Zu Hause an den Bildschirmen
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Description
Alte Röhrenbildschirme, die auf den Bürgersteigen liegen wie Weihnachtsbäume im Januar, bieten einen längst vertrauten Anblick. Sie stehen für den Abschied vom Zeitalter des linearen Fernsehens. Wo war Familie mehr Familie als abends vor dem Fernseher? Und auf welchen Gegenstand richten wir in Zukunft die Einrichtung unserer Wohnzimmer aus? Jochen Schmidt befasst sich nicht nur seit Jahren mit der Bewältigung des familiären Fernsehalltags, er konsumiert auch im großen Stil alles, was das Fernsehen aufzubieten hat. Mit seinen Kolumnen schreibt er deutsche Fernsehgeschichte und zeichnet ein ebenso kluges wie unverkennbar witziges Porträt unserer Gesellschaft.
Der Fernseher ist ein Auslaufmodel, das lineare Fernsehen steht vor seinem Ende. Doch von welcher Ära verabschieden wir uns damit? Jochen Schmidt ist ein treuer Fernseher, ob Film, Serie, Nachrichten, Werbung oder Trash-TV, er beobachtet das deutsche Fernsehen seit Jahrzehnten. In seinen Kolumnen denkt er darüber nach, welche Rolle es bei der Persönlichkeitsentwicklung, bei der Selbstverortung in der Welt und als Produzent von Gesellschaft spielt. Und natürlich birgt auch die Bewältigung des familiären Fernsehalltags das Arrangement der Fernsehsituation, Paarfernsehen versus Einzelfernsehen mitunter hohes Konfliktpotential...
Welttag des Fernsehens: 21. November
Book Information
Author Description
Jochen Schmidt wurde 1970 in Berlin geboren und lebt dort. Bei C.H.Beck erschienen von ihm unter anderem die Romane "Schneckenmühle" (2013), "Zuckersand" (2017), "Ein Auftrag für Otto Kwant" (2019) und "Phlox" (2022), der für den Deutschen Buchpreis nominiert war.
Posts
Links neben dem Fernsehprogramm in der F.A.S. befand sich jahrelang die Kolumne des Autors rund um das Fernsehen. Immer ein zuverlässiger, vergnüglicher Teil der Zeitungslektüre. Viele seiner TV-Reflexionen zu Fernseherinnerungen aus vergangenen Kindheitstagen teile ich, das macht mir den fünf Jahre älteren Jochen Schmidt sympathisch. Etwa den Schmerz, wenn man die Folge der heißgeliebten Serie verpasste und am nächsten Tag nicht mitreden konnte, das Warten aufs Kinderprogramm, schwarz-weiß-Fernsehen. Das Buch versammelt seine Kolumnen in einem Band. Mit dem Buch kann ich Kolumnenbinging machen und eine nach der anderen durchziehen. Aber es ist wie bei der Lieblingsschokolade: Isst man sie jeden Tag, verliert sie seinen Reiz. Hintereinander gelesen zappe ich mich durch eine Themenlandschaft, kurze Humorfunken lassen mich gelegentlich laut auflachen. Das Buch ist ideal als familiäre Vorleselektüre, weil die Kolumnen kurz genug für ein kleines Zwischenspiel sind, z.B. am Abendbrottisch, die niemandes Geduld zu lange strapazieren und die Themenwelt danach Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch bietet. Für mich insgesamt 💜💜💜💜.

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Alte Röhrenbildschirme, die auf den Bürgersteigen liegen wie Weihnachtsbäume im Januar, bieten einen längst vertrauten Anblick. Sie stehen für den Abschied vom Zeitalter des linearen Fernsehens. Wo war Familie mehr Familie als abends vor dem Fernseher? Und auf welchen Gegenstand richten wir in Zukunft die Einrichtung unserer Wohnzimmer aus? Jochen Schmidt befasst sich nicht nur seit Jahren mit der Bewältigung des familiären Fernsehalltags, er konsumiert auch im großen Stil alles, was das Fernsehen aufzubieten hat. Mit seinen Kolumnen schreibt er deutsche Fernsehgeschichte und zeichnet ein ebenso kluges wie unverkennbar witziges Porträt unserer Gesellschaft.
Der Fernseher ist ein Auslaufmodel, das lineare Fernsehen steht vor seinem Ende. Doch von welcher Ära verabschieden wir uns damit? Jochen Schmidt ist ein treuer Fernseher, ob Film, Serie, Nachrichten, Werbung oder Trash-TV, er beobachtet das deutsche Fernsehen seit Jahrzehnten. In seinen Kolumnen denkt er darüber nach, welche Rolle es bei der Persönlichkeitsentwicklung, bei der Selbstverortung in der Welt und als Produzent von Gesellschaft spielt. Und natürlich birgt auch die Bewältigung des familiären Fernsehalltags das Arrangement der Fernsehsituation, Paarfernsehen versus Einzelfernsehen mitunter hohes Konfliktpotential...
Welttag des Fernsehens: 21. November
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Jochen Schmidt wurde 1970 in Berlin geboren und lebt dort. Bei C.H.Beck erschienen von ihm unter anderem die Romane "Schneckenmühle" (2013), "Zuckersand" (2017), "Ein Auftrag für Otto Kwant" (2019) und "Phlox" (2022), der für den Deutschen Buchpreis nominiert war.
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Links neben dem Fernsehprogramm in der F.A.S. befand sich jahrelang die Kolumne des Autors rund um das Fernsehen. Immer ein zuverlässiger, vergnüglicher Teil der Zeitungslektüre. Viele seiner TV-Reflexionen zu Fernseherinnerungen aus vergangenen Kindheitstagen teile ich, das macht mir den fünf Jahre älteren Jochen Schmidt sympathisch. Etwa den Schmerz, wenn man die Folge der heißgeliebten Serie verpasste und am nächsten Tag nicht mitreden konnte, das Warten aufs Kinderprogramm, schwarz-weiß-Fernsehen. Das Buch versammelt seine Kolumnen in einem Band. Mit dem Buch kann ich Kolumnenbinging machen und eine nach der anderen durchziehen. Aber es ist wie bei der Lieblingsschokolade: Isst man sie jeden Tag, verliert sie seinen Reiz. Hintereinander gelesen zappe ich mich durch eine Themenlandschaft, kurze Humorfunken lassen mich gelegentlich laut auflachen. Das Buch ist ideal als familiäre Vorleselektüre, weil die Kolumnen kurz genug für ein kleines Zwischenspiel sind, z.B. am Abendbrottisch, die niemandes Geduld zu lange strapazieren und die Themenwelt danach Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch bietet. Für mich insgesamt 💜💜💜💜.





