Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast
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Beschreibung
Ophelia wird zur Vize-Erzählerin am Hofe erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia mit manipulierten Sanduhren, gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt.
Gelesen von Laura Maire.
(Laufzeit: 15h 44)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben, vor allem innerhalb der Internet-Autorengruppe »Plume d'Argent«. Zunächst veröffentlichte sie Auszüge aus »Die Spiegelreisende« im Internet. 2016 erhielt sie für Band 1 »Die Verlobten des Winters« den Preis des Jugendbuchwettbewerbs von Gallimard Jeunesse, später den »Prix de l'Imaginaire«, einen Preis für phantastische Literatur. Mittlerweile sind in Frankreich zwei weitere Bände erschienen, und Christelle Dabos hat soeben den Abschluss der Tetralogie fertiggestellt.
Beiträge
Ophelia hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden - doch dann jagt ein Ereignis, bzw ein Einfall des Familiengotts Faruk den nächsten. Ophelia reagiert in diesem Band - mal originell, mal langsam. Mal auf Faruk, mal auf Thorn oder Archibald. Sie lernt neue Orte und Menschen kennen und so mancher Storyschlenker verwirrt eher. Insgesamt ist die Geschichte aber sehr lesenswert, die Atmosphäre ist magisch und als Ophelia die Dinge wieder selbst in die Hand nimmt, ist sie mir gleich wieder sympathischer.
Nachdem ich den ersten Band der Spiegelreisenden-Reihe beendet hatte, war ich mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was ich von der Reihe halten sollte. Die Welt hat mich fasziniert – keine Frage – aber ich war noch unentschlossen, wohin die Geschichte führen soll und ob sie mich wirklich fesseln kann. Mit Band 2 hat sich das schlagartig geändert. Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast hat für mich deutlich an Spannung gewonnen. Die Handlung stagniert nicht mehr, sondern nimmt an Tempo auf und bleibt durchgehend interessant. Es passiert einfach mehr – auf inhaltlicher, emotionaler und zwischenmenschlicher Ebene. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich die Charaktere etwas verteilen und ihre eigenen Wege gehen, was der Geschichte mehr Tiefe und Dynamik verleiht. Die Entwicklung von Ophelia und Thorn hat mich wirklich begeistert – beide machen eine spürbare und glaubwürdige Wandlung durch, die mir im ersten Band noch etwas gefehlt hat. Einziger Kritikpunkt: Die Sache mit dem Spiegel – also Ophelias besondere Gabe – wurde leider nur am Rande behandelt. Gerade der Moment, als sie ihre Fähigkeit verlor und dann wiedererlangte, wurde nur in einem Nebensatz erwähnt. Da hätte ich mir etwas mehr Fokus oder zumindest ein paar erklärende Gedanken gewünscht. Trotzdem: Die Welt bleibt absolut faszinierend. Die Atmosphäre, die Strukturen der Archen, die Eigenarten der Bewohner – das alles hat eine magische, fast poetische Tiefe, die mich nicht mehr loslässt. Ich bin nun richtig in der Reihe angekommen und kann es kaum erwarten, mit Band 3 weiterzumachen.

Dieser Band hinterlässt teilweise gemischte Gefühle in mir. Durch die verschwundenen Personen aus dem Palast rätselt man dauerhaft mit, verfolgt die Spuren, hinterfragt alles und jeden. Allerdings ist Opehlia's Weg teilweise eine wirkliche Herausforderung. Wie mit ihr umgegangen wird und was sie mit sich machen lässt bzw. was sie bereit ist durchzumachen, ist manchmal schwer zu ertragen. Die Personen dann noch zu mögen und Verständnis für die Handlungen aufzubringen, ist mir das eine oder andere Mal echt schwer gefallen. 🥲 Aber was wir hier wieder so toll haben, sind sich entwickelnde Freundschaften, Zusammenhalt und Vertrauen in einer Welt, in der man es kaum noch glauben mag, dass es so etwas gibt und eine Art von Romanze, die, obwohl sie kaum vertreten ist, mich doch dahinschmelzen lässt. Die beiden. 🩵 Und man merkt unfassbar, wie durchdacht diese gesamte Geschichte ist. Das Worldbuilding hat einen roten Faden, an dem sich die Autorin langhangelt. Es dominiert hier zwar das Geschehen auf dem Pol, aber die eigentliche Haupthandlung gerät trotzdem nicht in Vergessenheit. Auch Band 2 hat mir gut gefallen, etwas schwächer als sein Vorgänger. Aber die Welt, die hier gezeichnet wird, mag ich einfach sehr gerne. 😊

Eine ganz besondere Geschichte nimmt richtig Fahrt auf!
Ophelia hat in „Die Spiegelreisende 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ wirklich allerhand zu tun. Sie muss sich auf ihre eigene Hochzeit vorbereiten, gleichzeitig muss sie allerdings auch für das Amusement des Seigneur Faruk sorgen, indem sie Geschichten vorliest. Sie versucht unauffällig durch das Hof-Leben zu kommen, gleichzeitig wird sie aber auch vor die scheinbar unlösbare Aufgabe gestellt, die Menschen, die im Mondscheinpalast nach und nach verschwinden, zu finden. In diesem Teil der Reihe gibt es wahrlich wenig Langeweile. Es gibt viele Details, dynamische Charaktere und eine poetische, außergewöhnliche Welt. Thorn ist ein sperriger Charakter, der aber in diesem Buch sehr viel mehr Ebenen dazu gewinnt, als ich erwartet habe. Auch Berenilde, Rosaline und auch Reinicke werden zu festen Bestandteilen in Ophelias Welt. Zudem entwickelt sich Ophelia weiter, wird zu einer starken Persönlichkeit, die ihren eigenen Weg geht und unpopuläre Entscheidungen trifft, auch wenn sie gefährlich sind. Ich mag die vielen kleinen zwischenmenschlichen Details, die den Protagonisten auf eine ganz und gar unauffällige Art Leben einhauchen. Eine Tollpatschigkeit hier, eine unerwartete Handbewegung da, ein Blick, ein anzüglicher Spruch: es sitzt einfach alles perfekt in dieser Geschichte. Deswegen gibt’s von mir 5 von 5 Sterne.

Rezension zu die Verschwundenen vom Mondscheinpalast (Band 2 der Spiegelreisenden Reihe von Christelle Dabos) Dieses Buch hat mich auf eine ganz besondere Reise mitgenommen. Die Autorin lässt nirgends etwas liegen – die Landschaften sind traumhaft und poetisch beschrieben, fast wie Gedichte. Die adeligen Intrigen erinnern an ein historisches Drama, während gleichzeitig die Vergangenheit einer dystopischen Welt erforscht wird. Dazu kommen magische Fähigkeiten, die nicht einfach Klischees bedienen, sondern von einer sehr kreativen Fantasie zeugen. Außerdem zieht sich ein spannendes Rätsel um verschwundene Personen wie ein Krimi durch die Handlung. Die Nebencharaktere sind so liebevoll und detailreich gezeichnet, dass sie fast ihre eigenen Geschichten erzählen könnten. Besonders Tante Roseline sorgt mit ihren Bemerkungen immer wieder für Humor und Leichtigkeit. Auch verschiedene Liebesgeschichten schwingen am Rande der Geschichte mit, die sich sehr organisch einfügen. Kurz gesagt: Dieses Buch vereint so viele Elemente auf gelungene Weise, dass es für mich wirklich „alles“ hat. Die Erzählweise ist dabei sehr langsam und detailreich. Ich könnte mir vorstellen, dass andere dies als langatmig empfinden würden – für mich aber war es genau richtig, weil es mich noch tiefer in die Welt hineingezogen hat. Gegen Ende jedoch habe ich den Drang gespürt, endlich zu erfahren, was hinter all den Rätseln steckt, und da empfand ich das gemächliche Tempo manchmal als kleine Hürde. Mein einziger echter Kritikpunkt ist die Wendung am Ende: Die Geschichte, die bis dahin von Phantastik, Intrigen und Geheimnissen getragen wurde, richtet sich plötzlich stark auf eine Gottheit. Persönlich habe ich es einfach nicht so mit Göttern oder göttlichen Handlungen in Geschichten, daher hat mich dieser Aspekt weniger angesprochen. Trotzdem bleibt für mich ein absolut positives Fazit: Dieses Buch ist reich, poetisch und voller Ideen, die noch lange nachhallen. Ich liebe es und freue mich darauf, wie die Geschichte weitergeht.

