Wie ein Hauch im Wind
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Josephine Tey ist das Pseudonym der schottischen Autorin Elizabeth MacKintosh (1896–1952), die vor allem für ihre Kriminalromane bekannt geworden ist. Mit dem Schreiben begann sie, nachdem sie ihre Arbeit als Sportlehrerin aufgeben musste, um ihre Mutter zu pflegen, die an Krebs erkrankt war. Nach deren Tod kümmerte sich Tey um den Vater und blieb auch danach in ihrem Elternhaus wohnen. Tey lebte sehr zurückgezogen, mied Interviews und öffentliche Auftritte. Sie starb im Alter von 55 Jahren während einer Reise nach London. Ihr Roman Alibi für einen König wurde von der englischen Autorenvereinigung Crime Writers’ Association zum besten Kriminalroman aller Zeiten gewählt und 1969 mit dem Grand prix de littérature policière ausgezeichnet.
Posts
Ganz solider „whodunnit“ vor südenglischer Kulisse.
Dieses Buch ist 1950 erschienen und das merkt man auch am Schreibstil. Alles etwas stockig und geschwollen, aber auch nicht ganz so drastisch wie ich dachte. Am Anfang nimmt das Buch nicht so richtig Fahrt auf und zieht sich so dahin, die letzten 40 Seiten waren aber nochmal nett unterhaltsam - als es halt in Richtung Aufklärung des Falls ging. Die Auflösung fand ich dann aber eher schwach und irgendwie gar nicht so „dorfnah“ wie ich gedacht hätte. Bisschen an den Haaren herbei gezogen und auch viel zu kurz erklärt und aufgelöst. Na ja, aber ein okayer netter read, wenn man mal in die Künstler*innen bubble vom England der 1940er Jahre eintauchen möchte.
Salcott St Mary war einst ein beschauliches englisches Städtchen, bis einige Londoner Künstler*innen es für sich entdeckt haben. Nun wimmelt es dort an Kunstschaffenden, von einem erfolgreichen Radiomoderator über eine berühmte Romanautorin bis hin zu einem mäßig begabten Balletttänzer ist alles dabei. Die Situation wird unübersichtlich, als ein überaus attraktiver amerikanischer Fotograf zur Künstlerkolonie dazu stößt - und plötzlich spurlos verschwindet. Detective Alan Grant nimmt die Ermittlungen auf und stößt auf viele Geheimnisse und Ungereimtheiten. Josephine Tey ist das Pseudonym der schottischen Autorin Elizabeth MacKintosh (1896–1952), die vor allem für ihre Kriminalromane bekannt geworden ist. Mit "Wie ein Hauch im Wind" legt sie einen klassischen Whodunnit-Krimi vor - allerdings ohne Leiche, was den Fall besonders vertrackt für den Ermittler Alan Grant macht. Ich habe gerne mit Grant ermittelt und Theorien zum Verschwinden des Fotografen Leslie Searle aufgestellt, der kurz bevor er zuletzt lebend gesehen wurde in ein Eifersuchtsdrama verstrickt war. Insgesamt lief mir dieser Krimi-Klassiker aber doch zu langsam an. Tey stellt zunächst das gesamte Personal des Buchs vor, wofür man fast zwei Hände zum zählen benötigt - ich habe schnell den Überblick verloren. Bis wirklich etwas Kriminalistisches im Roman passiert, vergehen viele, viele Seiten, was ich als recht langatmig empfunden habe. Die Auflösung am Ende mochte ich auch nicht so sehr, obwohl sie für einen Kriminalroman, der 1950 veröffentlicht wurde, durchaus als fortschrittlich angesehen werden kann. "Wie ein Hauch im Wind" hat mich gut unterhalten und ich mochte diesen englischen Künstler-Flair, für meinen Geschmack hätte es aber ein bisschen spannender sein dürfen. Übersetzt von Manfred Allié.

