Wintergeister

Wintergeister

Hardback
3.425
SehnsuchtSchicksalBriefeMystery

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Description

Ein junger Engländer, der endlich vergessen will. Eine Reise, die ihm eine einzigartige Begegnung beschert. Eine Begegnung, die ihn wieder an das Leben und die Liebe glauben lässt – und ein jahrhundertealter Brief, der von dieser Begegnung zeugt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
224
Price
16.36 €

Posts

11
All
4

Der junge Freddie hat seinen Bruder im Krieg verloren. Doch auch etliche Jahre der Trauer danach, kommt er immer noch nicht darüber hinweg. Daraufhin verlässt er seine Heimat und beginnt eine Reise durch Frankreich. Auf dieser Reise hat er die Chance seine Lebensfreude, den Sinn nach Liebe und den Sinn des Daseins, wieder zu finden und zu erkennen. Doch wie und ob es dazu kommt, und was dieser geheimnisvolle Brief damit zu tun hat, den er zu Anfang des Buches einem Franzosen vorlegt, damit er ihn ihm übersetzt, das müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Handlung & Stil. Der Ablauf der Geschichte war wirklich wunderschön. Die Geschichte gleitet langsam Schritt für Schritt voran, immer tiefer in den Winter, immer dieser in ein Wunder. Der Stil der Autorin ist, wie bekannt, sehr bildlich und auch detailreich. Dieses Mal ist die Beschreibung jedoch nicht vorrangig, sondern es ist gerade genug und nicht zu viel. Trotz der eher ruhigen Atmosphäre, trägt das Buch eine Spannungswelle, die erst versiegt, wenn die letzte Seite gelesen ist. Ich persönlich konnte im letzten Jahr mit dem Buch nichts anfangen und habe es schon auf den ersten fünfzig Seiten abgebrochen. Dieses Jahr habe ich es jedoch wieder versucht und bin auch sehr froh darüber. Es ist eine Geschichte, die nachdenklich stimmt, die vieles in Frage stellt, die Trauer birgt, aber auch Freude und die am Ende auf jeden Fall für jeden einen kleinen Leitfaden parat hat. Charaktere & Schauplatz. Der Protagonist Freddie ist wirklich ein liebenswerter Mann. Ein Mann, der so viel Liebe übrig hat, für einen Menschen, dem er sie nicht mehr geben kann, dürfte jedes Frauenherz zum Schmelzen bringen. Man erfährt einiges über ihn, aber nicht zu viel. Irgendwie kommt der Mann mir im Nachhinein sehr geheimnisvoll vor. Beim Lesen war es so, als hätte mir mein Großvater aus dem Schaukelstuhl heraus diese Geschichte erzählt. Genauso. Eine sehr sinnliche Atmosphäre mit dazu passenden Charakteren. Der Schauplatz ist natürlich wundervoll. Wer Paris mag wird mit dem Buch allein deswegen schon seine Freude haben, aber auch sonst war es einfach nur himmlisch. Himmlisch darüber zu lesen, wie der Schnee fiel, wie die Landschaft aussah (was wie oben gesagt, dieses Mal wirklich in Grenzen gehalten wurde). Insgesamt ein wundervolles Werk von Kate Mosse. Ein kurzes, aber sehr intensives Buch mit echtem Gefühl zwischen den Zeilen. Sonstiges. Das Cover zeugt schon davon, was einen in der Geschichte erwartet. Sinnlich, schön, ruhig - aber doch irgendwie geheimnisvoll, erkundungswürdig. Für mich fast perfekt. Es spiegelt die Art der Geschichte und wie sie geschrieben wurde, wirklich wieder und gibt dem Leser von vornherein einen kleinen Einblick. Am Ende des Buches hat die Autorin noch etwas angefügt. Man kann über das, was in dem Buch angesprochen wird, nachlesen und mehr erfahren. Wie der Krieg in Frankreich damals war, ob die Leute flüchteten, etc.