Ich fand es wieder sehr spannend mit Ophelia unterwegs zu sein. Es ist sehr viel passiert und man muss hier auf jedes Detail aufpassen, es könnte später eine größere Bedeutung haben. Das schöne ist es wird immer erklärt wie irgendwas Zustande kam und ich habe fast nie mit den Wendungen die eingebaut wurden gerechnet.
Tolle Welt & Tolle Charaktere
„Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ ist eine klasse Fortsetzung. Die Charaktere sind toll und vielschichtig, die faszinierende Welt zieht einen sofort in ihren Bann. Die Story ist packend, voller politischer Intrigen und Mysterien, die für viele überraschende Wendungen sorgen. Ein absolut fesselndes Leseerlebnis! Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht!
Eine spannende und aufregende Fortsetzung, welche den Auftakt-Band meiner Meinung nach sogar noch übertrifft. Zur Geschichte: Das Buch beginnt eher ruhig und baut zunächst nur langsam Spannung auf. Dafür wurde es aber im zweiten Teil richtig spannend und aufregend. Es gibt noch mehr Lügen, Intrigen und Machtspiele als im ersten Buch. Weiterhin erhält das Buch durch das Verschwinden einiger wichtiger Persönlichkeiten und durch die ominösen Drohbriefe einen kriminalistischen Aspekt, der mir wirklich gut gefallen hat und das obwohl Krimis normalerweise nicht mein Fall sind. Es war toll, mit Ophelia mitzurätseln und selbst Vermutungen anzustellen. Als Leser/in weiß man nie mehr als Ophelia und tappt gemeinsam mit ihr im Dunklen, was die Spannung noch intensiviert. Man weiß nie, wem man trauen kann und es gibt einige Überraschungen und unerwartete Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Die Geschehnisse haben mich gefesselt und ich habe mit Ophelia mitgefiebert. Allerdings war die Geschichte nicht durchweg so spannend und mitreißend, gerade der Anfang hat sich ziemlich gezogen. Wie bereits im ersten Band gibt es wieder ein paar Längen und Passagen, die sich eher zäh lesen lassen, was überwiegend am anschaulichen und detailreichen Schreibstil der Autorin liegt. Man muss beim Lesen auf jeden Fall geduldig sein. Wer sich schnell langweilt und permanet Spannung braucht, ist hier definitiv an der falschen Stelle. Meines Erachtens trifft die Autorin aber eine gute Mischung an Spannung und Action auf der einen und ruhigen Momenten auf der anderen Seite. Durch den stetigen Spannungsauf- und -abbau nimmt man die spannenden Szenen noch intensiver wahr. Am Ende erreicht die Spannung ihren Höhepunkt und das Buch schließt mit einem fiesen Cliffhanger. Es bietet sich also an, den Folgeband schon parat zu haben. Viele neue Rätsel und Geheimnisse treten ans Licht, was das Lesen zu einem aufregenden Abenteuer werden lässt. Bei mir kamen immer mehr neue Fragen auf, die meine Neugierde ins Unermessliche gesteigert haben. Nach und nach wird auch das Rätsel um die Teilung der Welt in Archen enthüllt. In kleinen Happen erfährt man immer mehr neue Details, was die Spannung ebenfalls erhöht. Die fantastische Welt finde ich immer noch absolut faszinierend und ziehe meinen Hut vor der Autorin. Diese Reihe sprüht nur so vor Phantasie, Innovation und Ideenreichtum. Beim Lesen stolpert man immer wieder über kleine originelle Details, egal ob hinsichtlich der Fantasy, der Handlung oder der Charaktere. Es ist wirklich bewundernswert, was Christelle Dabos hier erschaffen hat. Auch die Fähigkeiten und Gaben der Charaktere sind wahnsinnig spannend und interessant - Wer würde nicht gerne durch Spiegel reisen und Bücher "lesen" können? Die Geschichte und ihre Charaktere sind besonders, aber auch etwas speziell, was sich zwar negativ anhört, aber positiv gemeint ist. Die Geschichte sticht aus der Masse an Fantasyromanen heraus und hebt sich von diesen ab. Die Charaktere sind auf eine etwas seltsame Art und Weise einzigartig und unvergleichlich. Ich habe in Zusammenhang mit dieser Buchreihe nun schon öfter das Wort "schrullig" gelesen und es beschreibt diese Reihe auch wirklich perfekt. Ich kann gut verstehen, dass diese Bücher nicht jeden Geschmack treffen, aber ihr solltet der Reihe definitiv eine Chance geben und euch ein eigenes Bild machen. "Die Spiegelreisende" ist eine außergewöhnliche Buchreihe und absolut lesenswert, gerade weil sie anders ist! Positiv aufgefallen ist mir noch, dass es zu Beginn des Buches eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Geschehnisse aus dem ersten Teil gibt, das sollte es in jedem Buch einer Reihe geben. Danach waren mir Handlung, Welt und Charaktere wieder präsent und ich konnte leicht in die Geschichte einsteigen. Wer Band eins erst kürzlich gelesen hat, kann dieses Kapitel ja auch gerne überspringen. Auf diese Weise entgeht man auch den langwierigen Rückblenden und Wiederholungen innerhalb der Geschichte. Zu den Charakteren: Ophelia habe ich mittlerweile wirklich lieb gewonnen. Ich hatte im ersten Band ja so meine Startschwierigkeiten mit ihr und so richtig nah fühle ich mich ihr immer noch nicht, aber ich mag sie als Protagonistin. Sie ist anders als die meisten weiblichen Protagonistinnen und wirkt zunächst ziemlich eigen, aber mittlerweile finde ich wirklich Gefallen an ihrer Art. Sie ist klug, ruhig und handelt bedacht. Im Vergleich zum ersten Teil hat sie sich eindeutig weiterentwickelt und ist selbstbewusster geworden. Sie hat ihre Schüchternheit etwas abgelegt und wächst an ihren neuen Herausforderungen. Ophelia ist nun stark, mutig und voller Tatendrang. Jedoch bleibt sie ihrer tollpatschigen, unbeholfenen Art treu, die mir an ihr so gut gefällt. Ihre Tollpatschigkeit führt zu einigen äußerst witzigen Begebenheiten und amüsanten Szenen, welche eine tolle Abwechslung zur sonst so spannenden und mysteriösen Geschichte bieten. Ophelia ist wirklich für einige Lacher gut. Thorn wurde mir in diesem Teil ebenfalls etwas sympathischer. Sein Charakter nimmt nun auch weichere Züge an, wenn auch nur in einem seeehr geringen Ausmaß, und er ist nicht mehr bloß der gefühlskalte, grimmige Eisklotz. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und ich fand es unglaublich süß, wie er sich um Ophelia gesorgt hat, weil es einfach überhaupt nicht zu seiner sonstigen Art und seinem Auftreten passt. Aber natürlich ist er trotzdem die meiste Zeit über so mürrisch und undurchsichtig, wie wir ihn kennen (und lieben?). Mir gefällt, wie sich die Beziehung zwischen Ophelia und Thorn entwickelt. Dieser Aspekt kam mir im ersten Band doch etwas zu kurz. Alle Charaktere wirken unglaublich lebendig und sind sehr gut ausgearbeitet. Die Figuren bilden eine skurile, aber auch einzigartige und faszinierende Truppe. Mich persönlich hat diese Distanz zu den Charakteren aber sehr stark gestört. Ich liebe es einfach, mich in Charaktere hineinzuversetzen und hineinzufühlen, die Geschichte durch sie hautnah mitzuerleben, aber das war hier einfach nicht möglich. Das ist mein einziger richtiger Kritikpunkt an der Geschichte, aber es ist eben auch subjektives Empfinden, weswegen ich das Buch deswegen nicht schlechter bewerten werde. Diese Distanz passt auf jeden Fall sehr gut zur Geschichte und erfüllt auch eindeutig eine stilistische Funktion, jedoch mag ich persönlich es eben einfach nicht gerne. Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist schon etwas anspruchsvoller, als es bei den meisten Fantasyromanen der Fall ist, trotzdem lässt sich das Buch flüssig lesen. Es empfiehlt sich aber, aufmerksam und konzentriert zu lesen, da es eben kein klassisches Buch für Zwischendurch ist. Die Autorin beschreibt sehr bildlich und anschaulich, sodass man sie die Welt mit ihren zahlreichen fantastischen Elementen gut vorstellen kann. Allerdings sind die Beschreibungen wirklich sehr ausführlich und detailliert, was ich persönlich nicht unbedingt gebraucht hätte. Erstens entstehen auf diese Weise die oben bereits angesprochenen Längen und zweitens kann man sich mit etwas Phantasie auch alles mit weniger Details gut vorstellen. Fazit: "Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast" ist eine unglaublich gelungene Fortsetzung der Reihe, die mir sogar noch besser gefallen hat als der erste Teil. Ich konnte mich jetzt mehr auf die Welt und die Charaktere einlassen und mich für diese erwärmen. Mir gefällt das Kozept von "Fantasy meets Krimi" sehr gut und es hat auch für ordentlich Spannung gesorgt. Als Leser/in kann man mitfiebern und miträtseln, was das Ganze noch aufregender macht. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die auf der Suche nach einzigartigen, besonderen und außergewöhnlichen Geschichten sind! 4,5/ 5 Sterne ⭐️
Spannung, starke Entwicklung – und überraschend dunkle Momente
Mit „Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ bin ich wieder unglaublich gern in die Welt der Spiegelreisenden eingetaucht. Der Schreibstil hat mich erneut sofort abgeholt: ruhig, atmosphärisch und mit dieser besonderen Stimmung, die einen ganz langsam in die Geschichte hineinzieht, ohne laut zu sein. 🌬 Die Figuren mochte ich wieder sehr – gerade weil sie so unterschiedlich sind. Jede bringt ihre eigenen Ecken und Kanten mit, was die Dynamik zwischen ihnen lebendig macht. Besonders schön fand ich die Entwicklung von Ophelia. Sie ist nicht mehr nur die vorsichtige, angepasste Beobachterin, sondern wird zunehmend selbstständiger und mutiger. Man merkt deutlich, wie sie sich emanzipiert, vor allem im Umgang mit ihrer Familie als auch den politischen Geschehnissen. So muss sie sich anfangs als stummer Page ausgeben, kommt in der Rolle aber besser zurecht, als man denkt. 🙂↕️ Auch die Beziehung zwischen Ophelia und Thorn entwickelt sich weiter. Sie bleibt ruhig und zurückhaltend, aber genau darin liegt ihre Stärke. Keine großen Gesten, kein Drama, sondern kleinere Momente, in denen sie sich besser kennenlernen. Überrascht hat mich, dass die Geschichte zwischendurch deutlich brutaler wird, als ich erwartet hätte. Diese dunkleren Passagen kommen unerwartet, wirken aber nie reißerisch, sondern unterstreichen, wie gefährlich und gnadenlos diese Welt stellenweise ist.🍊 Die Handlung selbst fühlt sich stellenweise wie ein stiller Kriminalfall an. Man folgt Hinweisen, rätselt mit und merkt erst gegen Ende, dass hinter allem eine viel größere Geschichte steckt. Besonders die Andeutungen zur Vergangenheit der Welt und dazu, wie sie einst in die Archen zerbrochen ist, haben mich sehr neugierig gemacht auf die kommenden Bände.🌍 Ein ruhiger, atmosphärischer Band mit Tiefe, starken Figuren und überraschend dunklen Momenten – genau diese Mischung macht die Spiegelreisenden für mich so besonders.
Fantasy Reihe mit hohem Potential!
Das ist der zweiter Band der Reihe, und auch dieser hat mich nicht enttäuscht. Ich weiß dieses Buch hat einige gute, aber auch schlechte Bewertungen bekommen, jedoch muss man eins der Autorin lassen: Sie hat sich sehr viele Gedanken gemacht und außergewöhnliche Ideen eingebracht! Ich finde die Reihe für eine Jugendreihe ziemlich komplex, aber keineswegs langweilig. Die Welten, Personen und die magischen Elemente sind sehr besonders und einzigartig. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freue mich sehr auf Teil 3!
✨️ Highlight
📚 Inhalt Ophelias Position am Hofe des Pols scheint gesichert, als sie von Faruk zur Vize-Erzählerin ernannt wird. Doch bald schon erhält sie anonyme Drohbriefe, die sie dazu drängen wollen, die Hochzeit mit ihrem Verlobten Thorne abzusagen. Als dann plötzlich Menschen aus dem Mondscheinpalast verschwinden, erhält Ophelia von Faruk die Aufgabe, nach den vermissten Personen zu suchen. Ophelia gelangt an Orte, die keine sind, steht gefährlichen Illusionen gegenüber und kämpft mit manipulierten Sanduhren. Um sich und ihre Familie zu schützen, muss sie über sich selbst hinaus wachsen. 📖 Meinung Der zweite Teil der Reihe entführt uns tiefer in den Mondscheinpalast, der einige Geheimnisse beherbergt. Dabos überzeugt auch hier mit einem wunderschönen, poetischen Schreibstil. Sie enthüllt mehr Details und Geheimnisse über die Welt, in der sich die Geschichte bewegt und ich kann es nicht anders sagen: ich bin einfach fasziniert von ihrem Worldbuilding. Ich finde es so schwierig, eine Welt zu erschaffen, die man im Bereich der Fantasy noch nicht kennt oder etwas daraus zu machen, das nicht abgedroschen ist. Aber Dabos scheint keinerlei Schwierigkeiten zu haben eine Welt zu kreieren, wie ich sie noch nie gelesen haben. Genauso gekonnt wie das Worldbuilding führt Dabos die Charakterentwicklungen durch. Ophelia wandelt sich von der passiven Zuschauerin, die eher wie zufällig in die Rolle der Protagonistin gerutscht ist, zu einer aktiv handelnden, selbstbewusstwerdenden jungen Frau. Dieser Prozess passiert nicht einfach so, sondern wir werden langsam an ihre Entwicklung heran geführt und man kann den Prozess der Veränderung sehr gut nachvollziehen. Generell fühlen sich die verschiedenen Charaktere im Mondscheinpalast lebendig und echt an und jeder erfüllt seine Rolle, einen Teil zur Geschichte beizutragen, meisterhaft. Das Lesen fällt so flüssig und leicht aus, dass es einfach ein Lesegenuss ist. Auch Thorn entwickelt sich langsam von einem Stück Holz zu etwas, das fast menschlich wirken kann. Ein Teil seiner emotionalen Kälte ist wohl einfach sein Charakter und das darf auch so sein. Er wirkt im zweiten Band nicht mehr ganz so distanziert, wie im ersten, doch hat er für mich noch Luft nach oben. Die Beziehung zwischen Ophelia und Thorn ist weiterhin sehr kühl, wird zwischendurch aber von meist negativen Emotionen aufgeheizt. Die beiden wissen, dass sie miteinander auskommen müssen, haben aber sehr unterschiedliche Ansichten, was sich zu einer konfliktgeladenen Beziehung entwickelt. Ophelias detektivische Suche nach den vermissten Personen führt in die Tiefen des Palasts, der für mich gerne noch einen Extraband bekommen könnte. Die ganzen Geheimnisse die in ihm verborgen sind, haben mich total interessiert und fasziniert. Der zweite Band hat für mich den ersten total übertroffen und ich bin sehr gespannt, wie es mit der Spiegelreisenden weiter gehen wird.
Spannender als Teil 1
Dieser Band ist, meiner Meinung nach, wesentlich spannender als der Erste. Es passiert viel mehr und die Entwicklung in Thorns und Ophelias Beziehung ist interessant. Generell werden viele Charaktere ausgebaut und machen eine Entwicklung durch. So haben mir z.B. die Veränderung von Berenilde auch sehr gut gefallen. Gegen Ende wurden noch sehr viele Dinge enthüllt und weitere Fragen ausgelöst.
Band 2 geht nahtlos weiter. Leider fand ich den Anfang etwas zäh, allerdings erklärt er gut die Oberflächlichkeit des Hofes am Pol und zeigt uns die Gleichgültigkeit die der Familiengeist Faruk an den Tag legt. Nachdem Ophelia ihren zweiten Job annimmt, nimmt auch die Story an Fahrt auf. Wir erfahren mehr über die Familiengeister und dem ominösen „Gott“, der seine Drohbriefe verteilt. Ophelia und Thorn sind sich immer noch nicht ganz koscher, aber langsam knüpft sich ein Band zwischen beiden, was mir sehr gut gefällt. Die Geschichte wird zu einem kleinen Krimi, was mich dann doch wieder bis zur letzten Seite fesselte. Viele Enthüllungen und genauso viele neue Fragen eröffnen sich dem Leser und ich konnte Band 3 kaum erwarten.

