Zeit ihres Lebens
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Description
» So, also hierher kommen die Leute, um zu leben ... «
Im Frühsommer 2021 schreibt die 60-jährige Schriftstellerin Liane Steffen am Montmartre Briefe an ihre verstorbene Freundin Jana, mit der sie so oft in der Seine-Metropole war. Sie versucht ihr die Pandemie zu erklären und wie sich die Welt seit Janas Tod vor 8 Jahren für sie verändert hat. Immer wichtiger werden Liane dabei die Menschen der Pariser Gegenwart – und die vergessene Autorin Louise Crombach, die 1845 einer Frau zur Flucht aus dem Gefängnis verhalf. Lianes Briefe werden ihr neues Buch: ein anspielungsreicher Parisroman und ein bewegendes Plädoyer für eine solidarische Gesellschaft.
Book Information
Author Description
Ulrike Ulrich, geboren 1968 in Düsseldorf, lebt seit 2004 als Schriftstellerin in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman »fern bleiben«, dem 2013 der Roman »Hinter den Augen« folgte, und 2015 der Erzählband »Draussen um diese Zeit«. Mit Svenja Herrmann hat sie Anthologien zum 60. und 70. Geburtstag der Menschenrechte herausgegeben. Mit Axmed Cabdullahi erschien »Ein Alphabet vom Schreiben und Unterwegssein«. Sie gehört der Autor*innengruppe »Literatur für das, was passiert« an. Ihre Texte wurden u. a. mit dem Walter Serner-Preis 2010, dem Lilly-Ronchetti-Preis 2011 und Anerkennungspreisen der Stadt Zürich ausgezeichnet. 2016 erhielt Ulrike Ulrich ein Werkjahr der Stadt Zürich und 2018 einen Pro Helvetia-Werkbeitrag für den Roman »Während wir feiern«, der 2020 erschien und im Jahr darauf mit dem Festival »Zürich liest ein Buch« gefeiert wurde.
Posts
Ich hab mich mit dem Buch sehr schwer getan. Es war eine Ansammlung von Fakten über viel zu viele SchriftstellerInnen. Der rote Faden, die eigentliche Geschichte, war kaum vorhanden bzw wurde sehr vernachlässigt. Auch wirklich gute Ansätze hinsichtlich eines solidarischen, rücksichtsvollen, umsichtigen Miteinanders wurden davon überlagert. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich darauf gewartet habe, dass in der Freundinnen-Geschichte doch noch „etwas passiert“.
Eine toll geschriebene Geschichte über Freundschaft und unsere Gesellschaft während der Pandemie.
Ich habe dieses Buch durch ein Gewinnspiel bekommen, bei dem Überraschungspakete verlost wurden und hatte daher überhaupt keine Erwartungen an diesen Roman. Ich war tendenziell eher skeptisch, weil mich der Klappentext eher weniger angesprochen hat - die Protagonistin viel älter als ich, der Roman spielt in Paris während der Pandemie. Und dann bin ich sehr positiv überrascht worden: Der Text liest sich sehr einfach und unterhaltsam, die Ich-Erzählerin blickt in Briefen an ihre verstorbene Freundin auf ihr bisheriges Leben, die Fehler, die sie in der Freundschaft, aber auch in der Beziehung zu ihrem Sohn und in ihren Liebesbeziehungen gemacht hat, zurück. Gleichzeitig hinterfragt sie kritisch unsere Gesellschaft, den Umgang mit der Pandemie, aber auch Themen wie soziale Gerechtigkeit, Feminismus und Rassismus werden kritisch - aus einer eher linken Perspektive - beleuchtet und geschickt in diese Geschichte von Freundschaft eingewoben. Keine leichte Kost, aber auf jeden Fall eine Herzensempfehlung, wenn man mal etwas anderes als auf BookTok-gehypte Romane lesen möchte.

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» So, also hierher kommen die Leute, um zu leben ... «
Im Frühsommer 2021 schreibt die 60-jährige Schriftstellerin Liane Steffen am Montmartre Briefe an ihre verstorbene Freundin Jana, mit der sie so oft in der Seine-Metropole war. Sie versucht ihr die Pandemie zu erklären und wie sich die Welt seit Janas Tod vor 8 Jahren für sie verändert hat. Immer wichtiger werden Liane dabei die Menschen der Pariser Gegenwart – und die vergessene Autorin Louise Crombach, die 1845 einer Frau zur Flucht aus dem Gefängnis verhalf. Lianes Briefe werden ihr neues Buch: ein anspielungsreicher Parisroman und ein bewegendes Plädoyer für eine solidarische Gesellschaft.
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Author Description
Ulrike Ulrich, geboren 1968 in Düsseldorf, lebt seit 2004 als Schriftstellerin in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman »fern bleiben«, dem 2013 der Roman »Hinter den Augen« folgte, und 2015 der Erzählband »Draussen um diese Zeit«. Mit Svenja Herrmann hat sie Anthologien zum 60. und 70. Geburtstag der Menschenrechte herausgegeben. Mit Axmed Cabdullahi erschien »Ein Alphabet vom Schreiben und Unterwegssein«. Sie gehört der Autor*innengruppe »Literatur für das, was passiert« an. Ihre Texte wurden u. a. mit dem Walter Serner-Preis 2010, dem Lilly-Ronchetti-Preis 2011 und Anerkennungspreisen der Stadt Zürich ausgezeichnet. 2016 erhielt Ulrike Ulrich ein Werkjahr der Stadt Zürich und 2018 einen Pro Helvetia-Werkbeitrag für den Roman »Während wir feiern«, der 2020 erschien und im Jahr darauf mit dem Festival »Zürich liest ein Buch« gefeiert wurde.
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Ich hab mich mit dem Buch sehr schwer getan. Es war eine Ansammlung von Fakten über viel zu viele SchriftstellerInnen. Der rote Faden, die eigentliche Geschichte, war kaum vorhanden bzw wurde sehr vernachlässigt. Auch wirklich gute Ansätze hinsichtlich eines solidarischen, rücksichtsvollen, umsichtigen Miteinanders wurden davon überlagert. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich darauf gewartet habe, dass in der Freundinnen-Geschichte doch noch „etwas passiert“.
Eine toll geschriebene Geschichte über Freundschaft und unsere Gesellschaft während der Pandemie.
Ich habe dieses Buch durch ein Gewinnspiel bekommen, bei dem Überraschungspakete verlost wurden und hatte daher überhaupt keine Erwartungen an diesen Roman. Ich war tendenziell eher skeptisch, weil mich der Klappentext eher weniger angesprochen hat - die Protagonistin viel älter als ich, der Roman spielt in Paris während der Pandemie. Und dann bin ich sehr positiv überrascht worden: Der Text liest sich sehr einfach und unterhaltsam, die Ich-Erzählerin blickt in Briefen an ihre verstorbene Freundin auf ihr bisheriges Leben, die Fehler, die sie in der Freundschaft, aber auch in der Beziehung zu ihrem Sohn und in ihren Liebesbeziehungen gemacht hat, zurück. Gleichzeitig hinterfragt sie kritisch unsere Gesellschaft, den Umgang mit der Pandemie, aber auch Themen wie soziale Gerechtigkeit, Feminismus und Rassismus werden kritisch - aus einer eher linken Perspektive - beleuchtet und geschickt in diese Geschichte von Freundschaft eingewoben. Keine leichte Kost, aber auf jeden Fall eine Herzensempfehlung, wenn man mal etwas anderes als auf BookTok-gehypte Romane lesen möchte.






