Zur falschen Zeit
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Description
»Ein ausgezeichneter Erzähler« Christine Westermann, WDR
Mit siebzehn erwacht seine Neugier. Gekannt hat er seinen Erzeuger nicht; er starb kurz nach seiner Geburt. Jahrelang hat er die Fotografie, die in seinem Zimmer steht und offenbar von einem Berufsfotografen gemacht wurde, kaum beachtet, bis ihm eines Tages die Uhr am Handgelenk des Vaters auffällt. Warum zeigt sie viertel nach sieben? Welcher Fotograf macht um diese Zeit Bilder?Der Erzähler beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, und gerät in Paris auf die Spur der wahren Geschichte seines Vaters. Mit der Wucht einer griechischen Tragödie entfaltet Alain Claude Sulzer die Geschichte eines Mannes, der an sich selbst und den Zeitumständen, in denen er lebt, scheitert.
»Nach und nach erforscht der Sohn den Leidensweg seines Vaters, von dem Alain Claude Sulzer mit einer Zurückhaltung, Kraft und Feinfühligkeit erzählt, die, wie es scheint, ebenfalls aus einer anderen Zeit herrührt.« (Le Nouvel Observateur)
»Ein Buch, das mit jeder Seite süchtiger macht!« (Wienerin)
Book Information
Author Description
Alain Claude Sulzer, 1953 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Basel, Berlin und im Elsass. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, u.a. Ein perfekter Kellner, Zur falschen Zeit, Aus den Fugen, Doppelleben und zuletzt Fast wie ein Bruder. Seine Bücher sind in alle wichtigen Sprachen übersetzt. Für sein Werk erhielt er u.a. den Prix Médicis étranger, den Hermann-Hesse-Preis, den Kulturpreis der Stadt Basel und den Solothurner Literaturpreis.
Posts
🧡Selbstentdeckung. 🌈Scheitern an der Zeit. 🧡Tiefe Kritik an äusseren Zwängen. 🌈Sulzers Erzählstil? Einfach genial! 🧡Zeitsprünge? Kein Problem, schadet dem Lesefluss nicht. 🌈
💜📚In dieser Geschichte wird ein junger Mann, der seinen Vater nie kennengelernt hat, von einem alten Foto und einer Uhr darauf fasziniert. Diese plötzliche Neugier führt ihn dazu, der Geschichte seines Vaters nachzugehen, was ihn schliesslich nach Paris führt. Dort entdeckt er eine komplexe und tragische Familiengeschichte, die sein Leben auf den Kopf stellt. ✨ Der Roman thematisiert die Selbstentdeckung und das Scheitern eines Mannes an den Umständen seiner Zeit sowie die Auswirkungen dieser Vergangenheit auf die nächste Generation. ✨ Der Roman ist auch eine gesellschaftliche Kritik, indem er zeigt, wie äussere Umstände und innere Zwänge das Leben eines Menschen bestimmen und letztlich zerstören können. ✨ Ich liebe die Bücher von Alain Claude Sulzer, seine Erzählweise trifft meinen Geschmack zu 100% 🥰 Absolute Leseempfehlung!!! Die Zeitsprünge haben mich nicht gestört. Manchmal wusste ich nicht genau, aus welcher Sicht erzählt wird, aber ein, zwei Sätze weiter und es war klar. Dem Lesefluss hat das nicht geschadet. ----- Mein Gesamteindruck: 5⭐ Protagonisten:innen: 4.5⭐ Spannung: 4.5⭐ Geschichte: 5⭐ Cover: 4⭐ 'wobei der Titel sehr gut gewählt ist' Schreibstil: 5⭐

"Was man nicht versteht, sollte man nicht hassen."
Schwere Kost, mit der ich so überhaupt nicht gerechnet hatte. Als ich das Buch zu lesen begann, wusste ich so gut wie nichts darüber, auch nicht über die behandelten Themen. Obwohl ich recht früh erkannt habe, um was es genau geht, traf es mich härter als gedacht. Hier werden einige sehr wichtige Themen behandelt, die zwar nach Beendigung des Buches doch relativ schwer auf mir lasten, über die allerdings gesprochen werden muss. Und das hat der Autor sehr gut gemacht. Die Sprache war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Der Erzählstil hat einen poetischen Touch, ohne zu ausgeschmückt zu wirken. Es wird ziemlich nüchtern erzählt, was sich allerdings überhaupt nicht negativ auf das Gefühl auswirkt, sondern die Relevanz eher noch unterstreicht.