Ein zweiter Teil mit vielen Überraschungen
Auch der zweite Teil konnte überraschen, da er schon wieder komplett anders war als erwartet. Mit einem Ortswechsel hatte ich persönlich zum Beispiel überhaupt nicht gerechnet. Aber generell, macht es einem diese Reihe schwierig mit überhaupt etwas so wirklich zu rechnen, da alles anders kommt als man denkt. In diesem Teil legt sich Ophelias Verwirrung über viele Situationen noch kein Stück und es macht echt Spaß mit ihr zu versuchen herauszufinden was da bei ihr gerade überhaupt los ist. Gerade Situationen in denen alle Leute versuchen ihr irgendetwas zu erzählen und sie verloren in der Mitte steht und gar nicht weiss worauf sie hören soll, sind irgendwie total erfrischend und lustig geschrieben. Manchmal kam mir Ophelia aber leider auch ein bisschen leichtfertig vor. Alle anderen Charaktere, insbesondere aber Archibald und Thorn sind mir noch ein komplettes Rätsel. Die Rätsel die die Autorin einbaut lassen einen zusammen mit Ophelia an allem und jedem Zweifeln. Das macht den Schreibstil echt besonders. Auch das in den beiden Büchern bis jetzt die Liebesgeschichte überhaupt nicht im Vordergrund steht, gefällt mir sehr gut. Rundum für mich ein sehr gelungenes Buch, indem mir bis auf Ophelias leichtfertige Art (die einen wahrscheinlich nur wütend macht, weil sie sich damit immer wieder in schwierige Situationen manövriert) nichts negatives aufgefallen ist. Wenn du ein Fazit und eine Empfehlung zu der gesamten Reihe (ohne Spoiler) von mir haben möchtest, schau dir einfach den letzen Abschnitt in der Rezension zum letzten Buch (das rote) an.
5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Das war so gut! Nachdem der erste Teil eher ein Aufbau war, kommt hier so richtig Bewegung in die Handlung. Es war so spannend und es gab so viele neue Geheimnisse aber auch so viele Erklärungen auf Fragen aus den ersten Teil. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Ich LIEBE diese Welt und die Fähigkeiten. Ich bin super gespannt auf den nächsten Teil.
Es geht weiter wie Band 1, spannende Welt, Ophelia stolpert durch das Geschehen und weiß so wenig wie ihr geschieht wie der Leser. Gerade die Mitte des Buches hatte für mich ihre Längen, weil 2 Bücher ohne roten Faden dann irgendwann bisschen viel sind. Am Ende dann aber sehr spannend, Fäsen gut zusammengeführt und ich will wissen wie es weitergeht!
Ich hab’s Verschlungen!
… und das nicht nur, weil ich’s im Rahmen eines Lesemarathons gelesen habe :) Auch wenn in der ersten Hälfte nicht so viel passiert ist, haben die liebenswert skurrilen Charaktere alles am laufen gehalten. Die Kombi Thorn und Ophelia ist einfach toll und ich kann gar nicht erwarten, mehr von ihnen zu hören. Sehr große Empfehlung meinerseits für alle Fantasy-Liebhaberinnen und solche, die es werden wollen!!
Sprecherin ist die selbe wie schon bei Band 1 und sie hat es wieder toll gemacht. Mit der Wendung habe ich nicht gerechnet. Das Ende ist natürlich ein Cliffhanger, aber einer der schon spannend gemacht ist. Zumal der Erlebende der Fragmente offenbart wird. Ophelia hat so einiges vor sich und muss mit einigen Begebenheiten klar kommen. Und Geheimnisse und das verschwinden einiger Personen auf dem Grund gehen. Die Momente mit Thorn sind rar gesät, aber diese sind einfach herrlich. Freue mich auf den weitergang der Geschichte
Den zweiten Teil habe ich einiges später gelesen als den ersten. Es fiel mir zunächst schwer wieder reinzufinden, aber das verlief schnell. Erst ab Seite 180 hatte ich das Gefühl passiert endlich etwas. Ab dann habe ich sehr gerne gelesen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht! Das hat mir beim ersten Teil leider gefehlt. Im Nachhinein kommt es mir auch vor als wäre Teil 1 eine sehr lange Vorgeschichte zu dem eigentlichen Thema. Die Charaktere Ophelia, Thorn, Berenilde und die Tante entwickeln sich rasant weiter und machen den zweiten Teil total spannend! Ich kann es absolut empfehlen! Durch den langsamen Start der Reihe gebe ich hier erstmal nur 4/5 ⭐️ und freue mich auch den dritten Band 😄

Stellt sich mehrmals auf den Kopf
Wie auch der erste Teil waren die Charaktere ein Highlight des Buches. Wie sie aufeinander zudriften, einander kennenlernen und verstehen lernen oder wie sich Risse zwischen ihnen bilden, ist meisterhaft gemacht und ein Genuss zu lesen. Das Worldbuilding erweitert sich um mehrere Schauplätze, was dem zweiten Teil gut getan hat, meiner Meinung nach. Gerade, wie diese eingeführt werden, nebenher in einem anderen Kontext, locker-flockig, hat mir sehr gut gefallen. Was noch? Der Plot ist spannend und fein gewoben wie ein Spinnennetz. Überraschend stößt man an allen Ecken und Enden an Knoten, die man schon aus einer anderen Perspektive gesehen hat und von denen man geglaubt hat, schon alles zu verstehen. Ich genieße es sehr und bin sehr gespannt, wie Ophelias und Thorns Beziehung sich weiter entwickelt... Immerhin müssen sie sich jetzt wieder ganz anderen Herausforderungen stellen.
Nachdem es bei Band 1 sehr lange gedauert hat, bis ich mit der Protagonistin und der Geschichte warmgeworden bin, habe ich mich in Band 2 sofort zurechtgefunden und bin wieder in die Intrigen und Machenschaften am Pol eingetaucht. Ich mag Ophelia mittlerweile richtig gerne, sie hat sich toll entwickelt und geht einigen Geheimnissen auf den Grund. Ich mag weiterhin, dass viele Charaktere sehr schrullig und unperfekt aber dadurch auch sehr liebenswert sind. Bei der Welt bin ich mir noch etwas unsicher, weil vieles noch unklar bleibt und wir gefühlt auch nach zwei langen Büchern erst einen Bruchteil wissen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht! Großes Lob an dieser Stelle auch an die Übersetzerin Amelie Thoma - die Schrulligkeit und der Witz vieler Figuren, zB Tante Roselines und Reineckes, wird über die Sprache wunderbar transportiert, ich liebe zB Tante Roselines wunderbar wundersame Vergleiche, die sie ständig anstellt. Und auch die Person, die sich ständig verspricht - die Übersetzung ist sehr gelungen und hat mich durchweg überzeugt!! Und die Lesung von Laura Maire mochte ich sehr. Tolle Performance der verschiedenen Stimmen und Charaktete!
Doch nicht so meins
Ein 2. Teil birgt die Chance, eine gute Geschichte zu vertiefen, Zusatzinformationen zur bestehenden Story zu liefert und kann im besten Falle die Geschichte so bereichern. Obwohl wir hier so einige Zusätze geliefert bekommen, fehle mir doch ein echter Zusammenhang zum ersten Buch und es entsteht der Eindruck einer eher unausgereiften, mit zu viele «Zufälle» gespickten Story, der der Pathos zu fehlen scheint. Es fühlte sich zum grossen Teil eher wie ein längeres Märchen für sehr junge Menschen an, in dem schnell und ohne viel Logik Eins gegen das Andere ausgetauscht werden kann. Mit den Figuren konnte ich im ersten Teil besser connecten, das hier die ein oder andere Person über die Klinge springt, war mir seltsamerweise komplett egal. Versteh mich nicht falsch, es ist keine ganz schlechter 2. Teil, ab und zu kam sogar etwas Spannung auf und die Welt des Pol fand ich schon recht interessant. Aber für wirklich gute Fantasy fehlt doch so einiges. Ich glaube, ich werde die Reihe vorerst nicht weiter verfolgen
Thorn ist verschwunden und Ophelia muss zurück nach Hause
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Einstieg war wesentlich einfacher als bei ersten, da ein Einblick in dieser Welt schon vorhanden war. Die Entwicklung des Buches, kam völlig unerwartet, wie sie von Geschichten Erzählerin zu Detektiv, zum dem was am Ende vorkam passiert ist, ist einfach überragend. Es ist nicht vorhersehbar was genau passieren wird, des gefällt mir sehr gut daran. Außerdem, habe Thorns Art und Herz geschlossen, diese eiskalt Art und doch bedacht, dass es allen gut geht. Ebenso wie Archibald, der Charmeur, der eine schwäche für Ophelia entwickelt hat, ich hoffe sie hat in ihn ein Freund gefunden. Diese Bücher sind für mich wie ein Film oder eine Serie schauen, wie detailliert und bildlich die Szenen dargestellt werden, es mach Spaß in die Welt einzutauchen.

Eine gelungene Fortsetzung!
Endlich mal wieder eine Reihe, deren zweiter Band mich genauso begeistert hat wie der erste! Ich habe „Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ an einem Wochenende verschlungen, denn ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen (und zum Glück musste ich das auch nicht). Die Handlung war durchweg spannend, denn man bekommt immer wieder neue Puzzleteile präsentiert, von denen manche erst zum Ende hin an ihren Platz fallen. Zudem wird die Welt, in der die Geschichte spielt, immer umfassender. Man merkt, wie durchdacht diese ist und dass es deutlich komplexer ist, als es zunächst (in Band 1) den Anschein hatte. Gerade die Enthüllungen auf den Zustand der Welt haben mich da am meisten überrascht und ich bin sehr gespannt darauf bin herauszufinden, wohin das noch führen wird. Doch nicht nur die Welt bekommt mehr Tiefe, sondern auch die Figuren, die in dieser leben. Sie werden vielschichtiger und entwickeln sich zusehends weiter, genauso wie ihre Beziehungen untereinander. Dadurch wirkt die Geschichte direkt viel lebendiger und macht es leichter, eine Beziehungen zu den Figuren aufzubauen - damit hatte ich nämlich im ersten Band hin und wieder Schwierigkeiten. Alles in allem bin ich einfach nur absolut begeistert von dem Buch und kann es kaum erwarten den nächsten Band in die Finger zu bekommen.

