Zwischen Zuversicht und Leben
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Description
Wesermarsch 1978/1979: Egal, ob im Kreißsaal oder auf der Wochenbettstation – mit viel Feingefühl und Fachwissen versorgt die junge Hebamme Esther werdende Mütter bestmöglich und kämpft gegen überholte Ansichten. Doch im starren Klinikalltag mit seinen strengen Abläufen wird ihr klar: Wirklicher Fortschritt braucht Mut und manchmal ungewöhnliche Wege. Einen solchen muss sie gehen, als die Schneekatastrophe 1979 das öffentliche Leben stilllegt und sie ein verzweifelter Hilferuf erreicht. Doch in dieser Nacht muss sie nicht nur dem tobenden Sturm trotzen, sondern auch um das Leben zweier Menschen ringen.
Der Auftakt der bewegenden Hebammen-Dilogie von SPIEGEL-Bestsellerautorin Regine Kölpin entfaltet vor der eindrucksvollen Kulisse der Wesermarsch eine Geschichte voller Mut und Menschlichkeit. Authentisch und zutiefst berührend zeigt Regine Kölpin, wie es einer jungen Hebamme gelingt, inmitten von Widrigkeiten ihren eigenen Weg zu finden und durch ihren unerschüttlichen Einsatz anderen zu helfen.
Book Information
Author Description
Regine Kölpin, 1964 in Oberhausen geboren, lebt seit ihrer Kindheit in Friesland an der Nordsee. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin ist unter anderem Preisträgerin des Bronzenen Homer 2020 (mit Gitta Edelmann). Sie konzipiert Musik- und Bühnenprojekte, genießt ihr Großfamilienleben mit fünf erwachsenen Kindern und mehreren Enkeln und findet auf ihren Reisen mit dem Wohnmobil neue kreative Impulse.
Posts
So viel Lokal- und Zeitkolorit! 🥰
Ich kann mich noch an die Schneekatastrophe erinnern; damals war ich 6 Jahre alt und kehrte gerade mit meinem Vater im Auto 🚗 von einem Familienbesuch in Kroatien zurück. Wir wohnten zu dem Zeitpunkt bei Wilhelmshaven, aber ich komme ursprünglich aus der Wesermarsch, wo der Roman spielt und wo ich auch heute wieder meinen Lebensmittelpunkt habe. Aus diesen beiden Gründen gebe ich dem Buch 4 Sterne; mir sind alle Orte persönlich bekannt und die Produkte (Pril mit der orangen Blume), der Lesestoff (Konsalik), die Musik 🎶 etc. kenne ich aus eigener Erfahrung. Wenn einen dann noch das Hebammenthema interessiert, ist die Geschichte eine runde Sache. 5 Sterne kann man nicht vergeben, da die Story samt dem Liebesdreieck insgesamt dann doch zu seicht ist. (Ich bin auch gespannt, wie die Autorin das in Band 2 weiterführen möchte...) Außerdem ist die Sprache nichts Besonderes und wiederholt sich manchmal. Ortskennern und Einheimischen wie mir fällt dann auch durchaus ein faktischer Fehler auf wie die Tatsache, dass eine plattdeutsche Bezeichnung für Rosinenbrot (S. 333) verwendet wird, die in dieser Gegend nicht üblich ist, wohl aber in Ostfriesland, wo m. W. die zugereiste 😉 Schriftstellerin wohnhaft ist. Für Leser, die also nicht so eine enge Verbindung zum Ort des Geschehens haben, vielleicht nur 3 Sterne 🌟 🌟 🌟

Ein krönen des Lesehighlight zum Abschluss des Lesejahres 2025
