    Boah ey… Die ganze Geschichte ist durchgehend düster! Teilweise so makaber, dass ich 1-2 Zeilen überspringen musste. An manchen Stellen war die Spannung kaum auszuhalten. Man kaut vieles wieder und wieder (und immer wieder) durch – bis sich die Situation doch noch ändert. In einem Moment habe ich mit den Charakteren mitgefühlt, im nächsten haben sie mich angewidert. Der Schreibstil ist flüssig und passend zur Zeit um 1860. Besonders die kurzen Einblicke in den Alltag und die Mode des damaligen Paris fand ich interessant.

    Boah ey… Die ganze Geschichte ist durchgehend düster! Teilweise so makaber, dass ich 1-2 Zeilen überspringen musste. An manchen Stellen war die Spannung kaum auszuhalten.
Man kaut vieles wieder und wieder (und immer wieder) durch – bis sich die Situation doch noch ändert. In einem Moment habe ich mit den Charakteren mitgefühlt, im nächsten haben sie mich angewidert.
Der Schreibstil ist flüssig und passend zur Zeit um 1860. Besonders die kurzen Einblicke in den Alltag und die Mode des damaligen Paris fand ich interessant.

    Feb 25, 2025

  • wiihl
    wiihl

    15 Followers

    3.5

    „Natur und Umstände schienen diese Frau für diesen Mann geschaffen und sie einander zugeführt zu haben. Die Frau zäh und verlogen, der Mann vollblütig und stumpfsinnig, dergestalt bildeten sie ein mächtig verbundenes Paar.“

    Nach dem Tod ihrer Mutter wächst Therese bei Ihrer Tante und ihrem kränklichen Cousin Camille auf, mit dem sie schon bald verheiratet wird. Die Ehe bleibt Leidenschaftslos und für Therese sexuell frustrierend. Nach der Hochzeit zieht das Paar gemeinsam mit der Mutter nach Paris, wo Mutter und Schwiegertochter ein Nähgeschäft führen und Camille eine Stelle als Beamter annimmt. Als Camille seinen Kollegen und Freund Laurent in die wöchentliche Spielrunde des Ehepaares einführt, beginnen dieser und Therese eine leidenschaftliche sexuelle Affäre. Auf dem Gipfel ihrer Leidenschaft treffen die beiden eine folgenschwere Entscheidung, welche die Beziehung der beiden stark verändert. Als typischer Vertreter des Naturalismus schrieb Zola seinen Roman als eine Art Beobachtung der „menschlichen Bestie“. Therese und Laurent sind Sklaven Ihrer Triebe und Emotionen und können diesen am Ende nicht entfliehen. Die Figuren haben keinen freien Willen und verhalten sich wie Tiere. „Natur und Umstände schienen diese Frau für diesen Mann geschaffen und sie einander zugeführt zu haben. Die Frau zäh und verlogen, der Mann vollblütig und stumpfsinnig, dergestalt bildeten sie ein mächtig verbundenes Paar.“ Sprachlich hat mir der Roman gut gefallen. Man merkt dem Buch in dieser Hinsicht nicht an, dass er bereits im Jahr 1867 erschienen ist, vor allem wenn ich es mit Flauberts „Madame Bovary“ (1856) vergleiche. „Therese Raquin“ ist sehr nüchtern geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Die Handlung schockiert im Jahr 2026 natürlich nicht mehr wie zur Zeit der Veröffentlichung, man kann jedoch erahnen, warum der Roman damals die Gemüter erhitzte. Die Geschichte wird linear erzählt und ist vor allem aufgrund der reinen Triebsteuerung äußerst vorhersehbar. Der große Knall kommt für meinen Geschmack zu früh, die Figurenentwicklung in den letzten zwei Dritteln zieht sich insgesamt etwas zu sehr in die Länge. Ich hatte den Eindruck, relativ früh alle Schattierungen der Persönlichkeit von Therese und Laurent gesehen zu haben. Hier fehlt für meinen Geschmack mehr Komplexität. Dank des geringen Umfangs des Buches, der interessanten Beschreibungen der Figuren und der gesellschaftlichen Beobachtungen, sowie der schönen sprachlichen Formulierungen Zolas, ist der Roman trotzdem lesenswert. Eine Empfehlung für Leser, die in die Strömung des Naturalismus eintauchen wollen. Für alle anderen kein Must-Read.

    Feb 25, 2026

  • heibi
    heibi

    191 Followers

    5.0

    Ich habe diesen Roman verschlungen. Zola hat hier eine meisterhafte Geschichte geschaffen bzw. eine Studie der Temperamente. Gerne würde ich mir diese Geschichte als Theaterstück aufgeführt ansehen. Thérèse kommt als junges Mädchen zu ihrer Tante Madame Raquin . Diese kümmert sich um ihren kränklichen Sohn Camille. Beide wachsen zusammen auf und heiraten später. Thérèse ist vor lauter Tristesse unglücklich…. Bis Laurent in ihr Leben tritt. Und hier beginnt der Wahnsinn. Für mich hat sich neben den Temperamenten der Hauptfiguren aber auch der pure Egoismus eines jeden einzelnen Charakters herauskristallisiert. Niemand aber auch wirklich niemand tut in dieser Geschichte etwas Uneigennütziges. Ich habe Zolas Sprachgewalt geliebt. Für mich war dies ein absolut fesselnder Klassiker. Ich konnte oftmals den Fortgang der Geschichte nicht mehr fassen und habe sehr häufig den Kopf geschüttelt….. aber auf eine gute, fassungslose Weise . Für mich ein Highlight, da es eine sprachlich extrem gut gestrickte Geschichte war…… Konnte mich sehr begeistern .

    Aug 6, 2023

3 of 5 reviews

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