Ich bin immer noch begeistert!
Wahnsinn. Ich liebe die Geschichte sehr und diese skurrile Welt und Charaktere. Es machte so viel Spaß beim hören. Es kommen immer wieder überraschende Wendungen. Besonders das Ende war überraschend. Ich bin so gespannt wie es weitergeht und habe Angst, dass ich enttäuscht werden könnte. Da meine Erwartungen immer höher steigen.
Das Setting ist wundervoll, aber die Handlung zieht sich sehr in die Länge.
Durch ihre Ernennung zur Vize-Erzählerin des Hofes vom Familiengeist Faruk wähnt sich Ophelia in Sicherheit. Doch schon bald erhält sie anonyme Drohbriefe. Sie solle die Hochzeit mit Thorn absagen, sonst drohe ihr Übles. Als immer mehr bedeutende Persönlichkeit aus der Himmelsburg verschwinden, ahnt Ophelia, dass hinter den Briefen mehr ist als angenommen. Als Faruk sie beauftragt die Verschwundenen zu finden, macht sie sich auf eine verhängnisvolle Suche, die tödlich enden kann. Dieses Buch ist die Fortsetzung der «Die Spiegelreisende»-Reihe. Man taucht in eine fantasievolle Welt, in der vieles nicht so ist, wie es scheint. Die Charaktere waren in meinen Augen teilweise sehr überspitzt dargestellt, wie es aber auch schon im ersten Band war. Die Erzählung zog sich für mich sehr in die Länge und hätte etwas komprimierter sein können. Aber den Schal von Ophelia möchte ich immer noch haben und stellenweise kam auch gute Spannung auf. Mein Fazit: Das fantasievolle Setting war wundervoll, aber die Geschichte zog sich sehr in die Länge. 3 Sterne.

Mitreißende Fantasy mit Suchtfaktor
Der zweite Teil der Spiegelreisende-Reihe hat mich noch mehr begeistert als schon der erste Teil. Alle Charaktere in dieser besonderen und für Fantasy so anderen Welt sind liebenswert, facettenreich, schrullig und nicht perfekt - der männliche Hauptprotagonist ist wirklich nicht der typische Fantasy Held und gerade deshalb ist er mit in diesem Buch noch mehr ans Herz gewachsen. Das Magiesystem ist so ausgeklügelt und besonders, die Handlung hatte auch einen kleinen Mystery-Twist. Ich habe dieses Buch verschlungen und kann es wirklich nicht erwarten den dritten Teil lesen zu können.
Der zweite Band war fast sogar noch besser als der erste. Ich liebe den Wechsel des Settings, die winterliche Atmosphäre, aus salziger Meeresluft, eisiger Kälte und Tannenduft und ich liebe auch wie sehr sich die Ereignisse zuspitzen, bis sie sich am Ende einfach nur noch überschlagen. Die Interaktion zwischen den Charakteren wird immer dichter und tiefer und es ist wunderbar zu sehen, dass auch die Beziehung zwischen Ophelia, der Hauptfigur, und dem Mann, mit dem eine Ehe arrangiert wurde, immer tiefer wird, ganz langsam, ganz bedächtig lernen sich die beiden kennen. Und aus Menschen, die sich gegenseitig nicht verstehen und vielleicht genau aus diesen Gründen verachten, werden Vertraute, vielleicht noch keine Liebenden, aber Menschen, die sich gegenseitig zuhören und zumindest versuchen die Fremdartigkeit des anderen zu verstehen. Ich mag aber auch den alles überlagernden Kriminalfall, der zunächst nur ein Randgeschehen zu sein scheint, der aber nach und nach immer mehr die Geschicke der Arche zu beeinflussen beginnt. Ich mag, wie Ophelia in all das hineinrutscht und willentlich oder nicht über sich hinaus wächst um diejenigen zu retten, die ihr dann doch ans Herz gewachsen sind. Immer mehr Geheimnisse über die Welt, die Figuren und die Ereignisse in der Vergangenheit kommen ans Licht. Dennoch werfen sie genug neue Fragen auf, um mich gespannt auf den dritten Band zu machen. Generell mag ich sehr, wie zunächst unwichtig wirkende Details aus dem Vorband in diesem Band noch einmal aufgegriffen werden und ganze Lawinen ins Rollen bringen. Und ganz oben drauf, als letztes Sahnehäubchen, kommt der melancholische, beinahe träumerische Stil, der mich einfach ins Buch hinein zieht und nicht so schnell wieder los lässt. Wenn die nächsten beiden Bände ebenso großartig werden, wie die ersten beiden es schon waren, hat die Reihe das Potential zu meinen All Time Highlights zu werden.

Nachdem mich der erste Band der Spiegelreisenden-Reihe restlos begeistern konnte, war ich voller Vorfreude auf den zweiten Band. Ob der Nachfolger dem Auftakt gerecht werden konnte, schildere ich euch im Folgenden. INHALT: „Je voller ihr Herz war, desto leerer war ihr Kopf.“ – Die Spiegelreisende – Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast, S. 222 – Nach den unerwarteten Wendungen am Ende des ersten Bandes, wird Ophelia eher ungeplant zur Vize-Geschichtenerzählerin am Hofe ernannt. Ihre Aufgabe besteht nun darin, dem Familiengeist Faruk Geschichten zu erzählen, die ihm gefallen. Dabei muss Ophelia sich im Theater vor dem gesamten Hofstaat behaupten. Während sie den Intrigen und Wirrungen am Hofe widersteht, schlägt Ophelia sich weiterhin mit Thorn herum, der trotz der bevorstehenden Hochzeit auf Abstand geht. Und als wenn das nicht reicht, kündigt sich Ophelias Familie zu einem Besuch an. Da es der Protagonistin nicht möglich war, sich persönlich bei ihrer Verwandschaft per Telegramm zu melden, machte sich diese schnurstracks auf den Weg zu ihr. Damit das Chaos auch perfekt ist, verschwinden mehrere Personen in der so sicher geglaubten Himmelsburg. Als Ophelia in die Ermittlungen einbezogen wird, muss sie einsehen, dass der Schuldige jedwede Vorkehrungen getroffen hat, um ihre Fähigkeit des Lesens zu blockieren. Thorn tut alles dafür, dass Ophelia als Leserin nicht in den Fokus von Faruk gerät, damit er selbst das Lesen von Faruks Buch übernehmen kann. Damit möchte er seine Verlobte schützen. Ophelia ihrerseits erwirkt, dass Thorn ihre Wünsche erfüllt – sie darf ein eigenes Lese-Atelier führen. Als Faruk darauf aufmerksam wird, überschlagen sich schließlich die Ereignisse. Ophelia muss die Ermittlungen zu den Verschwundenen leiten und hat eine sehr kurze Gnadenfrist. Außerdem muss sie das Buch von Faruk lesen und der Botschafter Archibald verschwindet bei seinen Ermittlungen ebenfalls plötzlich. Ob sie diese Aufgaben meistert, warum Thorn im Gefängnis landet, wer hinter den Verschwundenen steckt und warum „Gott“ endlich ein Gesicht bekommt, müsst ihr allerdings selbst lesen. SCHREIBSTIL: Der Schreibstil ist wie vom ersten Band gewohnt sehr niveauvoll, bildhaft und atemberaubend. Unterbrochen werden die Kapitel von den sogenannten „Fragmenten“, die inhaltlich aus dem Rahmen fallen und einen Rückblick zu den Familiengeistern und Gott zeigen. Mit den Fragmenten konnte ich bis zum Ende nicht viel anfangen, weil sich erst am Ende der Sinn des Ganzen ergab. Mich haben die Fragmente tatsächlich sogar etwas genervt, weil sie den Lesefluss gestört haben. Ansonsten war der Schreibstil aber wieder wunderbar zu lesen und ich muss sagen, dass die Autorin wieder nur für den Schreibstil einen Bonuspunkt bei der Bewertung bekommt. FAZIT: Leider brauchte das Buch für mich dieses Mal sehr, sehr lange, um in die Gänge zu kommen. Deswegen war der zweite Band für mich sehr viel schwächer als der Auftakt. Das ist oftmals bei zweiten Bänden der Fall, aber dennoch hat mir das Wiedersehen mit den Charakteren wieder sehr viel Freude gemacht. Im letzten Viertel des Buches sind dann einige Wendungen und Entwicklungen vorhanden, die ich so wieder nicht erwartet habe. Wie schon der erste Band, konnte mich der zweite Teil diesbezüglich sehr begeistern. Ich hätte mir gewünscht, dass der Spannungsbogen schon etwas eher beginnt und auch kontinuierlich weitergeführt wird. Dafür muss ich leider Punkte abziehen. Mit gefällt sehr gut, dass Ophelia sich auch im zweiten Band wieder entwickelt und immer mehr zu einer starken Frau reift. Die Mischung aus Fantasy, Steam-Punk und Jane Austen ist weiterhin vorhanden. Als Nachfolger leider schwächer, aber dennoch lesenswert!
Unterhaltsam und kreativ wie der erste Band, mit kleinen Längen, die man aber gut verzeihen kann
Die Geschichte wird immer größer und komplexer, behält ihre Stärken aber bei. Heldin Ophelia entwickelt sich weiter und auch die Beziehung zu ihrem Verlobten macht interessante Fortschritte. Ich mochte beide Figuren sehr gerne, ebenso wie viele der Nebencharaktere. Es fällt leicht, sie ins Herz zu schließen und trotz der recht großen Zahl sind sie gut zu unterscheiden, da Christelle Dabos sie sehr klar zeichnet. Die Geschichte bekommt in Band 2 eine neue Dimension, da wir nun nicht mehr nur die wundersame andere Arche erkunden, sondern auch ein Kriminalfall aufgeklärt werden muss und immer wieder Mysterien angedeutet werden, die man zusammen mit Ophelia entschlüsseln möchte. Ich habe das Gefühl, hier kommt noch etwas richtig Großes auf mich zu. Weiterhin ein tolles Abenteuer, wunderbar erzählt, und sicher unvergesslich.
Die Spiegelreisende Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast von Christelle Dabos Ich hatte mich so auf den 2.Teil gefreut, nachdem ich den 1. Teil so gefeiert habe. Jedoch konnte mich der zweite Teil leider nicht mehr so fesseln wie der erste Teil 😔 Ophelia wurde zur Vize Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe. Gleichzeitig verschwinden um sie herum bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Eine riskante Ermittlung beginnt, an deren Ende eine folgenschwere Entscheidung steht. Leider wurde es in meinen Augen erst ab ca.knapp über der Hälfte interessant und spannend erst gegen Ende zu. Darum 3 Sterne. Ob ich den 3. Teil kaufe, überlege ich noch 🤔
Die beste Buchreihe die ich bisher gelesen habe.
Das Buch entführt mich in einer andere Welt. Ich bin total gefesselt und begeistert von den Charakteren. Ich hab mir den dritten Band bestellt, weil ich nicht warten konnte, dass man ihn mir zu Ostern schenkt. Was ich besonders liebe ist die lebendige Sprache *-*. Es ist so bezaubernd geschrieben. Ich verschenke den ersten Band übrigens selbst 2x zu Ostern.
Beschreibung
Ophelia wird zur Vize-Erzählerin am Hofe erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia mit manipulierten Sanduhren, gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt.
Gelesen von Laura Maire.
(Laufzeit: 15h 44)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben, vor allem innerhalb der Internet-Autorengruppe »Plume d'Argent«. Zunächst veröffentlichte sie Auszüge aus »Die Spiegelreisende« im Internet. 2016 erhielt sie für Band 1 »Die Verlobten des Winters« den Preis des Jugendbuchwettbewerbs von Gallimard Jeunesse, später den »Prix de l'Imaginaire«, einen Preis für phantastische Literatur. Mittlerweile sind in Frankreich zwei weitere Bände erschienen, und Christelle Dabos hat soeben den Abschluss der Tetralogie fertiggestellt.
Beiträge
Ophelia hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden - doch dann jagt ein Ereignis, bzw ein Einfall des Familiengotts Faruk den nächsten. Ophelia reagiert in diesem Band - mal originell, mal langsam. Mal auf Faruk, mal auf Thorn oder Archibald. Sie lernt neue Orte und Menschen kennen und so mancher Storyschlenker verwirrt eher. Insgesamt ist die Geschichte aber sehr lesenswert, die Atmosphäre ist magisch und als Ophelia die Dinge wieder selbst in die Hand nimmt, ist sie mir gleich wieder sympathischer.
Nachdem ich den ersten Band der Spiegelreisenden-Reihe beendet hatte, war ich mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was ich von der Reihe halten sollte. Die Welt hat mich fasziniert – keine Frage – aber ich war noch unentschlossen, wohin die Geschichte führen soll und ob sie mich wirklich fesseln kann. Mit Band 2 hat sich das schlagartig geändert. Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast hat für mich deutlich an Spannung gewonnen. Die Handlung stagniert nicht mehr, sondern nimmt an Tempo auf und bleibt durchgehend interessant. Es passiert einfach mehr – auf inhaltlicher, emotionaler und zwischenmenschlicher Ebene. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich die Charaktere etwas verteilen und ihre eigenen Wege gehen, was der Geschichte mehr Tiefe und Dynamik verleiht. Die Entwicklung von Ophelia und Thorn hat mich wirklich begeistert – beide machen eine spürbare und glaubwürdige Wandlung durch, die mir im ersten Band noch etwas gefehlt hat. Einziger Kritikpunkt: Die Sache mit dem Spiegel – also Ophelias besondere Gabe – wurde leider nur am Rande behandelt. Gerade der Moment, als sie ihre Fähigkeit verlor und dann wiedererlangte, wurde nur in einem Nebensatz erwähnt. Da hätte ich mir etwas mehr Fokus oder zumindest ein paar erklärende Gedanken gewünscht. Trotzdem: Die Welt bleibt absolut faszinierend. Die Atmosphäre, die Strukturen der Archen, die Eigenarten der Bewohner – das alles hat eine magische, fast poetische Tiefe, die mich nicht mehr loslässt. Ich bin nun richtig in der Reihe angekommen und kann es kaum erwarten, mit Band 3 weiterzumachen.

