Zerstörungslust

Zerstörungslust

Hardback
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Description

Donald Trump versprach vor seiner erneuten Wahl, die liberale Demokratie aus den Angeln zu heben. Er wurde nicht trotz, sondern wegen dieses Versprechens gewählt. In ihrem Bestseller Gekränkte Freiheit zeigten Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, wie Libertarismus und Autoritarismus miteinander verschmelzen könnten. Zwei Jahre später hat die Realität ihre soziologische Diagnose auf bedrückende Weise bestätigt. Nun befassen die Soziolog:innen sich mit den Wähler:innen und Followern von Trump, Musk sowie der AfD.

Woher diese Lust an der Zerstörung? Und warum folgen so viele Bürger:innen den libertären Autoritären in den selbstgewählten Faschismus? Auf der Grundlage umfangreicher empirischer Forschungen, darunter einer Vielzahl ausführlicher Interviews, u. a. mit AfD-Anhängern und Mitgliedern libertärer Vereinigungen, entwickeln Amlinger und Nachtwey eine Erklärung: Im Kern richtet sich diese Revolte gegen die Blockade liberaler Gesellschaften, die ihre Versprechen auf Aufstieg und Emanzipation nicht mehr einlösen. In diesem Sinne geht es Trump, Musk, Weidel und ihren Anhänger:innen, schließen die beiden mit Erich Fromm, um die Zerstörung der Welt als letzten, verzweifelten Versuch, sich davor zu retten, von ihr zermalmt zu werden.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Politics
Format
Hardback
Pages
453
Price
30.90 €

Author Description

Carolin Amlinger, geboren 1984, ist Literatursoziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Departement Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Basel.

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Politisch-Soziologische Untersuchung Die Autoren analysieren akribisch den Rechtsruck in Europa und USA. Sie befassen sich mit den Followern von Trump und den Anhängern der AFD. Was treibt die Menschen an, Demokratien zerstören zu wollen und sich faschistoiden Strömungen anzuschließen. Mit vielen Beispielen und Interviews untermauern sie ihre Thesen, wieso abgehängte und enttäuschte Bürger das demokratische System sprengen wollen, unter anderem, weil sie sich damit einen neuen Anfang und weniger Regelungen erhoffen. Auf der anderen Seite agiert eine reiche Elite, die sich von jeglicher Art sozialen Marktwirtschaft befreien will. Hochinteressant, aber keine einfache Kost

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