Blick ins Buch

Biografien

3096 Tage

4,4(411)
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Über das Buch

Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

Editionen (7)

ISBN9783471350409
VerlagList Verlag
Erscheinungsdatum08.09.10
Seitenzahl288

Merkmale

1 Bewertungen

NachdenklichMittelMittelSpannendVerstörendInformativ

Rezensionen & Bewertungen

411 Bewertungen

71 Rezensionen

4,4

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  • tahlly
    tahlly

    409 Follower

    5,0

    Ein Buch, das ich eigentlich gar nicht bewerten möchte.

    "Niemand kommt als Monster auf die Welt. Wir alle werden durch unseren Kontakt mit der Welt, mit anderen Menschen zu dem, was wir sind. Und damit tragen wir alle letzlich eine Verantwortung für das, was in unseren Familien, in unserem Umfeld passiert." Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, dieses Buch so zu bewerten, wie ich andere Bücher bewerte. Es ist ein Erfahrungsbericht. Es ist ein sehr persönlicher und intensiver Einblick in das Leben von Natascha Kampusch und deshalb fühlt es sich für mich einfach falsch an, hier nach Kriterien wie Spannung oder Unterhaltung zu bewerten. Für mich war es eine sehr intensive Erfahrung, ihre Geschichte einmal komplett aus ihrer eigenen Perspektive zu hören. Natürlich kennt man den Fall aus den Medien, aber das, was man im Fernsehen oder in Nachrichten sieht, ist nur ein Bruchteil dessen, was sie tatsächlich erlebt hat. Zu lesen, wie sie mit dieser Situation umgegangen ist, war für mich echt krass. Wie reflektiert sie über ihre Situation spricht, beeindruckt mich. Dass sie bis zum Ende versucht, das Verhalten ihres Täters zu verstehen, ohne ihn dabei zu entschuldigen, finde ich bemerkenswert. Nach allem, was sie erlebt hat, sagt sie trotzdem, dass Menschen nicht von Grund auf böse sind, sondern dass Lebensumstände Menschen zu dem machen, was sie sind. Auch ihre Haltung gegenüber den Medien fand ich sehr interessant. Gerade die Schilderungen darüber, wie einige Journalisten versucht haben, aus ihrem Leid eine Sensation zu machen, haben mich sehr nachdenklich gemacht. Insgesamt hat mich dieses Buch ziemlich baff zurückgelassen. Nicht, weil es „spannend“ im klassischen Sinne war, sondern weil es so ehrlich und direkt ist.

    Ein Buch, das ich eigentlich gar nicht bewerten möchte.

    9. März 2026

  • sarinabookworm
    sarinabookworm

    164 Follower

    5,0

    Unglaublich

    Ich bin schockiert. Ich habe geweint. Ich war außer mir...... es tut mir schrecklich leid Natascha ❤️‍🩹

    Unglaublich

    24. Feb. 2026

3 von 71 Rezensionen

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