Dieser Band hinterlässt teilweise gemischte Gefühle in mir. Durch die verschwundenen Personen aus dem Palast rätselt man dauerhaft mit, verfolgt die Spuren, hinterfragt alles und jeden. Allerdings ist Opehlia's Weg teilweise eine wirkliche Herausforderung. Wie mit ihr umgegangen wird und was sie mit sich machen lässt bzw. was sie bereit ist durchzumachen, ist manchmal schwer zu ertragen. Die Personen dann noch zu mögen und Verständnis für die Handlungen aufzubringen, ist mir das eine oder andere Mal echt schwer gefallen. 🥲 Aber was wir hier wieder so toll haben, sind sich entwickelnde Freundschaften, Zusammenhalt und Vertrauen in einer Welt, in der man es kaum noch glauben mag, dass es so etwas gibt und eine Art von Romanze, die, obwohl sie kaum vertreten ist, mich doch dahinschmelzen lässt. Die beiden. 🩵 Und man merkt unfassbar, wie durchdacht diese gesamte Geschichte ist. Das Worldbuilding hat einen roten Faden, an dem sich die Autorin langhangelt. Es dominiert hier zwar das Geschehen auf dem Pol, aber die eigentliche Haupthandlung gerät trotzdem nicht in Vergessenheit. Auch Band 2 hat mir gut gefallen, etwas schwächer als sein Vorgänger. Aber die Welt, die hier gezeichnet wird, mag ich einfach sehr gerne. 😊

Eine ganz besondere Geschichte nimmt richtig Fahrt auf!
Ophelia hat in „Die Spiegelreisende 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ wirklich allerhand zu tun. Sie muss sich auf ihre eigene Hochzeit vorbereiten, gleichzeitig muss sie allerdings auch für das Amusement des Seigneur Faruk sorgen, indem sie Geschichten vorliest. Sie versucht unauffällig durch das Hof-Leben zu kommen, gleichzeitig wird sie aber auch vor die scheinbar unlösbare Aufgabe gestellt, die Menschen, die im Mondscheinpalast nach und nach verschwinden, zu finden. In diesem Teil der Reihe gibt es wahrlich wenig Langeweile. Es gibt viele Details, dynamische Charaktere und eine poetische, außergewöhnliche Welt. Thorn ist ein sperriger Charakter, der aber in diesem Buch sehr viel mehr Ebenen dazu gewinnt, als ich erwartet habe. Auch Berenilde, Rosaline und auch Reinicke werden zu festen Bestandteilen in Ophelias Welt. Zudem entwickelt sich Ophelia weiter, wird zu einer starken Persönlichkeit, die ihren eigenen Weg geht und unpopuläre Entscheidungen trifft, auch wenn sie gefährlich sind. Ich mag die vielen kleinen zwischenmenschlichen Details, die den Protagonisten auf eine ganz und gar unauffällige Art Leben einhauchen. Eine Tollpatschigkeit hier, eine unerwartete Handbewegung da, ein Blick, ein anzüglicher Spruch: es sitzt einfach alles perfekt in dieser Geschichte. Deswegen gibt’s von mir 5 von 5 Sterne.

Rezension zu die Verschwundenen vom Mondscheinpalast (Band 2 der Spiegelreisenden Reihe von Christelle Dabos) Dieses Buch hat mich auf eine ganz besondere Reise mitgenommen. Die Autorin lässt nirgends etwas liegen – die Landschaften sind traumhaft und poetisch beschrieben, fast wie Gedichte. Die adeligen Intrigen erinnern an ein historisches Drama, während gleichzeitig die Vergangenheit einer dystopischen Welt erforscht wird. Dazu kommen magische Fähigkeiten, die nicht einfach Klischees bedienen, sondern von einer sehr kreativen Fantasie zeugen. Außerdem zieht sich ein spannendes Rätsel um verschwundene Personen wie ein Krimi durch die Handlung. Die Nebencharaktere sind so liebevoll und detailreich gezeichnet, dass sie fast ihre eigenen Geschichten erzählen könnten. Besonders Tante Roseline sorgt mit ihren Bemerkungen immer wieder für Humor und Leichtigkeit. Auch verschiedene Liebesgeschichten schwingen am Rande der Geschichte mit, die sich sehr organisch einfügen. Kurz gesagt: Dieses Buch vereint so viele Elemente auf gelungene Weise, dass es für mich wirklich „alles“ hat. Die Erzählweise ist dabei sehr langsam und detailreich. Ich könnte mir vorstellen, dass andere dies als langatmig empfinden würden – für mich aber war es genau richtig, weil es mich noch tiefer in die Welt hineingezogen hat. Gegen Ende jedoch habe ich den Drang gespürt, endlich zu erfahren, was hinter all den Rätseln steckt, und da empfand ich das gemächliche Tempo manchmal als kleine Hürde. Mein einziger echter Kritikpunkt ist die Wendung am Ende: Die Geschichte, die bis dahin von Phantastik, Intrigen und Geheimnissen getragen wurde, richtet sich plötzlich stark auf eine Gottheit. Persönlich habe ich es einfach nicht so mit Göttern oder göttlichen Handlungen in Geschichten, daher hat mich dieser Aspekt weniger angesprochen. Trotzdem bleibt für mich ein absolut positives Fazit: Dieses Buch ist reich, poetisch und voller Ideen, die noch lange nachhallen. Ich liebe es und freue mich darauf, wie die Geschichte weitergeht.