Mit dem Buch Zwischen Zuversicht und Leben von Regine Kölpin erlebt der Leser nicht nur eine Zeitreise sondern auch eine Geschichte, die einen unheimlichen Sog ausübt und die zudem noch spannende Leseunterhaltung vom feinsten bietet. Darum geht es: Winter 1978/79 Die junge Hebamme Esther hat gerade ihre erste Anstellung in der Wellenklinik in Bremerhaven angefangen, doch der Einstieg fällt ihr sehr schwer. Besonders weil ihr die Arbeit sehr am Herzen liegt und somit das Wohl der Mütter und der Babys für sie an erster Stelle steht, fällt es ihr sehr schwer, sich mit den steifen, altmodischen und strengen Regeln des Krankenhaus zu identifizieren und setzt sich mehrere Male darüber hinweg. Das kommt allerdings nicht so gut und sie muss sich einen neuen Job suchen, denn sie kur darauf auch findet. Aber dann folgt kurze Zeit später die Nacht der Schneekatastrophe bei dem Das Leben von Mutter und Kind auf dem Spiel steht, muss Esther alles geben. Doch schafft sie das?... Obwohl mich die Arbeit der Hebammen sehr interessiert (nicht nur weil ich Mama bin, sondern auch aus der Pflegeberuf komme) ist die Zeitepoche überhaupt nicht so wirklich meins. Obwohl ich in dieser Zeit geboren bin, habe ich bis dato besonders bei Büchern dieser Zeit, immer einen großen Bogen gemacht. Dass das eigentlich so ziemlich blöd ist und was mir da eigentlich doch entgehen könnte, hat mir dieses Buch sehr aufgezeigt. Da geht es um einen um die schlimme Schneekatastrophe die im Winter 1978/1979 den Norden heimgesucht hat. Diese Ereignisse mit der wunderbaren und absolut mitreißenden Geschichte von Esther zu verweben, ist für mich ein echter Schachzug, denn nicht nur Esther überzeugt als Charakter, sondern auch die Welt der Hebammen zu der damaligen Zeit so zu durchleuchten hat mich so richtig gepackt. Zu der damaligen Zeit war es noch weit verbreitet, dass die Neugeborenen nicht sofort bei der Mutter waren, sondern durch eine Glassscheibe, ganz steril, den Besuchern vorgeführt worden sind. Stillen war eigentlich schon damals das Beste, wurde aber häufig nicht umgesetzt. Auch meiner Mutter ist es so ergangen und sie konnte mich gar nicht stillen, obwohl sie es wollte. Mich hat das in früheren Jahren nie gejuckt, erst als ich das erste Mal selber Mama wurde, kam das Thema auf. Ebenso war zu der damaligen Zeit die Kommunikation zwischen Arzt und Hebamme noch nicht auf Augenhöhe und die starre Hiercharchie war noch weit verbreitet. Auch das hat sich heutzutage im Klinikalltag, dem Himmel sei Dank geändert. All das hat die Autorin so detailliert und authentisch wiedergegeben, dass das Lesen der Geschichte ein echter Lesegenuss war, den ich so gar nicht erwartet hatte. Ich konnte so tief abtauchen in dem Geschehen, dass mir das lösen von der Geschichte sehr schwer fiel. Die Charaktere waren ebenso so gut beschrieben, dass allesamt sofort für mich vor Augen in bunten Farben entstanden sind und diese Geschichte zusammen mit dem historischen Kontext ein absolutes Lesehighlight für mich ist! Besonders Esther ist mir durch ihre feinfühlige und offene Art sehr ans Herz gewachsen auch, weil sie war ihrer Zeit im Denken sehr vorraus war und ihrem Herzen gefolgt ist. Die starken Veränderungen zur heutigen Zeit wurden ganz schnell deutlich, wobei es den Hebammen in der heutigen Zeit leider immer noch sehr schwer gemacht wird. Dabei ist diese Berufgruppe so wichtig für die Frauen und das bedarf einer großen Aufmerksamkeit. Ein absolutes Lesehighlight krönt als Abschluss das Lesejahr 2025 und ich freue mich schon sehr auf den 2 Band♥

Ich hatte mich so sehr auf das Buch gefreut. Wollte es so sehr mögen. Leider wurde ich enttäuscht. Die Geschichte war nicht das, was ich erwartet hatte. Sie plätschert nur so dahin. Teilweise richtig einfach gehalten. Mit den Protagonisten würde ich nicht richtig warm. Vor allem Stefan fand ich ganz furchtbar. 🫣 Die letzten 100 Seiten haben es dann noch etwas rausgerissen und man hat auch endlich etwas mehr über die Arbeit der Hebammen erfahren. Alles in allem aber kein Highlight für mich.
