Weihnachten wird wunderbar
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Description
Book Information
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"Weihnachten wird wunderbar" hat dieses Jahr für mich die Zeit der Weihnachtsbücher eingeläutet. 🤭🎄 Die Story war klein, aber fein und richtig toll zum Entspannen! Kleinere Kritikpunkte hatte ich, die mich allerdings nicht übermäßig gestört haben. 🙌🎅💫 Alles in allem ein tolles Buch (mit manchmal echt witzigen Dialogen 😅), um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. ❄️☃️

Gutes, witziges und einfach gehaltenes Buch für zwischendurch. Der Humor hat mir sehr gefallen, habe oft lachen müssen. Das einzige was ein wenig auf der Strecke blieb, war die Weihnachtsstimmung. Es spielt zwar an Weihnachten, aber davon merkte man leider nicht allzu viel 😅 Dennoch ein gutes, leichtes Buch zum lachen 😉
Dieses Buch war eine kleine süße Weihnachtsgeschichte.Am Anfang hatte ich leichte Schwierigkeiten rein zu kommen,aber dann flogen die Seiten nur noch so an einem vorbei... Was hier ein wenig zu kurz kam war die. weihnachtliche Stimmung ansich...klar die Liebe kam.nicbt zu kurz,aber der ganze Stress drum herum,der hat dann doch Vorrang gehabt. Aber trotzdem eine süße Geschichte die ich sehr gerne gelesen habe
𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭: Das Buch beginnt mit zwei Frauen die am Londoner Flughafen, kurz vor Weihnachten, gerne nach Frankreich zu ihrer Mutter fliegen wollen. Aber wie es im Leben so ist, kommt es nicht so wie geplant. Es gibt ein heftiges Schneechaos und sie sitze fest. Nachdem Scarlett dann versehentlich noch auf die Männertoilette geht scheint das Chaos perfekt. 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Genau das beschreibt das Buch sehr gut. Es ist witzig und besticht durch die unvorhergesehenen, chaotischen und manchmal dramatischen Situationen. Trotz der teilweise vorhandenen Dramaturgie verliert das Buch nichts von seiner Leichtigkeit und seinem Humor. Mir hat es sehr gut gefallen, es hat mich in eine tolle Weihnachtsstimmung versetzt und grade den Witz und Familiendramen brauchen wir dieses Jahr mehr dem je, wenn wir nicht in gewohnter Runde feiern können. Zudem ist es kein klassischer Weihnachts-Kitsch-Roman. Es geht natürlich auch um die Liebe, aber es ist einfach natürlich auf seine Art. Besonders gut haben mir auch der ein oder andere Nebencharakter gefallen, alle sind gut gezeichnet und haben ihren eigenen Kopf. Einen kleine Abzug gibt es, weil durch die Dünne des Buches manchmal recht einfach gelöst wird, aber das tut der Geschichte manchmal sogar ganz gut. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Für mich das perfekte Buch um in Weihnachtsstimmung zu kommen ohne von schnulziger Liebe überrannt zu werden. Für alle die Lust auf eine harmonische und lustige Geschichte mit verrückten Charakteren haben. Klare Leseempfehlung!!

Sehr amüsante Liebesgeschichte
Eine schöne und liebevoll erzählte Liebesgeschichte. Es spielt sich zwar in den Weihnachtstagen ab, ist aber auch im Sommer lesenswert!! Sie ist mit viel trockenem britischem Humor und französischem Charme erzählt. Manchmal etwas nüchtern, nicht unbedingt subtil aber doch mit viel unterhaltenden Situationen gespickt. Thematiesiert zudem ängste und soziale Probleme...Wie es eben in Familien manchmal zugeht. Es ist flüssig und leicht zu lesen. Eine Liebesgeschichte wie sie realer nicht sein kann!