Ich fand es wieder sehr spannend mit Ophelia unterwegs zu sein. Es ist sehr viel passiert und man muss hier auf jedes Detail aufpassen, es könnte später eine größere Bedeutung haben. Das schöne ist es wird immer erklärt wie irgendwas Zustande kam und ich habe fast nie mit den Wendungen die eingebaut wurden gerechnet.
Tolle Welt & Tolle Charaktere
„Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ ist eine klasse Fortsetzung. Die Charaktere sind toll und vielschichtig, die faszinierende Welt zieht einen sofort in ihren Bann. Die Story ist packend, voller politischer Intrigen und Mysterien, die für viele überraschende Wendungen sorgen. Ein absolut fesselndes Leseerlebnis! Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht!
Eine spannende und aufregende Fortsetzung, welche den Auftakt-Band meiner Meinung nach sogar noch übertrifft. Zur Geschichte: Das Buch beginnt eher ruhig und baut zunächst nur langsam Spannung auf. Dafür wurde es aber im zweiten Teil richtig spannend und aufregend. Es gibt noch mehr Lügen, Intrigen und Machtspiele als im ersten Buch. Weiterhin erhält das Buch durch das Verschwinden einiger wichtiger Persönlichkeiten und durch die ominösen Drohbriefe einen kriminalistischen Aspekt, der mir wirklich gut gefallen hat und das obwohl Krimis normalerweise nicht mein Fall sind. Es war toll, mit Ophelia mitzurätseln und selbst Vermutungen anzustellen. Als Leser/in weiß man nie mehr als Ophelia und tappt gemeinsam mit ihr im Dunklen, was die Spannung noch intensiviert. Man weiß nie, wem man trauen kann und es gibt einige Überraschungen und unerwartete Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Die Geschehnisse haben mich gefesselt und ich habe mit Ophelia mitgefiebert. Allerdings war die Geschichte nicht durchweg so spannend und mitreißend, gerade der Anfang hat sich ziemlich gezogen. Wie bereits im ersten Band gibt es wieder ein paar Längen und Passagen, die sich eher zäh lesen lassen, was überwiegend am anschaulichen und detailreichen Schreibstil der Autorin liegt. Man muss beim Lesen auf jeden Fall geduldig sein. Wer sich schnell langweilt und permanet Spannung braucht, ist hier definitiv an der falschen Stelle. Meines Erachtens trifft die Autorin aber eine gute Mischung an Spannung und Action auf der einen und ruhigen Momenten auf der anderen Seite. Durch den stetigen Spannungsauf- und -abbau nimmt man die spannenden Szenen noch intensiver wahr. Am Ende erreicht die Spannung ihren Höhepunkt und das Buch schließt mit einem fiesen Cliffhanger. Es bietet sich also an, den Folgeband schon parat zu haben. Viele neue Rätsel und Geheimnisse treten ans Licht, was das Lesen zu einem aufregenden Abenteuer werden lässt. Bei mir kamen immer mehr neue Fragen auf, die meine Neugierde ins Unermessliche gesteigert haben. Nach und nach wird auch das Rätsel um die Teilung der Welt in Archen enthüllt. In kleinen Happen erfährt man immer mehr neue Details, was die Spannung ebenfalls erhöht. Die fantastische Welt finde ich immer noch absolut faszinierend und ziehe meinen Hut vor der Autorin. Diese Reihe sprüht nur so vor Phantasie, Innovation und Ideenreichtum. Beim Lesen stolpert man immer wieder über kleine originelle Details, egal ob hinsichtlich der Fantasy, der Handlung oder der Charaktere. Es ist wirklich bewundernswert, was Christelle Dabos hier erschaffen hat. Auch die Fähigkeiten und Gaben der Charaktere sind wahnsinnig spannend und interessant - Wer würde nicht gerne durch Spiegel reisen und Bücher "lesen" können? Die Geschichte und ihre Charaktere sind besonders, aber auch etwas speziell, was sich zwar negativ anhört, aber positiv gemeint ist. Die Geschichte sticht aus der Masse an Fantasyromanen heraus und hebt sich von diesen ab. Die Charaktere sind auf eine etwas seltsame Art und Weise einzigartig und unvergleichlich. Ich habe in Zusammenhang mit dieser Buchreihe nun schon öfter das Wort "schrullig" gelesen und es beschreibt diese Reihe auch wirklich perfekt. Ich kann gut verstehen, dass diese Bücher nicht jeden Geschmack treffen, aber ihr solltet der Reihe definitiv eine Chance geben und euch ein eigenes Bild machen. "Die Spiegelreisende" ist eine außergewöhnliche Buchreihe und absolut lesenswert, gerade weil sie anders ist! Positiv aufgefallen ist mir noch, dass es zu Beginn des Buches eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Geschehnisse aus dem ersten Teil gibt, das sollte es in jedem Buch einer Reihe geben. Danach waren mir Handlung, Welt und Charaktere wieder präsent und ich konnte leicht in die Geschichte einsteigen. Wer Band eins erst kürzlich gelesen hat, kann dieses Kapitel ja auch gerne überspringen. Auf diese Weise entgeht man auch den langwierigen Rückblenden und Wiederholungen innerhalb der Geschichte. Zu den Charakteren: Ophelia habe ich mittlerweile wirklich lieb gewonnen. Ich hatte im ersten Band ja so meine Startschwierigkeiten mit ihr und so richtig nah fühle ich mich ihr immer noch nicht, aber ich mag sie als Protagonistin. Sie ist anders als die meisten weiblichen Protagonistinnen und wirkt zunächst ziemlich eigen, aber mittlerweile finde ich wirklich Gefallen an ihrer Art. Sie ist klug, ruhig und handelt bedacht. Im Vergleich zum ersten Teil hat sie sich eindeutig weiterentwickelt und ist selbstbewusster geworden. Sie hat ihre Schüchternheit etwas abgelegt und wächst an ihren neuen Herausforderungen. Ophelia ist nun stark, mutig und voller Tatendrang. Jedoch bleibt sie ihrer tollpatschigen, unbeholfenen Art treu, die mir an ihr so gut gefällt. Ihre Tollpatschigkeit führt zu einigen äußerst witzigen Begebenheiten und amüsanten Szenen, welche eine tolle Abwechslung zur sonst so spannenden und mysteriösen Geschichte bieten. Ophelia ist wirklich für einige Lacher gut. Thorn wurde mir in diesem Teil ebenfalls etwas sympathischer. Sein Charakter nimmt nun auch weichere Züge an, wenn auch nur in einem seeehr geringen Ausmaß, und er ist nicht mehr bloß der gefühlskalte, grimmige Eisklotz. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und ich fand es unglaublich süß, wie er sich um Ophelia gesorgt hat, weil es einfach überhaupt nicht zu seiner sonstigen Art und seinem Auftreten passt. Aber natürlich ist er trotzdem die meiste Zeit über so mürrisch und undurchsichtig, wie wir ihn kennen (und lieben?). Mir gefällt, wie sich die Beziehung zwischen Ophelia und Thorn entwickelt. Dieser Aspekt kam mir im ersten Band doch etwas zu kurz. Alle Charaktere wirken unglaublich lebendig und sind sehr gut ausgearbeitet. Die Figuren bilden eine skurile, aber auch einzigartige und faszinierende Truppe. Mich persönlich hat diese Distanz zu den Charakteren aber sehr stark gestört. Ich liebe es einfach, mich in Charaktere hineinzuversetzen und hineinzufühlen, die Geschichte durch sie hautnah mitzuerleben, aber das war hier einfach nicht möglich. Das ist mein einziger richtiger Kritikpunkt an der Geschichte, aber es ist eben auch subjektives Empfinden, weswegen ich das Buch deswegen nicht schlechter bewerten werde. Diese Distanz passt auf jeden Fall sehr gut zur Geschichte und erfüllt auch eindeutig eine stilistische Funktion, jedoch mag ich persönlich es eben einfach nicht gerne. Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist schon etwas anspruchsvoller, als es bei den meisten Fantasyromanen der Fall ist, trotzdem lässt sich das Buch flüssig lesen. Es empfiehlt sich aber, aufmerksam und konzentriert zu lesen, da es eben kein klassisches Buch für Zwischendurch ist. Die Autorin beschreibt sehr bildlich und anschaulich, sodass man sie die Welt mit ihren zahlreichen fantastischen Elementen gut vorstellen kann. Allerdings sind die Beschreibungen wirklich sehr ausführlich und detailliert, was ich persönlich nicht unbedingt gebraucht hätte. Erstens entstehen auf diese Weise die oben bereits angesprochenen Längen und zweitens kann man sich mit etwas Phantasie auch alles mit weniger Details gut vorstellen. Fazit: "Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast" ist eine unglaublich gelungene Fortsetzung der Reihe, die mir sogar noch besser gefallen hat als der erste Teil. Ich konnte mich jetzt mehr auf die Welt und die Charaktere einlassen und mich für diese erwärmen. Mir gefällt das Kozept von "Fantasy meets Krimi" sehr gut und es hat auch für ordentlich Spannung gesorgt. Als Leser/in kann man mitfiebern und miträtseln, was das Ganze noch aufregender macht. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die auf der Suche nach einzigartigen, besonderen und außergewöhnlichen Geschichten sind! 4,5/ 5 Sterne ⭐️
Spannung, starke Entwicklung – und überraschend dunkle Momente
Mit „Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ bin ich wieder unglaublich gern in die Welt der Spiegelreisenden eingetaucht. Der Schreibstil hat mich erneut sofort abgeholt: ruhig, atmosphärisch und mit dieser besonderen Stimmung, die einen ganz langsam in die Geschichte hineinzieht, ohne laut zu sein. 🌬 Die Figuren mochte ich wieder sehr – gerade weil sie so unterschiedlich sind. Jede bringt ihre eigenen Ecken und Kanten mit, was die Dynamik zwischen ihnen lebendig macht. Besonders schön fand ich die Entwicklung von Ophelia. Sie ist nicht mehr nur die vorsichtige, angepasste Beobachterin, sondern wird zunehmend selbstständiger und mutiger. Man merkt deutlich, wie sie sich emanzipiert, vor allem im Umgang mit ihrer Familie als auch den politischen Geschehnissen. So muss sie sich anfangs als stummer Page ausgeben, kommt in der Rolle aber besser zurecht, als man denkt. 🙂↕️ Auch die Beziehung zwischen Ophelia und Thorn entwickelt sich weiter. Sie bleibt ruhig und zurückhaltend, aber genau darin liegt ihre Stärke. Keine großen Gesten, kein Drama, sondern kleinere Momente, in denen sie sich besser kennenlernen. Überrascht hat mich, dass die Geschichte zwischendurch deutlich brutaler wird, als ich erwartet hätte. Diese dunkleren Passagen kommen unerwartet, wirken aber nie reißerisch, sondern unterstreichen, wie gefährlich und gnadenlos diese Welt stellenweise ist.🍊 Die Handlung selbst fühlt sich stellenweise wie ein stiller Kriminalfall an. Man folgt Hinweisen, rätselt mit und merkt erst gegen Ende, dass hinter allem eine viel größere Geschichte steckt. Besonders die Andeutungen zur Vergangenheit der Welt und dazu, wie sie einst in die Archen zerbrochen ist, haben mich sehr neugierig gemacht auf die kommenden Bände.🌍 Ein ruhiger, atmosphärischer Band mit Tiefe, starken Figuren und überraschend dunklen Momenten – genau diese Mischung macht die Spiegelreisenden für mich so besonders.
Fantasy Reihe mit hohem Potential!
Das ist der zweiter Band der Reihe, und auch dieser hat mich nicht enttäuscht. Ich weiß dieses Buch hat einige gute, aber auch schlechte Bewertungen bekommen, jedoch muss man eins der Autorin lassen: Sie hat sich sehr viele Gedanken gemacht und außergewöhnliche Ideen eingebracht! Ich finde die Reihe für eine Jugendreihe ziemlich komplex, aber keineswegs langweilig. Die Welten, Personen und die magischen Elemente sind sehr besonders und einzigartig. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freue mich sehr auf Teil 3!
✨️ Highlight
📚 Inhalt Ophelias Position am Hofe des Pols scheint gesichert, als sie von Faruk zur Vize-Erzählerin ernannt wird. Doch bald schon erhält sie anonyme Drohbriefe, die sie dazu drängen wollen, die Hochzeit mit ihrem Verlobten Thorne abzusagen. Als dann plötzlich Menschen aus dem Mondscheinpalast verschwinden, erhält Ophelia von Faruk die Aufgabe, nach den vermissten Personen zu suchen. Ophelia gelangt an Orte, die keine sind, steht gefährlichen Illusionen gegenüber und kämpft mit manipulierten Sanduhren. Um sich und ihre Familie zu schützen, muss sie über sich selbst hinaus wachsen. 📖 Meinung Der zweite Teil der Reihe entführt uns tiefer in den Mondscheinpalast, der einige Geheimnisse beherbergt. Dabos überzeugt auch hier mit einem wunderschönen, poetischen Schreibstil. Sie enthüllt mehr Details und Geheimnisse über die Welt, in der sich die Geschichte bewegt und ich kann es nicht anders sagen: ich bin einfach fasziniert von ihrem Worldbuilding. Ich finde es so schwierig, eine Welt zu erschaffen, die man im Bereich der Fantasy noch nicht kennt oder etwas daraus zu machen, das nicht abgedroschen ist. Aber Dabos scheint keinerlei Schwierigkeiten zu haben eine Welt zu kreieren, wie ich sie noch nie gelesen haben. Genauso gekonnt wie das Worldbuilding führt Dabos die Charakterentwicklungen durch. Ophelia wandelt sich von der passiven Zuschauerin, die eher wie zufällig in die Rolle der Protagonistin gerutscht ist, zu einer aktiv handelnden, selbstbewusstwerdenden jungen Frau. Dieser Prozess passiert nicht einfach so, sondern wir werden langsam an ihre Entwicklung heran geführt und man kann den Prozess der Veränderung sehr gut nachvollziehen. Generell fühlen sich die verschiedenen Charaktere im Mondscheinpalast lebendig und echt an und jeder erfüllt seine Rolle, einen Teil zur Geschichte beizutragen, meisterhaft. Das Lesen fällt so flüssig und leicht aus, dass es einfach ein Lesegenuss ist. Auch Thorn entwickelt sich langsam von einem Stück Holz zu etwas, das fast menschlich wirken kann. Ein Teil seiner emotionalen Kälte ist wohl einfach sein Charakter und das darf auch so sein. Er wirkt im zweiten Band nicht mehr ganz so distanziert, wie im ersten, doch hat er für mich noch Luft nach oben. Die Beziehung zwischen Ophelia und Thorn ist weiterhin sehr kühl, wird zwischendurch aber von meist negativen Emotionen aufgeheizt. Die beiden wissen, dass sie miteinander auskommen müssen, haben aber sehr unterschiedliche Ansichten, was sich zu einer konfliktgeladenen Beziehung entwickelt. Ophelias detektivische Suche nach den vermissten Personen führt in die Tiefen des Palasts, der für mich gerne noch einen Extraband bekommen könnte. Die ganzen Geheimnisse die in ihm verborgen sind, haben mich total interessiert und fasziniert. Der zweite Band hat für mich den ersten total übertroffen und ich bin sehr gespannt, wie es mit der Spiegelreisenden weiter gehen wird.
Spannender als Teil 1
Dieser Band ist, meiner Meinung nach, wesentlich spannender als der Erste. Es passiert viel mehr und die Entwicklung in Thorns und Ophelias Beziehung ist interessant. Generell werden viele Charaktere ausgebaut und machen eine Entwicklung durch. So haben mir z.B. die Veränderung von Berenilde auch sehr gut gefallen. Gegen Ende wurden noch sehr viele Dinge enthüllt und weitere Fragen ausgelöst.
Band 2 geht nahtlos weiter. Leider fand ich den Anfang etwas zäh, allerdings erklärt er gut die Oberflächlichkeit des Hofes am Pol und zeigt uns die Gleichgültigkeit die der Familiengeist Faruk an den Tag legt. Nachdem Ophelia ihren zweiten Job annimmt, nimmt auch die Story an Fahrt auf. Wir erfahren mehr über die Familiengeister und dem ominösen „Gott“, der seine Drohbriefe verteilt. Ophelia und Thorn sind sich immer noch nicht ganz koscher, aber langsam knüpft sich ein Band zwischen beiden, was mir sehr gut gefällt. Die Geschichte wird zu einem kleinen Krimi, was mich dann doch wieder bis zur letzten Seite fesselte. Viele Enthüllungen und genauso viele neue Fragen eröffnen sich dem Leser und ich konnte Band 3 kaum erwarten.