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Wesermarsch 1978/1979: Egal, ob im Kreißsaal oder auf der Wochenbettstation – mit viel Feingefühl und Fachwissen versorgt die junge Hebamme Esther werdende Mütter bestmöglich und kämpft gegen überholte Ansichten. Doch im starren Klinikalltag mit seinen strengen Abläufen wird ihr klar: Wirklicher Fortschritt braucht Mut und manchmal ungewöhnliche Wege. Einen solchen muss sie gehen, als die Schneekatastrophe 1979 das öffentliche Leben stilllegt und sie ein verzweifelter Hilferuf erreicht. Doch in dieser Nacht muss sie nicht nur dem tobenden Sturm trotzen, sondern auch um das Leben zweier Menschen ringen.
Der Auftakt der bewegenden Hebammen-Dilogie von SPIEGEL-Bestsellerautorin Regine Kölpin entfaltet vor der eindrucksvollen Kulisse der Wesermarsch eine Geschichte voller Mut und Menschlichkeit. Authentisch und zutiefst berührend zeigt Regine Kölpin, wie es einer jungen Hebamme gelingt, inmitten von Widrigkeiten ihren eigenen Weg zu finden und durch ihren unerschüttlichen Einsatz anderen zu helfen.
Book Information
Author Description
Regine Kölpin, 1964 in Oberhausen geboren, lebt seit ihrer Kindheit in Friesland an der Nordsee. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin ist unter anderem Preisträgerin des Bronzenen Homer 2020 (mit Gitta Edelmann). Sie konzipiert Musik- und Bühnenprojekte, genießt ihr Großfamilienleben mit fünf erwachsenen Kindern und mehreren Enkeln und findet auf ihren Reisen mit dem Wohnmobil neue kreative Impulse.
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So viel Lokal- und Zeitkolorit! 🥰
Ich kann mich noch an die Schneekatastrophe erinnern; damals war ich 6 Jahre alt und kehrte gerade mit meinem Vater im Auto 🚗 von einem Familienbesuch in Kroatien zurück. Wir wohnten zu dem Zeitpunkt bei Wilhelmshaven, aber ich komme ursprünglich aus der Wesermarsch, wo der Roman spielt und wo ich auch heute wieder meinen Lebensmittelpunkt habe. Aus diesen beiden Gründen gebe ich dem Buch 4 Sterne; mir sind alle Orte persönlich bekannt und die Produkte (Pril mit der orangen Blume), der Lesestoff (Konsalik), die Musik 🎶 etc. kenne ich aus eigener Erfahrung. Wenn einen dann noch das Hebammenthema interessiert, ist die Geschichte eine runde Sache. 5 Sterne kann man nicht vergeben, da die Story samt dem Liebesdreieck insgesamt dann doch zu seicht ist. (Ich bin auch gespannt, wie die Autorin das in Band 2 weiterführen möchte...) Außerdem ist die Sprache nichts Besonderes und wiederholt sich manchmal. Ortskennern und Einheimischen wie mir fällt dann auch durchaus ein faktischer Fehler auf wie die Tatsache, dass eine plattdeutsche Bezeichnung für Rosinenbrot (S. 333) verwendet wird, die in dieser Gegend nicht üblich ist, wohl aber in Ostfriesland, wo m. W. die zugereiste 😉 Schriftstellerin wohnhaft ist. Für Leser, die also nicht so eine enge Verbindung zum Ort des Geschehens haben, vielleicht nur 3 Sterne 🌟 🌟 🌟

Ein krönen des Lesehighlight zum Abschluss des Lesejahres 2025