Inhalt: Pünktlich, einen Tag vor Heiligabend, soll der Flieger Scarlett und Mélie aus dem verschneiten Heathrow zurück ins geliebte Frankreich bringen. Dort wollen die beiden Schwestern die Feiertage mit ihrer Mutter verbringen. Der Vater ist erst vor kurzem gestorben, was dazu führt, dass die anhängliche Mutter fast stündlich die Kinder anruft und nach deren Wohlbefinden fragt. Doch das Schneetreiben in Heathrow macht den beiden Schwestern und ihren Plänen schon bald einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Die Anzeigetafel am Flughafen verkündet, dass der Heimflug bis auf weiteres gestrichen wurde. Scarlett ist außer sich und kann die ruhige Art ihrer Schwester kaum nachvollziehen. Die Situation erfordert Krisenmanagement. Jetzt heißt es die Mutter zu vertrösten und nebenbei eine Lösung finden. In Gedanken verirrt sich Scarlett auf die Herrentoilette. Dort trifft sie auf einen waschechten Engländer. William verzeiht den Fauxpas der aufgebrachten Französin. In ihrem Zustand höchster Erregtheit gewinnt sein knochentrockener britischer Humor beruhigenden Charakter. Kurze Zeit später schließt sich William den beiden Schwestern an. Im Gespräch kommen Scarlett und er sich näher. Sie schmieden Pläne, wie die Heimreise vielleicht auf anderem Wege doch noch klappen könnte, scheitern aber. Sie müssen feststellen, dass ihr Flug gecancelt wurde. William reagiert entschlossen: Die beiden Mädchen sollen gerne bei ihm zu Hause unterkommen. Als Mélie und Scarlett einwilligen, wissen sie noch nicht, was sie bei William daheim erwartet. Dessen verrückte Familie, die den Osbournes auf MTV das Wasser hätte abgraben können. Im Detail: Die Geschichte Weihnachten wird wunderbar besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Aufenthalt der beiden sehr unterschiedlichen Schwestern Mélie und Scarlett auf dem Flughafen in Heathrow. Im weiteren Verlauf der Geschichte stößt der Engländer William zu der kleinen Gruppe. Gemeinsam verbringen die drei sehr unterschiedlichen Charaktere ihre Zeit in den Hallen und hoffen auf eine Änderung auf der Anzeigetafel der abgehenden Flüge. Schon schnell wird klar, dass Scarlett ihre liebenswürdige Schwester Mélie oft missversteht. Mélie ist im Gegensatz zu ihrer Schwester eher ruhig und gefasst, wenn es zu Stresssituationen kommt. Vielleicht ist es auch ihr Job als Sexualtherapeutin, der es Mélie ermöglicht, ihren Gegenüber schneller zu durchschauen, als es der eigenen Schwester gelingt. Diese hingegen verurteilt Mélie gerne. Die Schwester sei in jungen Jahren vom Baum gefallen. Das erkläre, warum sie so wirr rede und so anders denke als ihr Umfeld und warum sie Zugang zu Menschen finde, die eben nicht „normal“ reagieren. Als William zu den Schwestern stößt, bringt er die Geschichte in Schwung. Seine distinguierte „Britishness“ wird jedoch schon bald auf die Probe gestellt. Scarlett ist kein einfacher Mensch. Als William den Schwestern vorschlägt, den Heiligabend bei ihm zu Hause zu verbringen, nimmt das Desaster dann seinen Lauf. Für reichlich Chaos ist angesichts der familiären Verhältnisse ihres Gastgebers auf jeden Fall gesorgt. William hat einen homosexuellen Bruder, der sich gegenüber der eigenen Familie noch nicht geoutet hat. Hinzu kommt seine Tante, die sich nach der Trennung von ihrem Mann, der es mit der Sekretärin getrieben hat, in einer düsteren Verfassung befindet. Der Vater hingegen verhält sich auffallend distanziert und ruhig, kontrastiert von der Mutter, die eine wahre Furie zu sein scheint. Einzig die Großmutter Lizzie befindet sich in Feierlaune und ist bereits auf der Suche nach dem Alkoholvorrat des Enkelsohns. Mitten in dieses Chaos geraten nun also Mélie und Scarlett. Und nun kommt das Weihnachtsfest. So ein Moment, in dem alles immer wie am Schnürchen laufen soll ... Fazit: Wenn Lucie Castel Humor und Ernsthaftigkeit mischt, bleibt bei ihren Fans kein Auge trocken. „Weihnachten ist wunderbar“ ist eine Familiengeschichte, in der genügend Platz für grotesken Humor und raffinierte Bezüge ist. Das alles hat extrem viel Schwung. Mit der Protagonistin wird man als Leser nicht recht warm. Über weite Strecken wirkt sie beinahe unsympathisch. Wer darüber hinwegsehen kann, wird mit „Weihnachten wird wunderbar“ schöne Lesestunden haben. Buchzitate: „Sie sind also eher der Typ Mimose.“ „Ich bin Engländer. Nicht durchdachte und riskante Manöver überlassen wir gerne den Deutschen und Franzosen.“ Volltreffer. Ich sehe so unbeteiligt wie möglich in seine Richtung.