Ein zweiter Teil mit vielen Überraschungen
Auch der zweite Teil konnte überraschen, da er schon wieder komplett anders war als erwartet. Mit einem Ortswechsel hatte ich persönlich zum Beispiel überhaupt nicht gerechnet. Aber generell, macht es einem diese Reihe schwierig mit überhaupt etwas so wirklich zu rechnen, da alles anders kommt als man denkt. In diesem Teil legt sich Ophelias Verwirrung über viele Situationen noch kein Stück und es macht echt Spaß mit ihr zu versuchen herauszufinden was da bei ihr gerade überhaupt los ist. Gerade Situationen in denen alle Leute versuchen ihr irgendetwas zu erzählen und sie verloren in der Mitte steht und gar nicht weiss worauf sie hören soll, sind irgendwie total erfrischend und lustig geschrieben. Manchmal kam mir Ophelia aber leider auch ein bisschen leichtfertig vor. Alle anderen Charaktere, insbesondere aber Archibald und Thorn sind mir noch ein komplettes Rätsel. Die Rätsel die die Autorin einbaut lassen einen zusammen mit Ophelia an allem und jedem Zweifeln. Das macht den Schreibstil echt besonders. Auch das in den beiden Büchern bis jetzt die Liebesgeschichte überhaupt nicht im Vordergrund steht, gefällt mir sehr gut. Rundum für mich ein sehr gelungenes Buch, indem mir bis auf Ophelias leichtfertige Art (die einen wahrscheinlich nur wütend macht, weil sie sich damit immer wieder in schwierige Situationen manövriert) nichts negatives aufgefallen ist. Wenn du ein Fazit und eine Empfehlung zu der gesamten Reihe (ohne Spoiler) von mir haben möchtest, schau dir einfach den letzen Abschnitt in der Rezension zum letzten Buch (das rote) an.
5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Das war so gut! Nachdem der erste Teil eher ein Aufbau war, kommt hier so richtig Bewegung in die Handlung. Es war so spannend und es gab so viele neue Geheimnisse aber auch so viele Erklärungen auf Fragen aus den ersten Teil. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Ich LIEBE diese Welt und die Fähigkeiten. Ich bin super gespannt auf den nächsten Teil.
Es geht weiter wie Band 1, spannende Welt, Ophelia stolpert durch das Geschehen und weiß so wenig wie ihr geschieht wie der Leser. Gerade die Mitte des Buches hatte für mich ihre Längen, weil 2 Bücher ohne roten Faden dann irgendwann bisschen viel sind. Am Ende dann aber sehr spannend, Fäsen gut zusammengeführt und ich will wissen wie es weitergeht!
Ich hab’s Verschlungen!
… und das nicht nur, weil ich’s im Rahmen eines Lesemarathons gelesen habe :) Auch wenn in der ersten Hälfte nicht so viel passiert ist, haben die liebenswert skurrilen Charaktere alles am laufen gehalten. Die Kombi Thorn und Ophelia ist einfach toll und ich kann gar nicht erwarten, mehr von ihnen zu hören. Sehr große Empfehlung meinerseits für alle Fantasy-Liebhaberinnen und solche, die es werden wollen!!
Sprecherin ist die selbe wie schon bei Band 1 und sie hat es wieder toll gemacht. Mit der Wendung habe ich nicht gerechnet. Das Ende ist natürlich ein Cliffhanger, aber einer der schon spannend gemacht ist. Zumal der Erlebende der Fragmente offenbart wird. Ophelia hat so einiges vor sich und muss mit einigen Begebenheiten klar kommen. Und Geheimnisse und das verschwinden einiger Personen auf dem Grund gehen. Die Momente mit Thorn sind rar gesät, aber diese sind einfach herrlich. Freue mich auf den weitergang der Geschichte
Den zweiten Teil habe ich einiges später gelesen als den ersten. Es fiel mir zunächst schwer wieder reinzufinden, aber das verlief schnell. Erst ab Seite 180 hatte ich das Gefühl passiert endlich etwas. Ab dann habe ich sehr gerne gelesen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht! Das hat mir beim ersten Teil leider gefehlt. Im Nachhinein kommt es mir auch vor als wäre Teil 1 eine sehr lange Vorgeschichte zu dem eigentlichen Thema. Die Charaktere Ophelia, Thorn, Berenilde und die Tante entwickeln sich rasant weiter und machen den zweiten Teil total spannend! Ich kann es absolut empfehlen! Durch den langsamen Start der Reihe gebe ich hier erstmal nur 4/5 ⭐️ und freue mich auch den dritten Band 😄

Stellt sich mehrmals auf den Kopf
Wie auch der erste Teil waren die Charaktere ein Highlight des Buches. Wie sie aufeinander zudriften, einander kennenlernen und verstehen lernen oder wie sich Risse zwischen ihnen bilden, ist meisterhaft gemacht und ein Genuss zu lesen. Das Worldbuilding erweitert sich um mehrere Schauplätze, was dem zweiten Teil gut getan hat, meiner Meinung nach. Gerade, wie diese eingeführt werden, nebenher in einem anderen Kontext, locker-flockig, hat mir sehr gut gefallen. Was noch? Der Plot ist spannend und fein gewoben wie ein Spinnennetz. Überraschend stößt man an allen Ecken und Enden an Knoten, die man schon aus einer anderen Perspektive gesehen hat und von denen man geglaubt hat, schon alles zu verstehen. Ich genieße es sehr und bin sehr gespannt, wie Ophelias und Thorns Beziehung sich weiter entwickelt... Immerhin müssen sie sich jetzt wieder ganz anderen Herausforderungen stellen.
Nachdem es bei Band 1 sehr lange gedauert hat, bis ich mit der Protagonistin und der Geschichte warmgeworden bin, habe ich mich in Band 2 sofort zurechtgefunden und bin wieder in die Intrigen und Machenschaften am Pol eingetaucht. Ich mag Ophelia mittlerweile richtig gerne, sie hat sich toll entwickelt und geht einigen Geheimnissen auf den Grund. Ich mag weiterhin, dass viele Charaktere sehr schrullig und unperfekt aber dadurch auch sehr liebenswert sind. Bei der Welt bin ich mir noch etwas unsicher, weil vieles noch unklar bleibt und wir gefühlt auch nach zwei langen Büchern erst einen Bruchteil wissen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht! Großes Lob an dieser Stelle auch an die Übersetzerin Amelie Thoma - die Schrulligkeit und der Witz vieler Figuren, zB Tante Roselines und Reineckes, wird über die Sprache wunderbar transportiert, ich liebe zB Tante Roselines wunderbar wundersame Vergleiche, die sie ständig anstellt. Und auch die Person, die sich ständig verspricht - die Übersetzung ist sehr gelungen und hat mich durchweg überzeugt!! Und die Lesung von Laura Maire mochte ich sehr. Tolle Performance der verschiedenen Stimmen und Charaktete!
Doch nicht so meins
Ein 2. Teil birgt die Chance, eine gute Geschichte zu vertiefen, Zusatzinformationen zur bestehenden Story zu liefert und kann im besten Falle die Geschichte so bereichern. Obwohl wir hier so einige Zusätze geliefert bekommen, fehle mir doch ein echter Zusammenhang zum ersten Buch und es entsteht der Eindruck einer eher unausgereiften, mit zu viele «Zufälle» gespickten Story, der der Pathos zu fehlen scheint. Es fühlte sich zum grossen Teil eher wie ein längeres Märchen für sehr junge Menschen an, in dem schnell und ohne viel Logik Eins gegen das Andere ausgetauscht werden kann. Mit den Figuren konnte ich im ersten Teil besser connecten, das hier die ein oder andere Person über die Klinge springt, war mir seltsamerweise komplett egal. Versteh mich nicht falsch, es ist keine ganz schlechter 2. Teil, ab und zu kam sogar etwas Spannung auf und die Welt des Pol fand ich schon recht interessant. Aber für wirklich gute Fantasy fehlt doch so einiges. Ich glaube, ich werde die Reihe vorerst nicht weiter verfolgen
Thorn ist verschwunden und Ophelia muss zurück nach Hause
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Einstieg war wesentlich einfacher als bei ersten, da ein Einblick in dieser Welt schon vorhanden war. Die Entwicklung des Buches, kam völlig unerwartet, wie sie von Geschichten Erzählerin zu Detektiv, zum dem was am Ende vorkam passiert ist, ist einfach überragend. Es ist nicht vorhersehbar was genau passieren wird, des gefällt mir sehr gut daran. Außerdem, habe Thorns Art und Herz geschlossen, diese eiskalt Art und doch bedacht, dass es allen gut geht. Ebenso wie Archibald, der Charmeur, der eine schwäche für Ophelia entwickelt hat, ich hoffe sie hat in ihn ein Freund gefunden. Diese Bücher sind für mich wie ein Film oder eine Serie schauen, wie detailliert und bildlich die Szenen dargestellt werden, es mach Spaß in die Welt einzutauchen.

Eine gelungene Fortsetzung!
Endlich mal wieder eine Reihe, deren zweiter Band mich genauso begeistert hat wie der erste! Ich habe „Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ an einem Wochenende verschlungen, denn ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen (und zum Glück musste ich das auch nicht). Die Handlung war durchweg spannend, denn man bekommt immer wieder neue Puzzleteile präsentiert, von denen manche erst zum Ende hin an ihren Platz fallen. Zudem wird die Welt, in der die Geschichte spielt, immer umfassender. Man merkt, wie durchdacht diese ist und dass es deutlich komplexer ist, als es zunächst (in Band 1) den Anschein hatte. Gerade die Enthüllungen auf den Zustand der Welt haben mich da am meisten überrascht und ich bin sehr gespannt darauf bin herauszufinden, wohin das noch führen wird. Doch nicht nur die Welt bekommt mehr Tiefe, sondern auch die Figuren, die in dieser leben. Sie werden vielschichtiger und entwickeln sich zusehends weiter, genauso wie ihre Beziehungen untereinander. Dadurch wirkt die Geschichte direkt viel lebendiger und macht es leichter, eine Beziehungen zu den Figuren aufzubauen - damit hatte ich nämlich im ersten Band hin und wieder Schwierigkeiten. Alles in allem bin ich einfach nur absolut begeistert von dem Buch und kann es kaum erwarten den nächsten Band in die Finger zu bekommen.

