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3,5(181)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

Dans une France assez proche de la nôtre, un homme s'engage dans la carrière universitaire. Peu motivé par l'enseignement, il s'attend à une vie ennuyeuse mais calme, protégée des grands drames historiques. Cependant les forces en jeu dans le pays ont fissuré le système politique jusqu'à provoquer son effondrement. Cette implosion sans soubresauts, sans vraie révolution, se développe comme un mauvais rêve. Le talent de l'auteur, sa force visionnaire nous entraînent sur un terrain ambigu et glissant ; son regard sur notre civilisation vieillissante fait coexister dans ce roman les intuitions poétiques, les effets comiques, une mélancolie fataliste. Ce livre est une saisissante fable politique et morale.

Editionen (2)

ISBN9782290113615
VerlagJ'ai Lu
Erscheinungsdatum31.01.17
Seitenzahl314

Rezensionen & Bewertungen

181 Bewertungen

28 Rezensionen

3,5

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  • jochen_go
    jochen_go

    154 Follower

    4,0

    Unterwerfung von Michel Houellebecq ist ein provokativer, höchst umstrittener Roman über Identitätsverlust, Opportunismus und geistige Leere. In einer nahen Zukunft angesiedelt, erzählt Houellebecq mit nüchternem, ironischem Ton von einem Intellektuellen, der sich widerstandslos an neue Machtverhältnisse anpasst. Das Buch provoziert bewusst und zwingt zur Auseinandersetzung mit Gesellschaft, Religion und persönlicher Haltung. „Seit dem Vormarsch der Rechtsextremen war die ganze Sache ein wenig spannender geworden, die Debatten waren vom vergessenen Beben des Faschismus untermalt.“ (S. 43) Der umstrittene französische Autor schreibt auch in diesem Buch (wie so oft!) in einem sehr provokanten und polemischen Stil. Das mag man oder auch nicht! Ich kann verstehen, wenn man seine Romane ablehnt; andererseits ist dieses hier ein sehr spannendes und interessant zu lesendes Buch.

    26. Jan. 2026

  • ce.ce
    ce.ce

    32 Follower

    3,0

    Ich bin unentschlossen was ich genau von diesem Buch halte. Zunächst einmal erinnert es mich sehr stark an „Faserland“ von Christian Kracht und das ist das mit Abstand mir meist verhassteste Buch in meiner Bibliothek. Nichtsdestotrotz bin ich angetan von „Unterwerfung“ durch seinen anderen Blick auf die Welt, die Gedankensprünge, die Mischung aus Banalität und emotionaler, sowie intellektueller Tiefe. Der Gedanke, dass der Islam in Europa eine führende politische Strömung innerhalb der Demokratie entwickelt und tatsächlich die weltliche Führung übernimmt, erscheint in diesem Buch plötzlich sehr real. Allerdings habe ich das Gefühl im luftleeren Raum zu hängen und durch die zeitliche politisch wie unpolitisch Haltung des Protagonisten nicht zu wissen, wo ich mich jetzt positionieren soll. Ob ich mich denn überhaupt positionieren muss oder es einfach sein lassen sollte. Zumal Frauen deutlich abgewertet und das Patriarchat als einzige funktionierende Gesellschaftsstruktur dargestellt wird, da der Protagonist es sich selber kaum anders vorstellen kann. Auch wenn ihm bewusst ist, was das für Frauen bedeutet. Ich glaube für eine Meinung muss man es selber Lesen und ob es einem gefällt, ist vorher kaum vorhersagbar.

    7. Mai 2026

  • benjamin.devitt
    benjamin.devitt

    30 Follower

    4,0

    Interessantes Gedanken-Experiment

    23. März 2026

3 von 28 Rezensionen

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