"Weil das Leben voller Überraschungen ist, sind die beiden Schwestern Scarlett und Mélanie am Tag vor Heiligabend nicht auf dem Weg nach Hause in die Bretagne, sondern sitzen am Flughafen von Heathrow fest: Wegen eines Schneesturms sind alle Flüge verschoben. Und das ausgerechnet in dem Jahr, in dem ihr Vater gestorben ist und sie ihre Mutter auf keinen Fall an Weihnachten allein lassen wollen. " Oh man dieses Buch hat für mich nichts mit Weihnachten zu tun außer dass es an Weihnachten spielt. Eine hektische und unglaubwürdige Liebesgeschichte zwischen Scarlett und dem Typen den sie am Flughafen kennengelernt hat. Hätte ich ein Bumsbuch lesen wollen, hätte ich mir eins gekauft, aber ich wollte einfach eine schöne Weihnachtsgeschichte lesen. Nicht mehr und nicht weniger. Aber hier gibt es keine Weihnachtsstimmung... Vergeblich gesucht. Kurzweilig und belanglos mit vielen Klischees. Ich kann dieses Buch nicht weiterempfehlen.
Den Weihnachtsroman „Weihnachten wir wunderbar“ habe ich entdeckt, als der Piper Verlag das Buch vorgestellt hat. Das Cover war für mich sofort ein Blickfang und der Klappentext klang so als würde Einiges passieren in dem Buch. Deshalb musste „Weihnachten wird wunderbar“ unbedingt bei mir einziehen. Der Schreibstil war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig für mich, auch aufgrund der Erzählperspektive, die hier eingenommen wurde. Nach einigen Seiten wurde es aber besser. Die Geschichte fängt sehr humorvoll an, zieht sich dann aber meiner Meinung nach etwas in die Länge, denn Mélanie und Scarlett sitzen am Flughafen fest. Und auch wenn ich die Gespräche zwischen ihnen und William, der ebenfalls festsitzt, genossen habe, war mir der Abschnitt doch etwas zu langweilig. Interessant wird es dann als sich zwischen Scarlett und William etwas anbahnt und William die Schwestern zu sich nachhause mitnimmt. Auf einmal steht die ganze Familie vor der Türe und Thomas tätigt eine Aussage, die zu einigen Problemen führt. Irgendwie hat mir dann das ganze Chaos sehr gefallen. Die Familienprobleme sind zwar etwas speziell, aber sehr unterhaltsam. Positiv hervorheben muss ich auch das Ende, denn ich hatte schon Angst, dass dieses künstlich abgewürgt wird und alles sehr unglaubwürdig schnell passiert. Dem war jedoch nicht so. Die Protagonistin Scarlett war mir nicht unsympathisch, aber mit ihren Gedanken und Einstellungen hat sie mich stellenweise irritiert. Sie wirkte total kühl und distanziert und man merkt erst mit der Zeit, dass da schon auch noch was anderes schlummert. Ich finde jedoch, dass dieses Etwas in ihr nicht wirklich zum Vorschein kommt und so war sie für mich eher eine unnahbare Figur. William hingegen hat mir gut gefallen. Seinen Charme und seine Art fand ich bezaubernd. Mélie ist ein besonderer Mensch, denn sie denkt etwas anders wie alle anderen. Gleichzeitig ist sie Sexualtherapeutin / Sexologin, was zu einigen witzigen Szenen führt. Mélies und Scarletts Mutter konnte ich nicht wirklich leiden. Klar, hat sie eine schwere Zeit, weil sie ihren Mann verloren hat, aber sie terrorisiert die Schwestern ja eigentlich schon mit Anrufen. Thomas, Williams Bruder, fand ich toll, genauso wie ihre Grandma Lizzie, doch der Rest der Familie war einfach schrecklich. Aber das gehörte irgendwie auch zu ihren Rollen. Fazit: Eine romantische Weihnachtsgeschichte mit einer speziellen Atmosphäre, die aber einlädt sich in das verschneite London zu denken.