3

Die Idee & Gesamtgeschichte mochte ich sehr, allerdings war der Weg zum Kern der Geschichte sehr schleppend und ich musste mich immer wieder zwingen weiterzulesen. Der Protagonist war außerdem total auf den Kopf gefallen, dass es unglaubwürdig rüberkam.

4

Atmosphärische eindringliche Geschichte die einen so schnell nicht loslässt.

4

Anfangs schleppend aber mega Entwicklung der Geschichte

Schöner Schreibstil und schöne Geschichte.

3.5

Anfangs hat mich die poetische Sprache so sehr begeistert. Leider ist diese im Verlauf der Geschichte weniger geworden. Nichts desto trotz eine sehr bewegende Geschichte, die auf schrecklichen Wahrheiten beruht.

3

Beim ersten Versuch hab ich es abgebrochen, da es mir zu langweilig wurde. Jetzt habe ich es erneut versucht und muss sagen, dass es doch noch ganz gut wurde. Gut geschrieben ist es auch, lässt sich flüssig lesen.

4

Deutscher Titel: Wintergeister Frankreich, 1928. Freddie Watson ist nie über den Tod seines Bruders im 1. Weltkrieg hinweggekommen. Er ist zur Erholung im Pyrenäengebiet unterwegs, als er von einem plötzlichen Wintereinbruch überrascht wird und sein Auto von der Straße abkommt. Auf dem Weg zu Fuß in das nahegelegene Dorf meint er, eine Stimme zu hören. Im Dorf schließlich findet er schnell eine Unterkunft, deren Besitzerin ihn zu einer Feier einladet, die an diesem Abend im Dorf stattfindet. Dort trifft auf er die schöne, faszinierende Fabrissa, mit der er lange redet, auch über seinen Verlust. Dann geschehen plötzlich merkwürdige Dinge. Kate Mosse ist mit ihrem Roman “Das verlorene Labyrinth” bekannt geworden, der auch verfilmt wurde. Wie in diesem Werk spielen auch in diesem Buch die letzten Katharergemeinden eine wichtige Rolle. Ein weiteres Thema ist das des 1. Weltkrieges, der so viele Leben zerstört hat, nicht nur die der Gefallen, und die Bewältung des persönlichen Verlusts. Das Buch beginnt gemächlich, ruhig, doch wenn Freddie erst einmal das Dorf Nulle erreicht, ahnt der Leser bald, was da vor sich geht und wer Fabrissa ist. Das ist aber nicht schlimm, denn der Spannungsbogen beruht eher auf Freddies (sehr langsamer) Realisierung dessen, was um ihn herum vor sich geht, damit, ob er die ganze Wahrheit herausfinden wird, und ob es ihn persönlich weiterbringt. Der Roman ist nicht wirklich gruselig, der leichte Schauer angenehmer Natur, es handelt sich eher um eine poetisch-schöne, aber traurige Geistergeschichte, die das Interesse am Schicksal der letzten Katharergemeinden im Süden Frankreichs weckt. Gleich nach Beendigung der Lektüre bin ich daher bei Wikipedia gelandet, was für mich immer ein eindeutiges Zeichen ist, dass dieses Buch einen Daumen hoch bekommen sollte. Sehr gefallen haben mir das wunderschöne okzitanische Lied, das eine Rolle in dem Buch spielt, und die Zusatzinformationen (Karte, Hintergrund, Literaturempfehlungen), die Kate Mosse ihren Lesern gibt. Auch hat es in mir die Lust geweckt, das besagte “verlorene Labyrinth” endlich einmal zu lesen.

4

Meine Rezension findet ihr hier: http://janasbooklook.blogspot.de/2010/11/wintergeister-kate-mosse.html

5

If there was ever a book Id recommend its this one. I loved, loved, loved it. At first I thought it was a war story and could maybe turn into a love story. Oh was I wrong. Its a ghost story in the best of ways, not scary but makes you think. The hairs on the back of my neck stood up quite a few times through the book. I could not put it down. Brilliant writing again from Kate Mosse. Would I read it again? Definitely!

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