Description
Book Information
Author Description
Josephine Tey ist das Pseudonym der schottischen Autorin Elizabeth MacKintosh (1896–1952), die vor allem für ihre Kriminalromane bekannt geworden ist. Mit dem Schreiben begann sie, nachdem sie ihre Arbeit als Sportlehrerin aufgeben musste, um ihre Mutter zu pflegen, die an Krebs erkrankt war. Nach deren Tod kümmerte sich Tey um den Vater und blieb auch danach in ihrem Elternhaus wohnen. Tey lebte sehr zurückgezogen, mied Interviews und öffentliche Auftritte. Sie starb im Alter von 55 Jahren während einer Reise nach London. Ihr Roman Alibi für einen König wurde von der englischen Autorenvereinigung Crime Writers’ Association zum besten Kriminalroman aller Zeiten gewählt und 1969 mit dem Grand prix de littérature policière ausgezeichnet.
Posts
Ganz solider „whodunnit“ vor südenglischer Kulisse.
Dieses Buch ist 1950 erschienen und das merkt man auch am Schreibstil. Alles etwas stockig und geschwollen, aber auch nicht ganz so drastisch wie ich dachte. Am Anfang nimmt das Buch nicht so richtig Fahrt auf und zieht sich so dahin, die letzten 40 Seiten waren aber nochmal nett unterhaltsam - als es halt in Richtung Aufklärung des Falls ging. Die Auflösung fand ich dann aber eher schwach und irgendwie gar nicht so „dorfnah“ wie ich gedacht hätte. Bisschen an den Haaren herbei gezogen und auch viel zu kurz erklärt und aufgelöst. Na ja, aber ein okayer netter read, wenn man mal in die Künstler*innen bubble vom England der 1940er Jahre eintauchen möchte.
Salcott St Mary war einst ein beschauliches englisches Städtchen, bis einige Londoner Künstler*innen es für sich entdeckt haben. Nun wimmelt es dort an Kunstschaffenden, von einem erfolgreichen Radiomoderator über eine berühmte Romanautorin bis hin zu einem mäßig begabten Balletttänzer ist alles dabei. Die Situation wird unübersichtlich, als ein überaus attraktiver amerikanischer Fotograf zur Künstlerkolonie dazu stößt - und plötzlich spurlos verschwindet. Detective Alan Grant nimmt die Ermittlungen auf und stößt auf viele Geheimnisse und Ungereimtheiten. Josephine Tey ist das Pseudonym der schottischen Autorin Elizabeth MacKintosh (1896–1952), die vor allem für ihre Kriminalromane bekannt geworden ist. Mit "Wie ein Hauch im Wind" legt sie einen klassischen Whodunnit-Krimi vor - allerdings ohne Leiche, was den Fall besonders vertrackt für den Ermittler Alan Grant macht. Ich habe gerne mit Grant ermittelt und Theorien zum Verschwinden des Fotografen Leslie Searle aufgestellt, der kurz bevor er zuletzt lebend gesehen wurde in ein Eifersuchtsdrama verstrickt war. Insgesamt lief mir dieser Krimi-Klassiker aber doch zu langsam an. Tey stellt zunächst das gesamte Personal des Buchs vor, wofür man fast zwei Hände zum zählen benötigt - ich habe schnell den Überblick verloren. Bis wirklich etwas Kriminalistisches im Roman passiert, vergehen viele, viele Seiten, was ich als recht langatmig empfunden habe. Die Auflösung am Ende mochte ich auch nicht so sehr, obwohl sie für einen Kriminalroman, der 1950 veröffentlicht wurde, durchaus als fortschrittlich angesehen werden kann. "Wie ein Hauch im Wind" hat mich gut unterhalten und ich mochte diesen englischen Künstler-Flair, für meinen Geschmack hätte es aber ein bisschen spannender sein dürfen. Übersetzt von Manfred Allié.







