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Romane

The Meek One

3,9(46)
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Über das Buch

'I could see that she was still terribly afraid, but I didn't soften anything; instead, seeing that she was afraid I deliberately intensified it.'

In this short story, Dostoyevsky masterfully depicts desperation, greed, manipulation and suicide.

Introducing Little Black Classics: 80 books for Penguin's 80th birthday. Little Black Classics celebrate the huge range and diversity of Penguin Classics, with books from around the world and across many centuries. They take us from a balloon ride over Victorian London to a garden of blossom in Japan, from Tierra del Fuego to 16th-century California and the Russian steppe. Here are stories lyrical and savage; poems epic and intimate; essays satirical and inspirational; and ideas that have shaped the lives of millions.

Fyodor Dostoyevsky (1821-1881). Dostoyevsky's works available in Penguin Classics are Crime and Punishment, The Idiot, The Double, The Gambler and Other Stories, The Grand Inquisitor, Notes From The Underground, Netochka Nezvanova, The House of The Dead, The Brothers Karamazov and The Village of Stepanchikovo.
ISBN9780141397481
VerlagPenguin Books Ltd (UK)
Erscheinungsdatum26.02.15
Seitenzahl64

Rezensionen & Bewertungen

46 Bewertungen

7 Rezensionen

3,9

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  • lucas291o
    lucas291o

    1 Follower

    4,0

    Sehr melancholisch geschrieben, kurz und unterhaltsam, perfekt für einen regnerischen Tag

    24. Juni 2024

  • bernadette.f
    bernadette.f

    30 Follower

    3,5

    Manipulation, Selbstwert, Kontrolle und Verlust komprimiert auf 67 Seiten

    Der unzuverlässige Erzählende schildert die Situation seiner Ehe zu einem jungen Mädchen, das er vorgibt aus Güte zu heiraten. Im Verlaufe des Werks zeigt er sich als manipulativ, kontrollierend und egoistisch, indem er sie durch Schweigen und Ablehnung abwertet und einschüchtert. Sie verliert so ihre Handlungsvermögen, sieht sich in ihrer misslichen Lage gefangen und ihr Mann wird ihr egal. Zum Ende des Werks zeigt sich, dass der Erzählende die Schuld nicht bei sich sieht, glaubt dass es sich nur um einen kurzen Moment der Achtlosigkeit handelt, und sieht als Konsequenz ihres Ablebens seine Einsamkeit, nicht aber den Verlust ihrer Menschlichkeit. Grundsätzlich problematisch ist der Altersunteschied der beiden Protagonisten. Das Mädchen, das der Erzählende heiratet ist 16, und er 41 Jahre alt. Dieser Alterunterschied unterstreicht das starke Machtgefälle der Beziehung und verdeutlich erneut die Machtlosigkeit, in der sich das Mädchen befindet. Alles in allem ein interessantes, kurzes Werk, das den Lesenden zum Nachdenken anregt. Eine interessante Nebeninformation: Das Werk wird, je nach Übersetzung auch ‚the gentle creature‘ genannt. Diese Unterscheidung zwischen meek als ‚unterwürfig’ und gentle als ‚sanft’ ist eine nicht irrelevante Wertung des Werks. Das Mädchen wird durch die Wahl des Wortes in ihrem Selbst eingeschränkt, oder als Individuum wahrgenommen. Je nach Übersetzung.

    20. Apr. 2026

  • 4,0

    “I entered the gate she was still warm”

    Hat definitiv mehr aufmerksamkeit verdient. Es ist ein stilles und beklemmendes Buch. Die reduzierte sprache, die vieles unausgesprochen lässt regt nochmal mehr zum denken an. Ein buch was definitiv im Kopf bleibt und sich unangenehm ehrlich anfühlt.

    23. Jan. 2026

3 von 7 Rezensionen

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