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Ein Buch, das ich eigentlich gar nicht bewerten möchte.
"Niemand kommt als Monster auf die Welt. Wir alle werden durch unseren Kontakt mit der Welt, mit anderen Menschen zu dem, was wir sind. Und damit tragen wir alle letzlich eine Verantwortung für das, was in unseren Familien, in unserem Umfeld passiert." Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, dieses Buch so zu bewerten, wie ich andere Bücher bewerte. Es ist ein Erfahrungsbericht. Es ist ein sehr persönlicher und intensiver Einblick in das Leben von Natascha Kampusch und deshalb fühlt es sich für mich einfach falsch an, hier nach Kriterien wie Spannung oder Unterhaltung zu bewerten. Für mich war es eine sehr intensive Erfahrung, ihre Geschichte einmal komplett aus ihrer eigenen Perspektive zu hören. Natürlich kennt man den Fall aus den Medien, aber das, was man im Fernsehen oder in Nachrichten sieht, ist nur ein Bruchteil dessen, was sie tatsächlich erlebt hat. Zu lesen, wie sie mit dieser Situation umgegangen ist, war für mich echt krass. Wie reflektiert sie über ihre Situation spricht, beeindruckt mich. Dass sie bis zum Ende versucht, das Verhalten ihres Täters zu verstehen, ohne ihn dabei zu entschuldigen, finde ich bemerkenswert. Nach allem, was sie erlebt hat, sagt sie trotzdem, dass Menschen nicht von Grund auf böse sind, sondern dass Lebensumstände Menschen zu dem machen, was sie sind. Auch ihre Haltung gegenüber den Medien fand ich sehr interessant. Gerade die Schilderungen darüber, wie einige Journalisten versucht haben, aus ihrem Leid eine Sensation zu machen, haben mich sehr nachdenklich gemacht. Insgesamt hat mich dieses Buch ziemlich baff zurückgelassen. Nicht, weil es „spannend“ im klassischen Sinne war, sondern weil es so ehrlich und direkt ist.

9. März 2026
Ein Buch, das ich eigentlich gar nicht bewerten möchte.
"Niemand kommt als Monster auf die Welt. Wir alle werden durch unseren Kontakt mit der Welt, mit anderen Menschen zu dem, was wir sind. Und damit tragen wir alle letzlich eine Verantwortung für das, was in unseren Familien, in unserem Umfeld passiert." Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, dieses Buch so zu bewerten, wie ich andere Bücher bewerte. Es ist ein Erfahrungsbericht. Es ist ein sehr persönlicher und intensiver Einblick in das Leben von Natascha Kampusch und deshalb fühlt es sich für mich einfach falsch an, hier nach Kriterien wie Spannung oder Unterhaltung zu bewerten. Für mich war es eine sehr intensive Erfahrung, ihre Geschichte einmal komplett aus ihrer eigenen Perspektive zu hören. Natürlich kennt man den Fall aus den Medien, aber das, was man im Fernsehen oder in Nachrichten sieht, ist nur ein Bruchteil dessen, was sie tatsächlich erlebt hat. Zu lesen, wie sie mit dieser Situation umgegangen ist, war für mich echt krass. Wie reflektiert sie über ihre Situation spricht, beeindruckt mich. Dass sie bis zum Ende versucht, das Verhalten ihres Täters zu verstehen, ohne ihn dabei zu entschuldigen, finde ich bemerkenswert. Nach allem, was sie erlebt hat, sagt sie trotzdem, dass Menschen nicht von Grund auf böse sind, sondern dass Lebensumstände Menschen zu dem machen, was sie sind. Auch ihre Haltung gegenüber den Medien fand ich sehr interessant. Gerade die Schilderungen darüber, wie einige Journalisten versucht haben, aus ihrem Leid eine Sensation zu machen, haben mich sehr nachdenklich gemacht. Insgesamt hat mich dieses Buch ziemlich baff zurückgelassen. Nicht, weil es „spannend“ im klassischen Sinne war, sondern weil es so ehrlich und direkt ist.
9. März 2026









