Wintertöchter
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Description
Ein Roman wie ein Sog!
Er ist neu. Er ist anders. Er ist spannend. Und doch ist der Roman die konsequente Fortsetzung und ein mehr als würdiger Abschluss der „Forstau“-Saga. Er erzählt von den starken Frauen, die ihre besondere Gabe über die Jahrhunderte hinweg bewahrt und weitergetragen haben. Blickt mit scheuer Neugier in die Vergangenheit, schildert lebhaft die Ereignisse der Gegenwart und lässt vage Ahnungen über die Zukunft zu. Immer wieder spannend, überraschend, ungewöhnlich und mitreißend.
Und endlich finden wir die Antworten auf die vielen offenen Fragen aus den beiden vorangegangenen Bänden: Was geschah mit Annas Töchtern? Wird die wundervolle Gabe in einer von ihr weiter bestehen? Wie kann Ziehtante Barbara mit ihrer schweren Schuld leben? Und vor allem: Wo ist Roman Wojtek geblieben – konnte er sich den Anfeindungen auf sein Leben entziehen? Viele wohl bekannte Gesichter bestimmen die Handlung von Teil drei, neue kommen hinzu, anderen begegnen wir nicht mehr.
Die Saga macht von Beginn an vor allem eins – sie zieht ihre Leser*innen sofort und bedingungslos in ihren Bann: Wer den ersten ‚Wintertöchter’-Teil „Die Gabe“ gelesen hat, wird auch den zweiten Band „Die Kinder“ verschlingen, um endlich in Teil drei „Die Frauen“ zu erfahren, wie alles zusammenhängt.
Book Information
Author Description
Mignon Kleinbek liebt es zu lesen. Sie liebt es zu schreiben. Und sie liebt ihren wilden Garten und die kleine Terrasse. Und wenn alles zusammentrifft, dann recherchiert und verfasst sie einen Roman nach dem anderen: Immerhin legte die gelernte Erzieherin innerhalb von nur zwei Jahren ihre dreiteilige ‚Forstau’-Saga mit mehr als tausend Seiten vor. Davor hat sie bereits sehr erfolgreich zwei medizinische Ratgeber geschrieben, in denen sie das Leben mit ihrer rheumatischen Erkrankung darstellt. Die Autorin ist verheiratet, Mutter zweier Söhne und lebt im Enzkreis in der Nähe von Pforzheim.
Posts
Die Trilogie "Wintertöchter" von Mignon Kleinbek ist eine Familiensaga, die sich durch eine Mischung aus Bergdorfdramatik und Mystik auszeichnet. Die Geschichte, die in Forstau im Salzburger Land angesiedelt ist, entführt den Leser in eine Welt, die sowohl idyllisch als auch voller Herausforderungen ist. **Die Gabe – Die Kinder – Die Frauen** sind die Titel der drei Bände, die das Leben der Hohleitner-Frauen über Generationen hinweg verfolgen und die Autorin schaffte es mich trotz erzählerischer Schwächen, in den Bann der Geschichte zu ziehen (zumindest mit den ersten beiden Büchern). Die Protagonistinnen Marie Hohleitner, ihre Tochter Anna und ihre Cousine Barbara stehen im Mittelpunkt des Geschehens und repräsentieren starke Frauenfiguren, die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg gehen. Ein zentrales Element der Trilogie ist die besondere Gabe, die innerhalb der Familie von Frau zu Frau weitergegeben wird. Diese Gabe ermöglicht es den Frauen, durch Schmecken in andere Welten und Zeiten einzutauchen, was sowohl Fluch als auch Segen ist. Kleinbek nutzt diese Gabe, um die Handlung voranzutreiben (obwohl die "Gabe" nie irgendwelche Lösungen bringt) und den Lesern Einblicke in die Vergangenheit und die inneren Welten der Charaktere zu gewähren. Die Erzählweise ist sehr sehr langsam und geprägt von vielen Redundanzen. So ist es zum Beispiel nicht erforderlich, Gebete und lokale Sagen mehrmals wortwörtlich zu zitieren. Auch viele Einzelheiten sind einfach komplett überflüssig und machen die Erzählung oft unnötig zäh. Gefallen haben mir dagegen die integrierten Informationen zu Kräutern, alten Hausmitteln und naturheilkundlichen Arzneien. Leider konnte mich der abschließende dritte Teil dann gar nicht mehr abholen. Wir lernen hier eine neue Generation der Hohleitner-Frauen kennen: die Zwillinge Nanni und Tini, die sich mit Ende 40 so benehmen, wie es ihre Namen nahelegen. Dazu werden noch ein paar lose Enden aufgedröselt, bei denen es besser gewesen wäre, wenn man sie lose gelassen hätte. Sehr zwiespältig hat mich der komplette Umgang mit der Figur des Roman Wojtek zurückgelassen, der als eine Art Heathcliff sein Unwesen im Dorf treibt, dem jedoch dessen tragische Tiefe fehlt und die groß angelegte Verzeihensorgie am Ende des Buches war für mich schlussendlich zu viel des Guten. Insgesamt ist die "Wintertöchter"-Trilogie eine unterhaltsame zum Teil auch eindringliche Lektüre für alle, die langsame Familiengeschichten mit einer Mischung aus Dramatik und Mystik schätzen. Die authentische Darstellung des ländlichen Lebens und die Auseinandersetzung mit universellen Themen wie Selbstbestimmung und familiären Banden machen die Trilogie trotz einiger Schwächen lesenswert.
