Was geht, Annegret?

Was geht, Annegret?

Softcover
4.141

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Description

Bestsellerautorin Franka Bloom erzählt witzig und klug von den Tücken des Alters: eine Rentnerin aus der Kleinstadt fängt noch einmal ganz neu an – in einer woken Studenten-WG in Berlin-Kreuzberg.

Niemals hätte Annegret gedacht, dass jemand ihre berühmten Rinderrouladen verschmähen
könnte. Aber seit sie Witwe ist, wird ihre Welt komplett auf den Kopf gestellt: Sie muss raus
aus dem großen Haus, raus aus ihrer Komfortzone, raus aus der Provinz. Zum Glück kann sie
bei ihrer Enkelin unterkommen. Isi lebt allerdings mitten in Berlin, in einer turbulenten
Studenten-WG. Für Annegret eine fremde Welt voller Fettnäpfchen. Veganismus? Gendern?
Containern? Und … ach, LGBTQ ist gar keine Grillsauce? Annegret schwirrt der Kopf. Doch je
länger sie in der Berliner WG wohnt, desto mehr blüht sie auf und lernt, eine eigene
Meinung zu vertreten. Aus Oma Annegret wird Granny Änni – und von ihr kann sogar die
Enkelgeneration noch etwas lernen!

«Franka Bloom beschert uns immer wieder herrlich humorvolle Geschichte über Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs – urkomisch und doch mit Tiefgang.» Für Sie

Book Information

Main Genre
Humor
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
432
Price
14.40 €

Author Description

Franka Bloom ist das Pseudonym einer erfahrenen Drehbuchautorin. Sie verfasste Stoffe u.a. für Kinderfilme sowie «Tatort», «SOKO Leipzig»,«Ein Fall für zwei» etc. und gewann zahlreiche Preise. Sie lebt mit ihren zwei Töchtern und Partner in Leipzig.

Posts

9
All
4.5

Süß.

"Was geht, Annegret?" handelt von einer munteren Witwe, die ihr Leben nach dem Tod ihres Mannes nochmal komplett umkrempelt. Aus dem beschaulichen Ostfriesland zieht sie zu ihrer Enkelin in eine WG in Berlin, um der "Seniorenresidenz" zu entfliehen. Ein munterer und hoffnungsvoller Roman über den Mut, auch im Alter etwas Neues zu wagen und über Generationenkonflikte - als cosy Wohlfühlroman mit nachdenklichen Untertönen. Dieses Buch hat mich (auch als Hörbuch) wahnsinnig gut unterhalten. Ich empfehle es allen, die vielleicht ein bisschen moralische Unterstützung brauchen, neue Wege zu gehen.

4

Schönes Buch..amüsant, ..nette Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen, wie im wahren Leben.. 😊 4*

4

⭐️⭐️⭐️⭐️

Anfangs kam ich recht schwierig in die Story rein, aber sobald ich drin war habe ich das Buch verschlungen. Die Charaktere sind alle so herzlich und auch lustig, alle sind mir total ans Herz gewachsen. Allen voran natürlich die Protagonistin Annegret bzw. Änni, aber auch Isi, Noah, Hamdi und vor allem auch Siggi. Das Buch war so herrlich erfrischend und voller Neuanfänge und auch voller Humor. Ich habe es sehr gern gelesen.