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"Weihnachten wird wunderbar" hat dieses Jahr für mich die Zeit der Weihnachtsbücher eingeläutet. 🤭🎄 Die Story war klein, aber fein und richtig toll zum Entspannen! Kleinere Kritikpunkte hatte ich, die mich allerdings nicht übermäßig gestört haben. 🙌🎅💫 Alles in allem ein tolles Buch (mit manchmal echt witzigen Dialogen 😅), um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. ❄️☃️

Gutes, witziges und einfach gehaltenes Buch für zwischendurch. Der Humor hat mir sehr gefallen, habe oft lachen müssen. Das einzige was ein wenig auf der Strecke blieb, war die Weihnachtsstimmung. Es spielt zwar an Weihnachten, aber davon merkte man leider nicht allzu viel 😅 Dennoch ein gutes, leichtes Buch zum lachen 😉
Dieses Buch war eine kleine süße Weihnachtsgeschichte.Am Anfang hatte ich leichte Schwierigkeiten rein zu kommen,aber dann flogen die Seiten nur noch so an einem vorbei... Was hier ein wenig zu kurz kam war die. weihnachtliche Stimmung ansich...klar die Liebe kam.nicbt zu kurz,aber der ganze Stress drum herum,der hat dann doch Vorrang gehabt. Aber trotzdem eine süße Geschichte die ich sehr gerne gelesen habe
𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭: Das Buch beginnt mit zwei Frauen die am Londoner Flughafen, kurz vor Weihnachten, gerne nach Frankreich zu ihrer Mutter fliegen wollen. Aber wie es im Leben so ist, kommt es nicht so wie geplant. Es gibt ein heftiges Schneechaos und sie sitze fest. Nachdem Scarlett dann versehentlich noch auf die Männertoilette geht scheint das Chaos perfekt. 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Genau das beschreibt das Buch sehr gut. Es ist witzig und besticht durch die unvorhergesehenen, chaotischen und manchmal dramatischen Situationen. Trotz der teilweise vorhandenen Dramaturgie verliert das Buch nichts von seiner Leichtigkeit und seinem Humor. Mir hat es sehr gut gefallen, es hat mich in eine tolle Weihnachtsstimmung versetzt und grade den Witz und Familiendramen brauchen wir dieses Jahr mehr dem je, wenn wir nicht in gewohnter Runde feiern können. Zudem ist es kein klassischer Weihnachts-Kitsch-Roman. Es geht natürlich auch um die Liebe, aber es ist einfach natürlich auf seine Art. Besonders gut haben mir auch der ein oder andere Nebencharakter gefallen, alle sind gut gezeichnet und haben ihren eigenen Kopf. Einen kleine Abzug gibt es, weil durch die Dünne des Buches manchmal recht einfach gelöst wird, aber das tut der Geschichte manchmal sogar ganz gut. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Für mich das perfekte Buch um in Weihnachtsstimmung zu kommen ohne von schnulziger Liebe überrannt zu werden. Für alle die Lust auf eine harmonische und lustige Geschichte mit verrückten Charakteren haben. Klare Leseempfehlung!!

Sehr amüsante Liebesgeschichte
Eine schöne und liebevoll erzählte Liebesgeschichte. Es spielt sich zwar in den Weihnachtstagen ab, ist aber auch im Sommer lesenswert!! Sie ist mit viel trockenem britischem Humor und französischem Charme erzählt. Manchmal etwas nüchtern, nicht unbedingt subtil aber doch mit viel unterhaltenden Situationen gespickt. Thematiesiert zudem ängste und soziale Probleme...Wie es eben in Familien manchmal zugeht. Es ist flüssig und leicht zu lesen. Eine Liebesgeschichte wie sie realer nicht sein kann!