Ich bin immer noch begeistert!
Wahnsinn. Ich liebe die Geschichte sehr und diese skurrile Welt und Charaktere. Es machte so viel Spaß beim hören. Es kommen immer wieder überraschende Wendungen. Besonders das Ende war überraschend. Ich bin so gespannt wie es weitergeht und habe Angst, dass ich enttäuscht werden könnte. Da meine Erwartungen immer höher steigen.
Das Setting ist wundervoll, aber die Handlung zieht sich sehr in die Länge.
Durch ihre Ernennung zur Vize-Erzählerin des Hofes vom Familiengeist Faruk wähnt sich Ophelia in Sicherheit. Doch schon bald erhält sie anonyme Drohbriefe. Sie solle die Hochzeit mit Thorn absagen, sonst drohe ihr Übles. Als immer mehr bedeutende Persönlichkeit aus der Himmelsburg verschwinden, ahnt Ophelia, dass hinter den Briefen mehr ist als angenommen. Als Faruk sie beauftragt die Verschwundenen zu finden, macht sie sich auf eine verhängnisvolle Suche, die tödlich enden kann. Dieses Buch ist die Fortsetzung der «Die Spiegelreisende»-Reihe. Man taucht in eine fantasievolle Welt, in der vieles nicht so ist, wie es scheint. Die Charaktere waren in meinen Augen teilweise sehr überspitzt dargestellt, wie es aber auch schon im ersten Band war. Die Erzählung zog sich für mich sehr in die Länge und hätte etwas komprimierter sein können. Aber den Schal von Ophelia möchte ich immer noch haben und stellenweise kam auch gute Spannung auf. Mein Fazit: Das fantasievolle Setting war wundervoll, aber die Geschichte zog sich sehr in die Länge. 3 Sterne.

Mitreißende Fantasy mit Suchtfaktor
Der zweite Teil der Spiegelreisende-Reihe hat mich noch mehr begeistert als schon der erste Teil. Alle Charaktere in dieser besonderen und für Fantasy so anderen Welt sind liebenswert, facettenreich, schrullig und nicht perfekt - der männliche Hauptprotagonist ist wirklich nicht der typische Fantasy Held und gerade deshalb ist er mit in diesem Buch noch mehr ans Herz gewachsen. Das Magiesystem ist so ausgeklügelt und besonders, die Handlung hatte auch einen kleinen Mystery-Twist. Ich habe dieses Buch verschlungen und kann es wirklich nicht erwarten den dritten Teil lesen zu können.
Der zweite Band war fast sogar noch besser als der erste. Ich liebe den Wechsel des Settings, die winterliche Atmosphäre, aus salziger Meeresluft, eisiger Kälte und Tannenduft und ich liebe auch wie sehr sich die Ereignisse zuspitzen, bis sie sich am Ende einfach nur noch überschlagen. Die Interaktion zwischen den Charakteren wird immer dichter und tiefer und es ist wunderbar zu sehen, dass auch die Beziehung zwischen Ophelia, der Hauptfigur, und dem Mann, mit dem eine Ehe arrangiert wurde, immer tiefer wird, ganz langsam, ganz bedächtig lernen sich die beiden kennen. Und aus Menschen, die sich gegenseitig nicht verstehen und vielleicht genau aus diesen Gründen verachten, werden Vertraute, vielleicht noch keine Liebenden, aber Menschen, die sich gegenseitig zuhören und zumindest versuchen die Fremdartigkeit des anderen zu verstehen. Ich mag aber auch den alles überlagernden Kriminalfall, der zunächst nur ein Randgeschehen zu sein scheint, der aber nach und nach immer mehr die Geschicke der Arche zu beeinflussen beginnt. Ich mag, wie Ophelia in all das hineinrutscht und willentlich oder nicht über sich hinaus wächst um diejenigen zu retten, die ihr dann doch ans Herz gewachsen sind. Immer mehr Geheimnisse über die Welt, die Figuren und die Ereignisse in der Vergangenheit kommen ans Licht. Dennoch werfen sie genug neue Fragen auf, um mich gespannt auf den dritten Band zu machen. Generell mag ich sehr, wie zunächst unwichtig wirkende Details aus dem Vorband in diesem Band noch einmal aufgegriffen werden und ganze Lawinen ins Rollen bringen. Und ganz oben drauf, als letztes Sahnehäubchen, kommt der melancholische, beinahe träumerische Stil, der mich einfach ins Buch hinein zieht und nicht so schnell wieder los lässt. Wenn die nächsten beiden Bände ebenso großartig werden, wie die ersten beiden es schon waren, hat die Reihe das Potential zu meinen All Time Highlights zu werden.

Nachdem mich der erste Band der Spiegelreisenden-Reihe restlos begeistern konnte, war ich voller Vorfreude auf den zweiten Band. Ob der Nachfolger dem Auftakt gerecht werden konnte, schildere ich euch im Folgenden. INHALT: „Je voller ihr Herz war, desto leerer war ihr Kopf.“ – Die Spiegelreisende – Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast, S. 222 – Nach den unerwarteten Wendungen am Ende des ersten Bandes, wird Ophelia eher ungeplant zur Vize-Geschichtenerzählerin am Hofe ernannt. Ihre Aufgabe besteht nun darin, dem Familiengeist Faruk Geschichten zu erzählen, die ihm gefallen. Dabei muss Ophelia sich im Theater vor dem gesamten Hofstaat behaupten. Während sie den Intrigen und Wirrungen am Hofe widersteht, schlägt Ophelia sich weiterhin mit Thorn herum, der trotz der bevorstehenden Hochzeit auf Abstand geht. Und als wenn das nicht reicht, kündigt sich Ophelias Familie zu einem Besuch an. Da es der Protagonistin nicht möglich war, sich persönlich bei ihrer Verwandschaft per Telegramm zu melden, machte sich diese schnurstracks auf den Weg zu ihr. Damit das Chaos auch perfekt ist, verschwinden mehrere Personen in der so sicher geglaubten Himmelsburg. Als Ophelia in die Ermittlungen einbezogen wird, muss sie einsehen, dass der Schuldige jedwede Vorkehrungen getroffen hat, um ihre Fähigkeit des Lesens zu blockieren. Thorn tut alles dafür, dass Ophelia als Leserin nicht in den Fokus von Faruk gerät, damit er selbst das Lesen von Faruks Buch übernehmen kann. Damit möchte er seine Verlobte schützen. Ophelia ihrerseits erwirkt, dass Thorn ihre Wünsche erfüllt – sie darf ein eigenes Lese-Atelier führen. Als Faruk darauf aufmerksam wird, überschlagen sich schließlich die Ereignisse. Ophelia muss die Ermittlungen zu den Verschwundenen leiten und hat eine sehr kurze Gnadenfrist. Außerdem muss sie das Buch von Faruk lesen und der Botschafter Archibald verschwindet bei seinen Ermittlungen ebenfalls plötzlich. Ob sie diese Aufgaben meistert, warum Thorn im Gefängnis landet, wer hinter den Verschwundenen steckt und warum „Gott“ endlich ein Gesicht bekommt, müsst ihr allerdings selbst lesen. SCHREIBSTIL: Der Schreibstil ist wie vom ersten Band gewohnt sehr niveauvoll, bildhaft und atemberaubend. Unterbrochen werden die Kapitel von den sogenannten „Fragmenten“, die inhaltlich aus dem Rahmen fallen und einen Rückblick zu den Familiengeistern und Gott zeigen. Mit den Fragmenten konnte ich bis zum Ende nicht viel anfangen, weil sich erst am Ende der Sinn des Ganzen ergab. Mich haben die Fragmente tatsächlich sogar etwas genervt, weil sie den Lesefluss gestört haben. Ansonsten war der Schreibstil aber wieder wunderbar zu lesen und ich muss sagen, dass die Autorin wieder nur für den Schreibstil einen Bonuspunkt bei der Bewertung bekommt. FAZIT: Leider brauchte das Buch für mich dieses Mal sehr, sehr lange, um in die Gänge zu kommen. Deswegen war der zweite Band für mich sehr viel schwächer als der Auftakt. Das ist oftmals bei zweiten Bänden der Fall, aber dennoch hat mir das Wiedersehen mit den Charakteren wieder sehr viel Freude gemacht. Im letzten Viertel des Buches sind dann einige Wendungen und Entwicklungen vorhanden, die ich so wieder nicht erwartet habe. Wie schon der erste Band, konnte mich der zweite Teil diesbezüglich sehr begeistern. Ich hätte mir gewünscht, dass der Spannungsbogen schon etwas eher beginnt und auch kontinuierlich weitergeführt wird. Dafür muss ich leider Punkte abziehen. Mit gefällt sehr gut, dass Ophelia sich auch im zweiten Band wieder entwickelt und immer mehr zu einer starken Frau reift. Die Mischung aus Fantasy, Steam-Punk und Jane Austen ist weiterhin vorhanden. Als Nachfolger leider schwächer, aber dennoch lesenswert!
Unterhaltsam und kreativ wie der erste Band, mit kleinen Längen, die man aber gut verzeihen kann
Die Geschichte wird immer größer und komplexer, behält ihre Stärken aber bei. Heldin Ophelia entwickelt sich weiter und auch die Beziehung zu ihrem Verlobten macht interessante Fortschritte. Ich mochte beide Figuren sehr gerne, ebenso wie viele der Nebencharaktere. Es fällt leicht, sie ins Herz zu schließen und trotz der recht großen Zahl sind sie gut zu unterscheiden, da Christelle Dabos sie sehr klar zeichnet. Die Geschichte bekommt in Band 2 eine neue Dimension, da wir nun nicht mehr nur die wundersame andere Arche erkunden, sondern auch ein Kriminalfall aufgeklärt werden muss und immer wieder Mysterien angedeutet werden, die man zusammen mit Ophelia entschlüsseln möchte. Ich habe das Gefühl, hier kommt noch etwas richtig Großes auf mich zu. Weiterhin ein tolles Abenteuer, wunderbar erzählt, und sicher unvergesslich.
Die Spiegelreisende Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast von Christelle Dabos Ich hatte mich so auf den 2.Teil gefreut, nachdem ich den 1. Teil so gefeiert habe. Jedoch konnte mich der zweite Teil leider nicht mehr so fesseln wie der erste Teil 😔 Ophelia wurde zur Vize Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe. Gleichzeitig verschwinden um sie herum bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Eine riskante Ermittlung beginnt, an deren Ende eine folgenschwere Entscheidung steht. Leider wurde es in meinen Augen erst ab ca.knapp über der Hälfte interessant und spannend erst gegen Ende zu. Darum 3 Sterne. Ob ich den 3. Teil kaufe, überlege ich noch 🤔
Die beste Buchreihe die ich bisher gelesen habe.
Das Buch entführt mich in einer andere Welt. Ich bin total gefesselt und begeistert von den Charakteren. Ich hab mir den dritten Band bestellt, weil ich nicht warten konnte, dass man ihn mir zu Ostern schenkt. Was ich besonders liebe ist die lebendige Sprache *-*. Es ist so bezaubernd geschrieben. Ich verschenke den ersten Band übrigens selbst 2x zu Ostern.





















