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»Ein ausgezeichneter Erzähler« Christine Westermann, WDR
Mit siebzehn erwacht seine Neugier. Gekannt hat er seinen Erzeuger nicht; er starb kurz nach seiner Geburt. Jahrelang hat er die Fotografie, die in seinem Zimmer steht und offenbar von einem Berufsfotografen gemacht wurde, kaum beachtet, bis ihm eines Tages die Uhr am Handgelenk des Vaters auffällt. Warum zeigt sie viertel nach sieben? Welcher Fotograf macht um diese Zeit Bilder?Der Erzähler beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, und gerät in Paris auf die Spur der wahren Geschichte seines Vaters. Mit der Wucht einer griechischen Tragödie entfaltet Alain Claude Sulzer die Geschichte eines Mannes, der an sich selbst und den Zeitumständen, in denen er lebt, scheitert.
»Nach und nach erforscht der Sohn den Leidensweg seines Vaters, von dem Alain Claude Sulzer mit einer Zurückhaltung, Kraft und Feinfühligkeit erzählt, die, wie es scheint, ebenfalls aus einer anderen Zeit herrührt.« (Le Nouvel Observateur)
»Ein Buch, das mit jeder Seite süchtiger macht!« (Wienerin)
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Author Description
Alain Claude Sulzer, 1953 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Basel, Berlin und im Elsass. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, u.a. Ein perfekter Kellner, Zur falschen Zeit, Aus den Fugen, Doppelleben und zuletzt Fast wie ein Bruder. Seine Bücher sind in alle wichtigen Sprachen übersetzt. Für sein Werk erhielt er u.a. den Prix Médicis étranger, den Hermann-Hesse-Preis, den Kulturpreis der Stadt Basel und den Solothurner Literaturpreis.
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🧡Selbstentdeckung. 🌈Scheitern an der Zeit. 🧡Tiefe Kritik an äusseren Zwängen. 🌈Sulzers Erzählstil? Einfach genial! 🧡Zeitsprünge? Kein Problem, schadet dem Lesefluss nicht. 🌈
💜📚In dieser Geschichte wird ein junger Mann, der seinen Vater nie kennengelernt hat, von einem alten Foto und einer Uhr darauf fasziniert. Diese plötzliche Neugier führt ihn dazu, der Geschichte seines Vaters nachzugehen, was ihn schliesslich nach Paris führt. Dort entdeckt er eine komplexe und tragische Familiengeschichte, die sein Leben auf den Kopf stellt. ✨ Der Roman thematisiert die Selbstentdeckung und das Scheitern eines Mannes an den Umständen seiner Zeit sowie die Auswirkungen dieser Vergangenheit auf die nächste Generation. ✨ Der Roman ist auch eine gesellschaftliche Kritik, indem er zeigt, wie äussere Umstände und innere Zwänge das Leben eines Menschen bestimmen und letztlich zerstören können. ✨ Ich liebe die Bücher von Alain Claude Sulzer, seine Erzählweise trifft meinen Geschmack zu 100% 🥰 Absolute Leseempfehlung!!! Die Zeitsprünge haben mich nicht gestört. Manchmal wusste ich nicht genau, aus welcher Sicht erzählt wird, aber ein, zwei Sätze weiter und es war klar. Dem Lesefluss hat das nicht geschadet. ----- Mein Gesamteindruck: 5⭐ Protagonisten:innen: 4.5⭐ Spannung: 4.5⭐ Geschichte: 5⭐ Cover: 4⭐ 'wobei der Titel sehr gut gewählt ist' Schreibstil: 5⭐

"Was man nicht versteht, sollte man nicht hassen."
Schwere Kost, mit der ich so überhaupt nicht gerechnet hatte. Als ich das Buch zu lesen begann, wusste ich so gut wie nichts darüber, auch nicht über die behandelten Themen. Obwohl ich recht früh erkannt habe, um was es genau geht, traf es mich härter als gedacht. Hier werden einige sehr wichtige Themen behandelt, die zwar nach Beendigung des Buches doch relativ schwer auf mir lasten, über die allerdings gesprochen werden muss. Und das hat der Autor sehr gut gemacht. Die Sprache war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Der Erzählstil hat einen poetischen Touch, ohne zu ausgeschmückt zu wirken. Es wird ziemlich nüchtern erzählt, was sich allerdings überhaupt nicht negativ auf das Gefühl auswirkt, sondern die Relevanz eher noch unterstreicht.