Mit dem Buch Zwischen Zuversicht und Leben von Regine Kölpin erlebt der Leser nicht nur eine Zeitreise sondern auch eine Geschichte, die einen unheimlichen Sog ausübt und die zudem noch spannende Leseunterhaltung vom feinsten bietet. Darum geht es: Winter 1978/79 Die junge Hebamme Esther hat gerade ihre erste Anstellung in der Wellenklinik in Bremerhaven angefangen, doch der Einstieg fällt ihr sehr schwer. Besonders weil ihr die Arbeit sehr am Herzen liegt und somit das Wohl der Mütter und der Babys für sie an erster Stelle steht, fällt es ihr sehr schwer, sich mit den steifen, altmodischen und strengen Regeln des Krankenhaus zu identifizieren und setzt sich mehrere Male darüber hinweg. Das kommt allerdings nicht so gut und sie muss sich einen neuen Job suchen, denn sie kur darauf auch findet. Aber dann folgt kurze Zeit später die Nacht der Schneekatastrophe bei dem Das Leben von Mutter und Kind auf dem Spiel steht, muss Esther alles geben. Doch schafft sie das?... Obwohl mich die Arbeit der Hebammen sehr interessiert (nicht nur weil ich Mama bin, sondern auch aus der Pflegeberuf komme) ist die Zeitepoche überhaupt nicht so wirklich meins. Obwohl ich in dieser Zeit geboren bin, habe ich bis dato besonders bei Büchern dieser Zeit, immer einen großen Bogen gemacht. Dass das eigentlich so ziemlich blöd ist und was mir da eigentlich doch entgehen könnte, hat mir dieses Buch sehr aufgezeigt. Da geht es um einen um die schlimme Schneekatastrophe die im Winter 1978/1979 den Norden heimgesucht hat. Diese Ereignisse mit der wunderbaren und absolut mitreißenden Geschichte von Esther zu verweben, ist für mich ein echter Schachzug, denn nicht nur Esther überzeugt als Charakter, sondern auch die Welt der Hebammen zu der damaligen Zeit so zu durchleuchten hat mich so richtig gepackt. Zu der damaligen Zeit war es noch weit verbreitet, dass die Neugeborenen nicht sofort bei der Mutter waren, sondern durch eine Glassscheibe, ganz steril, den Besuchern vorgeführt worden sind. Stillen war eigentlich schon damals das Beste, wurde aber häufig nicht umgesetzt. Auch meiner Mutter ist es so ergangen und sie konnte mich gar nicht stillen, obwohl sie es wollte. Mich hat das in früheren Jahren nie gejuckt, erst als ich das erste Mal selber Mama wurde, kam das Thema auf. Ebenso war zu der damaligen Zeit die Kommunikation zwischen Arzt und Hebamme noch nicht auf Augenhöhe und die starre Hiercharchie war noch weit verbreitet. Auch das hat sich heutzutage im Klinikalltag, dem Himmel sei Dank geändert. All das hat die Autorin so detailliert und authentisch wiedergegeben, dass das Lesen der Geschichte ein echter Lesegenuss war, den ich so gar nicht erwartet hatte. Ich konnte so tief abtauchen in dem Geschehen, dass mir das lösen von der Geschichte sehr schwer fiel. Die Charaktere waren ebenso so gut beschrieben, dass allesamt sofort für mich vor Augen in bunten Farben entstanden sind und diese Geschichte zusammen mit dem historischen Kontext ein absolutes Lesehighlight für mich ist! Besonders Esther ist mir durch ihre feinfühlige und offene Art sehr ans Herz gewachsen auch, weil sie war ihrer Zeit im Denken sehr vorraus war und ihrem Herzen gefolgt ist. Die starken Veränderungen zur heutigen Zeit wurden ganz schnell deutlich, wobei es den Hebammen in der heutigen Zeit leider immer noch sehr schwer gemacht wird. Dabei ist diese Berufgruppe so wichtig für die Frauen und das bedarf einer großen Aufmerksamkeit. Ein absolutes Lesehighlight krönt als Abschluss das Lesejahr 2025 und ich freue mich schon sehr auf den 2 Band♥