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Ein Roman wie ein Sog!
Er ist neu. Er ist anders. Er ist spannend. Und doch ist der Roman die konsequente Fortsetzung und ein mehr als würdiger Abschluss der „Forstau“-Saga. Er erzählt von den starken Frauen, die ihre besondere Gabe über die Jahrhunderte hinweg bewahrt und weitergetragen haben. Blickt mit scheuer Neugier in die Vergangenheit, schildert lebhaft die Ereignisse der Gegenwart und lässt vage Ahnungen über die Zukunft zu. Immer wieder spannend, überraschend, ungewöhnlich und mitreißend.
Und endlich finden wir die Antworten auf die vielen offenen Fragen aus den beiden vorangegangenen Bänden: Was geschah mit Annas Töchtern? Wird die wundervolle Gabe in einer von ihr weiter bestehen? Wie kann Ziehtante Barbara mit ihrer schweren Schuld leben? Und vor allem: Wo ist Roman Wojtek geblieben – konnte er sich den Anfeindungen auf sein Leben entziehen? Viele wohl bekannte Gesichter bestimmen die Handlung von Teil drei, neue kommen hinzu, anderen begegnen wir nicht mehr.
Die Saga macht von Beginn an vor allem eins – sie zieht ihre Leser*innen sofort und bedingungslos in ihren Bann: Wer den ersten ‚Wintertöchter’-Teil „Die Gabe“ gelesen hat, wird auch den zweiten Band „Die Kinder“ verschlingen, um endlich in Teil drei „Die Frauen“ zu erfahren, wie alles zusammenhängt.
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Author Description
Mignon Kleinbek liebt es zu lesen. Sie liebt es zu schreiben. Und sie liebt ihren wilden Garten und die kleine Terrasse. Und wenn alles zusammentrifft, dann recherchiert und verfasst sie einen Roman nach dem anderen: Immerhin legte die gelernte Erzieherin innerhalb von nur zwei Jahren ihre dreiteilige ‚Forstau’-Saga mit mehr als tausend Seiten vor. Davor hat sie bereits sehr erfolgreich zwei medizinische Ratgeber geschrieben, in denen sie das Leben mit ihrer rheumatischen Erkrankung darstellt. Die Autorin ist verheiratet, Mutter zweier Söhne und lebt im Enzkreis in der Nähe von Pforzheim.
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Die Trilogie "Wintertöchter" von Mignon Kleinbek ist eine Familiensaga, die sich durch eine Mischung aus Bergdorfdramatik und Mystik auszeichnet. Die Geschichte, die in Forstau im Salzburger Land angesiedelt ist, entführt den Leser in eine Welt, die sowohl idyllisch als auch voller Herausforderungen ist. **Die Gabe – Die Kinder – Die Frauen** sind die Titel der drei Bände, die das Leben der Hohleitner-Frauen über Generationen hinweg verfolgen und die Autorin schaffte es mich trotz erzählerischer Schwächen, in den Bann der Geschichte zu ziehen (zumindest mit den ersten beiden Büchern). Die Protagonistinnen Marie Hohleitner, ihre Tochter Anna und ihre Cousine Barbara stehen im Mittelpunkt des Geschehens und repräsentieren starke Frauenfiguren, die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg gehen. Ein zentrales Element der Trilogie ist die besondere Gabe, die innerhalb der Familie von Frau zu Frau weitergegeben wird. Diese Gabe ermöglicht es den Frauen, durch Schmecken in andere Welten und Zeiten einzutauchen, was sowohl Fluch als auch Segen ist. Kleinbek nutzt diese Gabe, um die Handlung voranzutreiben (obwohl die "Gabe" nie irgendwelche Lösungen bringt) und den Lesern Einblicke in die Vergangenheit und die inneren Welten der Charaktere zu gewähren. Die Erzählweise ist sehr sehr langsam und geprägt von vielen Redundanzen. So ist es zum Beispiel nicht erforderlich, Gebete und lokale Sagen mehrmals wortwörtlich zu zitieren. Auch viele Einzelheiten sind einfach komplett überflüssig und machen die Erzählung oft unnötig zäh. Gefallen haben mir dagegen die integrierten Informationen zu Kräutern, alten Hausmitteln und naturheilkundlichen Arzneien. Leider konnte mich der abschließende dritte Teil dann gar nicht mehr abholen. Wir lernen hier eine neue Generation der Hohleitner-Frauen kennen: die Zwillinge Nanni und Tini, die sich mit Ende 40 so benehmen, wie es ihre Namen nahelegen. Dazu werden noch ein paar lose Enden aufgedröselt, bei denen es besser gewesen wäre, wenn man sie lose gelassen hätte. Sehr zwiespältig hat mich der komplette Umgang mit der Figur des Roman Wojtek zurückgelassen, der als eine Art Heathcliff sein Unwesen im Dorf treibt, dem jedoch dessen tragische Tiefe fehlt und die groß angelegte Verzeihensorgie am Ende des Buches war für mich schlussendlich zu viel des Guten. Insgesamt ist die "Wintertöchter"-Trilogie eine unterhaltsame zum Teil auch eindringliche Lektüre für alle, die langsame Familiengeschichten mit einer Mischung aus Dramatik und Mystik schätzen. Die authentische Darstellung des ländlichen Lebens und die Auseinandersetzung mit universellen Themen wie Selbstbestimmung und familiären Banden machen die Trilogie trotz einiger Schwächen lesenswert.







