Der Kaffeedieb

Der Kaffeedieb

Hardcover
4.144
Historischer RomanHans Jürgen StockerlOsmanenRevolution

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Beschreibung

Ein historisches Abenteuer voller Spannung, Intrigen und der Jagd nach dem schwarzen Gold des Orients – Kaffee!

Wir schreiben das Jahr 1683. Europa befindet sich im Griff einer neuen Droge: Kahve . Das begehrte Getränk ist teuer, denn die Osmanen haben das Monopol darauf und wachen streng über ihren Schatz. Doch der junge Engländer Obediah Chalon, Spekulant, Händler und Filou, hat einen waghalsigen Plan: Er will den Türken die wertvollen Kaffeebohnen abluchsen, koste es, was es wolle.

Mit finanzieller Unterstützung der Vereinigten Ostindischen Compagnie stellt Chalon ein Team internationaler Spezialisten zusammen, um das scheinbar Unmögliche zu schaffen. Die spektakuläre Reise in den Orient scheint zunächst zu gelingen, doch schon bald sind immer mehr Mächte hinter ihnen her. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem nicht nur Chalons Zukunft, sondern auch die des Kaffees in Europa auf dem Spiel steht.

»Der Kaffeedieb« von Tom Hillenbrand ist ein farbenfroher Abenteuerroman voller Spannung, exotischer Schauplätze und faszinierender Figuren.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Abenteuer
Format
Hardcover
Seitenzahl
480
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Tom Hillenbrand, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Redakteur bei SPIEGEL ONLINE. Seine Bücher erscheinen in vielen Sprachen, wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und stehen regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Beiträge

12
Alle
4

Ende des 17. Jahrhunderts kommt Kaffee in die Mode, ist aber sehr teuer, weil das Osmanische Reich den Anbau und Handel streng kontrolliert. In Holland beauftragt daher die Vereinigte Ostindische Compagnie den Engländer Obediah Chalon, der zwar durchaus gebildet ist, aber aufgrund betrügerischer Aktivitäten im Gefängnis sitzt, damit, Kaffeepflanzen aus dem jemenitischen Mocha herauszuschmuggeln. Obediah stellt sich eine Gruppe von Spezialisten zusammen, die ihm dabei helfen sollen. Und der Leser darf ihren Weg von Europa bis in den Jemen mitverfolgen, wobei sie aber die Aufmerksamkeit von Verfolgern nach sich ziehen... Ich fand dieses Buch durchaus unterhaltsam, auch wenn ich nicht unbedingt Fan historischer Romane bin. Aber wie schon in einigen anderen Rezensionen geschrieben ist die Geschichte des Raubs an sich äußerst knapp gehalten, das hätte ich persönlich gern ausführlicher gelesen.

4

Eine schöne Atmosphäre und ein spannendes Buch. Leider ist die Tat des Diebsstahls selbst in ein kurzes Märchen verpackt. Für mich persönlich ein wenig enttäuschend, weshalb ich 4 Sterne vergebe. Ansonsten hätte ich gerne erfahren, wie es den anderen Charakteren weiter ergangen ist, dies wurde allerdings nicht näher beleuchtet.

4

Zwar nicht überragend, aber dennoch sehr unterhaltsam. Europa und der Orient im 17. Jahrhundert werden sehr detailliert präsentiert und dienen als gutes Setting für einen spannenden Heist.

3

Idee vs. Sprache

Ein historischer Abenteuerroman mit einer tollen Grundidee. Leider passt die Sprache nicht wirklich zur Geschichte und auch der eigentliche Diebstahl hat eine merkwürdige Dramaturgie – um es mal spoilerfrei auszudrücken. Das Buch ist unterhaltsam, aber ich empfehle dann doch eher Neal Stephensons Barock-Trilogie.

Idee vs. Sprache
4

Ein ausgeklügelter Historien Thriller. Macht viel Spaß zu lesen. Nur der Eigentliche Diebstahl rückt etwas in den Hintergrund...

5

Ein sehr gelungener Roman mit viel historischen Hintergrund und Abenteuer. Man könnte es fast einen Agententhriller nennen. Im 17. Jahrhundert macht sich der junge Engländer Obediah Chalon, ein Erfinder und Gelehrter, im Auftrag niederländischen VOC dran ein Team mit Spezialisten zusammenzustellen um einen Geheimauftrag auszuführen. Gejagt von vielerlei Feinden macht sich sie Truppe auf die Reise in den Orient.... Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam ich immer besser ins Lesen. Die vielen verschiedenen Schauplätze, die sehr gut beschrieben werden haben mir am besten gefallen. Absoulte Klasse. 5 Sterne mit Ausrufezeichen!!!!!

5

Den eigentlichen Diebstahl und das Ende hat der Autor sich relativ einfach gemacht. Ansonsten ein super kurzweiliger Roman mit vielen top recherchierten Eindrücken aus der Zeit. Eins meiner Lieblingsbücher und jedem zu empfehlen!

