Wir Wochenendrebellen
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Description
Wenn der Vater mit dem Sohne …
Ursprünglich sollte es nur darum gehen, dem Jungen einen Lieblings-Fußballverein zu suchen. Jason, geboren 2005, ist Asperger-Autist und seit seinem sechsten Lebensjahr mit seinem Vater Mirco unterwegs auf Groundhopping-Tour durch die Fußballstadien Deutschlands und des benachbarten Auslands.
Das Buch ist Zeugnis einer ganz besonderen Vater-Sohn-Beziehung, ein humorvolles und lehrreiches Beispiel dafür, was möglich ist, wenn man versteht, dass Lieben ein Verb ist.
Book Information
Posts
Herausfordernd
Ein Vater und sein Sohn haben ein großes Projekt: alle Fußballklubs Deutschlads in derem eigenem Stadium bei einem Spiel zu sehen, damit der Sohn seinen Lieblingsclub findet. Dass der Junge Autist ist, trägt zur Gründlichkeit und Regelhaftigkeit dieser Suche bei, verursacht aber auch so manches Problem. ich habe viel durch dieses Buch gelernt. An vielen Stellen ging es mir so, dass ich mich bei dem Gedanken ertappte: warum macht der Vater das mit? Kann man dem Kind nicht klarmachen, dass es so nicht geht? Manches tat mir regelrecht weh oder machte mich wütend. Dann wieder erinnerte ich mich daran, wie ich selbst mit meinen zum Teil neurodivergenten Kindern ebenfalls manchmal untypische Lösungen gesucht, mich vielleicht in den Augen anderer Eltern angestellt oder es den Kids zu leicht gemacht habe.
Fand ich super
Da ich selbst auch auf dem Spektrum bin, aber erst als Erwachsene diagnostiziert wurde, interessiert es mich immer sehr, wie es für Kinder bzw. Familien ist, von klein auf mit der Diagnose aufzuwachsen. Ich finde die Kapitel in diesem Buch unglaublich toll und auch, dass ich auf die Schwester eingegangen wird. Ganz große Empfehlung.
Sehr fesselnd und ehrlich, aber unterhaltsam werden die Abenteuer in den Fußballstadien erzählt. Ich bin gut reingekommen, der Schreibstil war sehr angenehm, so dass ich durch die Seiten geflogen bin. Im Buch wird nicht viel beschönigt. Da wird kein Märchen von der heilen Welt erzählt, sondern es wird auch mal klipp und klar ausgesprochen, dass es auch schwierige Zeiten mit Jason gab. Egal ob Ausraster zuhause oder im Stadion. Aber auch die guten Momente werden natürlich erzählt und man spürt bei manchen Szenen richtig die Emotionen, die beim Erlebnis des Moments mitspielten. Man kann während des Lesens viel über Fußball und über das Leben lernen. Das Buch ist kein Fußballbuch im klassischen Sinne, aber auch keine Abhandlung über Autismus-Spektrum-Störungen. Das macht es aber auch so gut! Das Vorwort und der Glossar am Ende des Buchs wurde von Jason verfasst. Der Glossar hat mir sehr gut gefallen, da dort einige Fußballmenschen, -ereignisse und andere Begriffe erklärt wurden. So kann wirklich jeder dieses Buch lesen. Mal abgesehen davon, dass es nur 41 Begriffe auf 208 Seiten sind (was wirklich nicht viel ist).
Guter Anfang, wird schnell eintönig.
Mir fehlt hier leider ein richtiger roter Faden. Der Aufbau war ein einziges Hin und Her, ein wenig mehr Struktur wäre nett gewesen. Die ersten 40% des Buches gefielen mir noch super und ich las alles am Stück doch irgendwann wurden mir die Erzählungen zu eintönig. Würde das Buch aber trotzdem empfehlen, eine Vater-Sohn Beziehung der besonderen Art!
Description
Wenn der Vater mit dem Sohne …
Ursprünglich sollte es nur darum gehen, dem Jungen einen Lieblings-Fußballverein zu suchen. Jason, geboren 2005, ist Asperger-Autist und seit seinem sechsten Lebensjahr mit seinem Vater Mirco unterwegs auf Groundhopping-Tour durch die Fußballstadien Deutschlands und des benachbarten Auslands.
Das Buch ist Zeugnis einer ganz besonderen Vater-Sohn-Beziehung, ein humorvolles und lehrreiches Beispiel dafür, was möglich ist, wenn man versteht, dass Lieben ein Verb ist.
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Herausfordernd
Ein Vater und sein Sohn haben ein großes Projekt: alle Fußballklubs Deutschlads in derem eigenem Stadium bei einem Spiel zu sehen, damit der Sohn seinen Lieblingsclub findet. Dass der Junge Autist ist, trägt zur Gründlichkeit und Regelhaftigkeit dieser Suche bei, verursacht aber auch so manches Problem. ich habe viel durch dieses Buch gelernt. An vielen Stellen ging es mir so, dass ich mich bei dem Gedanken ertappte: warum macht der Vater das mit? Kann man dem Kind nicht klarmachen, dass es so nicht geht? Manches tat mir regelrecht weh oder machte mich wütend. Dann wieder erinnerte ich mich daran, wie ich selbst mit meinen zum Teil neurodivergenten Kindern ebenfalls manchmal untypische Lösungen gesucht, mich vielleicht in den Augen anderer Eltern angestellt oder es den Kids zu leicht gemacht habe.
Fand ich super
Da ich selbst auch auf dem Spektrum bin, aber erst als Erwachsene diagnostiziert wurde, interessiert es mich immer sehr, wie es für Kinder bzw. Familien ist, von klein auf mit der Diagnose aufzuwachsen. Ich finde die Kapitel in diesem Buch unglaublich toll und auch, dass ich auf die Schwester eingegangen wird. Ganz große Empfehlung.
Sehr fesselnd und ehrlich, aber unterhaltsam werden die Abenteuer in den Fußballstadien erzählt. Ich bin gut reingekommen, der Schreibstil war sehr angenehm, so dass ich durch die Seiten geflogen bin. Im Buch wird nicht viel beschönigt. Da wird kein Märchen von der heilen Welt erzählt, sondern es wird auch mal klipp und klar ausgesprochen, dass es auch schwierige Zeiten mit Jason gab. Egal ob Ausraster zuhause oder im Stadion. Aber auch die guten Momente werden natürlich erzählt und man spürt bei manchen Szenen richtig die Emotionen, die beim Erlebnis des Moments mitspielten. Man kann während des Lesens viel über Fußball und über das Leben lernen. Das Buch ist kein Fußballbuch im klassischen Sinne, aber auch keine Abhandlung über Autismus-Spektrum-Störungen. Das macht es aber auch so gut! Das Vorwort und der Glossar am Ende des Buchs wurde von Jason verfasst. Der Glossar hat mir sehr gut gefallen, da dort einige Fußballmenschen, -ereignisse und andere Begriffe erklärt wurden. So kann wirklich jeder dieses Buch lesen. Mal abgesehen davon, dass es nur 41 Begriffe auf 208 Seiten sind (was wirklich nicht viel ist).
Guter Anfang, wird schnell eintönig.
Mir fehlt hier leider ein richtiger roter Faden. Der Aufbau war ein einziges Hin und Her, ein wenig mehr Struktur wäre nett gewesen. Die ersten 40% des Buches gefielen mir noch super und ich las alles am Stück doch irgendwann wurden mir die Erzählungen zu eintönig. Würde das Buch aber trotzdem empfehlen, eine Vater-Sohn Beziehung der besonderen Art!