3.5

Berlin statt Seniorenresidenz, Currywurst statt Rentnerteller „Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang.“ (S. 421) Nach dem Tod ihres Mannes kommt heraus, dass er Annegret jahrelang belogen und Schulden gemacht hat, jetzt muss sie ihr Haus verkaufen. Als ihre Tochter und deren Mann sie danach in ein Altersheim abschieben wollen, nimmt sie das Angebot ihrer Enkelin Isi an und zieht in deren Studenten-WG in Berlin-Kreuzberg. Der Unterschied zu ihren bisherigen Nachbarn und dem beschaulichen Ostfriesland könnte kaum größer sein. Ihre neuen Mitbewohner Isi, Felix und Lea sind nicht nur Jahrzehnte jünger, sondern haben auch komplett andere Vorstellungen vom Leben. Annegret darf nur noch Putzen, wenn sie damit dran ist und nur Secondhand oder upgecycelte Möbel und Kleindung kaufen. Außerdem wird vegan gegessen und in einem Gemeinschaftsprojekt nur das gekocht, was vorher containert wurde. Zum Glück wohnt nebenan Siggi, die mit Mitte 70 ein bisschen aussieht wie Vivienne Westwood, jeden Tag vom guten Meißner Porzellan isst (sonst würde es ja doch nur im Schrank einstauben) und Annegret kurzerhand in Änni umbenennt. Änni lebt sich nach ihrer anfänglichen Skepsis schnell in ihrem neuen Viertel ein, freundet sich mit dem türkischen Ladenbesitzer unten im Haus an, findet ein neues Lieblingscafé und lässt sich von Isi sogar zu einem Best-Ager-Studium an der Humboldt-Uni überreden, obwohl sie lieber Klöppeln an der VHS gelernt hätte. Und gerade, als alles gut läuft, wird das Haus an einen Investor verkauft, der es sanieren und damit gentrifizieren will – das lassen sich die Bewohner nicht gefallen. Granny Änni ruft zum Protest auf. „Jetzt hockt sie angespannt und müde mitten in der Nacht auf einer dunklen Straße in Berlin am Steuer eines Autos, das ihr nicht gehört, und steht Schmiere beim illegalen Containern ihrer neuen WG.“ (S. 113) Zu Beginn ist Änni ein armes Hascherl, die sich ihr Leben lang nach ihrem Mann, der alles entschied, gerichtet hat. Mit ihrem Umzug bricht sie aus ihrem eingefahrenen Leben aus und emanzipiert sich. Die Studenten und Siggi öffnen ihr für vieles die Augen, was ihr bisher nicht aufgefallen ist. Siggi ist ein bodenständiger Ausgleich zu dem „jungen Gemüse“ und kann sie in vielen Situationen sehr gut verstehen – und tröstet dann mit Likörchen. „Die tun nix, die sind nur jung.“ (S. 50) So eine Freundin kann man immer gebrauchen. Isi, Felix und Lea sind manchmal etwas übergriffig und dominant, wenn es darum geht, ihre Vorstellungen durch- oder umzusetzen, aber sie nehmen Änni ohne Vorbehalte mit offenen Armen auf und zeigen ihr, dass ihr Leben noch lange nicht vorbei ist. Franka Blooms neuer Roman „Was geht, Annegret?“ ist eine sehr unterhaltsame Mischung aus Best-Ager-Geschichte und Plädoyer für Mehr-Generationen-Wohnprojekte, die zum Nachdenken anregt – wie gehen wir mit unseren Groß- / Eltern um? Wie nachhaltig leben wir und was hinterlassen wir nachfolgenden Generationen? Die dezente Gesellschaftskritik hat mir gut gefallen, auch wenn sie an manchen Stellen leicht überzogen wirkte.

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4

Liebevolle Geschichte darüber, dass es nie zu spät ist sich nochmal neu zu erfinden. Zwischendurch etwas langatmig.

3

Ich bin ehrlich, ich habe etwas anderes erwartet. Und zwar vielmehr eine unterhaltsame Story darüber, wie sich eine „Omi“ vom Land nach dem Tod ihre Mannes im hippen Berlin im WG-Leben behaupten muss und hier ganz klar in das ein oder andere Fettnäpfchen treten würde. Dass Oma Annegret aber in einer WG landet, die absolut jedes noch so woke Klischee auslebt, das habe ich nicht gedacht. Oma Annegret hat mir mehr als nur einmal richtig leidgetan. Besonders am Anfang des Buches hat mich so manche Situation mehr als belastet. Hier wird einer alten Dame so so viel an Weltverbesserung aufgedrückt, dass es schon fast beim Lesen weh tut. Da kommt es einem fast schon vor wie eine Belehrung der Autorin an den Leser und das hat mir persönlich wirklich einen faden Beigeschmack beschert. Schade. An sich war die Grundidee im Setting super. „Berlin“ als pulsierende Stadt kam für mich absolut authentisch rüber. Die komplette Nachbarschaft, von der WG einmal ausgenommen, ist mir beim Lesen richtig ans Herz gewachsen. Ganz besonders hervorzuheben die liebe Siggi. Und dann spricht die auch noch so toll berlinerisch, das hat beim Lesen richtig Spaß gemacht. Ich denke, im echten Leben hätte es aber zwischen der Oma und den WG-Bewohnern deutlich mehr unlösbare Konflikte gegeben. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Omas dieser Welt sofort begeistert ihre Ernährung auf vegan umstellen, containern gehen und nur noch Second Hand kaufen. Das sei ja auch nach wie vor jedem selbst überlassen und auch kleine Schritte/Veränderungen machen in Summe viel aus. War mir wirklich „too much“ Trotz allem vermittelt einem das Buch, dass auch schwierige Zeiten überwunden werden können und das Leben auch dann noch einiges für einen bereit hält. Es ist nie zu spät um noch einmal mit Vollgas durchzustarten.

5

Eine amüsante Geschichte .Mir hat es gut gefallen

4

Zu Anfang kam ich etwas schwer in die Story rein, aber dann war es mega! Ich habe das Buch verschlungen! Das Ende mit dem Abschiedsbrief an ihren verstorbenen Mann, war aber wiederum etwas komisch. Hätte man sich besser schenken können. Alles in allem aber ein super Buch!

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