4

Toller Roman, sehr informativ und ausgedehnt

Im Großen und Ganzen ein wirklich gutes Buch. Die Flut an Informationen wird jedem aufmerksamen Leser etwas neues beibringen können. Die Spannungskurve baut sich sehr lange auf und entlädt sich dann innerhalb weniger Seiten. Das Ende und vor allem der Diebstahl an sich sind enttäuschend. Von dem anfänglichen Detailreichtum ist im Epilog nichts mehr übrig. Trotz allem eine Empfehlung für alle historisch und botanisch interessierten Menschen.

3.5

Die ersten 2/3 des Buches sind ziemlich zäh und es kommt sehr viel Brief Korrespondenz, was es unheimlich langatmig macht. Das letzte Drittel ist durchaus spannend und unterhaltsam. Leider wird ausgerechnet der vermeintlich spannendste Teil gefühlt "ausgelassen". Daher nur ziemlich begrenzt empfehlenswert.

5

Für alle Kaffee-Liebhaber ☕️

Spannende Geschichte rund um Kaffee, Diebe, Liebe und Intrigen 😊

3.5

Schöne Abenteuergeschichte mit spannenden, aber auch zähen Passagen. Man lernt so Manches über die damalige Zeit. Manchmal meint man aber, der Autor will mit seinem Wissen angeben. Am Ende des Buches ist ein Glossar mit Fachbegriffen abgedruckt, dem aber sehr viele hinzugefügt werden sollten. Das Ende war absehbar, aber der Grund, wie es dazu kam, war unrealistisch. Naja, interessanter Ausflug in das Genre „historische Romane“.

2

Mittelmäßig, mal viel zu lang, dann wieder viel zu kurze Szenen

So, also meine Meinung ist durchwachsen. Zum einen finde ich das Konzept hinter allem richtig richtig gut. Und auch die vielen Location Wechsel; von London, Amsterdam, Schiffahrt, Wüste bis in das Osmanische Reich, usw. Sonst die Idee Kaffeepflanzen zu stehlen mit dem historischen Hintergrund finde ich unfassbar spannend. Und es ist auch grandios recherchiert finde ich. Also alleine über Mathematik, Chiffrierung, einzelnen Charakteren die auch real existieren, historische Ereignisse wie Kriege oder Aufstände, bis hin zu Handelsrouten und staatlicher Bündnisse, ist alles dabei. Es ist ein echt spannendes Konzept. Doch es hapert leider total an der Unsetzung. Ich bin auch garnicht gut in die Geschichte reingekommen. Es bestand eine so große Distanz zu dem Protagonisten alleine, dass ich echt nicht reinkam. Ich musste mich förmlich zwingen das Buch weiterzulesen. Fast hätte ich es weggelegt, mich aber aufgrund der genialen Idee dahinter weiter motiviert. Es wurde auch stückweise besser. Besonders mit der Einführung der Clique. Doch trotzdem wird man mit ihnen nicht warm. Es ist wirklich sehr distanziert mit auch vielen Zeitsprüngen bis zu 4 Wochen zum Beispiel, von einem Absatz zum nächsten. Und der eigentliche Raub, das worum es die ganze Zeit geht, wird innerhalb 6 Seiten aus einer fremden Perspektive abgearbeitet. Also nur im Gröbsten abgerissen. Man hat nicht mal eine Idee von dem Plan, geschweige denn davon welche Aufgabe wer zu erfüllen hat. Die Idee ist wieder mal gut und auch an sich wäre es spannend gewesen, hätte man dies aus erster Hand erzählt. Echt total verkackt. ❌Ab hier *Spoiler* Absatz: Ich mochte es gegen Ende auch garnicht, dass man nicht wusste was aus den Charakteren schlussendlich geworden ist. Ja klar, einige Bereiche sind absichtlich offen gelassen, der eigenen Fantasie entsprechend, aber dass man als Leser nicht mal weiß ob einer der Crew gestorben ist oder nicht, finde ich fatal. „Ein Mann ging zu Boden“, ja weeer und ist er tot? Keiner weiß irgendwas. Das fand ich schade. Ende war auch irgendwie unbefriedigend. Was passierte mit den Pflanzen? Und treffen Hanah und er wieder aufeinander? Und rächen sie sich an denen, die sie verraten haben?? Was jetzt? Naja, einfach alles unnötige Todes in die Länge gezogen, und alles Spannende auf kleinste gekürzt. Das war einer der wenigen historischen Romane, die ich mal anrühre, aber leider nicht völlig mein Geschmack. Also es war nicht schlecht unbedingt, ich sag die Idee ist klasse und ich Feier auch, dass es verschiedene Perspektiven sind. Ebenso unfassbar viele Mächte, die da mitspielen, und auch total cool, dass es ein Gespräch mit dem Sonnenkönig gab, aber ich fand es schlechter als Mittel Also 2/5☆

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