Inhalt: Pünktlich, einen Tag vor Heiligabend, soll der Flieger Scarlett und Mélie aus dem verschneiten Heathrow zurück ins geliebte Frankreich bringen. Dort wollen die beiden Schwestern die Feiertage mit ihrer Mutter verbringen. Der Vater ist erst vor kurzem gestorben, was dazu führt, dass die anhängliche Mutter fast stündlich die Kinder anruft und nach deren Wohlbefinden fragt. Doch das Schneetreiben in Heathrow macht den beiden Schwestern und ihren Plänen schon bald einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Die Anzeigetafel am Flughafen verkündet, dass der Heimflug bis auf weiteres gestrichen wurde. Scarlett ist außer sich und kann die ruhige Art ihrer Schwester kaum nachvollziehen. Die Situation erfordert Krisenmanagement. Jetzt heißt es die Mutter zu vertrösten und nebenbei eine Lösung finden. In Gedanken verirrt sich Scarlett auf die Herrentoilette. Dort trifft sie auf einen waschechten Engländer. William verzeiht den Fauxpas der aufgebrachten Französin. In ihrem Zustand höchster Erregtheit gewinnt sein knochentrockener britischer Humor beruhigenden Charakter. Kurze Zeit später schließt sich William den beiden Schwestern an. Im Gespräch kommen Scarlett und er sich näher. Sie schmieden Pläne, wie die Heimreise vielleicht auf anderem Wege doch noch klappen könnte, scheitern aber. Sie müssen feststellen, dass ihr Flug gecancelt wurde. William reagiert entschlossen: Die beiden Mädchen sollen gerne bei ihm zu Hause unterkommen. Als Mélie und Scarlett einwilligen, wissen sie noch nicht, was sie bei William daheim erwartet. Dessen verrückte Familie, die den Osbournes auf MTV das Wasser hätte abgraben können. Im Detail: Die Geschichte Weihnachten wird wunderbar besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Aufenthalt der beiden sehr unterschiedlichen Schwestern Mélie und Scarlett auf dem Flughafen in Heathrow. Im weiteren Verlauf der Geschichte stößt der Engländer William zu der kleinen Gruppe. Gemeinsam verbringen die drei sehr unterschiedlichen Charaktere ihre Zeit in den Hallen und hoffen auf eine Änderung auf der Anzeigetafel der abgehenden Flüge. Schon schnell wird klar, dass Scarlett ihre liebenswürdige Schwester Mélie oft missversteht. Mélie ist im Gegensatz zu ihrer Schwester eher ruhig und gefasst, wenn es zu Stresssituationen kommt. Vielleicht ist es auch ihr Job als Sexualtherapeutin, der es Mélie ermöglicht, ihren Gegenüber schneller zu durchschauen, als es der eigenen Schwester gelingt. Diese hingegen verurteilt Mélie gerne. Die Schwester sei in jungen Jahren vom Baum gefallen. Das erkläre, warum sie so wirr rede und so anders denke als ihr Umfeld und warum sie Zugang zu Menschen finde, die eben nicht „normal“ reagieren. Als William zu den Schwestern stößt, bringt er die Geschichte in Schwung. Seine distinguierte „Britishness“ wird jedoch schon bald auf die Probe gestellt. Scarlett ist kein einfacher Mensch. Als William den Schwestern vorschlägt, den Heiligabend bei ihm zu Hause zu verbringen, nimmt das Desaster dann seinen Lauf. Für reichlich Chaos ist angesichts der familiären Verhältnisse ihres Gastgebers auf jeden Fall gesorgt. William hat einen homosexuellen Bruder, der sich gegenüber der eigenen Familie noch nicht geoutet hat. Hinzu kommt seine Tante, die sich nach der Trennung von ihrem Mann, der es mit der Sekretärin getrieben hat, in einer düsteren Verfassung befindet. Der Vater hingegen verhält sich auffallend distanziert und ruhig, kontrastiert von der Mutter, die eine wahre Furie zu sein scheint. Einzig die Großmutter Lizzie befindet sich in Feierlaune und ist bereits auf der Suche nach dem Alkoholvorrat des Enkelsohns. Mitten in dieses Chaos geraten nun also Mélie und Scarlett. Und nun kommt das Weihnachtsfest. So ein Moment, in dem alles immer wie am Schnürchen laufen soll ... Fazit: Wenn Lucie Castel Humor und Ernsthaftigkeit mischt, bleibt bei ihren Fans kein Auge trocken. „Weihnachten ist wunderbar“ ist eine Familiengeschichte, in der genügend Platz für grotesken Humor und raffinierte Bezüge ist. Das alles hat extrem viel Schwung. Mit der Protagonistin wird man als Leser nicht recht warm. Über weite Strecken wirkt sie beinahe unsympathisch. Wer darüber hinwegsehen kann, wird mit „Weihnachten wird wunderbar“ schöne Lesestunden haben. Buchzitate: „Sie sind also eher der Typ Mimose.“ „Ich bin Engländer. Nicht durchdachte und riskante Manöver überlassen wir gerne den Deutschen und Franzosen.“ Volltreffer. Ich sehe so unbeteiligt wie möglich in seine Richtung.
