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Briefe an einen jungen Dichter

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Über das Buch

Wenn ein junger Kadett an einer Militärschule schickt einige seiner Gedichte der großen Dichter Rainer Maria Rilke, suche Beratung, beginnt er eine Reihe von Korrespondenz, in der Rilke drückt seine tiefste Einblicke in das Verhältnis des Künstlers mit dem Leben, und die inneren Bedürfnisse der einzelne Person, auch einer, der nicht ein Künstler sein kann, der zur Reife wächst. In Rilkes frühe, kämpfen Jahren geschrieben, Briefe an einen jungen Dichter ist ein Werk der Schönheit und Dringlichkeit. Seine Beratungen über die Schwierigkeiten des jungen Dichters bei der Suche nach seiner Identität und Berufung, in Rilkes Leben gespiegelt, haben mit Generationen von Lesern seit über einem Jahrhundert in Resonanz, und es steht als einer der beliebtesten und am meisten gelesen Sätze von Briefe in der Welt.

Editionen (28)

ISBN9780692289129
VerlagHythloday Press
Erscheinungsdatum16.09.14
Seitenzahl70

Rezensionen & Bewertungen

371 Bewertungen

56 Rezensionen

4,1

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  • cc_cosima
    cc_cosima

    13 Follower

    4,0

    Poetisch, zeitlose Gedanken über Kreativität, Geduld und Selbstfindung

    Ermutigt dazu, den eigenen Weg zu gehen, statt sich von äußerer Anerkennung abhängig zu machen. Viele interessante Gedanken, vor allem wenn man bedenkt, aus welcher Zeit die Briefe stammen. Teilweise anstrengend zu lesen – Sprache oft sehr philosophisch.

    3 Tage vor

  • readingjane
    readingjane

    380 Follower

    Das Büchlein beinhaltet ein Vorwort, eine Einleitung des "jungen Dichters" Kappus und 10 Briefe von Rilke an Kappus. Ich hatte mir irgendwie mehr davon erhofft, aber das kann ich dem Buch schlecht vorwerfen. Es geht um sehr viele verschiedene Themen, nicht nur ums Schreiben. Es finden sich hier auf jeden Fall viele schöne Sätze und Gedanken und seine Briefe zeigen Rilke als sehr sympathischen Menschen.

    8. März 2025

  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Follower

    4,0

    Auch die Kunst ist nur eine Art zu leben, und man kann sich, irgendwie lebend, ohne es zu wissen, auf sie vorbereiten; in jedem Wirklichen ist man ihr näher und benachbarter als in den wirklich halbartistischen Berufen, die, indem sie eine Kunstnähe vorspiegeln, das Dasein aller Kunst praktisch leugnen und angreifen, wie etwa der ganze Journalismus es tut und fast alle Kritik und dreiviertel dessen, was Literatur heißt und heißen will. Ich freue mich, mit einem Wort, dass Sie die Gefahr, dahinein zu geraten, überstanden haben und irgendwo in einer rauen Realität einsam und mutig sind. Möchte das Jahr, das bevorsteht, Sie darin erhalten und bestärken. Immer Ihr: R.M. Rilke - Zitat, aus dem 10. Brief "Paris, am zweiten Weihnachtstage 1908" Sollte man wirklich mit dem Ende beginnen? - Aber in dem Fall passen diese letzten Zeilen des berühmten Lyrikers so gut in die Jahreszeit und läuten auch gleichzeitig das "Rilke-Jahr" ein. Denn Rainer Maria Rilke wurde am 04. Dezember 1875 geboren, sein 150. Geburtstag also, und im kommenden Jahr 2026, auch im Dezember jährt sich der Todestag des Dichters zum 100. Mal. Was macht die Faszination dieser Zusammenstellung von Briefen des Dichters an einen jungen und hilfesuchenden Kollegen aus? Eine Begeisterung, die bis in unsere Tage anhält. Die Künstlerin Lady Gaga hat sich gar ein ein Rilke Tattoo stechen lassen und spricht mit Leidenschaft die Worte des Briefeschreibers nach: "Dieses vor allem: Fragen Sie sich in der stillsten Stunde der Nacht: muss ich schreiben?" Ganz so regelmäßig geschrieben hat das große Vorbild seinem ergebenen Herr Kappus nicht, aber wenn er ihm schreibt - aus Paris, Pisa, Bremen, Rom oder Schweden - haben die Briefe Gewicht, sprechen existenzielle und elementare Themen an. An Schicksal glaubt der Meister: "Die Zukunft steht fest, lieber Kappus, wir aber bewegen uns im unendlichen Raume. Wie sollten wir es nicht schwer haben?" Schwer sollte einem auch die Lektüre nicht fallen, auch wenn man zu den angesprochenen Themenfeldern andere Gedanken haben mag. Gerade für Lesende, die mit Lyrik bzw dem reinen Gedichtelesen so ihre Schwierigkeiten haben, bietet dieses schlanke Büchlein einen guten Einstieg in Rilkes Gedankenwelt. Und wer sich selbst mit dem Gedanken trägt, das Schreiben zum Beruf zu machen oder vielleicht schon ab und an an einem eigenen Text gearbeitet hat, der findet hier kleine Anregungen und liebevoll formulierte Hinweise. Die Briefe haben insgesamt so einen warmen Tonfall, der niemand kalt lassen könnte. Sie sprechen von der Großherzigkeit dem Empfänger gegenüber und machen sich nicht nur durch Brief- sondern auch Buchsendungen bemerkbar. Ist dieser ausgewählte Briefschluss nicht einfach wunderbar: "Ich weiß meine Bücher gerne bei Ihnen." ?! Wer gerne noch ergänzend visuell in das Rilke-Jahr einsteigen möchte, dem sei außerdem die aktuelle Doku von arte "Rilke - du musst Dein Leben ändern" empfohlen. FAZIT Diese Briefe von Rilke, die er zwischen den Jahren 1903 - 1908 geschrieben hat, waren für mich eine passende Lektüre, um in das Jubiläum zu starten. Obwohl mich die Lektüre teilweise traurig gestimmt hat, weil der Dichter von einer "einsamen und hilflosen" Kindheit spricht, die in ihm die feste Überzeugung manifestierte, dass der Mensch zur Einsamkeit bestimmt ist. Anderseits hatte er eine vage Vermutung "und vielleicht sind die Geschlechter verwandter als man meint, ..." Ganz viel Liebe und eine große Leseempfehlung!

    3. Dez. 2025

3 von 56 Rezensionen

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