"Weil das Leben voller Überraschungen ist, sind die beiden Schwestern Scarlett und Mélanie am Tag vor Heiligabend nicht auf dem Weg nach Hause in die Bretagne, sondern sitzen am Flughafen von Heathrow fest: Wegen eines Schneesturms sind alle Flüge verschoben. Und das ausgerechnet in dem Jahr, in dem ihr Vater gestorben ist und sie ihre Mutter auf keinen Fall an Weihnachten allein lassen wollen. " Oh man dieses Buch hat für mich nichts mit Weihnachten zu tun außer dass es an Weihnachten spielt. Eine hektische und unglaubwürdige Liebesgeschichte zwischen Scarlett und dem Typen den sie am Flughafen kennengelernt hat. Hätte ich ein Bumsbuch lesen wollen, hätte ich mir eins gekauft, aber ich wollte einfach eine schöne Weihnachtsgeschichte lesen. Nicht mehr und nicht weniger. Aber hier gibt es keine Weihnachtsstimmung... Vergeblich gesucht. Kurzweilig und belanglos mit vielen Klischees. Ich kann dieses Buch nicht weiterempfehlen.
Den Weihnachtsroman „Weihnachten wir wunderbar“ habe ich entdeckt, als der Piper Verlag das Buch vorgestellt hat. Das Cover war für mich sofort ein Blickfang und der Klappentext klang so als würde Einiges passieren in dem Buch. Deshalb musste „Weihnachten wird wunderbar“ unbedingt bei mir einziehen. Der Schreibstil war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig für mich, auch aufgrund der Erzählperspektive, die hier eingenommen wurde. Nach einigen Seiten wurde es aber besser. Die Geschichte fängt sehr humorvoll an, zieht sich dann aber meiner Meinung nach etwas in die Länge, denn Mélanie und Scarlett sitzen am Flughafen fest. Und auch wenn ich die Gespräche zwischen ihnen und William, der ebenfalls festsitzt, genossen habe, war mir der Abschnitt doch etwas zu langweilig. Interessant wird es dann als sich zwischen Scarlett und William etwas anbahnt und William die Schwestern zu sich nachhause mitnimmt. Auf einmal steht die ganze Familie vor der Türe und Thomas tätigt eine Aussage, die zu einigen Problemen führt. Irgendwie hat mir dann das ganze Chaos sehr gefallen. Die Familienprobleme sind zwar etwas speziell, aber sehr unterhaltsam. Positiv hervorheben muss ich auch das Ende, denn ich hatte schon Angst, dass dieses künstlich abgewürgt wird und alles sehr unglaubwürdig schnell passiert. Dem war jedoch nicht so. Die Protagonistin Scarlett war mir nicht unsympathisch, aber mit ihren Gedanken und Einstellungen hat sie mich stellenweise irritiert. Sie wirkte total kühl und distanziert und man merkt erst mit der Zeit, dass da schon auch noch was anderes schlummert. Ich finde jedoch, dass dieses Etwas in ihr nicht wirklich zum Vorschein kommt und so war sie für mich eher eine unnahbare Figur. William hingegen hat mir gut gefallen. Seinen Charme und seine Art fand ich bezaubernd. Mélie ist ein besonderer Mensch, denn sie denkt etwas anders wie alle anderen. Gleichzeitig ist sie Sexualtherapeutin / Sexologin, was zu einigen witzigen Szenen führt. Mélies und Scarletts Mutter konnte ich nicht wirklich leiden. Klar, hat sie eine schwere Zeit, weil sie ihren Mann verloren hat, aber sie terrorisiert die Schwestern ja eigentlich schon mit Anrufen. Thomas, Williams Bruder, fand ich toll, genauso wie ihre Grandma Lizzie, doch der Rest der Familie war einfach schrecklich. Aber das gehörte irgendwie auch zu ihren Rollen. Fazit: Eine romantische Weihnachtsgeschichte mit einer speziellen Atmosphäre, die aber einlädt sich in das verschneite London zu denken.




















